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Frau Präsidentin Frankreichs

Socke ⌂ @, Sonntag, 06.08.2017, 22:30 (vor 3169 Tagen)

Das finde ich nun wiederum merkwürdig: Erst wählen die Franzosen einen recht jungen Präsidenten, der seine (Ex-)Lehrerin geehelicht hat, welche viel älter und damit viel erfahrener ist als er, d.h. quasi die "geheime" eigentliche Präsidentin des Landes ist und nun wollen sie die Lehrerin doch nicht so recht.
Ich finde das zutiefst widersprüchlich:

http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-franzosen-wollen-nicht-dass-brigitte-macr...

antworten
 

Da ist alles widersprüchlich!

Steppke @, Sonntag, 06.08.2017, 22:38 (vor 3169 Tagen) @ Socke

Das finde ich nun wiederum merkwürdig: Erst wählen die Franzosen einen
recht jungen Präsidenten, der seine (Ex-)Lehrerin geehelicht hat, welche
viel älter und damit viel erfahrener ist als er, d.h. quasi die "geheime"
eigentliche Präsidentin des Landes ist und nun wollen sie die Lehrerin
doch nicht so recht.
Ich finde das zutiefst widersprüchlich:

http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-franzosen-wollen-nicht-dass-brigitte-macr...

Erst wählen die Franzosen Macron und bescheren ihm ein gutes Ergebnis, weit vor Le Pen, obwohl er von Anfang an gesagt hat, dass wichtige Reformen anstehen und umgesetzt werden müssen, und obwohl klar war, dass er nur eine von den Eliten aufgebaute Marionette ist, und dann, nachdem er gewählt wurde, und diese Reformen umsetzen will, sinkt seine Beliebtheit ins Bodenlose und die Franzosen sind empört.

Das ist doch nicht nur dämlich, sondern schizophren.

Daran sieht man gut, dass auch die Wähler in FR ähnlich degeneriert sind, wie das in DE der Fall ist. Man hat immer öfter den Eindruck im Irrenhaus zu sein!

antworten
 

Was ist daran merkwürdig?

nereus @, Montag, 07.08.2017, 08:01 (vor 3169 Tagen) @ Socke

Hallo Socke!

Zunächst wurde der junge Aufsteiger gewählt und die erheblich ältere Frau an seiner Seite toleriert.
In Frankreich ist man bei Beziehungen etwas „großzügiger“ als anderswo.
Bei der Präsidenten Wahl ging es also um ihn und nicht um sie.

Nun will der neue Sonnenkönig seiner Frau aber besondere Privilegien beschaffen und da ist es mit der französischen Großzügigkeit vorbei.

Der Aufruf, die Petition zu unterschreiben, kursiert seitdem in den sozialen Netzwerken. Darin wird angeprangert, dass Brigitte Macron einen eigenen Mitarbeiterstab und Vorteile bekommen soll, die teuer werden können.
Kritisiert wird, dass überall gespart werden soll, nur nicht beim Präsidenten selbst.
Laut einer Umfrage von Ifop sind 69 Prozent der Franzosen gegen einen Sonderstatus der Präsidentengattin.

Das hat nichts mit dem Image von Brigitte Macron zu tun, von der rund die Hälfte der Franzosen ein positives Bild hat. Doch bisher galt es in Frankreich als normal, dass die First Lady keinen eigenen Status hat, weil sie nicht demokratisch gewählt wurde.

Die Ablehnung der Franzosen beruht auch darauf, dass Macron das neue Moralisierungsgesetz ins Leben rief, das Parlamentariern verbietet, Familienangehörige als Assistenten anzustellen. Warum also sollte der Präsident seine Familie profitieren lassen?

Quelle: http://www.tagesspiegel.de/politik/frankreich-franzosen-wollen-nicht-dass-brigitte-macr...

Macron sagt seinen Steuerzahlern durch die Blume:
Alle Tiere sind gleich, nur „wir“ Schweine sind eben gleicher.

Genau dagegen richtet sich der Protest.

Ich finde das zutiefst widersprüchlich.

Ich nicht. [[zwinker]]

Das sagt wiederum nichts über den politischen Horizont der Wähler aus, den ich an dieser Stelle nicht bewerten möchte.

mfG
nereus

antworten
 

Nicht die Wähler, das Wahlsystem ist total krank

Andudu @, Montag, 07.08.2017, 12:09 (vor 3169 Tagen) @ Steppke
bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.08.2017, 12:17

Daran sieht man gut, dass auch die Wähler in FR ähnlich degeneriert
sind, wie das in DE der Fall ist. Man hat immer öfter den Eindruck im
Irrenhaus zu sein!

ran sieht man gut, dass auch die Wähler in FR ähnlich degeneriert
sind, wie das in DE der Fall ist. Man hat immer öfter den Eindruck im
Irrenhaus zu sein!

Siehe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Parlamentswahl_in_Frankreich_2017#Ergebnisse

Macrons Partei bekam 28,21% der Stimmen, bei einer Wahlbeteiligung von 48,7% in der ersten Runde. Oder anders 48,7*0,2821 = 13,73827% der Wähler votierten für seine Partei.

Mach dir das klar! Keine 14% der frz. Wahlberechtigten stimmten für "La République en Marche‎"!

Das dürfte seiner tatsächlichen Beliebtheit am nächsten kommen.

Im zweiten Wahlgang sackte die Wahlbeteiligung nochmal ordentlich ab, auf 42,6%, einem neuen historischen Tiefstand. "en Marche" gewann auf Kosten der kleineren Parteien 1,4 Mio Wähler (auf 43,06%) dazu und gewann damit die absolute Mehrheit. Wohlgemerkt mit der Unterstützung von 42,6*0,4306 = 18,34356% der Wahlberechtigten.

Oder anders: nichtmal ein läppisches Fünftel der frz. Wahlberechtigten haben Macron zur absoluten Mehrheit verholfen!

Selbst die NSDAP brauchte 1932 wenigstens ein knappes Drittel der Wahlberechtigten für die Machtergreifung, bei wesentlich höherer Wahlbeteiligung.

Aber so funktionieren Parlamentarische Pseudodemokratien. Es regiert die größte Minderheit. Deshalb lohnt es sich ja auch, die Gegner zu spalten oder mit Verleumdungen zu überziehen. Es gibt immer Wähler, die es nicht, oder zu spät bemerken...

Soll ja auch immer noch welche geben, die dieses Lügengebilde für "repräsentativ" halten :-)

Was noch aus vielen anderen Gründen purer Blödsinn ist.

antworten
 

Die franz. Wähler

Socke ⌂ @, Montag, 07.08.2017, 20:00 (vor 3169 Tagen) @ nereus

Das sagt wiederum nichts über den politischen Horizont der Wähler aus,
den ich an dieser Stelle nicht bewerten möchte.

Eben, das hätte den Wählern doch klar sein müssen, dass wenn sie Herrn Macron wählen, sie im Grunde seine viel ältere, lebenserfahrenere Frau wählen (was ja nicht unbedingt schlimm sein muss). Und nun will der junge Macron (bzw. seine Frau) einen Posten einrichten, damit sie "näher" dran ist am Politgeschehen und die Kommunikation zum Präsidentengatten schneller, besser und reibungsloser klappt. Sie will damit nur ihren Posten als heimliche Präsidentin festigen. Das kann ich nun wiederum alles nachvollziehen.

Die Wähler, die sich nun "überfahren" fühlen, halte ich für weltfremd.

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