Kissinger warnt vor Vernichtung des IS
Falkenauge
, Dienstag, 15.08.2017, 16:30 (vor 3149 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 15.08.2017, 16:35
Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger warnt vor den Folgen einer Niederlage des so genannten Islamischen Staates (IS). Denn der Iran könnte das dadurch entstehende Machtvakuum ausfüllen. Dies dürfe der US-Präsident nicht zulassen, mahnt Kissinger.
Dies berichtet der Honigmann unter Verweis auf einen Beitrag des Urgesteins der US-Außenpolitik für die Webseite CapX, die vom Londoner Centre for Policy Studies betrieben wird.
Siehe:
https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/08/14/es-droht-iranisches-imperium-kissinge...
Der 94-jährige Kissinger hat einen längeren Überblick über die kriegerische US-Geostrategie und weiß, dass die USA nicht umsonst den Irak-Krieg geführt und danach den IS geschaffen haben. Der „Islamische Staat“ ist de facto Produkt amerikanischer Invasion und Politik. Er entsprang amerikanischer Förderung, Finanzierung und Planung, sicher nicht nur für eine kurze Lebensdauer. Denn eines der nächsten Ziele ist der Iran.
Zur Schaffung des IS Näheres hier
Überragend intelligente Darstellung des Syrien-Konflikts
Monterone
, Dienstag, 15.08.2017, 17:57 (vor 3149 Tagen) @ Falkenauge
Endlich wieder ein Thierry Meyssan in Hochform. Abgesehen von der glänzenden Analyse dessen, was sich in Syrien und Venezuela ereignet, verdienen seine Bemerkungen über die USA und deren Methoden besonders aufmerksam gelesen zu werden, weil sie zugleich den wahren Charakter der Anglo-Demokratie offenlegen.
Meyssan spricht in aller Deutlichkeit aus, dem Transatlantikimperium lediglich Regime-Changes zu unterstellen, greife zu kurz. Ihm gehe es um nichts weniger, als *Völker zu vernichten*. So ähnlich hat er sich schon einmal vor Jahren geäußert, als er schrieb, die Kriegsziele der westlichen Demokratien richteten sich nicht gegen Staaten, sondern Völker.
Bitte anklicken und lesen:
http://www.voltairenet.org/article197487.html
Monterone
The Pentagon's New Map
Sligo
, Mittwoch, 16.08.2017, 00:18 (vor 3149 Tagen) @ Monterone
Meyssan spricht in aller Deutlichkeit aus, dem Transatlantikimperium
lediglich Regime-Changes zu unterstellen, greife zu kurz. Ihm gehe es um
nichts weniger, als *Völker zu vernichten*. So ähnlich hat er sich schon
einmal vor Jahren geäußert, als er schrieb, die Kriegsziele der
westlichen Demokratien richteten sich nicht gegen Staaten, sondern
Völker.Bitte anklicken und lesen:
http://www.voltairenet.org/article197487.html
Monterone
Hallo Monterone,
danke wie immer fuer den Hinweis. Im Artikel wird Thomas Barnett erwaehnt.
"Diese radikal neue Strategie wurde von Thomas P. M. Barnett schon seit dem 11. September 2001 gelehrt. Sie wurde öffentlich aufgedeckt und im März 2003 vorgestellt - also kurz vor dem Krieg gegen den Irak - in einem Esquire Artikel, dann auch in dem gleichnamigen Buch The Pentagon’s New Map, aber sie erscheint als so grausam, dass niemand gedacht hat, dass sie umgesetzt werden kann.
Hier der Link zum Artikel 'The Pentagon's New Map', damit keiner sagen kann, er/sie haette von Nichts gewusst.
http://www.kinection.com/ncoic/pentagons_new_map.pdf
Gruss,
S.
Vielleicht ist mein Englisch ja zu schlecht, um den Inhalt des ...
printf
, Mittwoch, 16.08.2017, 07:49 (vor 3149 Tagen) @ Sligo
verlinkten Artikels
wirklich zu verstehen, aber was ich da so lese, hat wenig mit einer "Zerstörung" von Staaten oder Völkern zu tun, sondern der Autor kommt zu dem Schluss, man müsse, um die Sicherheit des "Westens", genannt "the Core", zu erhalten, den "zurückgebliebenen" Teil der Welt, also "the Gap" durch militärische Operationen befrieden.
Das klingt mir nicht nach einer grausamen und menschenverachtenden Strategie...
Gruss
Vier Ströme des allgemeinen Todes
Monterone
, Mittwoch, 16.08.2017, 11:10 (vor 3149 Tagen) @ Sligo
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 16.08.2017, 11:24
Hallo Sligo,
so wie die Globalisierung bis heute konkret umgesetzt und vorangetrieben wird, hat es Thomas P.M. Barnett in seiner Globalisierungsstrategie der vier „Flows“ bereits dargelegt. Ich zitiere Barnett aus seinem im Jahr 2004 erschienenen Buch – „The Pentagon’s New Map“ (zu Deutsch: „Des Pentagons neue Landkarte“):
„Als Voraussetzung für das reibungslose Funktionieren (der Globalisierung), müssen vier dauerhafte und ungehinderte ‘Flows’ gewährleistet sein:“
1. „Der ungehinderte Strom von Einwanderern“ – wobei dieser v.a. auf Europa abzielt und von keiner Regierung oder Institution verhindert werden darf;
2. „Der ungehinderte Strom von Erdöl, Erdgas und allen anderen Rohstoffen“ – wobei sich Rohstoffe nicht in den Händen von Staaten befinden dürfen, sondern privatisiert und internationalisiert werden müssen.
3. „Das Hereinströmen von Krediten und Investitionen, das Herausströmen von Profiten“ – wobei es zu einer gegenseitigen Abhängigkeit der Länder kommen soll und Gewinne in US-Dollar ungehindert in Richtung der USA fließen können.
4. „Der ungehinderte Strom US-amerikanischer Sicherheitstechnik und -kräfte“ – wobei kein Staat US-Militäreinsätze und sonstige US-unterstützte Kriege hindern darf.
http://marialourdesblog.com/die-fluchtlingsstrome-in-die-eu-sind-eine-us-globalisierung...
Diese vier Flows des Todes von Staaten, Völkern und Kulturen sind zugleich vier Essentials der Demokratie.
Marion Sigaut, Alain Soral und Pierre Hillard wäre zu entnehmen, daß es eine Verbindung zur Revolution von 1789 gibt.
Barnetts *Four Flows* müssen in das Konzept des messianischen Weltstaats, der République universelle eingeordnet werden, wie es im Jahre 1792 von Anacharsis Cloots (Johann Baptist Hermann Maria Baron de Cloots, geboren 1755 auf Schloß Gnadenthal bei Kleve) entworfen wurde.
Demokrat mit angloamerikanischer Orientierung zu sein heißt nichts anderes, als bereitwillig sein Todesurteil zu unterschreiben, sowie das seiner Kinder und Angehörigen gleich mit.
Monterone
Globale Planung der Massenmigration
Falkenauge
, Mittwoch, 16.08.2017, 12:03 (vor 3149 Tagen) @ Monterone
Hallo Monterone,
1. „Der ungehinderte Strom von Einwanderern“ – wobei dieser v.a. auf
Europa abzielt und von keiner Regierung oder Institution verhindert werden
darf;
Thomas Mehner schreibt über Barnett:
"Er behauptet, dass, wer sich gegen Rassendurchmischung und multikulturelle Systeme wendet, unmoralisch und nicht zeitgemäß handle. Und all jenen, die Widerstand gegen die Globalisierung leisten, will er den Garaus machen. In Blueprint for Action schreibt er auf Seite 282 wörtlich: » … So yes, I do account for nonrational actors in my worldwiew. And when they threaten violence against global order, I say: Kill them.« Ja, Sie haben richtig gelesen: Wer sich gegen die globale Ordnung zur Wehr setzt, soll nach Barnett getötet werden!“
Massenmigration wurde schon früh von der UN verfolgt.
Bereits 2001 forderte die Bevölkerungsabteilung der UN (UN Population Division) in einem erst kürzlich bekannt gewordenen UN-Bericht „Replacement Migration (St/ESA/SER A./206) für die EU-Länder wie Deutschland, Frankreich und Italien einen Zustrom von Migranten aus Nahost und Nordafrika, um bei der Alterung der Gesellschaft Wirtschaftswachstum zu erzielen. Für Deutschland wird die Öffnung für 11,4 Millionen Migranten verlangt, auch wenn das innerhalb Deutschlands zu sozialen Spannungen (»rise to social tensions«) führen werde.
Vgl. zu beidem: Globale Planung der Massenmigration
Barnett und die UNO verwirklichen ihren Auftrag
Monterone
, Mittwoch, 16.08.2017, 12:10 (vor 3149 Tagen) @ Falkenauge
Danke, Falkenauge, für Deine Hinweise,
Thomas Mehner schreibt über Barnett:
"Er behauptet, dass, wer sich gegen Rassendurchmischung und
multikulturelle Systeme wendet, unmoralisch und nicht zeitgemäß handle.
Und all jenen, die Widerstand gegen die Globalisierung leisten, will er den
Garaus machen. In Blueprint for Action schreibt er auf Seite 282 wörtlich:
» … So yes, I do account for nonrational actors in my worldwiew. And
when they threaten violence against global order, I say: Kill them.« Ja,
Sie haben richtig gelesen: Wer sich gegen die globale Ordnung zur Wehr
setzt, soll nach Barnett getötet werden!“
Damit hätten wir den wahren Grund für beide Weltkriege vorliegen. Deutschland, aber auch das Europa der Bismarck'schen Staaten- und Friedensordnung waren der anglodemokratisch-raubkapitalistischen Weltordnung im Wege.
Massenmigration wurde schon früh von der UN verfolgt.
Das ist eigentlicher Sinn und Zweck der UNO: alle Staaten und Kulturen zu vernichten sowie sämtliche autochthonen Völker durch Massenmigration langsam auszurotten.
Monterone
