Flughafen BER: Kann es sein, dass da jemand mächtig bremst?
Hab grad ne scharft Seite zum BER gesehen:
IstDerBerSchonFertig.de
Schlicht und niederschmetternd.
Wenn ich mir die eingebelendeten Texte zu den noch offenen Punkten der Checkliste ansehe, steht praktisch überall eine verzögerte Genehmigung im Weg.
Kann es sein, dass es eine Lobbygruppe gibt, die jede Genehmigung verzögern kann? (und z.B. in der Umgebung oder Einflugschneise des BER wohnt)
Bei der Umfrage (runterscrollen) habe ich auf "Nie" getippt. So wie 25% der bisherigen Antworter...
Berlin ist eine geile Stadt.
Aber wenn ich mir überlege, wieviele Abermillarden Euro (und zig Jahre lang DM) in diesen Flecken vom Rest der Republik geflossen sind, ohne dass die Berliner dafür was sinnvolles zurückgegeben hätten, dann ist das für mich auch nicht verwunderlich. Es ist wie ein üppig gedüngten Treibhaus.
Nachhaltig ist jedenfalls anders. Quasi unsere USA im kleinen.
Nur mal so...
Schönen Tag,
Heller
Ich weiß gar nicht, was du willst......
svenni
, Mittwoch, 27.09.2017, 08:05 (vor 3031 Tagen) @ heller
........es verdienen doch alle ganz prächtig an der Nichteröffnung des BER:
- die Baufirmen (da sollen ja manchmal auch Politiker in den Aufsichtsräten bzw. als "Berater" tätig sein
" />
- die Sicherheitsfirmen
- die IT-Firmen
- die Angestellten des BER erfreuen sich jährlich regelmäßig über überdurchschnittliche Tarif-Verhandlungsergebnisse von 3 - 4 %
etc., etc......, die Liste ist endlos. Jetzt die Frage, warum sich die Journalisten da nicht so richtig ran trauen? Tja,....
Also alles gut, das Geld fließt und wird niemals versiegen!
(Ich bin leider "vorbelastet", weil ich einige Leute ganz gut kenne, die dort beschäftigt sind)
Was wir gaben lässt sich nicht mit Geld aufrechnen.
trosinette
, Mittwoch, 27.09.2017, 09:47 (vor 3031 Tagen) @ heller
Guten Tag,
Aber wenn ich mir überlege, wieviele Abermillarden Euro (und zig Jahre
lang DM) in diesen Flecken vom Rest der Republik geflossen sind, ohne dass
die Berliner dafür was sinnvolles zurückgegeben hätten.
Wir gaben zwei Weltmeister, Icke und Litti und wir gaben David Bowie, Iggy Pop und Nick Cave eine Heimat.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider
Ich kann Berlin nichts abgewinnen...
Andudu
, Mittwoch, 27.09.2017, 12:25 (vor 3031 Tagen) @ heller
Berlin ist eine geile Stadt.
...vielleicht muss man dazu jung und mittellos sein, oder sowas. Jedenfalls muss man das Leben in einem überfüllten und heruntergewirtschafteten Moloch mögen, keine zehn Pferde würden mich dahin bringen.
Dass Berlin ein Fass ohne Boden ist und immer noch einen Ticken arroganter und fordernder, ist nicht neu. Schon zu Ostzeiten erwirtschaftete der Rest der Republik die Güter, die (Ost)Berlin dann verprasste, man musste schließlich was vorzeigen in der "Republikhauptstadt" (im Westen war es ähnlich, das exterritoriale Westberlin sollte keinesfalls die falschen Sehnsüchte entwickeln oder sich entvölkern).
Deshalb ist die Stadt auch nach wie vor rot (zumindest Ostberlin), denen ging es ja gut und das Sagen hatten sie auch noch, während sie jetzt von der Stütze leben und vom Regierungsviertel.
selten solchen Schwachsinn gelesen....
kaddii
, Angermünde, Mittwoch, 27.09.2017, 12:52 (vor 3031 Tagen) @ Andudu
Hallo Andudu
da haben sie als Blinder unter den Sehenden aber mal richtig in die Kiste gegriffen-
...vielleicht muss man dazu jung und mittellos sein, oder sowas
Ist dies Berlin spezifisch?
Jedenfalls muss man das Leben in einem überfüllten und
heruntergewirtschafteten Moloch mögen
Geht es noch !!!
keine zehn Pferde würden mich dahin bringen.
Schon verstanden, alle anderen Städte sind super.
Dass Berlin ein Fass ohne Boden ist und immer noch einen Ticken arroganter
und fordernder, ist nicht neu.
Was hat das mit mit ihrer eigenen Befindlichkeit zu tun ?
...Schon zu Ostzeiten erwirtschaftete der Rest
der Republik die Güter, die (Ost)Berlin dann verprasste, man musste
schließlich was vorzeigen.
Der Brüller des Jahres !!!
Es gab eine staatlich gelenkte Zuteilungswirtschaft in der jeder Bezirk einen Teil der in seinem Bezirk produzierten Güter frei verwenden konnte.
Berlin war ein riesiger Industriebezirk und hatte dadurch auch jede Menge Güter für sich.
Fernseher aus Treptow, Autoersatzteile aus Köpenick, Negerküsse aus dem Friedrichshain oder Glühlampen
Das Märchen von der "Bevorzugung" Ostberlin ist sowas von lachhaft.
in der "Republikhauptstadt" (im Westen war es
ähnlich, das exterritoriale Westberlin sollte keinesfalls die falschen
Sehnsüchte entwickeln oder sich entvölkern).
Oh nee, Schwachsinn vom Feinsten.
"Republikhauptstadt" Wir im Osten haben immer "Inselaffen" zu den Westberlinern gesagt
Deshalb ist die Stadt auch nach wie vor rot (zumindest Ostberlin),
denen ging es ja gut und das Sagen hatten sie auch noch, während
sie jetzt von der Stütze leben und vom Regierungsviertel.
Lügen, lügen, Lügen
Berlin ist nicht Rot sondern auch Schwarz, Gelb, Grün und Braun
Ich empfehle mal den Wahlbericht, ist nur ein paar Tage her.
Ich habe 4 Geschwister in Berlin wohnen und falls sie den Mut haben und diese besuchen würden, wäre eine ordentliche Tracht Prügel für soviel Gehässigkeit sicher.
Auch in Berlin wird ehrlich, ordentlich und fleissig gearbeitet.
H4 oder Sozilstütze sind keine Berliner Dinge, sondern betreffen auch München, Hamburg, Iserlohn oder Köln.
Ich empfehle dringend
Denken vor Schreiben
Kaddii
Serwest, 18°, sonnig
Berlin ist die einzige europ. Hauptstadt, die auf Kosten anderer lebt (oT)
Dieter
, Didschullen + alto alentejo, Mittwoch, 27.09.2017, 14:42 (vor 3031 Tagen) @ kaddii
- kein Text -
--
Die größte und gefährlichste Seuche unserer Zeit scheint mir die Zustimmung zu den "Grünen" zu sein.
"...auf Kosten anderer..."
Oblomow
, Leipzig, Mittwoch, 27.09.2017, 16:32 (vor 3031 Tagen) @ Dieter
Habe ich da was falsch verstanden? Ist das nicht das Wesen des Debetismus, auf Kosten Anderer zu leben. Brüssel ist auch ne Hauptstadt und da leben ne Menge auf Kosten Anderer und Luxemburg ist auch ne Stadt, wo ne Menge auf Kosten Anderer leben. Und ich vermute, lieber Dieter, dass selbst Sie auf Kosten anderer leben. Kann mich ooch irren. Ich muss meine Schuld bekennen.
Herzlich
Oblomow
--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."
"auf Kosten anderer"
Dieter
, Didschullen + alto alentejo, Mittwoch, 27.09.2017, 17:07 (vor 3031 Tagen) @ Oblomow
Habe ich da was falsch verstanden? Ist das nicht das Wesen des Debetismus,
auf Kosten Anderer zu leben. Brüssel ist auch ne Hauptstadt und da leben
ne Menge auf Kosten Anderer und Luxemburg ist auch ne Stadt, wo ne Menge
auf Kosten Anderer leben. Und ich vermute, lieber Dieter, dass selbst Sie
auf Kosten anderer leben. Kann mich ooch irren. Ich muss meine Schuld
bekennen.Herzlich
Oblomow
Hallo Oblomow,
in jeder europ. Stadt leben einzelne Menschen auf Kosten anderer. Das ist nicht das besondere an Berlin. Das besondere ist, daß alle europ. Hauptstädte in Summa Überschüsse generieren, mit einer Ausnahme, und die heißt Berlin. Berlin läßt sich durchfüttern und nicht umgekehrt.
(einen passenden Link habe ich gerade nicht parat, entspr. Zahlen wurden aber hier schon mal belegt und gepostet)
Übrigens: ich bin kein Debetist und ansonsten hindert mich mein Stolz daran, Schulden zu machen, noch von anderen oder auf Kosten anderer zu leben. Den Sozialstaat in seiner jetzigen Form halte ich übrigens für menschenunwürdig, allerdings ganz anders gemeint, als es die Linke sieht.
Gruß Dieter
--
Die größte und gefährlichste Seuche unserer Zeit scheint mir die Zustimmung zu den "Grünen" zu sein.
Link: "Ohne Berlin ginge es Deutschland besser" inklusive Grafik
Broesler
, Burg, Mittwoch, 27.09.2017, 17:13 (vor 3031 Tagen) @ Dieter
![[image]](https://www.welt.de/img/wirtschaft/mobile157804462/4611626677-ci23x11-w1920/Berlin-und-das-Bruttoinlandsprodukt.jpg)
https://www.welt.de/wirtschaft/article157804463/Ohne-Berlin-ginge-es-Deutschland-besser...
https://www.welt.de/wirtschaft/article157804463/Ohne-Berlin-ginge-es-Deutschland-besser...
Ahoi
--
#PopcornLong
Let's Chart
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Twitter: https://twitter.com/DerBroesler
Vom Stolz, seine Sache auf janz sich zu stellen und sonst nix
Oblomow
, Leipzig, Mittwoch, 27.09.2017, 17:34 (vor 3031 Tagen) @ Dieter
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.09.2017, 17:42
Tach Dieter,
wie ist das, wenn ich beispielsweise Geld geerbt habe, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
&
wie ist es, wenn ich Geld damit verdiene, dass jemand Anderer Schulden aufnimmt, um mich bezahlen zu können, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
&
wie ist das, wenn ich Auto fahre, Benzin verbrauche und dort, wo er produziert wird, der Sprit, die Natur der Menschen zerstört wird, die dort leben, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
&
wie ist das, wenn ich Aktien z.B. von Vonovia kaufe, dann Dividende einstreiche, während irgendwo die Mieten erhöht werden, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
Ich könnte diese Liste ewig fortsetzen, ohne ins Flennen zu kommen und mich schuldig zu fühlen. Niemand lebt ohne den Anderen und alle auf Kosten Anderer. Ich anerkenne Ihren Stolz, auf Niemanden angewiesen zu sein, aber mir scheint, dass wir Menschen immer angewiesen sind, auf Kosten Anderer zu leben auf Gedeih und Verderb. Vielleicht leben auch gerade die Deutschen auf Kosten Anderer, während Andere wieder auf Deutsche Kosten leben. Ich bin keen Debetist, sondern nur jemand, der den Debetismus z.Z. als Deutungsmuster den meisten anderen Mustern vorzieht. Da bin ich aber noch Eleve.
Herzliche Grüße aus dem blauen Sachsen
Oblomow
PS: Das Deutungsmuster, das uns Trosinette (aus Berlin) gerade liefert, dass unser Hirn einfach nur meschugge ist und geil ist auf Belohnung, finde ich auch ganz plausibel. Ich gehe da immer von mir aus. Prost!
--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."
auf Kosten anderer
Dieter
, Didschullen + alto alentejo, Mittwoch, 27.09.2017, 21:16 (vor 3031 Tagen) @ Oblomow
Hallo Oblomow,
Tach Dieter,
wie ist das, wenn ich beispielsweise Geld geerbt habe, lebe ich dann auf
Kosten Anderer?
Na ja, mein potenzielles Erbe (Landwirtschaft) "verwalten" gerade Polen und Russen in Schlesien und Ostpreußen.
wie ist es, wenn ich Geld damit verdiene, dass jemand Anderer Schulden
aufnimmt, um mich bezahlen zu können, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
Nein, es lebt derjenige auf Kosten anderer, der Schulden aufgenommen hat. Der Schuldner konsumiert oder investiert die Mehrleistung anderer und ist daher zwecks Ausgleich verpflichtet, zukünftig mehr zu leisten als er selbst zukünftig konsumiert oder investiert. Nur sehen Schuldner das in aller Regel nicht ein und drücken sich vor Ihrer Schuld.
&wie ist das, wenn ich Auto fahre, Benzin verbrauche und dort, wo er
produziert wird, der Sprit, die Natur der Menschen zerstört wird, die dort
leben, lebe ich dann auf Kosten Anderer?
nein, usw. usw.
Deine Argumentationskette ist mir geläufig.
Ansonsten
Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich, vor allem aber nicht der Staat.
Von daher bin ich mir sicher, daß das was mir dieses Land, diese Gesellschaft gegeben hat an Bildung, Sicherheit, Infrastruktur habe ich längst doppelt und dreifach zurückgezahlt aufgrund der Steuerlasten auf meiner Hände Arbeit. Zum Konsumieren hatte ich keine Zeit bei ner 80Std-Woche.
Aber alles hat mal ein Ende. Da mir die Richtung, die die Gesellschaft und die Politik genommen hat, schon länger nicht mehr gefällt, arbeite ich jetzt nur noch ohne Bezahlung. Das macht wunderbar frei und vor allem. Der Staat und die Allgemeinheit verdient nicht mit. Ich schulde der Allgemeinheit nichts mehr und verlange auch keine Leistungen, die ich nicht bezahle/bezahlt habe.
Gruß Dieter
--
Die größte und gefährlichste Seuche unserer Zeit scheint mir die Zustimmung zu den "Grünen" zu sein.
Meine Position als vergreistester Edel-Looser
trosinette
, Donnerstag, 28.09.2017, 09:32 (vor 3030 Tagen) @ Dieter
Guten Tag,
erfolgreicher Bauunternehmer, Landsitz in Portugal, als Privatier mit dem Caravan durch Europa tingeln und und und.
Bei Deiner Geschichte wird mir ganz warm ums Herz und mir drängt sich der Gedanke auf, im Leben viel verpasst zu haben. Ich verfüge leider nicht über die nötigen Voraussetzungen für eine derartige Lebensgestaltung.
Das Erbe meiner Eltern ließ das nicht zu. Und mit Erbe meine ich keine profanen Vermögenswerte sondern die Charakterstruktur meines Wesens.
Einmal nicht aufgepasst, falsch abgebogen, zur falschen Zeit am falschen Ort oder durch was weiß ich für Einflüsse in frühester Kindheit im Oberstübchen falsch verdrahtet und schon hat sich der Anspruch auf eine eigenverantwortliche Lebensführung erledigt. Aus diesem Grunde würde ich mit denjenigen, die auf Kosten anderer leben nicht zu hart ins Gericht gehen und den Eigenanteil an der eigenen Lebensleistung nicht überbewerten.
Ich halte es mit Fontane: „Wir erringen uns nichts, alles ist Gnade“
und Lk 6,37-42: „Urteilt nicht, damit ihr nicht verurteilt werdet“
Ein bisschen urteilen kann ich mir dann aber doch nicht verkneifen:
Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich
Zu dieser Eigenverantwortung habe ich ein zwiespältiges Verhältnis. Ich kann die Eigenverantwortung auch als Arbeitsauftrag verstehen, den uns das System für sein eigenes Überleben in den Kopf gesetzt hat.
Vielleicht ist die Verantwortung für das Leben anderer der wesentlich ursprünglichere Arbeitsauftrag.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider
Die AfD als Scheibenwischer.
aprilzi
, tiefster Balkan, Donnerstag, 28.09.2017, 10:14 (vor 3030 Tagen) @ trosinette
Hi,
Einmal nicht aufgepasst, falsch abgebogen, zur falschen Zeit am falschen
Ort oder durch was weiß ich für Einflüsse in frühester Kindheit im
Oberstübchen falsch verdrahtet und schon hat sich der Anspruch auf eine
eigenverantwortliche Lebensführung erledigt. Aus diesem Grunde würde ich
mit denjenigen, die auf Kosten anderer leben nicht zu hart ins Gericht
gehen und den Eigenanteil an der eigenen Lebensleistung nicht
überbewerten.
damit man sich mit seiner Daemlickeit nicht immer entschuldigen kann, finde ich den Einzug der AfD ins Parlament grossartig.
In Bulgarien hat man auch die Patrioten zuerst verteufelt, als es feststand, dass diese in die Regierung kommen werden. Seit Sie Regierungsverantwortung uebernommen haben, werden staendig die Gaunermetoden der Altparteien hervorgebracht.
Die Altparteien muessen sich anstrengen und in Wirklichkeit zugeben, dass die alten Politiker nicht Politik fuer die Allgemeinheit begreifen, sondern um ihre privaten Interessen zu befriedigen. Man knuepft Kontakte, um nach der Regierungszeit ausgesorgt zu haben.
Damit wird Oppositionsarbeit wirklich schwierig. In Bulgarien sind die Sozialisten in der Opposition. Es reicht halt nicht, dass man sich in der Opposition fuer naehere Kontakte zu Russland einsetzt.
Die Patrioten waren noch letztes Jahr in Bulgarien dreigeteilt. Ein Pro-russische Fraktion, eine Pro-westliche Fraktion und eine Pro-makedonische Fraktion. Als die Neuwahlen anstanden, hat man sich wieder vereinigt und hat 9.3% gewonnen.
Gruss
Um mir von der AfD eine Scheibe wischen zu lassen bin ich nicht dämlich genug.
trosinette
, Donnerstag, 28.09.2017, 10:27 (vor 3030 Tagen) @ aprilzi
Guten Tag,
damit man sich mit seiner Daemlickeit nicht immer entschuldigen kann,
finde ich den Einzug der AfD ins Parlament grossartig.
es geht mir nicht um triviale politische Fragen, mit denen wir uns landauf landab ununterbrochen entschuldigen, weil ja die Politik schuld ist.
Es geht mir um wichtige Frage und die wichtigen Fragen sind keine politischen Fragen sondern zutiefst menschliche Fragen.
Mit freundlichen Grüßen
Schneider
Eine klare Scheibe erleichtert die Sicht. (oT)
aprilzi
, tiefster Balkan, Donnerstag, 28.09.2017, 10:44 (vor 3030 Tagen) @ trosinette
- kein Text -
Zur (Eigen)verantworung
Dieter
, Didschullen + alto alentejo, Donnerstag, 28.09.2017, 10:57 (vor 3030 Tagen) @ trosinette
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.09.2017, 11:06
Hallo trosinette,
nicht Bauaunternehmer, sondern in der "Grünen Branche". Bauen im weitesten Sinne war/ist nur ein befriedigendes Hobby/Zeitvertreib.
Wenn man Routine haßt, bzw. die Psyche extrem unter Routine leidet, probiert man halt an vielen Bereichen, immer unterschiedlichste Themenbereiche gleichzeitig, wobei Geld oder Einkommen niemals eine treibende Kraft ist, höchstens ein unbeabsichtigtes Nebenprodukt.
Zu dieser Eigenverantwortung habe ich ein zwiespältiges Verhältnis. Ich
kann die Eigenverantwortung auch als Arbeitsauftrag verstehen, den uns das
System für sein eigenes Überleben in den Kopf gesetzt hat.
Vielleicht ist die Verantwortung für das Leben anderer der wesentlich
ursprünglichere Arbeitsauftrag.
Selbverständlich, aber zuerst hat man die volle Verantwortung für sich selbst. Dazu und danach gehört dann auch der Ehepartner (gegenseitig), die Kinder und meines Erachtens auch die Großfamilie (auch gegenseitig).
Da hat man dann auch kein Problem damit, Freunde und Familie mit durchzufüttern oder physisch und psychisch zu unterstützen (immer ohne Bevormundung).
Als Arbeitgeber ist es selbverständlich, auch im Rahmen der Möglichkeiten Verantwortung für seine Mitarbeiter zu tragen. Als Kleinunternehmer und Mittelständler hat man den direkten Kontakt und die Möglichkeiten.
Portugal ist z.B. so angedacht, daß es auch Rückzugsgebiet/Grundlage für die Großfamilie sein könnte falls sie möchte. Schließlich fühlt man sich auch hier verantwortlich. Lebenspartner und Familie sind schon die wichtigsten Dinge des Lebens. Vielleicht noch wenige Freunde.
Damit endet aber auch mein Gefühl von Verantwortung für andere, mit Ausnahme von wirklich unverschuldet hilfsbedürftigen im direkten soz. Umfeld.
Als Kind von mittellosen Flüchtlingen habe ich grötenteils Ablehnung der alteingesessenen Bevölkerung genossen, später mit wirtschaftlichem Erfolg schlug es um in Anbiederung, einfach ekelhaft.
Gruß Dieter
--
Die größte und gefährlichste Seuche unserer Zeit scheint mir die Zustimmung zu den "Grünen" zu sein.
Afrikanische Verhältnisse und Äquilibrismus
Oblomow
, Leipzig, Donnerstag, 28.09.2017, 09:54 (vor 3030 Tagen) @ Dieter
Hallo Dieter,
Deine Argumentation ist mir auch geläufig und in Teilen teile ich Sie auch, gleichzeitig weiß ich u.a. als Sohn, Ehemann und als Vater, Freund, Gelber dass man immer auf Kosten anderer lebt. Es geht wie überall um das Maß.
http://www.zeno.org/Kirchner-Michaelis-1907/A/%C3%84quilibrismus
Witzig fand ich folgenden Artikel, der ein völlig anderes Verhältnis zu Schulden aufmacht.
https://www.nzz.ch/wirtschaft/schulden-foerdern-die-freundschaft-ld.1317358
Ich will damit nicht loben oder tadeln, sondern nur erkennen. Unser Denken ist geformt. Evenuell ist das Verurteilen "des auf andere Kosten leben" nur neoliberale Programmtik. Warum wendet sich niemand aggressiv denen zu, die uns wirklich den Vampiren gleich aussaugen.
Kann mich ooch irren.
Dir nen schönen Herbst
Oblomow
--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."
zum richtigen Verhältnis zu Schulden
Dieter
, Didschullen + alto alentejo, Donnerstag, 28.09.2017, 17:56 (vor 3030 Tagen) @ Oblomow
Witzig fand ich folgenden Artikel, der ein völlig anderes Verhältnis zu
Schulden aufmacht.https://www.nzz.ch/wirtschaft/schulden-foerdern-die-freundschaft-ld.1317358
Ich will damit nicht loben oder tadeln, sondern nur erkennen. Unser Denken
ist geformt. Evenuell ist das Verurteilen "des auf andere Kosten leben" nur
neoliberale Programmtik. Warum wendet sich niemand aggressiv denen zu, die
uns wirklich den Vampiren gleich aussaugen.
Hallo Oblomow,
so fremd ist mir der afrikanische Gedanke nicht. Auch ich gebe hin und wieder "Kredit" an Personen meines soz. Umfeldes - und achte auch nicht auf Rückzahlungen, bzw. habe das Geld schon im Vorfeld beim Verleih teilweise abgeschrieben. Gleichzeitig erwarte ich auch innerlich daß der "beschenkte" so empfindet, daß er mir vielleicht auch mal zuhilfe kommt, sollte ich es mal brauchen, er also in meiner Schuld steht.
Bei Familienangehörigen und wirklichen Freunden funktioniert das auch so, zumindest bislang ohne Enttäuschung.
Gegenüber weiter entfernten Sozialbeziehungen habe ich allerdings im Gegensatz zum Artikel die Erfahrung gemacht, daß Kreditnehmer nicht möglichst schnell zurückzahlen wollen um wieder frei zu sein, sondern sich schon frei fühlen ohne jeglichen Willen zurückzuzahlen. Insofern hat sich im Laufe meines Lebens diesbezüglich eine Ernüchterung eingestellt.
Hier hat innerhalb unserer Gesellschaft ein allgemeiner Wertewandel stattgefunden, vermutlich durch die Politik noch befördert.
Gruß Dieter
--
Die größte und gefährlichste Seuche unserer Zeit scheint mir die Zustimmung zu den "Grünen" zu sein.
Wie so oft, ist auch hier die Sache etwas komplexer.
siggi, Donnerstag, 28.09.2017, 19:10 (vor 3030 Tagen) @ Dieter
Hallo Dieter,
Hier hat innerhalb unserer Gesellschaft ein allgemeiner Wertewandel
stattgefunden, vermutlich durch die Politik noch befördert.
Da hast du auf jeden Fall Recht. Ich möchte aber in diesem Zusammenhang darauf hinweisen:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mikrokredite-kleine-kredite-mit-grosser-wirkung-1...
Daraus:
Die Kreditnehmer der Grameen-Bank sind zugleich ihre Eigentümer: Die Bank gehört zu 93 Prozent Bangladeschs Armen. Die restlichen Anteile hält der Staat. Die Eigentümerstruktur sorgt dafür, daß die Kreditnehmer ein ureigenes Interesse an der Rückzahlung ihrer Darlehen haben - schließlich fließt das Geld in die Kasse des eigenen Unternehmens. Und das System funktioniert: Nach eigenen Angaben erreicht die Bank eine Rückzahlungsquote von 98 Prozent.
LG
siggi
@Dieter und @Oblomow
neptun
, Donnerstag, 28.09.2017, 01:27 (vor 3031 Tagen) @ Oblomow
Hi Dieter und Oblomow,
herzlichen Dank für Eure Beiträge.
Aber bitte, es heißt "Debitismus" und "Debitisten", wirklich, auch wenn es ursprünglich wohl vom lat. debere stammt.
Es tut mir weh, ausgerechnet in einem Debitistenforum gehäuft die falsche Schreibweise vorzufinden, selbst wenn Ihr beide Euch nicht als Debitisten bezeichnen möchtet. Außerdem möchte ich verhindern, daß diese Schreibweise um sich greift.
Nichts für ungut. 
LG neptun
--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)
"Es geht wie überall um das Maß."
heller
, Donnerstag, 28.09.2017, 10:25 (vor 3030 Tagen) @ Oblomow
Lieber Oblomow und Dieter,
wie Oblomov ein paar Einträge weiter unten schreibt:
"Es geht wie überall um das Maß."
Es gibt Leute, die viel für das Allgemeinwohl eingebracht haben UND gleichzeitig reich sind. Reich im Sinne von "es geht ihnen sehr gut".
Es gibt Leute, die wenig für das Allgemeinwohl eingebracht haben und gleichzeitig reich sind.
Es gibt Leute, die viel für das Allgemeinwohl eingebracht haben und dennoch arm sind.
Es gibt Leute, die wenig für das Allgemeinwohl eingebracht haben und arm sind. Darunter gibt es welche, die nicht mehr einbringen konnten und andere, die nicht wollten.
In der Regel ist es so, dass die Eigenwahrnehmung was das "sich Einbringen" angeht, ziemlich daneben liegt.
Ein weites Feld für Missverständnisse und Streit.
" />)
Die Gegensätze so einer Großstadt
Socke
, Mittwoch, 27.09.2017, 18:37 (vor 3031 Tagen) @ kaddii
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.09.2017, 18:47
Er hat ja Recht, Berlin ist ein Drecksloch: Vermüllt, in den Ghettos von mehr als zweifelhaften Menschen bewohnt, nur zu oft von links-grünen Politikern heruntergewirtschaftet, die Architektur in vielen Stadtteilen nicht sonderlich schön anzusehen.
Das alles gibt es in der Tat.
Jetzt macht er aber den Fehler, die angenehmen und schönen Seiten nicht zu sehen: Es gibt auch sehr schöne Ecken und Stadtviertel, Nahverkehr im Vergleich zu anderen Regionen sehr dicht ausgebaut, oft Betrieb rund um die Uhr. Der Straßenverkehr zwar auch immer gemächlich und leicht gestaut, aber wohl noch immer weniger als in anderen Ballungszentren des Landes. Es gibt die meisten Kulturangebote im Vergleich mit anderen dt. Regionen/Städten (allenfalls das Ruhrgebiet kann da ansatzweise noch mithalten).
Und für mich sehr wichtig: Die riesigen Stadtforsten, man steht im Wald und soweit man blicken kann nur Wald. Ein dünn bevölkertes Umland mit teils recht hübscher Landschaft, wo man lange Ausflüge zu Wasser, Fahrrad, Auto etc. unternehmen kann. So eine Landschaft ist im westlichen Deutschland selten, dort alles irgendwie verstädtert bzw. zersiedelt und außer den Straßen keine "Schleichwege" durch Wald und Flur wie hier im Berliner Umland.
Würde ich mich nur an den Unzulänglichkeiten dieser Stadt hochziehen, hätte ich schon längst Harakiri begehen müssen.
In der Großstadt ist halt alles vorhanden.
Dazu ein Musikvideo, welches diesen Sommer im Berl. Umland aufgenommen wurde: (Biesenthaler Wukensee)
Das faellt Dir jetzt erst auf?
CalBaer
, Mittwoch, 27.09.2017, 18:19 (vor 3031 Tagen) @ heller
Das Land, das die weltweit beliebtesten Autos baut, im Maschinenbau fuehrend ist, welches Exportweltmeister ist, das mal schnell 3 Millionen Fluechtlinge quasi ueber Nacht ganz unbuerokratisch unterbringt und versorgt, betreibt beim Bau eines simplen Flughafens groessere Misswirtschaft als eine kommunistische Diktatur? Dafuer gibt es eine einfache Erklaerung:
In Berlin hat der Filz Tradition
http://www.tagesspiegel.de/berlin/politische-affaeren-und-skandale-in-berlin-hat-der-fi...
Das ist der Berliner Filz, Filz, Filz
http://www.zeit.de/2009/43/WBM
Berliner Filz
http://berlin.wikia.com/wiki/Berliner_Filz
Garski-Affäre
https://de.wikipedia.org/wiki/Garski-Aff%C3%A4re
Bei den Bauskandalen führt die SPD knapp
http://www.tagesspiegel.de/berlin/berliner-rangliste-bei-den-bauskandalen-fuehrt-die-sp...
Ex-SPD-Sprecher wird Kommunikationsberater beim BER
http://www.tagesspiegel.de/berlin/flughafen-berlin-brandenburg-ex-spd-sprecher-wird-kom...
Berliner Bankenskandal
https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Bankenskandal
Berlin, Hauptstadt von Filz und Korruption
Nein, das ist nicht so wie in den USA, es ist weitaus schlimmer. Bei Korruption greifen die Amis wenigsten besser durch. JPM ist erst gestern wieder zur Zahlung von 4 Milliarden Dollar verdonnert worden. Zugegeben, diese Leute haetten schon laengst im Gefaengnis sitzen muessen.
--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
1CBaerFK7x55XdXjdU85SXePYqJi7Xu3Ux
Berlin – Spiegel der ideologischen Verirrungen
nemo, Mittwoch, 27.09.2017, 20:31 (vor 3031 Tagen) @ heller
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 27.09.2017, 20:37
> Berlin ist eine geile Stadt.
Wenn man mittags im Wedding ist, kann man sehen wie hunderte Kinder aus der Schule
gerannt kommen. Davon sind ca. 70 Prozent türkischer oder arabischer Herkunft und
30 Prozent aus Schwarzafrika. Wenn tatsächlich noch deutsche Kinder dabei sein sollten,
dann fallen sie zumindest zahlenmäßig nicht mehr auf.
Wenn man auf dem Kollwitzplatz unterwegs ist, wo Fernsehpromis ihre Zweit- oder
Drittwohnungen haben, dann hängen dort an jeder Ecke Plakate mit dem Aufruf
zu einer Demo der feministischen Querfront oder politische Propaganda die
prophezeit: THE FUTURE IS FEMALE.
Der Flughafen bricht jedoch alle Rekorde politischer Fehlleistungen. Man hatte
27 Jahre Zeit einen neuen Flughafen zu bauen, da Tegel damals notgedrungen
gebaut wurde und den gesamten Norden Berlins, von Spandau bis Pankow
verlärmt. Das Brandenburger Umland eingeschlossen.
Dann kam man auf die glorreiche Idee einen Großflughafen im Süden von
Berlin zu bauen. der Tegel ersetzen sollte und so er denn jemals eröffnet,
den gesamten Süden und das schöne Seenumland ebenfalls verlärmen würde.
Wenn der BER nach 11 jähriger Bauzeit tatsächlich 2019 eröffnen sollte,
dann wollen die Berliner Tegel trotzdem weiter betreiben, so dass der
Norden und der Süden Berlins gleichermaßen von Fluglärm betroffen sind.
Beste Grüße aus dem größten Freiluft-Irrenhaus Deutschlands
nemo
--
„Alles, was wir hören, ist eine Meinung, keine Tatsache. Alles, was wir sehen, ist eine Perspektive, nicht die Wahrheit.“
Marcus Aurelius
Die Firma Fraport und deren Beziehung zu Berlin und Frankfurt gibt mögliche Antwort
nvf33
, Donnerstag, 28.09.2017, 11:19 (vor 3030 Tagen) @ heller
Hallo heller,
schau Dir z.B. diesen Artikel mal an
http://www.airliners.de/fraport-manager-soll-ber-retten/27378
Diese Personalie ist ungefährt so vernünftig, wie einen Tesla-Spitzenmanager bei VW zur "Sanierung" einzusetzen.
Es ist also mitnichten nur Berliner Filz, der da eine Rolle spielt. Frankfurt ist bislang die interkontinentale Flugdrehscheibe Deutschlands, und an eine Bedeutungsverschiebung hat man am Main offensichtlicherweise kein Interesse. Ob dahinter wieder irgendwelche Besatzerwichtigtuereien stehen, weiß ich nicht, es wäre aber naheliegend, u.a. wegen der dank Vault7 offengelegte Infrastrukturen in FFM.
Loyalität ist halt nicht erzwingbar...
Beste Grüße
nvf33
