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Nuklearexplosion in der Bundesrepublik

Leserzuschrift @, Montag, 02.10.2017, 10:16 (vor 3024 Tagen) @ software-engineer

Man muss das Problem einer Nuklearexplosition in der Bundesrepublik auf mehrere Teilbereiche aufteilen, um sich selber ein Bild der Bedrohungslage machen zu können. Aus Prepper-Sicht würde das wie folgt ausschauen;

A) Explosion in einem AKW unter Freisetzung grosser Mengen an Radionukleiden

Hier ist kaum Schutz und Planbarkeit von Schutzerhöhungsmassnahmen möglich. Durch die (meist) langen Halbwertszeiten der freigesetzen Strahlungspartikel in Verbindung mit den sich ständig ändernden Wetter- und Windverhältnissen kann es praktisch jeden treffen, auch in grösserem Abstand zum Schadensort. Wer Lust und Laune hat kann mal nahezu alle europäischen Kraftwerke hochgehen lassen, die Strahlungsausbreitung (unter verschiedenen Kathegorien) wurde für reale Wetterverhältnisse aus dem Jahr 1995 berechnet:

http://flexrisk.boku.ac.at/en/evaluation.phtml#form

Fazit: unberechenbar wen es trifft, es lassen sich zwar statistisch erhöhte Wahrscheinlichkeiten feststellen wo je nach Jahreszeit eine erhöhte Kontamination erfolgt (jahreszeitlich wahrscheinlichere Windrichtungen) aber wie wir alle wissen kann die Windrichtung oder der Niederschlag der radioaktive Partikel aus der Luft rauswäscht mal so oder so sein.

Insofern gilt: Fluchtrichtung gegen die vorherrschende Windrichtung wählen. Möglichst schnell Abstand zum Schadensort erlangen, um die eigene Gesundheit zu erhalten.

B) Nuklearwaffen

Der Atomkrieg ist nicht das Ende der Welt, auch wenn viele Leute das gerne so darstellen. Die heutige Waffengenneration baut die Strahlung verhältnismäßig schnell ab, es gilt die Siebenerregel.

Sie besagt, das nach 7 Halbwertszeiten die Aktivität eines Nukleids auf 1% abgesunken ist (genauer auf 1/128stel). Da feindliche Truppen zerstörte Gebiete ja auch besetzen wollen sind die Halbwertszeiten bei heutigen A-Waffen gering. Es gilt den Atomschlag zu überleben, wenn möglich ohne direkte Strahlungsschäden am eigenen Leib.

Entscheidend sind Masse, Abstand und Zeit. Masse des Schutzraums bedeutet Schutz vor Strahlung, Druckwelle und Hitze. Je höher der Abstand zum Detonationsort, je geringer die notwendigen Schutzmassnahmen und Zeit ist wichtig um den Strahlungsabbau der Nukleide zu überdauern, bis die Strahlung auf ein Mass gesunken ist, wo die Krebswahrscheinlichkeit gering ist. Wobei natürlich jede Strahlung Krebs auslösen kann.

Ja es gibt ein Leben nach dem Atomkrieg, man muss aber die Kampfhandlungen selbst überleben und sich einige Zeit mit Vorräten verkriechen können. Dann hat man auch danach noch eine Chance ein halbwegs anständiges Leben führen zu können. Der Atomkrieg wär nicht der Untergang der Welt auch wenn viele das so darstellen.

Blöd wäre es allerdings, wenn man AKWs mit Atomwaffen hochjagen würde, hier reden wir von ganz anderen Halbwertszeiten, die Länder auf Jahrhunderte unbewohnbach machen können. Deshalb sind Länder die AKWs haben eigentlich nicht verteidigungsfähig.

Zu unterscheiden wäre noch ob die A-Waffe wie konstruktionsbedingt vorgesehen in einer Höhe von einigen 100m explodiert, was den â€Å¾Vorteilâ€Å“ hat das wenig Fallout entsteht und die Zerstörung durch die Reflektion der Druckwelle vom Boden erhöht wird oder wir eine Bodendetonation mit starker Kontaminierung weiter Landstriche haben, was aber militärisch keinen Sinn macht, sondern nur bei terroristischen Anschlägen oder Unglücken mit Nuklearwaffen zu erwarten wäre.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kernwaffenexplosion

Ein Sonderfall der Kernwaffenexplossion wäre noch das (gewollte) Auslösen eines EMP bzw. NEMP durch eine Zündung der A-Waffe in grosser Höhe von mehreren 100 km.

http://www.bbk.bund.de/DE/AufgabenundAusstattung/CBRNSchutz/Physik/ElmagnW/elmagnw_node...

So dramatisch und leidvoll wie eine Explosion in/über der BRD auch sein mag mit tausendenden Toten und Krebskranken, so wird doch immer ein Teil der Bevölkerung ein solches Ereignis unbeschadet überstehen.

Schmutzige Bomben sind hierbei zu vernachlässigen, da sie nur einen kleinen Kontaminationsradius haben und somit nur wenige Menschenleben gefährten. Sie können aber zu grösseren wirtschaftlichen Verwerfungen (Zündung an einem Börsenplatz) und negativen psychologischen Effekten in der Bevölkerung führen.

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