Es war einmal eine Idee, die Wüste fruchtbar zu machen
helmut-1
, Siebenbürgen, Samstag, 21.10.2017, 15:01 (vor 3011 Tagen)
Hab mich mit dem Projekt in Libyen mal näher auseinandergesetzt, - es war schon irgendwie fantastisch. Kannte auch jemanden, der damals noch unter Gaddafi in Libyen gearbeitet hat. Das war ein Deutscher.
Hat mir so manches erzählt. Z.B. auch, wie das Regime mit seinen Bewohnern umging.
https://www.youtube.com/watch?v=8zgVPt06Sw4
Natürlich gabs auch Gegner, eine Opposition, wie in jedem Land. Genauso, wie ich durch bestimmte politische Behauptungen in Deutschland ins Gefängnis kommen kann, genauso konnte man das in Libyen. Nur waren dort die Gefängnisse sicher nicht so komfortabel.
Nun, die damaligen Zustände wurden meinem Bekannten, der dort gearbeitet hat, von den Libyern, die mit ihm gearbeitet hatten, bestätigt. Wenn die ihn angelogen haben, dann haben sie ihn auf englisch angelogen.
Schließlich gibts ja auch Gegendarstellungen im Netz, die aber wenig glaubhaft sind, wenn diese den Einfluss der Amis auf die Unruhen in Libyen, die zum Sturz Gaddafis führten, in Abrede stellt.
http://aufstand-in-arabien.blogspot.ro/2011/10/libyen-mythos-und-realitat-unter.html
Der Anlass, darüber zu schreiben, war die 6. Wiederkehr des Tages der Ermordung Gaddafis. Nicht etwas, was mir persönlich nahegeht, - dafür etwas anderes. Da gabs doch das großartige Projekt, die Wüste fruchtbar zu machen, durch die Verwendung der riesigen Wasserressourcen in großer Tiefe.
Stellt sich die Frage, was ist denn draus geworden? Was macht das Wasserprojekt heute?
Ums gleich vorweg zu nehmen: Es ist alles im Sande verlaufen. Dadurch bestätigt sich der schon damals geäußerte Verdacht, dass dieses Wasserprojekt eines der beiden Hauptgründe war, warum Gaddafi wegmusste. Der andere Grund war, dass Gaddafi vorhatte, den Dollar als Zahlungsmittel für Öl durch eine andere Währung zu ersetzen. Letzteres hat jedem das Genick gebrochen und zum Krieg geführt.
Als ich im Netz den Bericht über den heutigen Zustand des damaligen Wasserprojektes gefunden habe, dachte ich mir, dass ich den link hier reinstelle.
Gaddafi hätte Libyen zum wirtschaftlichen Konkurrenten Italiens und Frankreichs gemacht
Martin
, Samstag, 21.10.2017, 18:19 (vor 3010 Tagen) @ helmut-1
Ich hatte zu Beginn der Angriffe auf Libyen ebenfalls etwas besser verstehen wollen, was denn da genau ablief. Sarkozy und schlimmer Bernard-Henri Lévy waren ja ganz scharf darauf. John Hamptons Analyse damals: http://brontecapital.blogspot.de/2011/03/french-intelligence-on-libya.html
Total war also ein weiterer Grund.
Nüchtern betrachtet war Gaddafi dabei Libyen zu einem prosperierenden Mittelmeeranrainer zu machen, mit der Nutzung der riesigen Wasserreservoirs (geschätzt für 150 Jahre Wasservorrat), dem Öl, mit politische Ambitionen für die Saharaländer wäre Gaddafi für die wirtschaftlich und finanziell dahinsiechenden Länder Italien und Frankreich eine unzumutbare Konkurrenz geworden. Möglicherweise war Libyen der Hauptadressat von Sarkozys Träumen über eine Mittelmeerunion, der alle afrikanischen Mittelmeerländer formal beigetreten waren mit Ausnahme Libyens.
Dazu hat dann letztlich gepasst, dass die wichtigste Infrastruktur zerstört, der potentielle Konkurrent ausgeschaltet wurde.
PS: Die deutsche KSB hatte damals übrigens die Pumpen für das Wasserprojekt geliefert. Die Förderung aus großen Tiefen war eine Herausforderung.
Die Wasservorräte in Libyen bedecken ganz Deutschland mit 100 m
Zürichsee
, Samstag, 21.10.2017, 21:44 (vor 3010 Tagen) @ Martin
Das muss man sich so veranschaulichen:
Ein See von 100 m Tiefe über ganz Deutschland.
Der jährliche durchschnittlicher Niederschlag in Deutschland
liegt bei etwa 0.75 m.
LG Zürichsee
Warum jemand Ärger bekommt, wenn er statt nur Dollar auch in Euro abrechnet, kann ich verstehen. Aber ein Rätsel bleibt mir...
Lechbrucknersepp, Samstag, 21.10.2017, 22:14 (vor 3010 Tagen) @ helmut-1
Ums gleich vorweg zu nehmen: Es ist alles im Sande verlaufen. Dadurch
bestätigt sich der schon damals geäußerte Verdacht, dass dieses
Wasserprojekt eines der beiden Hauptgründe war, warum Gaddafi wegmusste.
...warum er wegen des Wasserprojekts wegmusste.
Was für Interessen stehen da dahinter?
In dieser Region ist Wasser Gold wert. Und im nächste Krieg geht um Wasser (oT)
Zürichsee
, Samstag, 21.10.2017, 22:22 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
- kein Text -
Ich bin mir nicht sicher, aber ich hab da so meine Thesen
helmut-1
, Siebenbürgen, Samstag, 21.10.2017, 22:24 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Das Hauptproblem in den meisten nordafrikanischen Regionen ist und bleibt das Wasser, insbesonders das saubere Trinkwasser.
Was bei uns Gold oder Öl ist, das ist in diesen Regionen das Wasser. Das heißt, der, der über das Wasser die Macht hat, hat die Macht über alles. Ich war noch nie in Dubai oder sonst wo in den VAR. Habe mir aber sagen lassen, dass das Bier (für die Europäer) dort billiger ist als das Wasser. Kann es nicht nachprüfen.
@Zürichsee und @helmut-1: Ja, Wasser kann Mangelware sein
Lechbrucknersepp, Samstag, 21.10.2017, 23:25 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
...aber es war ja nicht der Neslté-Konzern, der El Presidente gehaidert hat.
Also mir ist weiterhin unklar, wer da warum dahinterstecken könnte...
Da steckt die Schweiz dahinter
Zürichsee
, Samstag, 21.10.2017, 23:52 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
...aber es war ja nicht der Neslté-Konzern, der El Presidente gehaidert
hat.Also mir ist weiterhin unklar, wer da warum dahinterstecken könnte...
Die Schweiz hat seinen Sohn Hannibal Gadaffi in Genf festgenommen.
Das gipfelte in der Libyen-Affäre.
Gadaffi hat dann einen Öl-Stopp in die Schweiz verfügt.
Das war sein Todesurteil und die Schweiz hat Gadaffi umgebracht.
LG Zürichsee
Wer steckt mit welchen Interessen dahinter? Das war keine direktdemokratische Entscheidung des Volkes. (oT)
Lechbrucknersepp, Sonntag, 22.10.2017, 00:05 (vor 3010 Tagen) @ Zürichsee
bearbeitet von Lechbrucknersepp, Sonntag, 22.10.2017, 00:20
- kein Text -
Doch, das war äusserst demokratisch
Zürichsee
, Sonntag, 22.10.2017, 00:16 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Gaddafi hätte ein Referendum starten können.
1. Er hat keine 100.000 Unterschriften zusammen bekommen.
2. Die Frist von 18 Monaten hat er auch ungenutzt verstreichen lassen
War auch ziemlich schwierig, da er ein hochwertiges
Holzmobiliar als Domizil bevorzugt.
LG Zürichsee
Schick Link auf direktdemokratisches Votum dazu oder schweige für immer! (oT)
Lechbrucknersepp, Sonntag, 22.10.2017, 00:21 (vor 3010 Tagen) @ Zürichsee
- kein Text -
Für das haben wir 7 Bundesräte, die können das direktdemokratisch entscheiden.
Zürichsee
, Sonntag, 22.10.2017, 00:33 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Wenn der Entscheid dem Volk nicht passt (meist einer Partei),
dann hat man 100 Tage Zeit, um 50.000 Unterschriften zu
sammeln. Dies nennt sich Referendum.
Kommen das Referendum zu Stande, so kommt der Entscheid
vor das Volk und es wird an der Urne abgestimmt.
Bei einer Initiative hat man 18 Monate Zeit,
um 100.000 Unterschriften zu sammeln.
LG Zürichsee
Ich glaube nicht, dass die Schweizer Justiz auf Basis direktdemokratischer Abstimmungen agiert
Lechbrucknersepp, Montag, 23.10.2017, 10:11 (vor 3009 Tagen) @ Zürichsee
...sondern auf Basis gegebener Gesetze, Verordnungen und Ausführungsrichtlinien.
Von daher macht der Hinweis auf direktdemokratische Verfahren in Hinblick auf die Festnahme von Hannibal Gadaffi in Genf doch gar keinen Sinn.
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Glaube hilft hier nicht
Zarathustra, Montag, 23.10.2017, 14:17 (vor 3009 Tagen) @ Lechbrucknersepp
bearbeitet von Zarathustra, Montag, 23.10.2017, 14:22
Ich glaube nicht, dass die Schweizer Justiz auf Basis
direktdemokratischer Abstimmungen agiert
soso ..
...sondern auf Basis gegebener Gesetze, Verordnungen und
Ausführungsrichtlinien.
... die auf direktdemokratischen Abstimmungen basieren.
Wenn einem Teil der Bevölkerung (aka Schwarm) ein Gesetz nicht gefällt, dann organisiert er eine dementsprechende Abstimmung.
Von daher macht der Hinweis auf direktdemokratische Verfahren in Hinblick
auf die Festnahme von Hannibal Gadaffi in Genf doch gar keinen Sinn.Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren.
Glaube macht selig....
Der Logik zuliebe
Lechbrucknersepp, Montag, 23.10.2017, 14:30 (vor 3009 Tagen) @ Zarathustra
Ich glaube nicht, dass die Schweizer Justiz auf Basis
direktdemokratischer Abstimmungen agiert
soso ..
...sondern auf Basis gegebener Gesetze, Verordnungen und
Ausführungsrichtlinien.
... die auf direktdemokratischen Abstimmungen basieren.
Wenn einem Teil der Bevölkerung (aka Schwarm) ein Gesetz nicht gefällt,
dann organisiert er eine dementsprechende Abstimmung.
Wenn ein Haftbefehl gegen Hannibal Gadaffi vorliegt und ausgeführt wird, machst Du das also von direktdemokratischen Abstimmungsprozessen abhängig?
Wie geht das? Hätte es im Vorfeld eine Volksabstimmung zur Frage geben sollen:
Soll ein etwaiger, in Zukunft zu vollziehender Haftbefehl gegen Hannibal Gadaffi ignoriert werden? Ja/Nein
Oder allgemein gehalten:
Soll ein etwaiger, in Zukunft zu vollziehender Haftbefehl gegen den Sohn eines anderen Staats-Chefs ignoriert werden? Ja/Nein
Dieses Denken ist so weit von Praxis, Realität und Vernunft entfernt, dass es schon wieder lustig wird.
Die Frage stellt sich nicht
Zarathustra, Montag, 23.10.2017, 15:08 (vor 3009 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Ich glaube nicht, dass die Schweizer Justiz auf Basis
direktdemokratischer Abstimmungen agiert
soso ..
...sondern auf Basis gegebener Gesetze, Verordnungen und
Ausführungsrichtlinien.
... die auf direktdemokratischen Abstimmungen basieren.
Wenn einem Teil der Bevölkerung (aka Schwarm) ein Gesetz nicht
gefällt,
dann organisiert er eine dementsprechende Abstimmung.
Wenn ein Haftbefehl gegen Hannibal Gadaffi vorliegt und ausgeführt wird,
machst Du das also von direktdemokratischen Abstimmungsprozessen
abhängig?
Logo. Oder glaubst Du etwa Haftbefehle werden einfach so ausgestellt und ausgeführt? Grundlage sind die Gesetzte und die entstehen mit dem Segen des Schweizer Schwarms.
Wie geht das? Hätte es im Vorfeld eine Volksabstimmung zur Frage geben
sollen:Soll ein etwaiger, in Zukunft zu vollziehender Haftbefehl gegen Hannibal
Gadaffi ignoriert werden? Ja/Nein
Wie kommst Du denn auf sowas? Haftbefehle sind auszuführen, unabhängig vom Status des Betroffenen.
Oder allgemein gehalten:
Soll ein etwaiger, in Zukunft zu vollziehender Haftbefehl gegen den Sohn
eines anderen Staats-Chefs ignoriert werden? Ja/NeinDieses Denken ist so weit von Praxis, Realität und Vernunft entfernt,
dass es schon wieder lustig wird.
Haftbefehle sind zu befolgen, und bestimmt nicht zu ignorieren.
Die Frage stellt sich nicht.
Es geht nicht um die Festnahme von Hannibal Gaddafi
Zürichsee
, Montag, 23.10.2017, 15:22 (vor 3009 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Lies dich doch bitte zuerst den bereits weiter oben eingestellten Link durch:
Hannibal Gaddafi wurde aufgrund einer Anzeige seiner Bediensteten
von der Genfer Polizei festgenommen und verhört.
Gegen eine Kaution von 200.000 CHF wurde er wieder frei gelassen.
Jetzt kommt die entscheidende Szene in dieser Affäre:
Sein Vater Muammar Gaddafi verhängte daraufhin einen Erdölstopp,
zog Geld von Schweizer Banken ab und die Swiss durfte Tripolis
nicht mehr anfliegen. Auch Schweizer Schiffe durften Libyen nicht
mehr anlaufen. Daraufhin erfolgte der totale Wirtschaftsboykott.
Was aber das Fass zum Überlaufen brachte, dass Muammer Gaddafi
zwei Schweizer in Geiselhaft nahm.
Am G8 Gipfel stellte Gaddafi die Schweiz als Helferin des Terrorismus
dar. Er sagte: Hätte ich eine Atombombe, würde ich die Schweiz
von der Landkarte entfernen.
Das war absolut heftig, und hätten wir an Stelle der Schweiz,
die USA (Bush/Clinton/Obama/Trump) gehabt, so hätte das mit
Sicherheit einen (Welt-) Krieg ausgelöst.
LG Zürichsee
Es gibt jedenfalls nichts an direktdemokratischer Abstimmung in Hinblick auf die Festnahme auszusetzen...
Lechbrucknersepp, Montag, 23.10.2017, 15:46 (vor 3009 Tagen) @ Zürichsee
...so kam das aber rüber und die vorangegangenen Posts lesen sich dann so wie die typischen fundamentalen Beschwerden über die schlimmen Auswirkungen der Demokratie: "Die Direkte Demokratie hat meine Zahnbürste ins Klo fallen lassen."
Wenn wir also schön logisch bleiben, gibt es eine Ghaddafi-Geschichte und es gibt (davon unabhängig) ein Rechtssystem und direktdemokratische Abstimmungen in der Schweiz.
Wer hat die Ghaddafi-Festnahme mit Kritik an direktdemokratischen Abstimmungen in Verbindung gebracht? Ich war es jedenfalls nicht.
Die Frage nach der Direktdemokratie hast doch du gebracht.
Zürichsee
, Montag, 23.10.2017, 16:11 (vor 3008 Tagen) @ Lechbrucknersepp
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446065
Und wenn du meinen Witz "Die Schweiz hat Gaddafi umgebracht"
nicht bemerkst, dann bist du wohl der Einzige (Dank an BB,
du hast mich letzthin korrigiert, der Einzigste wäre falsch),
der das nicht geschnallt hat.
LG Zürichsee
Dann war das hier wohl der Ausflug ins Lustige...
Lechbrucknersepp, Montag, 23.10.2017, 19:40 (vor 3008 Tagen) @ Zürichsee
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446065
Und wenn du meinen Witz "Die Schweiz hat Gaddafi umgebracht"
nicht bemerkst, dann bist du wohl der Einzige (Dank an BB,
du hast mich letzthin korrigiert, der Einzigste wäre falsch),
der das nicht geschnallt hat.
Dann war das hier wohl der Ausflug ins Lustige...
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446066
So viel Mett wegen sowas?
Naja, über Humor kann man bekanntlich nicht streiten.
![[[lach]]](images/smilies/lach.gif)
Ja, hast du das endlich bemerkt?
Zürichsee
, Montag, 23.10.2017, 20:29 (vor 3008 Tagen) @ Lechbrucknersepp
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446065
Und wenn du meinen Witz "Die Schweiz hat Gaddafi umgebracht"
nicht bemerkst, dann bist du wohl der Einzige (Dank an BB,
du hast mich letzthin korrigiert, der Einzigste wäre falsch),
der das nicht geschnallt hat.
Dann war das hier wohl der Ausflug ins Lustige...
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446066So viel Mett wegen sowas?
Naja, über Humor kann man bekanntlich nicht streiten.
Das war doch offensichtliche Satire!
Aber bei manchen geht es lange, bis dieser das begreift.
Und auch manchmal habe ich Nerven wie Drahtseile und
denke jedes mal, jetzt wird es sicher bemerken.
OK, bei dir hat es lange gedauert, da hätte ich früher
darauf hinweisen sollen. Habe ich mir für die Zukunft
gemerkt.
LG Zürichsee
Wahrscheinlich bin ich einfach nicht der Hellste, was Deinen Hochleistungshumor angeht, aber verrate mir bitte eines...
Lechbrucknersepp, Montag, 23.10.2017, 20:31 (vor 3008 Tagen) @ Zürichsee
http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=446066
Was für ein Referendum hätte Ghaddafi denn starten sollen, von dem Du hier humorvoll schreibst?
Ich bin wohl wirklich zu blöd.
Da will ich dir nicht widersprechen. (oT)
Zürichsee
, Montag, 23.10.2017, 20:32 (vor 3008 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Pan-afrikanische Ambitionen, Konkurrent zu Frankreich
Martin
, Sonntag, 22.10.2017, 07:01 (vor 3010 Tagen) @ Lechbrucknersepp
Ums gleich vorweg zu nehmen: Es ist alles im Sande verlaufen. Dadurch
bestätigt sich der schon damals geäußerte Verdacht, dass dieses
Wasserprojekt eines der beiden Hauptgründe war, warum Gaddafi
wegmusste.
...warum er wegen des Wasserprojekts wegmusste.
Was für Interessen stehen da dahinter?
Wasser und Öl sind in den Ländern den Ländern der Saharazone enorme Machtfaktoren. Gadaffi hatte Ambitionen, eine pan-afrikanische Union zu bilden (wie Sarkozy die Mittelmeerunion). Wasser, Öl und ein Golddinar als einheitliche Währung waren die Mittel/Machtfaktoren.
Es ging nicht nur darum, den Dollar als Ölwährung zu ersetzen. Der Golddinar wäre in ehemaligen französischen Kolonien Konkurrenz zum CFA (Franc de la Communauté Financière d'Afrique) geworden. Was wenige wissen: Der CFA ist an den Euro gekoppelt, die Zentralbank sitzt in Paris. Die CFA-Länder sind die ärmeren Afrikas, man kann raten, wer von diesen Ländern profitiert: Mali ist eines davon, hat wertvolle Rohstoffe, weshalb uns nicht wundern muss, dass dort die Franzosen aufpassen, neuerdings mit Unterstützung unserer Helikopter-Uschi.
Gadaffi hätte in jeder Beziehung das bessere Angebot gehabt. Deshalb wurde Libyen erst mal aller seiner Machtfaktoren beraubt, das Wasser ist nur einer. Wo Gadaffis Gold geblieben ist, weiß ich allerdings nicht ![[[zwinker]]](images/smilies/zwinker.gif)
Noch ein paar links zu Deinen Äußerungen
helmut-1
, Siebenbürgen, Sonntag, 22.10.2017, 08:12 (vor 3010 Tagen) @ Martin
bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 22.10.2017, 08:17
Wo Gadaffis Gold geblieben ist, weiß ich allerdings nicht.
Ich auch nicht.
Links im 3-Jahres-Intervall:
2008:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/streit-um-gaddafi-sohn-libyen-stoppt-oellieferungen-in...
(2011 war Gaddafi tot)
https://www.huffingtonpost.com/2011/10/20/muammar-gaddafi-killed_n_1021462.html
2014:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/gaddafi-das-schicksal-der-kinder-des-ex-diktators...
Vielleicht ist es [das Gold] jetzt in Deutschland
Lechbrucknersepp, Sonntag, 22.10.2017, 19:37 (vor 3009 Tagen) @ helmut-1
Im Rahmen der Rückführungsaktion wurde ja alles eingeschmolzen und neu gegossen, so dass alte Barrenlisten und Herkunftsnachweise keine Rolle spielen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
Saudi-Arabien startet Grossprojekt
peterpan
, Dienstag, 24.10.2017, 21:49 (vor 3007 Tagen) @ helmut-1
bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 24.10.2017, 22:10
Während die Volksverräter-Politiker und Beamten in Merkel-Deutschland Millionen unqualifizierte Illegale ins Land lassen, die uns 1/4 des Staatshaushalts kosten, nimmt SA keinen einzigen Flüchtling auf, mit Ausnahme von Sexsklavinnen vielleicht.
Und während Deutschland 100 Mrd Euros pro Jahr in sogenannte Flüchtlinge "investiert", startet SA ein Technologie-Grossprojekt mit 500 Mrd $.
Nachdem auch der Ex-Siemensianer Kleinfeld dabei ist, bin ich gespannt was daraus wird.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/neom-klaus-kleinfeld-soll-mega-city-in-sau...
![[image]](https://pbs.twimg.com/media/DM5gLI7X0AA9x7n.jpg)
