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Massive Stellenstreichung bei Siemens in D - welche Rolle spielen die unseligen Russlandsanktionen?

Oberbayer @, Donnerstag, 16.11.2017, 17:46 (vor 2985 Tagen)

Beispiel:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/siemens-auf-der-krim-dank-turbinen-ve...

Die Deindustrialisierung Deutschlands,insbesondere Ostdeutschlands,schreitet voran.
Folgen wir den USA in eine Dienstleistungsgesellschaft mit Niedriglöhnen?

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2017-11/siemens-stellenabbau-arbeitsplaetze-k...

antworten
 

Russlandsanktionen ..

also @, Donnerstag, 16.11.2017, 19:16 (vor 2985 Tagen) @ Oberbayer
bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 16.11.2017, 19:20

Die Russlandsanktionen spielen nur indirekt eine Rolle.
Das Problem im Anlagenbau liegt hier:
http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2011-12/usa-siemens-anklage-bestechung

und begann ca. 2004. Seit damals stellen sich staatliche US-Dienste den US-Konzenen zur Verfügung, um ihnen lästige Konkurrenten aus dem Weg zu räumen und ihnen gleichzeitig mit Klagen langfristig die Konkurrenzfähigkeit zu nehmen.

Dieser Beitrag erklärt es gut:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/04/15/wie-die-usa-siemens-zerlegten-un...

Das selbe Schicksal erleiden auch die Deutsche Bank und andere, bekannte deutsche Unternehmen.
Natürlich sind Schmiergelder geflossen und selbstverständlich muß dagegen vorgegangen werden. Wenn aber nur einseitig, dann kann Siemens auch mit den besten Produkten nicht mehr mithalten. Schon gar nicht in Ländern wie Mexiko, Argentinien, Russland etc. Z.B. hat General Electric und weitere US-Firmen in Russland und Iran während der Sanktionen ihre Vormachtstellungen ausgebaut. Der deutsche Staat kann da nur ohnmächtig zusehen und brav die Vorgaben erfüllen.

also

antworten
 

Chef-Sanktionen gegen die Knechte

Kirov @, Freitag, 17.11.2017, 00:59 (vor 2985 Tagen) @ Oberbayer

Was diese Pressenutte von der FAZ den Lesern verheimlicht, ist die Tatsache, dass die Joint Venture Produktion in Russland genau deshalb stattfand weil man der Ansicht war, hiermit das Export-Verbot auf die Krim legal zu umgehen. Gemeinschaftliche Fertigung, und anschliessend nehmen die Russen in Eigenregie notwendige technische Anpassungen für den jeweiligen Einsatzort vor, womit die Wertschöpfung mehrheitlich Russisch und die EU abgemeldet ist.

Dieser Ansicht waren selbstverständlich beide Seiten. Die frei erfundene Story der Pressenutte vom ultrapöhsen Russen, dessen "betrügerisch motivierte Kreativität" die armen Siemens-Menschlein "blauäugig" und "naiv" und "zu vertrauensselig" und "blind vertrauend" leider nicht bemerkt haben, ist der übliche Gruselroman für doofes Deutsches Publikum.

Juristisch war das Ganze höchstwahrscheinlich wasserdicht. Hingegen der Amerika-Faktor wurde nicht berücksichtigt. Wenn der Boss sagt, er verbietet deutsche Exporte auf die Krim, dann muss der Knecht gehorchen, sch***egal ob legal oder nicht legal. Das lächerliche Manöver, am Ende den Russischen Joint Venture Partner zur Besänftigung der Amerikaner zu verklagen, ihm aber gleichzeitig anzubieten, dass Siemens die fertigen Turbinen brav zurückkauft und sich dann prompt und geräuschlos verpisst, deutet klar darauf hin, dass die Russische Seite im Recht war.

Da hat jemand im Hintergrund, als die Turbinen bereits fertig waren, die große Keule rausgeholt und klargestellt: "Ihr liefert keine Turbinen. Wenn überhaupt irgendwann irgendwer liefert, dann General Electric".

Entspannte Grüße
Kirov

antworten
 

Käser hat mit seinem demonstrativen Besuch bei Putin im Mrz 2014 die Besatzer massiv verärgert. (mTuL)

DT @, Freitag, 17.11.2017, 11:31 (vor 2984 Tagen) @ Oberbayer

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/moskau-siemens-chef-joe-kaeser-besucht-putin-1286...

27.03.2014
Moskau Siemens-Chef Joe Kaeser besucht Putin

[image]

Der russische Staatspräsident lobte anlässlich des Zusammentreffens nahe Moskau die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Deutschland und Russland. Unabhängig von der Krise in der Ukraine will Siemens langfristig in Russland investieren.


Damals war ich stolz auf ihn, daß er sich der ganzen Ukrainelüge entgegenstellt, aber ich dachte auch schon "oh oh, ob das gut geht"... Jetzt zahlt er es mit 6900 abgebauten Stellen...

Wir wissen ja, daß die gesamte "Sanktionsgeschichte" nur dazu dient, gemäß der Brzezinski-Doktrin den Handel Maschinen gegen Öl und Gas zwischen D und Rußland (Eurasien ganz generell) zu unterbinden und einen erstarkenden eurasischen Block als wirtschaftlicher Gegner der Besatzer zu verhindern.

Wie er so schön in "Die einzige Weltmacht" schreibt, ist es schon immer Ziel der US Außenpolitik gewesen, Zwist und Streit "zwischen den Vasallen" zu stiften. Divide et impera, siehe Polen, Ungarn, die Balten, die Franzosen, wir, etc.

FUCK YOU BIG BROTHER, FUCK YOU DEEP STATE!

Gut daß der Brzezinski schon seinen Abgang hatte, aber sein Geist lebt in den Think Tanks weiter!

antworten
 

GE hat gerade Dividende stark gekürzt

Orlando ⌂ @, Freitag, 17.11.2017, 12:15 (vor 2984 Tagen) @ DT

Erst das dritte Mal in seiner Geschichte seit der Depression und der Großen Finanzkrise.

Mal einen verträumten Blick auf deren Aktienkurs werfen und was so an Nachrichten sprudelt.

Als General Motors die Dividende kürzte folgte darauf die Pleite.

Es werden einfach momentan nicht genug neue Großturbinen für die Kapazitäten gekauft.

Der Geist Brzezinskis schlägt die Russen über die Bande der amerikanischen Kleinsparer und Pensionisten, schon klar.

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