Das Fliwatüt ist gefunden. Keine schwachsinnige Nullpunktsenergie
Unglaublich:
http://www.science-explorer.de/plasmareaktor.htm
Wie Funktioniert die GEET-Plasma-Technologie:
Der Grundsätzliche Aufbau eines GEET-Treibstoff-Prozessors besteht aus einem Wärmetauscher, mit dem ein großer Teil der Auspuffwärme auf den angesaugten Treibstoff geleitet wird. Da dieser in der Plasmakammer gleichzeitig einem starken Unterdruck ausgesetzt wird, setzt sehr schnell eine Verdampfung ein, und die schweren Moleküle werden in kleinere Moleküle aufgespalten. Je höher das Vakuum ist, um so stärker wird der Prozess beschleunigt. Der physikalische Prozess, der sich in der Plasmakammer abspielt, kann am besten als kontrolliertes Gewitter bezeichnet werden. In dem Augenblick, wo warme und kalte Luftmassen aufeinandertreffen, entstehen elektrische Ladungen. Die ionisierten Gasmassen breiten sich radial aus und erzeugen ein farbiges Licht. Ein optimaler Prozess ist erreicht, wenn das entstehende elektromagne- tische Feld sowohl eine radiale als auch eine longitudinale Komponente hat. Aufgrund des selbst erzeugten und sich selbst stabilisierenden elektromagnetischen Feldes gibt es keine Probleme mit unerwünschten zufälligen Plasma-Clustern. Die Länge der Plasmakammer ist auf den genutzten Treibstoff anzupassen. So braucht es für die "exotische" Treibstoff- mischung von 20% Batteriesäure mit 80% Salzwasser eine kurze Plasmazone, bei Verwendung von Altöl dagegen einen längeren Plasmabereich. Der GEET-Treibstoff-Prozessor benötigt keine weitere externe Energiezufuhr. Die Wissenschaftler, die einen GEET-Reaktor gesehen haben, waren überrascht und konnten nicht glauben, dass er funktioniert. Einer von ihnen, Dr. Klaus Richter, blieb fast eine ganze Woche bei Paul Pantone, und versuchte, die Prozesse, die im Reaktor ablaufen zu verstehen. Aufgrund seiner bisherigen Kenntnisse schrieb er einen Brief an Paul Pantone am 3.7.1995, sollte ein solches Gerät gar funktionieren: "Wenn ich es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, würde ich es nicht glauben. Meiner Meinung nach hat Paul Pantone eine einzigartige Lösung im Energiebereich entwickelt mit einem Potential, das bei weitem noch nicht ausgeschöpft
Das Fliwatüt ist gefunden. Keine schwachsinnige Nullpunktsenergie
Abend...
Als am Thema interessierter Laie erscheint es mir schon ein wenig seltsam das es genügen sollte einfach vorgewärmten Treibstoff in eine Vakuumkammer zu injizieren um ein selbsterhaltendes Plasma zu erhalten das stark genug ist um Moleküle in ihre Grundeinheiten zu zerlegen ... man fragt sich wieso es dazu bei den diversen Plasmareaktoren (alles Prototypen) hunderte Tonnen schwere supraleitende Magneten braucht um das Plasma zu stabilisieren (und an Ort und Stelle zu halten damit es nicht zu nahe an die Behälterwände gelangt = GAU)
Das ist nur ein Punkt der mir seltsam erscheint. Im Text finde ich da noch viel mehr seltsame Vorgänge.
Aber es scheint das bei aktuellen Treibstoffpreise sich (wieder einmal) ein breites Feld für Scharlatane auftut.
mfG
offthspc
Schwachkopf
Autos fahren bereits mit diesem Motor, auch in Frankreich. Es war übrigens auch ein Bericht auf TF1, den du dir auf YOUTUBE anschauen kannst. Das Fahrzeug ist ordentlich zugelassen.
http://www.youtube.com/watch?v=Lq9TtZD9a9Y
Ach, such's dir selbst. Warum rede ich überhaupt mit dir?
Schwachkopf
Ach, such's dir selbst. Warum rede ich überhaupt mit dir?
Dass Autos mit diesem Motor fahren - ja gut. Autos fahren auch mit Backsteinen im Kofferraum - es trägt nur nicht zur Umweltfreundlichkeit oder zur Effizienz bei.
Aber dieser Pantone scheint ein toller Hecht zu sein (siehe englische Wikipedia zu seinem kleinkriminellen Lebenswandel).
http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_Pantone
Im übrigen erteilen die Amerikaner recht ungeprüft Patente für fast alles (anders als in Deutschland), und das Fernsehen sendet eh jeden Scheiss ("Germanys Next Uri G."). Also keinerlei belastbaren Indizien zur Glaubwürdigkeit.
Obwohl - hab mir gerade 'nen Popel aus der Nase gezogen, vielleicht krieg ich den ja auch als energiesparendes Plasma an jemanden verkauft... Theo?
Innerhalb 24 St. nach der TV- Sendung erhielt er von staatlichen und wirtschaftlichen Kreisen ernsthafte Drohungen..
Wenn die Leute nicht gewußt hätten (die kannten seine Patentschrift ja bereits, war ja veröffentlicht..), dass das Ding funktioniert, hätte er keine Drohungen bekommen.
Ganz einfach ist das. Mich wundert das gar nicht. Eher schon, dass der Mann noch lebt;-(
Schwachkopf / Na! (oT)
- kein Text -
Biomassevergasung... (mT)
...hieß damals im Krieg noch Holzvergaser!
Durch ein doppelwandiges Rohr strömen die heißen Abgase entlang und werden
dann in einen Tank mit dem "Kraftstoff" geleitet, wo sie diesen dann kräftig
durchblubbern. Dieses Gas strömt dann wiederum durch das innerere Rohr Motor.
Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?
Gruß
Lex
Der will ja auch keine thermonuklearen Reaktionen herbeiführen ....
wieso es dazu bei den diversen Plasmareaktoren (alles Prototypen) hunderte
Tonnen schwere supraleitende Magneten braucht um das Plasma zu
stabilisieren (und an Ort und Stelle zu halten damit es nicht zu nahe an
die Behälterwände gelangt = GAU)
![[[euklid]]](images/smilies/euklid.gif)
Den fünften Agregatszustand erreichen viele Elemente MWN schon bei 3-4000 Grad ... und da die Energiedichte minimal ist, ist der GAU das Nichtfunktionieren des Gerätes.
Das ist übrigens auch in einem Fusionsreaktor der GAU. Es sei denn, ich jage das Tritium willentlich durch den Schornstein in die Umwelt.
mfG
offthspc
Grüße
Sam
--
![[image]](https://zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/styles/teaser_desktop_1x/public/2019-03/walter%20white.jpg?h=a9edb586&itok=wPPPqKu2)
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Korrektur
"durch das innere Rohr zurück zum Motor" sollte es heissen...
Das Fliwatüt ist gefunden. Keine schwachsinnige Nullpunktsenergie
Hallo Theo
ok, das Teil tut es, aber es ist nicht für den Ottonormalbürger brauchbar. Der Prozess in dem Reaktor ist im wesendlichen eine Requpation von Abwärme zur Aufbereitung der exotischen Brennstoffe. Ich habe mich recht intensiv mit dem Prinzip beschäftigt, dabei bin ich zur erkenntnis gekommen das eine wirklich funktionierender Reaktor sehr genau in seinen Parametern geregelt werden muss. Das ist den meisten Leuten die sich damit beschäftigen leider nicht gegeben mangels Nowhow. Gläubige Wissenschaftler die der klassischen Physik frönen winken ab ohne sich mal Gedanken dazu gemacht zu haben. Andererseits kann man jedoch auch Teillösungen der Reaktorproblematik im Netz angeboten finden. Nur wenn man versucht diese Leute darauf hinzuweisen, ist es offensichtlich unter ihren Toleranznivau und sie brechen Telefongespräche ab. Da ist es besser nicht weiter zu bohren und die eigenen Erkenntnisse in brauchbare Hardware so umzusetzen das es für den eigenen Bedarf funktioniert und ja keine schlafenden Hunde wecken. Lass sie weiter schlafen und sich über ihren nicht ausreichend gedeckten Bedarf ärgern.
Zu Pantone muss man bedenken das er keine höhere Bildung genossen hat und seine Idee halt mit seinen Möglichkeiten zur Funktion gebracht hat. Dabei hat er den Leuten mehr versprochen als er mit seiner primitiven Technik halten kann.
Würde man dieses Prinzip ernsthaft technologisch analysieren und die dabei erhaltenen Erkenntnisse in optimale Lösungen umsetzen, so wäre es möglich das die versprochenen Ergebnisse auch praktisch dargestellt werden können.
Es gibt sicher auch hier im Forum Leser die sich mit Teilfunktionen des Reaktors gut auskennen, ich bin mir allerdings nicht sicher ob deren Weitsicht ausreicht sich der Problematik ernsthaft anzunehmen.
Freundliche Grüsse
Ww
Ps: Französische Bauern haben bewiesen das ihre Traktoren durch Nachrüstung mit dem GEET-Prinzip bessere Leistungen erbrachten. Nur haben sie das Problem, das sie diesen Zustand nicht stabil halten können. Das liegt einfach an nichtoptimalen Auslegungen der Anlage, diese braucht zur stabilen Funktion mehrere Regelungen zur Stabilisierung der Energiekreisläufe im Prinzip.
ich heisse zwar otto, bin aber kein Normalbürger, also...........
...wenn du dich auskennst mit der Hardware, die Software, also Regelung usw. könnte ich machen.
Ich war ja früher hier einer der bekanntesten und besten Funktechniker und hatte die modernste Werkstatt für Sonderbau.
Auch heute noch befasse ich mich ausschliesslich mit Sonderkonstruktionen der Elektronik und HF Technik und verfüge über enstsprechende Messgeräte, Labor und Kenntnisse.
Dazu habe ich noch eine kleine Werkstatt fürs Grobe...........
Mein Fastnachbar ist eine Autowerkstatt.
Leider sitze ich hier im Bayerwald, also etwas weit vom Schuss.
Trotzdem könnten wir uns mal kurzschliessen?
Gruss
Otto
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
Schwachkopf
Ach, such's dir selbst. Warum rede ich überhaupt mit dir?
Ach sei doch nicht so!
Aber vielleicht könntest du uns das nächste Mal `n bisschen schneller informieren?
"Aufgrund seiner bisherigen Kenntnisse schrieb er einen Brief an Paul Pantone am 3.7.1995" (4. Zeile von unten)
So vielleicht schon in 10 Jahren und nicht erst in 12 Jahren, ja?
Gruß
Mephistopheles
Klar doch
Hallo Otto,
ich bin unter meinem Forumpseudonym at WEB.de per email erreichbar. Alle weiteren Infos können wir dann per Email austauschen.
Gruss Ww
Optimale Auslegung: genau daran liegt es!
Übrigens kann ich, wie jemand hier behauptet hat, nichts kriminelles im Lenbeswandel von Pantone erkennen:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Moteur_Pantone
Alle Einwände gegen diesen Motor, soweit wissenschaftliche Institute ihn getetstet haben, beziehen sich auf einen primitiven Aufbau, der tatsächlich nicht alles halten kann, was der Erfinder verspricht. Genau mit demselben Einwand, könnte man den Otto-Motor verwerfen, wenn ich die Originalversion des Erfinders heranziehe und dann bemängele, daß er nicht klopffrei sei.
Der blödeste Einwand ist der, daß gar keine Pyrolyse stattfände, sondern lediglich die Abwärme des Motors zum Vorheizen benützt würde. Der Einwand kann nicht erklären, warum dieser Motor auch mit Coca Cola läuft.
Manche Einwände sind dermaßen dumm, es zieht einem die Schuhe aus. Man hat einen Motor, dessen Prinzip funktionsfähig ist. Ob es technisch serienfähig ist, ist eine andere Frage. Da kommen Physiker daher, die argumentieren so:
dein Motor dürfte nicht funktionieren, weil du es nicht erklären. So funktioniert er nicht, auch wenn er funktioniert.
Zur optimalen Auslegung, abgesehen von der Regelung:
Es ist klar, daß die geometrische Gestaltung der Plasmakammer vom Brennstoff abhängt, denn es muß sich eine stehende Welle bilden. Die stehende Welle des elektromagnetischen Feldes hängt direkt mit der kinetischen Bewegung der Ionen zusammen. Je größer und träger die Moleküle sind, desto tiefer muß die Plasmakammer als Resonator gestimmt sein. Man kann auch nicht sowiel Energie aus dem Der Plasmakammer ziehen, daß dadurch die stehende Welle zusammenbricht.
Hier liegt genau die Crux des stabilen Betriebspunktes.
Aber wenn sich keiner darüber Gedanken machen will, dann wird auch nichts daraus.
Dr. Mathes Haug
Erich,
Du bist doch aus Wien, oder? Warst Du vor 2 Monaten auf der Veranstaltung von Mathes Haug? Er behauptet, daß sein Team (u.a. 2 Uniprofessoren) mit den Illuminati (in seiner Diktion: "die Lobby, die die Welt kontrolliert und zerstört") kooperieren, da diese langsam einsehen, daß sie was rauslassen müßten. Am Anfang taten sie das nicht, ergo wurde ihnen zwei Mal das (geheime) Labor abgefackelt, aber seither keine Störmanöver mehr.
Wir waren ein paar Leute dort und haben noch andere freie Energie Forscher kennengelernt, einer erhielt auch Morddrohungen.
Manfred
Optimale Auslegung: genau daran liegt es!
Hallo Theo,
Tesla soll doch doch auch schon Interessantes zur Freien-Energie in der Schublade gehabt haben. Und wo dies Schublade jetzt ist ...
" />
Es ist klar, daß die geometrische Gestaltung der Plasmakammer vom
Brennstoff abhängt, denn es muß sich eine stehende Welle bilden. Die
stehende Welle des elektromagnetischen Feldes hängt direkt mit der
kinetischen Bewegung der Ionen zusammen. Je größer und träger die Moleküle
sind, desto tiefer muß die Plasmakammer als Resonator gestimmt sein. Man
kann auch nicht sowiel Energie aus dem Der Plasmakammer ziehen, daß
dadurch die stehende Welle zusammenbricht.Hier liegt genau die Crux des stabilen Betriebspunktes.
Aber wenn sich keiner darüber Gedanken machen will, dann wird auch nichts
daraus.
Es gibt sicher schon Leute die sich Gedanken machen,
denn sonst würden wir hier nicht darüber "reden" :)
Deine Darstellung ist interessant, und wenn ich die mittl. freien Weglängen und Ähnliches in Betracht ziehe wird die "Reaktionskammer" irgendwann "unhandlich". Physik ist einfach etwas Faszinierendes
Kleine Anmerkung:
Erinnert euch mal an den "Mixer" in "Back to the Future - 2"
Antrieb aus Küchenabfällen -- Hollywood war also mal wieder seiner Zeit voraus - oder doch nicht
" />
--
10cc: 'communication is the problem to the answer'
" />
Dr. Mathes Haug
Erich,
Du bist doch aus Wien, oder? Warst Du vor 2 Monaten auf der Veranstaltung
von Mathes Haug? Er behauptet, daß sein Team (u.a. 2 Uniprofessoren) mit
den Illuminati (in seiner Diktion: "die Lobby, die die Welt kontrolliert
und zerstört") kooperieren, da diese langsam einsehen, daß sie was
rauslassen müßten. Am Anfang taten sie das nicht, ergo wurde ihnen zwei
Mal das (geheime) Labor abgefackelt, aber seither keine Störmanöver mehr.
Wir waren ein paar Leute dort und haben noch andere freie Energie Forscher
kennengelernt, einer erhielt auch Morddrohungen.
Manfred
Hallo.
Nein, ich bin aus Linz/O.Ö.
Ich habe selber 5 Patente ("Subjektiv-Zeitnahme" - auch "on-board-timing" genannt - anno 1977 erfunden, dann als privater Einzelerfinder bis 1984 zur Serienreife entwickelt, 1986 erfolgte dann meine Firmengründung, dann wurde ich von staatlichen Agenturen und Förderinstituten bis zur Aufgabe des Unternehmens verarscht, habe dabei mind. 400 000 EURO verloren, 1985 und 1986 wurde von Unbekannten versucht die Patente zu entwenden, auf mein Auto wurde geschossen usw.)
www.sensortime.com
(den autobiografischen Roman habe ich wieder aus dem Netz gestellt, er soll in Buchform erscheinen; die orig. Dokumentation 1987 bis 1985 steht allerdings noch auf meiner HP, heuer gehts weiter damit)
In Sachen Patente und Erfindungen braucht mir keiner was erzählen. Hier gehts schon seit 50 Jahren nicht mit rechten Dingen zu. Am schlimmsten war es zwischen 1975 bis 1990, als staatliche und halbstaatliche Unternehmen mit Hilfe von Geheimdiensten und willfährigen Anwälten etc. private Erfindungen "an sich zogen". Nach 1994 ("Uruguay-Round") wurden die Patent-Enteignungsgesetze "entschärft". Seither gibts ohnehin kaum noch was zu stehlen, weil alle wichtigen Core-Patente bereits enteignet und im Besitz von Großunternehmen sind
" />
Auto beschossen
Erich,
Dein Auto wurde beschossen? Hört sich ja schlimm an!
Ein Ingenieur hier in Wien bei der OMV, der eine bahnbrechende Energie-Erfindung machte, war auch bald darauf "verschwunden".
Aber es tut sich was, beim Vortrag Haug waren 300 Leute oder so, das hat mich wirklich überrascht, die Leute wachen auf!
Manfred
@ querlenker
Hallo Theo,
Tesla soll doch doch auch schon Interessantes zur Freien-Energie in der
Schublade gehabt haben. Und wo dies Schublade jetzt ist ..." />
... vielleicht hier:
13.März 1895: Bei einem Brand wird Teslas Laboratorium völlig zerstört
aus der Tesla Biografie von Ferzak
--
Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)
"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"
"warum dieser Motor auch mit Coca Cola läuft"
Der blödeste Einwand ist der, daß gar keine Pyrolyse stattfände, sondern
lediglich die Abwärme des Motors zum Vorheizen benützt würde. Der Einwand
kann nicht erklären, warum dieser Motor auch mit Coca Cola läuft.
Diet-Coke oder das gute alte Zuckerzeug? Ich würde gerne das chemische Reaktionsschema incl. Energiebilanz sehen ...
![[image]](http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/47/Moteur_Pantone.gif)
Ähhmmm ... wie sollen da Tempeaturen für ein Plasma herkommen? ![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
--
![[image]](https://zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/styles/teaser_desktop_1x/public/2019-03/walter%20white.jpg?h=a9edb586&itok=wPPPqKu2)
** Geliefert wie bestellt! **
Nikola Tesla hatte die Lösung gefunden
Obwohl ich von dieser Art von Technik nichts verstehe, hat sich bei mir der Eindruck verfestigt, daß Nikola Tesla "die Lösung" gefunden hatte. Deshalb wurde er ja auch in den USA unschädlich gemacht. Wahrscheinlich war Wilhelm Reich (Orgon) auf der gleichen Fährte.
Nichts würde die bestehenden Herrschafts-Strukturen so radikal umwälzen, wie der Motor, der aus einem Liter Wasser die Energie von vielen tausend Litern Mineralöl erzeugt. Kein Wunder, daß das keiner will: Nicht nur die Industrie, sondern auch die Staaten gingen ihrer Steuern verlustig.
Im übrigen müsste unsere "Wissen-schaft" (die mehr Wissen verhindert als schafft) von ihrem rein materialistischen Weltbild abrücken. Und da ist die Welt halt noch eine Scheibe.
Dr. Mathes Haug
hallo,
soweit ich mich erinnere habe ich mal einige dieser 'Erfinder' angeschrieben, event. sogar diesen Dr.Haug (hat der eine Website, wenn ja, dann war er das).
Meine Fragen gingen ein wenig tiefer und siehe da, keine Reaktion!
Schon früher, als ich noch mein Geschäft hatte (mittlerweilen verkauft) und eine umfangreiche Werkstatt mit Montagehalle, allen nötigen Werkzeugen, ein elektronik und HF Labor mit Meßplätzen usw.; da wollte ich Kontakt aufnehmen mit diversen dieser Leute. Als die merkten dass da einer ist der was versteht und das Ganze nachmessen kann, war plötzlich Funkstille. Nicht darum, dass ich was klauen wollte, ich habe denen angeboten meine Möglichkeiten zu nutzen, ich wollte lediglich tiefer einsehen um zu beurteilen ob machbar! Nichts kam mehr! Alle verschwunden. Dann taucht von Zeit zu Zeit im Netz wieder was auf, allerdings so verschwommen und esoterisch angehaucht dass es zum Lachen ist. Sobald ich dort nachfrage und die merken: Da ist jemand der das überprüfen kann: Nichts mehr! Die wollen alle Geld sehen ohne was rauszurücken!
Ich war über 30 Jahre Vertragshändler einer der größten deutschen Firmen. Ich hatte Zugang zur Entwicklungsabteilung und war an Nullserientests beteiligt. Ich kannte die Interna dort. Wenn da was Neues, aussichtsreiches wäre, die würden sich alle 10 Finger bis zum Ellbogen abschlecken wenn machbar!
Hört doch auf mit euren Verschwörungstheorien!
Ich fürchte mich nämlich nicht, das merken die und merken auch dass ich das Bedrohungsszenario nicht abnehme. Alles heisse Luft!
Gruss
Otto
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
Lass uns das Ding in Deiner Werkstatt bauen! (mT)
Lieber Otto!
Alle Einwände gegen diesen Motor, soweit wissenschaftliche Institute ihn
getetstet haben, beziehen sich auf einen primitiven Aufbau, der
tatsächlich nicht alles halten kann, was der Erfinder verspricht. Genau
mit demselben Einwand, könnte man den Otto-Motor verwerfen, wenn ich die
Originalversion des Erfinders heranziehe und dann bemängele, daß er nicht
klopffrei sei.
Dem stimme ich zu!
Der blödeste Einwand ist der, daß gar keine Pyrolyse stattfände, sondern
lediglich die Abwärme des Motors zum Vorheizen benützt würde. Der Einwand
kann nicht erklären, warum dieser Motor auch mit Coca Cola läuft.Manche Einwände sind dermaßen dumm, es zieht einem die Schuhe aus.
So so - blödester Einwand also...wieso "keine Pyrolyse"? Natürlich Pyrolyse!
Zur optimalen Auslegung, abgesehen von der Regelung:
Was heisst denn hier "abgesehen"??? Genau DAS ist doch die Kernproblematik!
Und zwar bereits unter der Annahme, daß NUR Pyrolyse stattfindet -
Biovergasung eben.
Was die Plasma-Geschichte angeht:
Es gibt da einen gewissen Daniel Dingel - der hat ein Wasserauto gebaut. Hat
sogar ein Patent drauf. Tolle Sache - der saugt den Öldampf aus dem Motor ab
und leitet es in den Vergaser. Und dann schliesst er noch einen
"Knallgasapparat" (Wasserstofferzeugung mit Autobatterie!) an den Vergaser an
(daran muss ich leider denken, wenn ich das mit dem Magnetfeld bei Pantone
sehe...) und sagt das Auto läuft mit Wasser. Und die "Spezialisten" finden
keinen Benzintank und trotzdem läuft das Auto. Logisch läuft das, wenn er
doch den Sprit zum Mötorenöl beimischt, dieser Dingel-Dangel-Bob!
Aber wenn sich keiner darüber Gedanken machen will, dann wird auch nichts
daraus.
Ich biete Dir hiermit meine Mithilfe an - lass' uns in Deiner Werkstatt einen
Versuchsaufbau starten. Du kümmerst Dich um die Steuer- und Regelungstechnik,
ich übernehm' den mechanischen Teil.
Von wegen, "blödester Einwand" und so!
Einen schönen Gruß
Lex
Nikola Tesla hatte die Lösung gefunden
Obwohl ich von dieser Art von Technik nichts verstehe, hat sich bei mir der
Eindruck verfestigt, daß
Nikola Tesla "die
Lösung" gefunden hatte. Deshalb wurde er ja auch in den USA unschädlich
gemacht. Wahrscheinlich war
Wilhelm Reich
(Orgon) auf der gleichen Fährte.
Die Lösung wäre heute vermutlich Ziel vieler Elektrosmog-Gegner...
Ciao!
SF
Ähem...niedrige Temperaturen? Und wie ist es mit der Kitschplasmalampe?
http://de.wikipedia.org/wiki/Plasmalampe
Eine Plasmalampe ist normalerweise eine durchsichtige Glaskugel, die mit einer Mischung unterschiedlicher Gase bei niedrigem Druck gefüllt wurde.
Soweit mir bekannt, ist die Temperatur in der Plasmalampe so niedrig, daß man sie anfassen kann. Ja, weil man sie anfaßt, erfolgt die Entladung. Du müßtest mir jetzt erklären, daß bei einer bestimmten mittleren, kinetischen Energie im Vakuum, bei Berücksichtigung der Maxwell-Verteilung, niemals eine hinreichende Zahl von Molekülen die effektive Geschwindigkeit haben könnte, einen Plasmazustand zu generieren.
Das Motto ist immer das gleiche, wenn man einem autodidaktischen Erfinder zu Leibe rücken will:
"Dein Erfindung funktioniert zwar, aber weil du nicht erklären kannst, wie sie genau funktioniert, deshalb funktioniert sie doch nicht."
Steck dir deine Energiebilnaz sonst wohin!
Dr. Mathes Haug / danke, sehe ich auch so (oT)
- kein Text -
Ist irrsinnig heiß, so ein Polarlicht!
Auto beschossen
Erich,
Dein Auto wurde beschossen? Hört sich ja schlimm an!![]()
Ein Ingenieur hier in Wien bei der OMV, der eine bahnbrechende
Energie-Erfindung machte, war auch bald darauf "verschwunden".
Aber es tut sich was, beim Vortrag Haug waren 300 Leute oder so, das hat
mich wirklich überrascht, die Leute wachen auf!
Manfred
Ja, und zwar an genau dem Tag, als ich nach Wien zu meinem Anwalt fuhr, um die Gründung meiner Patentverwertungsfirma zu erledigen. Da hatten sie nämlich keinen Zugriff auf die Rechte mehr, Enteignung schlug fehl
" />
Etwa 5 km von meiner Wohnung schlug ein Projektil 1cm(!) oberhalb der rechten Seitenscheibe meines Renault ein. Beule im Blech. Ein Zentimeter weiter unten, und ich wäre vielleicht tot gewesen.
Ich hab meiner Familie nie was erzählt davon. Die hätten sonst völlig durchgedreht. Waren sowieso mit den Nerven herunten, wegen all der andern Vorkommnisse (Eindringen bei Abwesenheit in meine Wohnung, Überwachungen, Telefon wurde abgehört). Meine Frau kann heute noch ein Lied singen davon. Ich bin auch nicht zur Polizei gegangen, weil ich selber Angst hatte vor allem, und weil ich wichtige Termine sonst versäumt hätte. Damals kannte ich noch Angst, heute is mir scho alles sch**egal...
@ottoasta
hallo,
Wenn da was Neues, aussichtsreiches wäre, die würden sich alle 10 Finger >bis zum Ellbogen abschlecken wenn machbar!
Gruss
Otto
Hallo.
Ich bin auch gegen alle esoterisch angehauchten Verschwörungstheorien, und stimme voll zu.
Was aber den o. a. Fall betrifft, so ist eine Frage der Rechtssituation, wie sich deine Firma entschieden hätte. Wenn das Dings mal patentiert und veröffentlicht ist, hat deine Firma keine Aussicht mehr, das Dings selber zu bauen und Rechte drauf zu erwerben, außer sie kaufen das Patent oder Lizenz. Und das kann teuer werden, und Rechte auf weitere Patente drauf hat immer nur der Erfinder selbst; die Firma muss immer NEU dafür ZAHLEN. Da können sie sich die Finger wund schlecken soviel sie wollen. Capito?
Um den Großkonzernen dennoch alle Rechte und Verwertungschancen für Erfindungen aus dem privaten Bereich zu kommen zu lassen (dort kommen und kamen die wichtigsten neuen Ideen her, verdammt noch mal!) - deswegen wurden seinerzeit die Patent-Enteigungsparagrafen erfunden.
Siehe hier (bis 1996 in Kraft, jetzt entschärft
" />
http://www.sensortime.com/Patententeignung.html
Schwachkopf
*lol*
Paßt scho.
Habe mir in meinem Kalender eingetragen:
1 Feb. 1012:
Googeln was aus der Erfindung (Stichworte ....) wurde.
Ein Kumpel (den ich heute angemailt habe und der in der Motorentwicklung eines nicht unbedeutenden (bösen, mittelstandsmordenden, pfui) Konzerns sitzt (Physiker und Mathematiker) meinte nur; Lächerlich.
Dem glaube ich mehr als irgendwelchen dubiosen Netzseiten.
mfG
offthspc
Der will ja auch keine thermonuklearen Reaktionen herbeiführen ....
Das ist übrigens auch in einem Fusionsreaktor der GAU. Es sei denn, ich
jage das Tritium willentlich durch den Schornstein in die Umwelt.
*lol*
Stimmt, habe in letzter Zeit die Wikipedia recht intensiv zum Thema Plasmareaktor beackert und damit wohl irgendwie den geistigen Link: *Plasma=so heiß das es eine magnetische Flasche braucht um stabil gehalten werden zu können* im Hirn hinterlegt.
Dabei haben wir in der Firma erst letzte Woche den letzten Plasmatrenner hinausgeschmissen...
Woher die Energie kommt um das Plasma zu erzeugen ist mir aber immer noch ein wenig unklar.
"Du musst glauben!"
http://de.wikipedia.org/wiki/Plasmalampe
Eine Plasmalampe ist normalerweise eine durchsichtige Glaskugel, die mit
einer Mischung unterschiedlicher Gase bei niedrigem Druck gefüllt
wurde.
... niedrigem Druck ... bitte definieren.
... und bitte das Bild studieren. Wo ist der Druck deinen Vorgaben entsprechend gegeben?
Soweit mir bekannt, ist die Temperatur in der Plasmalampe so niedrig, daß
man sie anfassen kann. Ja, weil man sie anfaßt, erfolgt die Entladung. Du
müßtest mir jetzt erklären, daß bei einer bestimmten mittleren,
kinetischen Energie im Vakuum, bei Berücksichtigung der
Maxwell-Verteilung, niemals eine hinreichende Zahl von Molekülen die
effektive Geschwindigkeit haben könnte, einen Plasmazustand zu generieren.
Ja was jetzt? Vakuum (vulgo leer) ... oder sehr geringer Druck (nicht leer)?
Das Motto ist immer das gleiche, wenn man einem autodidaktischen Erfinder
zu Leibe rücken will:"Dein Erfindung funktioniert zwar, aber weil du nicht erklären kannst, wie
sie genau funktioniert, deshalb funktioniert sie doch nicht."
Ich bring jetzt mal das Totschlagargument: Wenn die Sache kommerziell sinnvoll wäre, gäbe es jemanden, der es in großem Stil vermarkten würde, VT-resistente Chinesen z.B.
Steck dir deine Energiebilnaz sonst wohin!
Nö ... bitte jetzt Butter bei die Fische
Grüße
Sam
--
![[image]](https://zh-prod-1cc738ca-7d3b-4a72-b792-20bd8d8fa069.storage.googleapis.com/s3fs-public/styles/teaser_desktop_1x/public/2019-03/walter%20white.jpg?h=a9edb586&itok=wPPPqKu2)
** Geliefert wie bestellt! **
Lass uns das Ding in Deiner Werkstatt bauen! (mT) na ja....
hallo Lex,
das Ding von dem Daniel XX habe ich mir, soweit im Netz zugänglich, angesehen. Hast du schon mal probiert mit 12 V DC (Batterie) Wasser zu zerlegen? Was war die Ausbeute? Entweder hast du etliche Ampere im Reaktor, dann ist die Ausbeute da in einer Grössenordnung, aber die Batterie razfaz leer. Da muss dann durch die Lichtmaschine (Generator) gut nachgeladen werden. Nur, woher kommt die Energie? natürlich durch den Verbrennungsmotor. Nun rechnest mal den Wirkungsgrad: VB Motor, Chemie (Zerlegung), Generator, wieder zum Motor. Da macht die Maschine ein paar mal hüstel hüstel und die Sache steht! Es ist halt so, dass sich die Wirkungsgrade (eta 0,3-0,5) multiplizieren!
Wie sagt schon Johann Lafer wenn er ein gutes Gericht kocht: Von nix kommt nix und schmeisst nochmals ein Stück Butter rein!
Letztendlich beruhen diese ganzen Erfindungen auf chemischer Energie (im Gegensastz zur Atomkraft, wo physikalsche Wirkungen sind). Die Umwandlungen sind bekannt, die Wirkungsgrade immer unter 1!
Ich lasse mich gerne vom Gegenteil überzeugen, doch dazu müsste mal ein Modell gebaut werden welches funktioniert. Ich denke 1:10 in der Grösse um handlich messen zu können. Wenn dann einer sagt, geht nicht, muss gleich gross sein, dann danke ich bestens! Ich kenne keine Maschine, die nicht auch als Modell funktioniert wenn die Steuerung usw. richtig angepasst ist.
Wenn da einer daherkommt und was von 'stehenden Wellen' erzählt, na da könnte ich ihm schon was sagen: Wir haben in der Funktechnik (Antennenanpassung) immer was mit Stehwellen zu tun, da kenne ich mich gut aus.
Leider habe ich meine Firma aus Altersgründen verkauft und bin umgezogen. Ich habe aber imme rnoch ein kleines Meßlabor und mache für Stadtwerke, Zweckverbände usw. Sonderkonstruktionen Datenfernübertragung per Funk sowie entwickle ich gerade eine neue Generation von Funksteuerungen für Abschleppfahrzeuge. Also könnte ich da schon was tun, ich programmiere gerne für einfache Anwendungen den PIC (meist den 16F84 oder seine Nachfolger). Auch habe ich noch eine kleine Grobwerkstatt mit den nötigen Geräten (ausgenommen Drehbank). Aber in meiner Nachbarschaft ist eine Autowerkstatt, der Inhaber ist ein Bastler und aufgeschlossen.
Also könnte man schon was machen.
@worldwacher hat ja auch in diese Richtung geschrieben.
Gruss
Otto
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
dann zünde mal eine Kerze an................
......und schmeisst ein wenig Kochsalz in die Flamme und siehe da, schon hast du ein Plasma!
Kannst in jedem Schulchemibuch nachlesen.
Gruss
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
Eigenartig ist schon....
dass die von Dr. Matthes (oder Mathes) Haug angegebene Patent-Nummer, siehe:
..."Da ich sehr häufig zur Patentnummer der Erfindung gefragt werde, möchte ich diese pauschal hier veröffentlichen: PCT/EP02/06607...
.. nur eine Anmelde-Nummer ist. Die bekommt jeder, der ein Patent beim EPA anmeldet und die Anmeldegebühr bezahlt.
Das heißt: es gibt anscheinend weder eine Veröffentlichung noch eine bereits erfolgte Erteilung.
Eine einzige Veröffentlichung habe ich in der weltweit größten Suchmaschine aufgestöbert, wo ein Matthes Haug als Erfinder genannt ist:
Verfahren und Vorrichtung zum Nachweis und zur Bestimmung von gasfoermigen Stoffen
http://www.delphion.com/details?pn=DE04132034A1
(es wurde aber kein Patent drauf erteilt)
Plasmakutsche vs Alufolien-Lifter
Hallo sensor
Nicht dass ich Dir nicht glauben täte, ich bin da nicht so skeptisch, aber @ottoastas Einwände haben schon auch was für sich.
Mir ist zu diesem Thread spontan eingefallen, dass es etwas merkwürdig ist, dass so viele Erfinder einerseits saumässig genial und andererseits wieder naiv wie Kopfsalat sind. Nach dem Bündel an Geschichten müsste doch mal einer als erstes drauf kommen, dass er lieber im stillen Kämmerlein einen fixfertigen Prototyp von was auch immer zimmert (ist mir auch klar, dass das nicht bei jeder Erfindung möglich ist), um dann mit einem Paukenschlag an die Öffentlichkeit zu treten, so dass auch dem Hinterletzten klar werden muss, dass seine Idee funktioniert. Das hiesse erstmal, eine Erfindung eben gerade nicht zu patentieren, um weder auf sich aufmerksam zu machen noch um das Verfahren weitestgehend offen zu legen. In dem Zshg. brachte der TA am Samstag einen interessanten Beitrag:
aus http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/828678.html
[color=#996600]- Der Patentschutz läuft nicht nur irgendwann ab, er hat auch einen weiteren Nachteil. Wer ein Produkt patentiert, sichert sich zwar für 20 Jahre das exklusive wirtschaftliche Recht an einer Erfindung. Im Gegenzug stellt er allerdings sein Wissen der Allgemeinheit zur Verfügung in dem er in einer Patentschrift die Entwicklung so genau beschreibt, dass ein Fachmann sie versteht.
... «Es gibt Firmen die darauf schwören, und andere, die es konsequent vermeiden.»
... «Gerade bei Details, die man am fertigen Produkt kaum nachvollziehen kann, verzichten wir», so Grädel. Etwa spezielle Metalllegierungen, die Verschleissteile widerstandsfähiger machen. «Um die Konkurrenz nicht mit einem Patent darauf aufmerksam zu machen» ... . [/color]
Ich weiss nicht, ob es in Deinem Fall Sinn gemacht hätte, aber gerade bei Erfindungen wie z.B. der Plasmakutsche in Konkurrenz zum Ottomotor, also im Bereich von Erfindungen, welche von den Branchenriesen sowieso nicht umgesetzt werden wollen, gerade bei solchen Dingen wäre es meiner Meinung nach sinnvoller, mit der Tür ins Haus zu fallen und zwar so, dass es nicht wie die Blackbox in @theos youtube-Link in http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=4513 ausartet, wo irgendeiner mit ein paar verbogenen Röhren rumfuchtelt, ne Tüte wasserartige Flüssigkeit irgendwo reingiesst wo jeder den Motor vermutet und dann Schnitt, siehe da, ein fahrendes Auto. Da ist mir der Kiefer nun wirklich nicht auf halber Tiefe eingerostet. Nein, das sollte so abgehen, dass jeder sieht, dass da nix ist ausser dem allerwesentlichsten, boah, keine Tricks und so'n Kram, und wenn man die Energie nur zum Luftwedeln benutzt.
Was mir ein bisschen fehlt sind Sites wie diese http://jnaudin.free.fr/ , wo man sich mit wenigen Mitteln selbst davon überzeugen könnte (was ich bislang jedoch versäumte), dass etwas funktioniert, z.B. die Sache mit den Alufolien-Liftern.
Grüsse
kosh
Lass uns das Ding in Deiner Werkstatt bauen! (mT) na ja....
Hallo Otto,
mein Angebot steht nach wie vor, ich bin nicht erpicht etwas sinnlos zu puschen, nur Bei Dir sehe ich die günstigsten Voraussetzungen das Verständnis der Vorgänge sowohl technisch als auch mit der erheblichen praktischen Erfahrung kritisch zu durchleuchten. Ich würde gerne meine Überlegungen dazu mit Dir diskutieren soweit es unsere Zeit zulässt. Im Reaktor finden sowohl physikalische Prozesse als auch chemische Prozesse statt. Die Energie für das Plasma stammt nicht alleine von der Abwärme des Motors, es finden im Reaktor ausserdem noch exsothermische Reaktionen statt. Ausserdem müsste das Plasma nicht unbedingt alleine durch die Vorgänge im Reaktor erzeugt werden, es gibt zum Beispiel bei der Fa.Siemens Plasmavorrichtungen die bei atmosphrischem Druck
funktionieren. Sie sind dort zur Abgasreinigung vorgesehen. Diese Plasmakammern werden mit HF ca. 200W befeuert. Entscheidet ist das die eingebrachten Stoffe im Plasma ionisiert werden und dann in einem magnetischen Feld zu bestimmten Verhaltensweisen neigen. Die geometrische Temperaturverteilung im Reaktionsvolumen ist entscheidend für das was aus dem Reaktor als Prozessgas herauskommt. Das Ganze ist nicht so trivial das man mit dem ersten Schuss einen Volltreffer erzielt. Dazu sind zuviel Einzelparameter zu optimieren. Nur mit
modernen Messverfahren wie Floreszenzspektroskopie kann man die Zusammensetzung
des Stoffdurchsatzes überhaupt aufklären. Teilweise sind die entstehenden Stoffe sehr reaktiosfreudig und sehr kurzlebig.
Mir sind durchaus moderne Untersuchungsmethoden der Abläufe im Hochdruckverbrennungsprozess bekannt, im Kolbenmotor kommt jedoch erschwerend hinzu das diese Abläufe zwar zykliasch aber nur sehr kurzzeitig statt finden.
Erst mit modernen abstimmbaren FarbLaserlichtquellen ist es gelungen an Kolbenmotoren die Abläufe der Kompressionszündung erfolgreich zu untersuchen.
Er wird kaum erstaunen das derjenige der diese Untersuchung als Doktorarbeit gemacht hat heute von seimen Arbeitgeber zur Geheimhaltung der Erkenntnisse
verpflicht ist.
Trotzdem reichte das Studium der Doktorarbeit aus um verschiedene Vorgänge in dem Reaktor zu erkennen und zu verstehen. Nur damit hat man noch keine Patentrezept wie der Vorgang im GEETprozess gestaltet werden muss das er den Anforderungen eines Fahrzeugantriebes genügt.
Das will ich auch garnicht erreichen, mir würde es genügen mittels geregelten GEETreaktors einen BHKW-Antrieb so zu gestalten das Effizenz des Verbrauchs des eingesetzten regenerativen Energieträgers besser ist. Wenn mittels GEET
Reaktor das Abgas ohne zusätzlichen Aufwand für Feinstaubabscheidung und DEnox
erreicht wird sind wir einen gewaltigen Schritt weiter. Hier kommen die Vorzüge der Wasserbestandteile zu Geltung, Die gasförmigen Komponenten des Wassers können wenn es geschickt gemacht wird den Luftstickstoff substituieren. Damit ist es möglich die Nox problematik zu entschärfen.
Wasserstoffüberschuss im Brenngas ermöglicht bei vorhandensein des entsprechenden Reaktionspartners im Brennraum sehr hohe Temperaturen. Der nicht zu vermeidenende Kohlenstoff kann im gasförmigen Zustand als Co mit dem entsprechenden Reaktionspartner sehr gut exotherm reagieren. Bei konventioneller Einbringung von flüssigen Kohlenwasserstoffen hat der Kohlestoff einen erheblichen Energiebedarf um überhaupt reagieren zu können.
Und nur im dampfförmigen Zustand ist der Kohlenstoff überhaupt zu entsprechender Reaktionsgeschwindigkeit in der Lage.
Das sind keine Phantasmen aus meinem Kopf, ich hatte noch das Glück, mich mit Elsbett dem Entwickler eines pflanzenöltauglichen Motors der einen besseren Wirkunggrad hat als alles andere in der Gewichtsklasse. Er bestätigte mir damals das ich mit meinen Überlegungen auf dem richtigen Pfad sei. Leider musst Elsbett im Prinzip auch Erleben das Ihm die Früchte seiner Arbeit trotz Patentierung entwendet wurden. Daran beteiligt waren die phantasielosen Spezialisten eines grossen Automobilherstellers im süden der Republik, und der
dominierende Teilhaber eines deutschen Sportwagenherstellers. Als die Patente ausgelaufen waren wurden die von Elsbett gefunden Ideen teilweise in die neuen Produkte dieser Firmen übernommen. Das ist die schnöde Realität, es hat nichts mit Verschwörung zu tun. Es ist einfach praktizierte Wirtschaftsmacht, die Grossen fressen die Kleinen.
Leider sterben solche Typen wie Elsbett weg, neue läßt das ohne Tiefgang operierende Establishment nicht nachwachsen. PISAerfolg ist eines der traurigen Ergebnisse.
Immer nach dem Motto: Wozu brauch ich Mittel, ich hab doch einen Titel.
Ach da fällt mir noch ne Anekdote anlässlich des 100 Todestag von Wilhelm Busch ein.
Herr Prof. Hummel spaziert mit Dr. Hummel2 durch den Park. Da sehen sie eine Hummel in Baumkronenhöhe durch den Park fliegen. Sagt Prof. Hummel zum Dr. Hummel2, kuck mal, da fliegt wieder so eine dumme Bauernhummel, die weiss nicht das die physikalischen Gesetze den Hummelflug unmöglich machen.
Stellt sich die Frage: Wer von den Hummeltypen hat am längsten überlebt?
Nur wer sich traut das Unmögliche zu denken wird zu neuen Erkenntnissen fähig sein, wer glaubt alles zu wissen, hat übersehen das er nicht alles wissen kann.
Gut Nacht
Ww
ich kontaktiere dich demnächst per mail....... (oT)
- kein Text -
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
@kosh: Grundsätzliches über das Patent- und Erfinderwesen
Hallo kosh,
Nicht dass ich Dir nicht glauben täte, ich bin da nicht so skeptisch, aber
@ottoastas Einwände haben schon auch was für sich.Mir ist zu diesem Thread spontan eingefallen, dass es etwas merkwürdig
ist, dass so viele Erfinder einerseits saumässig genial und andererseits
wieder naiv wie Kopfsalat sind.
Das ist völlig richtig. Überhaupt der Knackpunkt schlechthin.
Du kannst aber von einem Erfinder nicht verlangen, dass er vor seiner Erfindung Jus und Patentrecht studiert, und obendrein auch noch Betriebswirtschaft. Der Mann konzentriert sich zu 150 Prozent auf seine Idee, ansonsten würde es zu nichts führen. Ich selber hatte damals (70er/Anfang 80er-Jahre) keinen blassen Schimmer, was wirklich gespielt wird, wenn jemand ein brauchbare Patent erteilt kriegt. Merke: Es kommt zuerst IMMER auf das Stück Papier an, das sich "Patent" nennt; nicht auf die physische Realisierung. Das Patent ist ein RECHTSTITEL. Nur aus diesem RECHTSTITEL erwächst das Recht, die Erfindung für sich zu beanspruchen, oder Lizenzen zu vergeben etc.
Nach dem Bündel an Geschichten müsste doch
mal einer als erstes drauf kommen, dass er lieber im stillen Kämmerlein
einen fixfertigen Prototyp von was auch immer zimmert (ist mir auch klar,
dass das nicht bei jeder Erfindung möglich ist), um dann mit einem
Paukenschlag an die Öffentlichkeit zu treten, so dass auch dem
Hinterletzten klar werden muss, dass seine Idee funktioniert. Das hiesse
erstmal, eine Erfindung eben gerade nicht zu patentieren, um weder auf
sich aufmerksam zu machen noch um das Verfahren weitestgehend offen zu
legen.
Wenn einer das macht, kommen sofort 10 bis 20 Firmen und schreiben an die Medien einen geharnischten Brief, wonach sie diese Erfindung längst selber gemacht haben und in ihren Schreibtischen liegen haben
" />
Der Erfinder ist dann doppelt und dreifach der Depperte.
Das ALLERERSTE, was ein Erfinder überhaupt machen muss, ist, ein Patent anzumelden. Damit ist er wenigstens für Erste halbwegs vor Diebstahl geschützt.
In dem Zshg. brachte der TA am Samstag einen interessanten Beitrag:
aus http://www.tagesanzeiger.ch/dyn/news/wirtschaft/828678.html
[color=#996600]-
Ja, ich kenne diese Meldung. War auch in spiegel-online und in heise. Habe darüber sogar diskutiert.
Es ging dabei darum, dass die Chinesen alle veröffentlichten Patentschriften genauest studieren und das verwertbare KnowHow daraus extrahieren. Ja, bitte - das tun doch alle Länder. Von den USA will ich gar nicht reden. Das ist ein völlig legaler Vorgang. Wenn eine Firma (und es ging hauptsächlich um Maschinenbau) einen optimalen Schutz will, muss sie halt ein WIPO-Patent anmelden, das schützt in mehr als hundert Ländern vor Nachbau, sogar in China. Und selbst dann, wenn China kopiert und nachbaut, können sie das Dings nicht exportieren, weil es in den anderen Industrieländern geschützt ist.
Entscheidend ist immer, dass der sog. "Schutzanspruch" auch wirklich NEUES beinhaltet und sich vorherigen Schutzansprüchen qualitativ (semantisch gesehen) abhebt. Die Kunst der Fuge.
Aber das ist ein unendlich langes Problem, über das man Tage diskutieren könnte...
Der Patentschutz läuft nicht nur irgendwann ab, er
hat auch einen weiteren Nachteil. Wer ein Produkt patentiert, sichert sich
zwar für 20 Jahre das exklusive wirtschaftliche Recht an einer Erfindung.
Im Gegenzug stellt er allerdings sein Wissen der Allgemeinheit zur
Verfügung in dem er in einer Patentschrift die Entwicklung so genau
beschreibt, dass ein Fachmann sie versteht.
... «Es gibt Firmen die darauf schwören, und andere, die es konsequent
vermeiden.»
... «Gerade bei Details, die man am fertigen Produkt kaum nachvollziehen
kann, verzichten wir», so Grädel. Etwa spezielle Metalllegierungen, die
Verschleissteile widerstandsfähiger machen. «Um die Konkurrenz nicht mit
einem Patent darauf aufmerksam zu machen» ... . [/color] [/i]
Das tut jeder Patentanmelder. Soweit es möglich ist, wird er nicht allzu sehr ins technische Detail gehen, und in den Zeichnungen und Beschreibungen nicht alles reinstellen, sodass der Leser ("Fachmann") sofort nachbauen könnte... Klar doch. Ist ja auch für den Schutzanspruch völlig bedeutungslos.
Ich weiss nicht, ob es in Deinem Fall Sinn gemacht hätte, aber gerade bei
Erfindungen wie z.B. der Plasmakutsche in Konkurrenz zum Ottomotor, also
im Bereich von Erfindungen, welche von den Branchenriesen sowieso nicht
umgesetzt werden wollen, gerade bei solchen Dingen wäre es meiner Meinung
nach sinnvoller, mit der Tür ins Haus zu fallen
Nein, wie schon gesagt, siehe oben:
Wenn einer das macht, kommen sofort 10 bis 20 Firmen und schreiben an die Medien einen geharnischten Brief, wonach sie diese Erfindung längst selber gemacht haben und in ihren Schreibtischen liegen haben
" />
Der Einzel-Erfinder ist dann doppelt und dreifach der Depperte...
Was mir ein bisschen fehlt sind Sites wie diese http://jnaudin.free.fr/ ,
wo man sich mit wenigen Mitteln selbst davon überzeugen könnte (was ich
bislang jedoch versäumte), dass etwas funktioniert, z.B. die Sache mit den
Alufolien-Liftern.
GUNDSÄTZLICH mal:
Das Patentwesen in seiner Gesamtheit ist derart pervertiert und korrupt, dass ein Einzelerfinder praktisch nie mehr eine Chance hat. Höchstens in Bereichen wie Spiele, Sportartikel, Wellness usw.
Das Patentsystem setzte für sein Funktionieren voraus, dass ein Minimum an Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und gegenseitige Achtung in der Gesellschaft herrscht. Das gibts seit mindestens 40, 50 Jahren nicht mehr. Und damit ist alles obsolet geworden.
Lies auch meine Pages:
"Über das Chaos im internationalen Patentwesen"
http://www.sensortime.com/extinct-de0500.html
sowie:
http://www.sensortime.com/Patentkrise.html
(schon 8 Jahre unverändert im Netz; aktuell wie eh und je)
Grüße
Erich B.
@sensor: Gedanken über das Patent- und Erfinderwesen
Hallo sensor
[color=#996600]> Du kannst aber von einem Erfinder nicht verlangen, dass er vor seiner Erfindung Jus und Patentrecht studiert, und obendrein auch noch Betriebswirtschaft. [/color]
Natürlich nicht, nur sollte rein zufällig auch mal einer drunter sein, der zumindest davon gehört hat, sei es nur auf einer Erfindermesse, und sich darauf einstellt, dass er seine Taktik anpassen muss.
[color=#996600]> Wenn einer das macht, kommen sofort 10 bis 20 Firmen und schreiben an die Medien einen geharnischten Brief, wonach sie diese Erfindung längst selber gemacht haben und in ihren Schreibtischen liegen haben
" />
Der Erfinder ist dann doppelt und dreifach der Depperte. [/color]
Wenn sich der Erfinder von den Medien beeindrucken lässt, ist er natürlich der Angeschmierte. Wo sind z.B. die zu den Schubladen gehörigen Patente, welche juristisch den Ausschlag geben? Wenn das wirklich so ein Problem ist, dann sollte sich der Erfinder zunächst einen Staat suchen, wo die Beweispflicht bei den 10-20 Firmen liegt, dass sie tatsächlich die Rechte an der Erfindung haben, weil sie den Erfinder im umgekehrten Fall ausbluten können. Das deutsche Fernsehen zeigte vor langer Zeit mal den Fall eines Erfinders und Patentinhabers für einen Doppelhubkolbenmotor, der von der deutschen Wirtschaft systematisch zur Sau gemacht wurde, nach seinen Aussagen könnten auch Schlapphüte darin verwickelt gewesen sein, weil man einerseits keine Lizenzkosten bezahlen wollten, aber auch neue Konkurrenz in jedem Fall verhindern wollte. Später las ich dann, dass sich derjenige nach Irland abgesetzt hat, wo er in Ruhe eine Anwendung (Wasserpumpe) entwickeln konnte, die im Betrieb gezeigt wurde. Weiter habe ich den Fall nicht verfolgt.
Das ist was die Herren Kapitalisten unter einem Markt verstehen, nicht der Kunde entscheidet, sondern das Management. Selber nix können oder wollen und darum am Markt mit grenzlegalen bis illegalen Mitteln operieren. Für mich sind solche Erkenntnisse deshalb wichtig, weil ich dadurch viele gewöhnliche Kriminelle als simple Marktteilnehmer begreifen kann. Wer Rechtssicherheit fordert, aber seine Pflichten nicht erfüllt, braucht sich über die Folgen nicht zu beschweren. Über das Gejammere der europäischen Wirtschaft von wegen China und Patentklau kann ich nur lachen, da fordern ausgerechnet Elitekriminelle vom einfachen Volk Zustimmung. Von dem Widerspruchshagel will ich gar nicht erst schreiben, weil das Volk darin ebenfalls seine bewährt unrühmliche Rolle spielt.
[color=#996600]> GUNDSÄTZLICH mal:
Das Patentwesen in seiner Gesamtheit ist derart pervertiert und korrupt, dass ein Einzelerfinder praktisch nie mehr eine Chance hat. Höchstens in Bereichen wie Spiele, Sportartikel, Wellness usw.
Das Patentsystem setzte für sein Funktionieren voraus, dass ein Minimum an Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Zusammenarbeit und gegenseitige Achtung in der Gesellschaft herrscht. Das gibts seit mindestens 40, 50 Jahren nicht mehr.[/color]
Nicht nur das Patentwesen ist pervertiert, Du beschreibst es selbst, die Gesellschaft ist letztlich nicht daran interessiert, dass Du zu Deinen Rechten kommst. Daran wird sich auch so bald nichts ändern, weil wir in einer Dekadenzphase dümpeln, in der sich neue Eliten ihren Weg nach oben definieren, aber man kann nicht gut oben sein, wenn es kein unten gibt, in jeder Branche auf jeder Ebene, egal wie gross die Bude ist. Das einzige was der Erfinder hier machen kann, ist sich den Umständen anzupassen.
Warum mir der Fall Microsoft so gut gefällt? Weil dieser Konzern gezeigt hat wie kein anderer, dass ein Produkt unter ferner Lieven figurieren kann und trotzdem ein Erfolg werden kann. Microsoft hatte von Anfang an den Markt im Visier und nicht das Produkt. Selbst wenn die branchenüblichen Rahmenbedingungen auf einen Erfinder nur bedingt zutrefffen, so muss er sich stets im Klaren sein, auch ohne Kenntnisse von Jus, Patentrecht und Betriebswirtschaft, letztlich läuft alles auf den Markt hinaus, weil das die letzte und wichtigste Bewährungsprobe für den Erfolg seines Produkts ist, wenn er davon leben will.
Ein Patentrecht nicht zu besitzen kann z.B. auch Vorteile haben, z.B. dann, wenn man ein Produkt zwar anbieten kann, aber keine Vertriebskanäle hat. Dann sind unliebsame Konkurrenten sogar erwünscht, weil sie den Markt überhaupt erst schaffen und zum Erfolg des Erfinders beitragen können. Der mit dem Doppelhubkolbenmotor hat mit seinem Verhalten in Deutschland nicht nur die Konzerne blockiert, sondern auch sich selbst. Was nutzt da ein Patent in der Hand?
Natürlich treffen solche Details eher auf Bereiche wie Spiele, Sportartikel, Wellness zu, aber es gibt auch Beispiele aus anderen Branchen.
Ein Bsp., eine Schweizer Firma, deren Name mir gerade entfallen ist, stellt mobile Schienenschweisseinheiten her (ohne Patent, was viel zu teuer gekommen wäre laut Firmenchef), die Chinesen wollten das Ding kopieren, aber obwohl sie das Gerät bis auf die letzte Schraube vor sich liegen hatten, haben sie es nicht geschafft. Nachdem sie übermütig den Kontakt zur Firma abgebrochen hatten, mussten sie wieder ankriechen, weil sie die Teile eben doch brauchten.
So wie die Dinge stehen wundert mich eigentlich, dass sich noch keine Patentverwertungsfirma anbot, eine Firma die hauptsächlich aus Security und Anwälten besteht, welche einerseits für die Sicherheit der Erfinder und andererseits für publikumswirksamen Anwaltsdruck gegenüber den Konzernen sorgen. Ich habe irgendwie im Urin, dass das mit etwas Fantasie eine Marktlücke darstellt, z.B. als Patentversicherungsfirma, wo man für wenig Geld sein Patent privat versichern kann, eine Firma die funktioniert wie eine Rechtsschutzversicherung, aber spezialisiert ist auf Patente, aber nicht um ihrer Patentfähigkeit abzuklären, sondern den Erfinder vor Patentraub und Bedrohung seines Lebens zu schützen. Wenn die nur einigermassen ihre Arbeit tut, dann dürfte sich bei den Konzernbossen das Knieschlottern ganz von alleine einstellen, weil eine Patentversicherungsfirma nicht nur auf erfolgreiche Abschlüsse, sondern auch auf medienträchtige Werbung aus ist. Sollten dabei Menschen ums Leben kommen, dürfte es sich für einen überführten Konzern nicht mehr lohnen, weil gerade z.B. in den USA Schadenersatzansprüche rasch in die Dutzende von Millionen gehen können.
Stell Dir vor, der Markt ist Krieg und entwickle ein entsprechende Strategie. Auf das Gute im Homo sapiens zu hoffen, auf das Christliche wie in einem anderen Thread, ist zwar ehrenrührig, aber letztlich hoffnungslos, weil auch die Christen erwartungsgemäss Möglichkeiten gefunden haben, den Krieg weiter zu führen. Statt verschiedene Religionen stehen sich nun eben verschiedene Sekten unversönlich gegenüber. Das wird sich nie ändern und darum wird auch das Patentwesen stets mehr wie eine Kriegs- denn wie eine Spielwiese aussehen.
Grüsse
kosh
