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Frage an dottore wg. Trichet-Aussagen (mT)

DT @, Donnerstag, 10.01.2008, 08:06 (vor 6587 Tagen)

Hallo Herr Martin,

durch Zufall habe ich eben auf Bloomberg die Live-Übertragung der EZB Pressekonferenz mit Trichet gesehen.

Ein Journalist hat mit Hinweis auf LaRouche (:-) gefragt, wer in Europa Lender of Last Resort sei, wenn es in den USA noch dicker käme.

Trichet war extrem nervös und hat sowas von ausweichend geantwortet daß es selbst mir vor dem Fernseher schon peinlich war.

Er hat gesagt: "Wir haben doch die Liquiditätskrise schon gut bekämpft und die Zinssätze an unsere Sätze angeglichen."

Dann sagte er aber: "Wir können nur Liquiditätsprobleme lösen, keine Solvenzprobleme."

Er ist sich wohl sehr bewußt, daß die EZB mit ihren paar Tonnen Gold eben nicht als Lender of Last Resort für das EURO-System einstehen kann, sondern nur die BuBa, die BoE, die BoFrance etc.

Ob Axel W tatsächlich die größenwahnsinnigen Spanier rausholt, wenns zum Knall kommt, ist fraglich. Trichet ist sich wohl sehr bewußt, daß der EURO vor dem Zerbrechen steht wenns hart auf hart kommt, da die EZB eben KEIN Lender of Last Resort sein kann.

Meine Frage nun: gibt es die EZB Pressekonferenz irgendwo zum Downloaden (am liebsten die Übertragung) oder zumindest die Mitschrift?

Herzlichen Dank,

Gruß DT

antworten
 

Frage an dottore wg. Trichet-Aussagen (mT)

Rumpelstilzchen @, Donnerstag, 10.01.2008, 09:01 (vor 6587 Tagen) @ DT

Hallo DT
Du meinst wohl das hier
http://www.bloomberg.com/tvradio/tv/tv_index_germany.html
Dann auf "hier können Sie BloombergTV sehen" klicken
Dann auf Audio/Video Reports klicken

kommt ganz oben
Viele Grüße
R.

--
Vorsicht: Zuviel Information schadet Ihrer Perfomance. Zu weiteren Nebenwirkungen fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker

antworten
 

Frage an dottore wg. Trichet-Aussagen (mT)

weissgarnix @, Donnerstag, 10.01.2008, 09:59 (vor 6587 Tagen) @ DT

Dann sagte er aber: "Wir können nur Liquiditätsprobleme lösen, keine
Solvenzprobleme."

Genaugenommen schliesst das Solvenzproblem das Liquiditätsproblem ein. Er hätte also sagen müssen: "Wir können zwar das Liquiditätsproblem lösen, nicht aber ein etwaiges Überschuldungsproblem" ... Stimmt. Aber diese undankbare Aufgabe haben ja gottseidank die Chinesen und die Araber übernommen.

Er ist sich wohl sehr bewußt, daß die EZB mit ihren paar Tonnen Gold eben
nicht als Lender of Last Resort für das EURO-System einstehen kann,
sondern nur die BuBa, die BoE, die BoFrance etc.

Das halte ich für ein Gerücht. Natürlich tritt die EZB als Lender of last ressort auf, wenn es hart auf hart kommt. Ob sie dann direkt oder durch irgendeine nationale Notenbank agiert, ist völlig egal. Und was sollte Gold dabei für eine Rolle spielen ? Gold wird dabei mM nach überhaupt keine Rolle spielen ...

Ob Axel W tatsächlich die größenwahnsinnigen Spanier rausholt, wenns zum
Knall kommt, ist fraglich.

Alles schon dagewesen, nur war es seinerzeit die Banque de France. Diesmal eben die Spanier, who cares ?

Trichet ist sich wohl sehr bewußt, daß der EURO
vor dem Zerbrechen steht wenns hart auf hart kommt,

Die Logik erschliesst sich mir nicht

da die EZB eben KEIN Lender of Last Resort sein kann.

und diese Begründung noch weniger

antworten
 

...und es stimmt doch!

DarkStar @, Donnerstag, 10.01.2008, 12:33 (vor 6587 Tagen) @ weissgarnix

Dann sagte er aber: "Wir können nur Liquiditätsprobleme lösen, keine
Solvenzprobleme."


Genaugenommen schliesst das Solvenzproblem das Liquiditätsproblem ein. Er
hätte also sagen müssen: "Wir können zwar das Liquiditätsproblem lösen,
nicht aber ein etwaiges Überschuldungsproblem" ... Stimmt. Aber diese
undankbare Aufgabe haben ja gottseidank die Chinesen und die Araber
übernommen.


Hi @w.,

damit hast du natürlich recht.

Er ist sich wohl sehr bewußt, daß die EZB mit ihren paar Tonnen Gold

eben

nicht als Lender of Last Resort für das EURO-System einstehen kann,
sondern nur die BuBa, die BoE, die BoFrance etc.


Das halte ich für ein Gerücht. Natürlich tritt die EZB als Lender of last
ressort auf, wenn es hart auf hart kommt. Ob sie dann direkt oder durch
irgendeine nationale Notenbank agiert, ist völlig egal. Und was sollte
Gold dabei für eine Rolle spielen ? Gold wird dabei mM nach überhaupt
keine Rolle spielen ...


Die EZB ist keine Zentralnotenbank (ZNB) und tritt daher mit absoluter Sicherheit nicht als LoL auf --- egal was da noch kommt.

Wenn sie nicht als LoL auftreten kann, könnten es höchstens die nationalen ZNB. Und dann schaun 'mer ma', welche der nationalen ZNB am lautesten "Hiiieeer!" schreit, wenn denn die Direktive vom Hrn Trichet kömmt, mal zu lenden. Ich wette: Keine. Denn die nationalen ZNBs müssten natürlich auch voll haften für ihre "Ausleihungen". Noch dazu: Wenn es die Bundesbank täte, könnten ihr natürlich auch "italienische" (oder andere) Vermögenswerte präsentiert werden.

Ob Axel W tatsächlich die größenwahnsinnigen Spanier rausholt, wenns

zum

Knall kommt, ist fraglich.


Alles schon dagewesen, nur war es seinerzeit die Banque de France. Diesmal
eben die Spanier, who cares ?

Trichet ist sich wohl sehr bewußt, daß der EURO
vor dem Zerbrechen steht wenns hart auf hart kommt,


Die Logik erschliesst sich mir nicht


Siehe oben: Wer lendet? ...und wenn's keiner macht?

da die EZB eben KEIN Lender of Last Resort sein kann.


und diese Begründung noch weniger


Damit (u.v.a.m.) touren seit einigen Jahren die einzigen beiden ernstzunehmenden Ökonomieprofessoren Deutschlands (Heinsohn / Steiger) landauf landab. Bitte:

Steiger: Achilles Versen des EuroSystems

Das MZSG bietet m.W. auch ein kleines Heftlein von Heinsohn / Steiger dazu an.

--
DS
---
"Things usually work --- until they dont."

antworten
 

...und es stimmt doch! / danke für den Link!

Elli ⌂ @, Donnerstag, 10.01.2008, 13:36 (vor 6587 Tagen) @ DarkStar

Steiger:
[quote]Achilles Versen des EuroSystems
[/quote]

antworten
 

tut es das ? ...und es stimmt doch!

weissgarnix @, Freitag, 11.01.2008, 02:20 (vor 6586 Tagen) @ DarkStar

Das MZSG bietet m.W. auch ein kleines Heftlein von Heinsohn / Steiger dazu
an.

Danke, aber die Theorie habe ich durchaus drauf. Nur halte ich die nicht für arg entscheidend, weil die Praxis diametral dagegensteht.

Ich darf zunächst mal kurz in Erinnerung rufen, dass vor wenigen Tagen hier im Forum noch eine ziemlich aufgeregte Diskussion zum 350 Mrd. Tender der EZB stattfand, inkl. "oha!"-Beiträge aller üblichen Verdächtigen ... und heute stellen wir also fest, die EZB kann gar nicht, was sie vor Weihnachten en gros gemacht hat ? ... Très surprenant, n'est-ce pas ?

Darüberhinaus sollten Steiger/Heinsohn mal bei Gelegenheit ihre sicherlich umfangreichen Bibliotheken um ein paar neuere Werke der Spieltheorie ergänzen ... die Erkenntnis daraus wäre sehr simpel: es gibt aus dem Euro-System überhaupt kein Zurück mehr, außer man stellt "Europa", wie es so ziemlich jedem Politiker als "Vision" vorschwebt, aber noch nicht mal nur das, sondern wie es dem aktuellen Realzustand entspricht, in Frage. Keine wirtschaftliche-politische Integration, keine Verkehrsfreiheit für Kapital, Arbeit, etc., kein Schengen, keine SEs, etc.etc.etc ... das mögen einige hier gut finden, die agierende politische Truppe quer durch Euroland tut es garantiert nicht. Auch nicht in Italien oder sonstwo. Da es eine Diskussion darüber ja auch noch nicht einmal im Ansatz gegeben hat, kann man sich auch nur schwer vorstellen, was den Politikern seitens der Wirtschaft entgegengeschmissen werden würde, wenn sie plötzlich mit seriösen Separationsideen daherkämen. Zumal: was wäre die Alternative ? Einem großangelegten Bail-out auf europäischer Ebene mag sich eine nationale ZB verschliessen, aber was passiert, wenn er national erforderlich wird ? Oder wenn der paneuropäische Bail-out auch substanziell das eigene Land beträfe ? Ziert sie sich dann auch ? Don't think so.

Freiwilliges "Hier!"-Schreien ist dabei noch nicht mal erforderlich. Es reicht völlig aus, an einer, auch vermeintlich nicht mit nationalen Interessen zu vereinbarenden, LoL-Aktion mitzumachen und dabei die Entscheidung auf eine "höhere Instanz" oder "übergeordnetes Interesse" schieben zu können. Dafür ist der EZB-Rat ja schliesslich da ... nach dem Motto "Naja, auf rein nationaler Ebene hätten wir das so vielleicht nicht gemacht, aber als verantwortungsbewußte Mitglieder des Eurosystems konnten wir uns nicht verschliessen ...". War bereits x-mal so, lange vor dem Euro, mit wechselnden Beteiligten.

antworten
 

Es gibt immer ein Zurück

VictorX, Freitag, 11.01.2008, 06:19 (vor 6586 Tagen) @ weissgarnix

Sobald die Netto-Profiteure zu Netto-Zahlern werden, springen die ersten wieder raus. Es gibt in den letzten 2000 Jahren keinen Beleg dafür, unterschiedlichste Nationalitäten und Mentalitäten langfristig erfolgreich unter ein Dach zu pressen. Dies zum Teil gegen den erklärten Wunsch der Bürger. Wie so ein Dampfkessel enden kann, konnte man zuletzt in Jugoslawien bewundern.

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