Hier der Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,528253,00.html
Sehr fein! Wenigstens die Papierschnippsel für was sinnvolles ausgegeben!
Also doch ? Nix gelbe Gefahr mehr .................
Emerald, Samstag, 12.01.2008, 09:04 (vor 6585 Tagen) @ Hyperion
also doch? Die Japaner haben schon vor Jahrzehnten ihre Dollar-Ueberschüsse
in Immobilien, Musik-Konzerne und andere US-amerikanische "shiny business"
investiert, und sich dabei noch einmal verspekuliert.
Jetzt kommen die Peking-Chinesen und tun ein Gleiches. Allerdings sind die
Konditionen gegenüber den 70er und 80er-Jahren wesentlich unangenehmer :
Viele faule, bzw. vermoderte Firmen sind jetzt zu immer noch viel zu hohen
Preise zu haben.
Marktwirtschaft ist eben auch für die Chinesen ein zweischneidiges Ding.
Da die Planer aus dem Reich der Mitte ganz andere Finanz-Horizonte als
die Amis haben, wird langfristig Amiland dazu dienen das bevölkerungs-
reiche China zu entlasten. Sehr schnell (10 - 20 Jahre - Frist) werden
die McDonalds-Fooder durch die Spring-Roll - Generation übernommen.
Emerald.
Also doch ? Nix gelbe Gefahr mehr .................
Illuminati, Samstag, 12.01.2008, 09:25 (vor 6585 Tagen) @ Emerald
Hallo,
Da die Planer aus dem Reich der Mitte ganz andere Finanz-Horizonte als
die Amis haben, wird langfristig Amiland dazu dienen das bevölkerungs-
reiche China zu entlasten. Sehr schnell (10 - 20 Jahre - Frist) werden
die McDonalds-Fooder durch die Spring-Roll - Generation übernommen.
Emerald.
Da bin ich mir nicht so sicher, ob China das Land der Zukunft sein wird > 20J. Frist. Ich vermute, eher wird es das Land der Rollstuhlfahrer - die 1 Kind Politik die fast 25J. betrieben wurde - wird seine Folgen offenbaren.
(ebenso das Abtreiben der weibl. Föten - jeder wollte halt einen männl. Stammhalter)
Die Planer
, die dieses langlaufende Experiment gestartet haben - wollen das Ergebnis auch auswerten.
Gruss
Nix gelbe Gefahr mehr. Stimmt, die werden jetzt überlistet, von uns
prinz_eisenherz, Samstag, 12.01.2008, 09:26 (vor 6585 Tagen) @ Emerald
Hallo,
schreibe ich doch immer, keine A - Bomben, keine Flugzeugträger und Stützpunkte rund um China herum können so wirksam den Expansionsdrang der Chinesen eindämmen, wie sie in "Gottes eigenes Land" zu locken.
Schon die folgende zweite und dritte Generation der jungen Chinesen sind dann von den gleichen Krankheiten angesteckt, wie unsere westlichen, jungen Hoffnungen, immer dicker, immer größer, immer fauler, nur vor dem Fernsehgerät oder am PC, bei Ballerspielen und Porno und schon haben wir sie im Sack, die Chinesen, auch ohne Blutvergiesen.
bis denne
eisenherz
in der Not frisst der Teufel Fliegen
Jermak
, Samstag, 12.01.2008, 10:43 (vor 6585 Tagen) @ prinz_eisenherz
Hallo eisenherz,
da muss ich dir widersprechen: Amiland ist eine ziemlich lupenreine Plutokratie
(one dollar - one vote), und Washington wird im Wesentlichen von Wallstreet ferngesteuert ( daher auch die vielen Drehtüren). Wenn die Chinesen sich mit den grünen Schnipseln aufgrund der aktuellen Krise wesentlichen Einfluss auf den Finanzsektor verschaffen können, dann kommen die politischen Orders bald aus Peking.
Dazu müssen die Chineser nicht auf die nächste Generation warten.
grüsse
jermak
Weil WE ist und die Börse ruht, Eisenherz hält eine Märchenstunde ab, es war einmal...
prinz_eisenherz, Samstag, 12.01.2008, 11:32 (vor 6585 Tagen) @ Jermak
Hallo Jermak,
ich bin tatsächlich ein Anhänger der langsamen, aber stetigen Unterwanderung von Kulturen und Ländern. Anders als im Augenblick, wo wir uns als Westler diese Religionen und Kulturen als Feinde selbst definieren oder die tatsächlich solche sind, die am Drücker sind. Ein weites Feld, aber sei es drum.
Meine halb ironisch gemeinte Antwort, Schwerter zu Playboyhefte umzuschmieden, das beruht auf meine Sicht der Entwicklung im asiatischen Raum, mal als Paradebeispiel Vietnam genannt. Was haben die USA dort für ein Unheil angerichtet, mit ihren Waffen, den Bomben und chemischen Kampfstoffen, in bisher ungeahnter Größenordnung, wie bekannt. Das Land konnte nicht bezwungen werden, jedenfalls nicht auf diese Art.
Wenn ich den heutigen Berichten glauben kann, den Bildern aus Vietnam, den Geschichten, die mir hier in Berlin entfernt bekannte Vietnamesen erzählen, dann hat es in Gesamtvietnam noch nie soviel an westlichem Einfuß, an westlicher Lebensart gegeben wie aktuell und es wird alle Jahre mehr.
Andere Länder in Asien, wie Süd-Korea, wie Japan, wie Indonesien e. t. c, mit einer speziellen Einfärbung durch ihr Brauchtums, die sind schon lange auf dem Pfad des Westens, insbesondere der Lebensentwürfe wie sie aus den USA über das Fernsehen, die Pop-Kultur, die Zeitschriften und nicht zuletzt über das Internet überall einsickert.
Und ob wir es wahr haben wollen oder auch nicht, bei aller berechtigten Kritik an unserem westlichen Block, diese westliche Kultur, so wie sie sich noch darstellt, die hat einen starken Suchtfaktor. Natürlich, keine Frage, und darum auch mein Hinweis auf die drohende Dekadenz auch bei den Chinesen, mit allen nicht zu übersehenden Nebenwirkungen.
Aber wer zur USA nur ganz leise JA gesagt hat, Ja zu sagen gezwungen wurde, deren Sprache übernimmt, oft völlig widersinnig, der wird in der Art des Lebens miteinander oder gegeneinander davon eingefärbt werden. Das geht nicht so schnell, wie hier und dort mal schnell ein paar Bomben abzuwerfen, dafür ist diese Art der Eroberung aber auch viel stetiger und effektiver.
Es bleibt bei einer solchen friedlichen Durchdringung aber auch nicht aus, das das vermeidlich süßere Leben, unser westliches Leben, vom chinesischen Brauchtum profitiert oder bereichert oder unterwandert wird. Nur, solange wir Westler nicht den gleichen Weg beschreiten und unsere Errungenschaften, die der Aufklärung, die von Freiheit und Individualismus opfern, eintauschen gegen die Überfrachtung und die Herrschaft welcher Religion auch immer, wie es der Islam uns vormacht, solange schätze ich unser Abendland, bei einer aktiven, unmerklichen, aggressionsfreien Begegnung mit den asiatischen Ländern, als die Sieger ein, am langen Ende.
Durch meine enge Verwandt- und Bekanntschaft mit einigen aus Süd-Korea weiß ich, das auch die Chinesen nur Menschen sind, mit den gleichen Stärken und Schwächen wie wir Westler. Leicht verführbar zu Müßiggang und Ausschweifungen. Und davon, das steht fest, davon können die von uns Westler eine Menge lernen und werden es auch. Uns darin vielleicht, schneller als wir denken können, übertreffen. Und wenn die Chinesen mal eine Weile Weltpolizisten spielen wollen, mein Gottchen, dann sollen sie doch. Rottenführer zu sein ist kein reines Vergnügen, eher eine Form von Dauerstress.
schönes Wochenende
eisenherz
