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Hr. Roth von der SNB (CH)

Jacques, Montag, 14.01.2008, 00:47 (vor 6584 Tagen)

Zuerst der Link.

Link zur Mitteilung


Hier der Text mit meinen Hervorhebungen.

Roth sieht Risiken für Konjunktur 13.1.2008 08:15
Die Risiken für eine stärkere Abschwächung der Konjunktur sind im Urteil der Schweizerischen Nationalbank SNB gestiegen. Zugleich bestehe die Gefahr einer höheren Inflation, sagte SNBPräsident Jean-Pierre Roth in einem Interview der Zeitung "Sonntag". "Es gibt Anzeichen, dass sich die Situation rasch verschlechtert", sagte Roth. Es gebe auch Risiken, dass die Inflation stärker steige als erwartet: "Dann müssten wir die Zinsen erhöhen." Im Zusammenhang mit der Kreditkrise forderte Roth eine Stärkung der Aufsicht über die Banken und eine gründliche Überprüfung des Risikomanagements


"Stagflation" kann man das ja (noch) nicht nennen (0-Wachstum mit Inflation), es kommt dem aber am ehesten nahe (Sensortimecom lässt grüssen).

Auch wenn die SNB in Kauf nimmt, dass sich das Wirtschaftswachstum bis auf 0 reduziert, so ist eine gewollte Punktlandung extrem schwierig (das die SNB nur ungefähr steuern) keine und das Risiko zu gross, in eine gröbere Rezession abzugleiten.

Hin wie her, eine ungewohnt nachlässige Stellungnahme eines SNB Präsidenten.
Hoffe, er nimmt dazu noch ausführlich Stellung.


Gruss
J.

antworten
 

Hr. Roth von der SNB (CH) - Vorläufige Schlussfolgerung

Jacques, Montag, 14.01.2008, 01:04 (vor 6584 Tagen) @ Jacques

Zuerst der Link.

Link
zur Mitteilung

Auch wenn die SNB in Kauf nimmt, dass sich das Wirtschaftswachstum bis auf
0 reduziert, so ist eine gewollte Punktlandung extrem schwierig (das die
SNB nur ungefähr steuern) keine und das Risiko zu gross, in eine gröbere
Rezession abzugleiten.

Hin wie her, eine ungewohnt nachlässige Stellungnahme eines SNB
Präsidenten.
Hoffe, er nimmt dazu noch ausführlich Stellung.

Könnte bedeuten, das eine Rezession in Kauf genommen wird und die Inflationsbekämpfung vorrangiges respektive bestimmendes Ziel in der Geldpolitik der SNB ist.

Das erinnert mich (einmal mehr und wie schon einmal dargelegt) an die Politik unter Fritz Leutwiler (ehemaliger SNB Präsident und Verantwortlicher der damaligen ASEA Brown Boveri).

Wesentliche Folge damals:
Einbruch der Immopreise in der CH und Abschreibungsbedarf von ca. 40 Mia. CHF bei den Schweizer Banken (Hinweis: damals völlig lösgelöst von ausländischen Sub-Primes).

Dagegen werden mit Sicherheit viele Kreise Sturm laufen.

Trichet und Roth stossen zwar ins gleiche Horn, aber die lauten Töne können rasch verhallen. IMO sind die Zinserhöhungen nicht durchführbar, ausser die CH fahre hier wirklich einen eigenen Zug und nähme damit auch eine enorme (!) Aufwertung des CH in Kauf, mit den damit verbundenen Folgen für die Exportwirtsschaft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieses Risiko in Kauf genommen wird.

Gruss
J.


Gruss
J.

antworten
 

Und so lange dieses Dilemma nicht gelöst ist ,ist grünes Licht für den Goldpreis

lechat @, Montag, 14.01.2008, 02:02 (vor 6584 Tagen) @ Jacques

Zuerst der Link.

Link

zur Mitteilung[/link]

Auch wenn die SNB in Kauf nimmt, dass sich das Wirtschaftswachstum bis

auf

0 reduziert, so ist eine gewollte Punktlandung extrem schwierig (das

die

SNB nur ungefähr steuern) keine und das Risiko zu gross, in eine

gröbere

Rezession abzugleiten.

Hin wie her, eine ungewohnt nachlässige Stellungnahme eines SNB
Präsidenten.
Hoffe, er nimmt dazu noch ausführlich Stellung.


Könnte bedeuten, das eine Rezession in Kauf genommen wird und die
Inflationsbekämpfung vorrangiges respektive bestimmendes Ziel in der
Geldpolitik der SNB ist.

Das erinnert mich (einmal mehr und wie schon einmal dargelegt) an die
Politik unter Fritz Leutwiler (ehemaliger SNB Präsident und
Verantwortlicher der damaligen ASEA Brown Boveri).

Wesentliche Folge damals:
Einbruch der Immopreise in der CH und Abschreibungsbedarf von ca. 40 Mia.
CHF bei den Schweizer Banken (Hinweis: damals völlig lösgelöst von
ausländischen Sub-Primes).

Dagegen werden mit Sicherheit viele Kreise Sturm laufen.

Trichet und Roth stossen zwar ins gleiche Horn, aber die lauten Töne
können rasch verhallen. IMO sind die Zinserhöhungen nicht durchführbar,
ausser die CH fahre hier wirklich einen eigenen Zug und nähme damit auch
eine enorme (!) Aufwertung des CH in Kauf, mit den damit verbundenen
Folgen für die Exportwirtsschaft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass
dieses Risiko in Kauf genommen wird.

Gruss
J.


Gruss
J.

Hallo Jacques,

solange diese Entscheidung offen ist, geht Gold höher. Wenn die Zinsen gesenkt werden schneller und wenn sie erhöht werden etwas langsamer.
Aber im Gold ist dieses Dilemma noch nicht ganz eingepreist. Das will nur niemand wahrhaben. Oder es soll noch verhindert werden dass dies bewußt wird.

beste Grüße

le chat

antworten
 

Und so lange dieses Dilemma nicht gelöst ist ,ist grünes Licht für den Goldpreis

Jacques, Montag, 14.01.2008, 07:27 (vor 6583 Tagen) @ lechat

Zuerst der Link.

Link

Könnte bedeuten, das eine Rezession in Kauf genommen wird und die
Inflationsbekämpfung vorrangiges respektive bestimmendes Ziel in der
Geldpolitik der SNB ist.

Das erinnert mich (einmal mehr und wie schon einmal dargelegt) an die
Politik unter Fritz Leutwiler (ehemaliger SNB Präsident und
Verantwortlicher der damaligen ASEA Brown Boveri).

Wesentliche Folge damals:
Einbruch der Immopreise in der CH und Abschreibungsbedarf von ca. 40

Mia.

CHF bei den Schweizer Banken (Hinweis: damals völlig lösgelöst von
ausländischen Sub-Primes).

Dagegen werden mit Sicherheit viele Kreise Sturm laufen.

Trichet und Roth stossen zwar ins gleiche Horn, aber die lauten Töne
können rasch verhallen. IMO sind die Zinserhöhungen nicht durchführbar,
ausser die CH fahre hier wirklich einen eigenen Zug und nähme damit

auch

eine enorme (!) Aufwertung des CH in Kauf, mit den damit verbundenen
Folgen für die Exportwirtsschaft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass
dieses Risiko in Kauf genommen wird.

Gruss
J.

Hallo Jacques,

solange diese Entscheidung offen ist, geht Gold höher. Wenn die Zinsen
gesenkt werden schneller und wenn sie erhöht werden etwas langsamer.
Aber im Gold ist dieses Dilemma noch nicht ganz eingepreist. Das will nur
niemand wahrhaben. Oder es soll noch verhindert werden dass dies bewußt
wird.

beste Grüße

le chat

Hallo le chat

Die Entscheidung ist noch offen. Herr Roth fährt in allen bisherigen Stellungnahmen die Schiene Inflabekämpfung (bisher).
Deiner Einschätzung folge ich, dass der Goldpreis höher geht.
Im Hinterkopf ist aber schon zuerst ein kräftiger Rückschlag.

mit bestem Gruss zurück
J.

antworten
 

Und so lange dieses Dilemma nicht gelöst ist ,ist grünes Licht für den Goldpreis

lechat @, Montag, 14.01.2008, 08:28 (vor 6583 Tagen) @ Jacques

Hallo le chat

Die Entscheidung ist noch offen. Herr Roth fährt in allen bisherigen
Stellungnahmen die Schiene Inflabekämpfung (bisher).
Deiner Einschätzung folge ich, dass der Goldpreis höher geht.
Im Hinterkopf ist aber schon zuerst ein kräftiger Rückschlag.

mit bestem Gruss zurück
J.

Hallo Jacques,

Ein Rückschlag ist immer drin. Das ganze wird mit einer Volatilität abgehen, da braucht es starke Nerven.

Nur sag mal, wie willst Du aus dieser Volatilität Kapital schlagen. So viel verschiedene Zählungen und entsprechende Längen der Wellen sind da möglich.

Mit welchem Indikator willst Du da messen ?

Ich hab probiert mit einer einigermassen plausiblen Zählung und dann für die Wellenlänge mit Stochastik den Schwung an den jeweils möglichen Retracments beurteilen. Dreht es da oder nicht. Es kommt meist anders. Zum Traden verdiene ich damit nicht viel und große Positionen setzt ich fürs Traden auch nicht ein.

beste Grüße

le chat

antworten
 

Und so lange dieses Dilemma nicht gelöst ist ,ist grünes Licht für den Goldpreis

Jacques, Montag, 14.01.2008, 09:00 (vor 6583 Tagen) @ lechat

Hallo Jacques,

Ein Rückschlag ist immer drin. Das ganze wird mit einer Volatilität
abgehen, da braucht es starke Nerven.

Nur sag mal, wie willst Du aus dieser Volatilität Kapital schlagen. So
viel verschiedene Zählungen und entsprechende Längen der Wellen sind da
möglich.

Mit welchem Indikator willst Du da messen ?

Ich hab probiert mit einer einigermassen plausiblen Zählung und dann für
die Wellenlänge mit Stochastik den Schwung an den jeweils möglichen
Retracments beurteilen. Dreht es da oder nicht. Es kommt meist anders. Zum
Traden verdiene ich damit nicht viel und große Positionen setzt ich fürs
Traden auch nicht ein.

beste Grüße

Hallo le chat

Auf die Rückschlag keine Derivate, nix shorten, nada.
Im Rückschlag stetig und in ca. 10 Tranchen (je 30-40 USD Preisrückgang zukaufen auf vorgesehenen Umfang zukaufen. Physisch und Münzen, ausgeliefert.

Ich gehe davon aus, dass der Saucer Jahr 2003 vollendet war.
Peak nun vielleicht bei 1000 (spielt keine grosse Rolle ob 900 oder 1000).

Retracement 300 zur Zone (900 bis 1000) um (38% bis) 50%

Danach auf und weg (physisch vermutlich immer schwieriger zu bekommen wegen
*Rindsfilet Effekt).


beste Grüsse
J.


*Hinweis zum Rindsfilet Effekt:
Ein Metzger eines schw. Grossverteilers erzählte mir auf Nachfrage und anfänglich widerwillig weshalb (eingeflogenes) brasilianisches Rindsfilet angeboten wird

Grund: B. liefert zuerst die Nobelkurorte mit gutem abgehangenen Rindsfilet mit Herkunft Schweiz, für die Läden reichts dann nicht mehr für allererste Wahl.

Will heissen, die Masse darf dann Gold Zertifikate kaufen.

Rindsfilet gibts pro Rind nur eines, es ist relativ gesehen, rar.

antworten
 

der guten Ordnung halber Korrektur: Rinderfilet gibt es zwei pro Rind (oT)

alberich @, Montag, 14.01.2008, 09:53 (vor 6583 Tagen) @ Jacques

- kein Text -

antworten
 

der guten Ordnung halber Korrektur: Rinderfilet gibt es zwei pro Rind: Links und rechts vom Rückgrat thx. (oT)

Jacques, Montag, 14.01.2008, 22:57 (vor 6583 Tagen) @ alberich

antworten
 

Nachfrage...

fridolin, Dienstag, 15.01.2008, 00:51 (vor 6583 Tagen) @ Jacques

Ich gehe davon aus, dass der Saucer Jahr 2003 vollendet war.
Peak nun vielleicht bei 1000 (spielt keine grosse Rolle ob 900 oder
1000).

Retracement 300 zur Zone (900 bis 1000) um (38% bis) 50%

Danach auf und weg.

Hallo,

da komme ich mit meiner Mathematik nicht ganz nach. Peak = 950 angenommen, davon (38%/50%) abgezogen wären (589/475). Was soll "Retracement 300" sein?

Gibt's eine Schätzung für den Zeitrahmen?

Danke für eine Klarstellung.

antworten
 

Roth von der SNB träumt von Strafzinsen ?

Emerald, Montag, 14.01.2008, 10:59 (vor 6583 Tagen) @ Jacques

Da die Mangelware Gold irgendwann in der Stratosphäre angekommen sein wird,
beisst dies die Nationalbank grimmig, weil sie bei $ 300.00 bis 650.00 die
oz. das Gold verkauft hat. Ohne Volkszustimmung, der
FED verkauft !

Jetzt träumen die Verantwortlichen der Nationalbank wieder von den Straf-
Zinsen auf Frankenanlagen.

Es darf spekuliert werden, dass nach Gold der Franken wieder zur begehrtesten
Währung der Welt auferstehen wird. Gold zu teuer und schwierig zu bewirtschaften, ergo Franken kaufen gegen alles andere Plunder-Papier dieser
Welt.

Die Nationalbank wird einige Monate zuschauen, und dann anfänglich 1.00 % bis später 5 % und mehr Prozente Strafzinsen auf Frankenanlagen verlangen und
von den Depotbanken den Kunden wegstehlen.

Aus diese Strafzins-Ertrag wird dann das Nationalbank - Gremium klammheilich
etwas Gold am Markt zurückkaufen, vielleicht die Unze zu $ 3.000.00 und
bei einem Dollarkus 00.75 CHF je Dollar.

Ich würde Wetten abschliessen, dass dies ab2010 bis 2014 ernsthaft der Fall sein wird.


Emerald.


Alles nach dem Motto :
Eine dekadentes Gremium;
verlangt wieder Premium !

antworten
 

Roth von der SNB träumt von Strafzinsen ?

crosswind, Montag, 14.01.2008, 15:50 (vor 6583 Tagen) @ Emerald

Da die Mangelware Gold irgendwann in der Stratosphäre angekommen sein
wird,
beisst dies die Nationalbank grimmig, weil sie bei $ 300.00 bis 650.00
die
oz. das Gold verkauft hat. Ohne Volkszustimmung, der
FED verkauft !

Jetzt träumen die Verantwortlichen der Nationalbank wieder von den Straf-
Zinsen auf Frankenanlagen.

Es darf spekuliert werden, dass nach Gold der Franken wieder zur
begehrtesten
Währung der Welt auferstehen wird. Gold zu teuer und schwierig zu
bewirtschaften, ergo Franken kaufen gegen alles andere Plunder-Papier
dieser
Welt.

Die Nationalbank wird einige Monate zuschauen, und dann anfänglich 1.00 %
bis später 5 % und mehr Prozente Strafzinsen auf Frankenanlagen verlangen
und
von den Depotbanken den Kunden wegstehlen.

Aus diese Strafzins-Ertrag wird dann das Nationalbank - Gremium
klammheilich
etwas Gold am Markt zurückkaufen, vielleicht die Unze zu $ 3.000.00 und
bei einem Dollarkus 00.75 CHF je Dollar.

Ich würde Wetten abschliessen, dass dies ab2010 bis 2014 ernsthaft der
Fall sein wird.


Emerald.


Alles nach dem Motto :
Eine dekadentes Gremium;
verlangt wieder Premium !

Hallo Emerald

interessantes Posting. Bin an einer Wette nicht interessiert - aber ein CDS oder etwas in der Richtung über eine gewissen Betrag wäre doch auch so etwas wie eine Wette. Das würde mich interessieren.

gruss cw

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