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Was hat die USA eigentlich falsch gemacht?

Albert @, Mittwoch, 16.01.2008, 16:02 (vor 6581 Tagen)

Liebes Forum,

wenn nicht alles täuscht, haben die USA in vielerlei Hinsicht den Zenith überschritten?

Was haben die falsch gemacht?

Gegenüber Deutschland konnten sie sich ihre Dollars für Öl doch selber (quasi für lau) drucken. Es flossen über Jahrzehnte unglaubliche Mengen Kapital rein. Die besten Wissenschaftler schlugen sich um Aufenthalts- und Studiengenehmigungen dort. Es gab kaum Streiks; keine erkennbaren Diktatoren, die alles an sich rafften, niedrige Steuern, weniger Urlaub pro Arbeitnehmer und mehr Wochenstunden, Militärpower im Nacken, um sich "höflich bis bestimmt" Wünsche im Ausland erfüllen zu lassen, jede Menge willfährige oder erpresste Regierungslakaien ringsherum, die ihren Wünschen entsprachen, gemäßigtes Klima. Ich versteh es nicht.

Okay; imperiale Überdehnung und Wettrüsten mit dem Osten. Aber ersters wurde oft von den "Befreiten" zumindest mitbezahlt und zweites waren doch keynessianische Impulse und Förderung der Hochtechnologie. Und die Abwanderung der Industrie nach China usw. haben wir doch etwas vermindert auch. Dafür hat doch dann der Dienstleistungssektor eher noch intensiver ausgedehnt im Vergleich zu uns. Und gleichzeitig haben wir noch den Riesenaderlaß an die EU, was die auch nicht haben. Und die Asozialen haben wir auch wie die drüben, nur das die doch dort eher weniger den Steuerzahlern auf der Tasche liegen, wie bei uns mit Millionen Multikulti und den dazugehörigen Sozialarbeitern. Liegts am fehlenden Mittelstand, der bei uns genügend exportierbare Produkte erzeugt? Und der denen fehlt?

Offenbar fühlen sich jetzt im Ausland auch viele gelinkt ob der Tour, Papiere, die nur Schrottwert haben mit AAA auszuzeichnen und dann dem Anderen, seinen Freunden in Europa oder Asien in den Garten zu vergraben. War denen das eigene Hemd näher? Oder war das verabredet, eine Blase nach 2003 neu aufzublasen? Oder ein Selbstläufer aus der reinen Gier geboren?

Fragen über Fragen.

antworten
 

Ergänzung zur Frage?

Albert @, Mittwoch, 16.01.2008, 16:36 (vor 6581 Tagen) @ Albert

Zusammengefaßt: Wenn die USA eine Firma wäre. Was hat das Management falsch gemacht?
Oder ist die USA (neben einer durchschnittlichen Menge an Managmentfehlern, die aber immer gemacht werden) einfach das Opfer des unausweichlichen Kondratieff-Zyklus?
Der debitistischen Zwangsläufigkeit, das immer mehr Kredit für immer weniger Wachstum nötig ist, bis die Blase schließlich platzt?
Liebe Grüße
Albert

antworten
 

Das Management hat die Kunden gnadenlos beschissen ! (oT)

Max Risk, Mittwoch, 16.01.2008, 17:06 (vor 6581 Tagen) @ Albert

- kein Text -

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NIX - Was hat die USA eigentlich falsch gemacht?

weissgarnix @, Donnerstag, 17.01.2008, 02:12 (vor 6581 Tagen) @ Albert

Liebes Forum,

wenn nicht alles täuscht, haben die USA in vielerlei Hinsicht den Zenith
überschritten?


Um mal mit Oscar Wilde zu sprechen: "Gerüchte über das Ableben der USA scheinen etwas übertrieben" ...

Was haben die falsch gemacht?


Aus ihrer Sicht? Nix!

Gegenüber Deutschland konnten sie sich ihre Dollars für Öl doch selber
(quasi für lau) drucken. Es flossen über Jahrzehnte unglaubliche Mengen
Kapital rein. Die besten Wissenschaftler schlugen sich um Aufenthalts- und
Studiengenehmigungen dort. Es gab kaum Streiks; keine erkennbaren
Diktatoren, die alles an sich rafften, niedrige Steuern, weniger Urlaub
pro Arbeitnehmer und mehr Wochenstunden, Militärpower im Nacken, um sich
"höflich bis bestimmt" Wünsche im Ausland erfüllen zu lassen, jede Menge
willfährige oder erpresste Regierungslakaien ringsherum, die ihren
Wünschen entsprachen, gemäßigtes Klima. Ich versteh es nicht.


Grosso modo ist das ja auch jetzt noch so. Nur werden sich auch die USA in einer geänderten Weltlage darauf beschränken müssen, ihren Interessen gemäß zu priorisieren, da sie gegenüber China und einem wiedererstarkten Russland kaum den Universal-Macho raushängen lassen können. Für Taiwan und ähnliche Rumpelstilzchen sehe ich daher schwarz, für Israel à la longue genauso.

Und die Asozialen haben wir auch wie die drüben, nur das die doch dort eher weniger den Steuerzahlern auf der Tasche liegen, wie bei uns mit Millionen Multikulti und den dazugehörigen Sozialarbeitern. Liegts am fehlenden Mittelstand, der bei uns genügend exportierbare Produkte erzeugt? Und der denen fehlt?

Die USA haben definitiv mehr "Multikulti" als unsereins, nur haben die es geschafft, dass Multikultis auch zu Millionären und Milliardären werden und ganze Branchen besetzen bzw. dominieren. Als "Amerikaner" wohlgemerkt. Und die tragende Säule der US-Wirtschaft ist natürlich ebenfalls der Mittelstand, die Fortune 500 Corporates tragen allenfalls einen Mini-Beitrag zum BIP bei.

Offenbar fühlen sich jetzt im Ausland auch viele gelinkt ob der Tour,
Papiere, die nur Schrottwert haben mit AAA auszuzeichnen und dann dem
Anderen, seinen Freunden in Europa oder Asien in den Garten zu vergraben.


Den Großteil der Papiere halten sie ja ganz offensichtlich selbst, sonst wären die jüngsten News von Citi & co. ja schlecht erklärlich. Zudem hat nicht "das Ausland" diese Papiere gekauft, sondern ausländische Investmentbanker und Investoren, die wissen hätten sollen, was sie da tun. Und ob die AAA-Teile dieser CDOs letztlich wirklich "Schrott" sind, wird sich noch zeigen, ich wage es jedenfalls stark zu bezweifeln.

War denen das eigene Hemd näher?

Ohne dass es zu deinem bisherigen Vortrag Bezug hätte: na selbstverständlich! Die USA ziehen gnadenlos ihre Show zum eigenen Vorteil ab, was denn sonst ? Nur: wer will ihnen darob einen Vorwurf machen ?

Oder war das verabredet, eine Blase nach 2003 neu aufzublasen? Oder ein Selbstläufer aus der reinen Gier geboren?

Gute Frage. Ich denke: teilweise ja. Nicht im VT-Sinne, dass sich da drei Hanseln zusammengesetzt und beschlossen hätten: "jetzt ersäufen wir die Welt in Dollars", sondern eher dahingehend, dass Greenspan & Co. wohl bewußt war bzw sein hätte müssen, dass ihre ganzen Kunstdollars angesichts stagnierender Realwirtschaften irgendwo anders ihre Pirouetten drehen mußten ...

antworten
 

Die handeln nicht falsch, die handeln so, wie es ihnen ihre Spielregeln vorgeben, auch in der Zukunft

prinz_eisenherz, Donnerstag, 17.01.2008, 02:27 (vor 6581 Tagen) @ Albert

Hallo Albert,
1)
ohne hier groß und breit den gesellschaftlichen Hintergrund zu beleuchten, aber wenn ein Land an der entscheidenden Weichenstellung, bei seiner Gründung, sich für die Eisenbahn oder das Fahrrad entschieden hat, dann steigt es auf, beschleunigt und muss mit den jeweiligen Vor- und Nachteilen seins Fortbewegungsmittels leben. Im Sinne von Newton:
Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, solange die Summe aller auf ihn einwirkenden Kräfte Null ist.

Das bedeutet, es bedarf einer Kraft, um die Richtung und die Geschwindigkeit zu ändern, je größer die Geschwindigkeit und die Masse des Körpers ist um so mehr. Ansonsten fährt der gewählte Zug stetig weiter, in die gewählte Richtung, ob in den Abgrund oder zum Regenbogen, dort wo der Eimer mit Gold am Ende des Regenbogens bereit steht. Kräfte der Veränderung, des Bremsens, der Umkehr könnten sein, eine Revolution, ein Militärputsch, eine Naturkatastrophe.

2)
Und ein Weiteres möchte ich dazu anmerken:
Die USA sind geprägt von dem Protestantismus, genauer dem Kalvinismus und der hat das Christentum so umgedeutet, das derjenige, der von Gott geliebt wird, dem verhilft Gott zu Wohlstand und Reichtum. Die Schweizer hier im Forum wissen es besser was damit gemeint ist. Das ist in dieser Strenge nicht nur eine hinreichende, sondern sogar eine notwendig richtige Aussage aus der Sicht dieses Auslegens des Christentums. Sie lässt sich umdrehen und behält ihre Richtigkeit und dann kommt vieles deutlicher zum Vorschein:

Wer wohlhabend ist, wer reich ist, je reicher desto besser, den liebt Gott, proportional gemessen zu seinem Wohlstand*).

3)
Und ein drittes ist in der Praxis zu bedenken, ein Spruch, der das tiefsitzende Handelamuster der Mächtigen der USA immer bestimmt hat. Welches schon den Kindern mit der Muttermilch beigebracht wird:

Spreche sanft aber trage stets einen großen Knüppel mit Dir!
Theodor Roosevelt

Wenn es erfolgreich und nützlich ist, dann zeigen sie dir maskenhaft ihr erstarrtes Dauerlächeln, gut im TV zu bewundern und reden sehr freundschaftlich und freundlich mit dir. Wenn es aus ihrer Sicht aber sein muss, auch wenn sie schwer im Unrecht sind, dann holen sie auch genauso schnell den Knüppel hervor, gegen Fremde, aber auch gegen die, mit denen sie gerade Blutsbruderschaft geschlossen haben.

*)
siehe das Vorgehen der Heuschrecken bei den Hauskrediten weiter unten, ist eine typische Verhaltensweise aus den USA bei uns ungehindert und bewundert eingeführt. Geld verdienen kann keine Sünde sein, egal wie das Geld zusammengeschafft wird. Und da plappert der ehemalige Innenminister in dieser Sendung von Ethik, wie lachhaft, ein Rechtsanwalt als Mutter ohne Brust.

bis denne
eisenherz

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Was hat die USA eigentlich falsch gemacht?

sensortimecom @, Donnerstag, 17.01.2008, 05:44 (vor 6581 Tagen) @ Albert

Liebes Forum,

Oder war das verabredet, eine Blase nach
2003 neu aufzublasen?....

Fragen über Fragen.

JAWOLLL. Genau das war es!

Auf diplomatischer Ebene verabredet zwischen den großen Industrienationen.
Der Versuch schlug fehl. Es geht nicht.

E. B.

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