Zwangsläufige Entwicklung v. Wohlfahrtsstaat in Sozialismus? (mT)
Ich nehme den Faden von VictorX (16.01. ab 10.37 Uhr) noch einmal auf, der nach Quellen/Literatur für einen Nachweis einer zwangsläufigen Entwicklung vom Wohlfahrtsstaat in den Sozialismus sucht.
Die Rede kam dabei schnell auch auf Hayek - Der Weg zur Knechtschaft.
Meine Frage dabei ist: Hatten die "Klassiker" die Globalisierung auf dem Sender? Ist die Globalisierung nicht eine - nicht revidierbare - Rahmenbedingung, die alles in einem anderen Licht erscheinen lassen muss?
Also die Tatsache, dass die Finanzelite mit Ihren Politiker-Adlaten durchaus den einen oder anderen volkswirtschaftlichen Raum (zunächst?) in den Sozialismus gleiten lassen können, um ihn dann mit Finanzmacht von anderen Wirtschaftsräumen aus zu bekämpfen und sichtbar ad absurdum zu führen. Das Risiko ist gering (die Finanzmittel lassen sich schnell aus "sozialismusgefährdeten" Räumen abziehen) und die Chance, den Rest der Welt in Griff zu behalten, doch sehr verlockend.
Meinungen hierzu? Vielleicht aber erstmal nicht den kaum zu belegenden Freimauerer-Masterplan These/Antithese/Synthese erörtern.
Sozialismus ist so etwas wie die Suche nach dem Gottesbeweis
Hallo Wayne Schlegel
## für einen Nachweis einer zwangsläufigen Entwicklung vom Wohlfahrtsstaat in den Sozialismus sucht.##
Was ist das in deinem Sinne, ein Wohlfahrtsstaat?
Und aus deiner Frage entnehme ich, daß die Steigerung von Wohlfahrtsstaat der Sozialismus sein soll?
Nun ist jedoch dieses Denkmodell nicht ohne machtpolitische Rahmenbedingungen umsetzbar, denn irgendwie muss die egoistische Natur des Menschen zu ihrem Glück überzeugt, überredet, meist dazu gezwungen werden, gegen seinen Widerstand, der gebrochen werden muss, mit Strafandrohungen und mit einer Strafe selbst.
In welches politische System soll deine Sozialismus einmünden, um damit den Wohlfahrtsstaat zu einem Sozialismus weiter zu entwickeln? Zwei mögliche, praktische Versuche des Sozialismus und ihre Auswirkungen haben wir schon mal zur Auswahl, den Sozialismus der marxistisch/ leninistischen Anschauung und den damit eng verwandten Nationalsozialismus. Suche dir von beiden eine Variante aus und sage uns, warum du genau diese als die besser Form des Sozialismus, hin zum Wohlfahrtsstaat, beurteilst.
bis denne
eisenherz
ich bin ein Desinformateur der Illuminaten
"Sozialismus", was soll das sein?
der Staat als nahezu einziger zugelassener Unternehmer? Also eine Variante des Feudalismus. Parteien-Feudalismus.
Sozialismus im Sinne der Utopie ist etwas anderes, letztendlich frei vom Staat.
"Globalisierung", was soll das sein?
Nationalstaaten sind ja eine relativ junge Entwicklung und nun auch schon wieder überholt. Globalisierung ist doch nur ein Schlagwort. Effektivere Anbieter aus der Fremde gab es schon immer. Attila der Hunnenkönig.
die bösen Freimaurer und die Finanz-Eliten und die Juden usw. So baut man sich ein Weltmodell der Ohnmacht, wo man sich empören und gleichzeitig überlegen fühlen kann, denn man weiß ja, was wirklich läuft. Mann mann mann.
Es gibt niemand auf der Welt, der sich überlegt: "Ach, nun schick ich die mal in den Wohlfahrsstaat, dann sind sie irgendwann Sozialismus und ich kann sie so richtig schön fertigmachen!"
Es (die irdische menschliche Gesellschaft und Ökonomie) ist ein non-lineares komplexes selbst-organiserendes Chaos, in dem die Akteure diverse Dilemmas lösen müssen und fortwährend gegen den Erfüllungsdruck kämpfen (und zwar alle). Wer heute oben war, wird morgen von Scheichs und Chinesen aufgekauft, die im Grunde auch nur reich in einer Währung sind, die eigentlich nichts mehr wert ist, und die nächsten lauern schon (am besten aufgestellt sehe ich momentan Zar Putin und sein in St.Moritz und Kitzbühl abfeierndes Reich).
Amstrand
