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Genau SO taeuscht man die Leute und zieht sie ueber die Banktresen

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Donnerstag, 17.01.2008, 23:45 (vor 6700 Tagen)

http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=5663&page=0&category=0

Die neue Wut auf die Banken
Millionen verdient und Milliarden vernichtet: Die Bankenkrise wird immer schlimmer. Muss der Staat jetzt die Löhne der Bankiers regulieren?


Ein Tatsachen-Bericht aus Zürich (Tagesanzeiger)

Beim Bier nach dem gemeinsamen Training wurde ich kürzlich gefragt: «Du verstehst doch etwas von Wirtschaft. Bist du nicht auch der Meinung, man sollte alle Banken abschaffen? Es würde uns allen ohne Banken doch viel besser gehen?» Die Frage war für mich in verschiedener Hinsicht verblüffend. Sie wurde nicht von einem jungen Chaoten gestellt, der in einer Anti-Globalisierungsbewegung aktiv ist, sondern von einem Mann im besten (also meinem) Alter, der ein eigenes Geschäft besitzt und generell gut bürgerlich denkt.

Die Forderung ist zudem offensichtlich absurd. Banken abschaffen, das wäre etwa so sinnvoll, wie einem Menschen das Herz bei lebendigem Leib aus der Brust zu reissen. Grundsätzlich erfüllen Banken eine ökonomisch lebenswichtige Funktion. Sie sorgen für die Verteilung des Geldes in einer Volkswirtschaft, genau wie das Herz dafür sorgt, dass unser Körper mit Blut versorgt wird. Wie kann also ein erfolgreicher Schweizer KMU-Besitzer die Existenz von Banken ernsthaft in Zweifel ziehen?

Eine geradezu dramatische Darstellung aus Maerchen, Halbwahrheiten und realistisch wiedergegebenen Sachverhalten.

In der Tat, das Abschaffen der Banken waere nicht sinnvoll, denn es entspraeche dem strikten Verbot der gesamten Spiel-, Wett und Casino-Industrie.

Jedoch, der Vergleich der Verteilung des Geldes in einer Volkswirtschaft mit dem Pumpen des Herzens zwecks Versorgung des Koerpers mit Blut ist zwar von ungeheuerer Attraktivitaet in bildlicher Visualisierung, nichtsdestotrotz jedoch liegt in diesem augenscheinlichen Vergleich ein zwar unscheinbarer aber gravierend hinkender Pferdefuss.

Der teuflische Pferdefuss besteht naemlich darin, dass fliessendes Blut stets materieller Konsistenz ist und auch sein muss, um den darin enthaltenen Sauerstoff durch den Koerper transportieren zu koennen, das Geld einer Waehrung hingegen war und ist ausschliesslich
immaterielle Information, die ueber materiell-technische Verteilungssysteme hindurchfliesst, um die Volkswirtschaft damit zu versorgen.

War aus traditionellen Gruenden die Geldinformation in vergangenen Zeiten an spezielles Papier und Metall gebunden, so fliessen die Geldinformationen seit dem Aufkommen der ICT (Information and Communication Technology) in wenigen vergangenen Jahrzehnten heutzutage in weit ueberwiegenden Massen durch diese elektronischen Techniken der Computer und weltumspannenden Netzwerke, was eine Vorraussetzung zum Anwachsen saemtlicher Geld- und Geld-derivativer Volumina bis in geradezu irrsinnig anmutende Groessenordnungen war.

Was nun auch obiger Schweizer KMU-Inhaber mit seinem Wunsche nach Abschaffung der Banken geradezu instinkiv unterbewusst fordert, das ist das vollstaendige Abschneiden und Abtrennen der Banken im Hinblick auf das gesamte Management des Geldes (NICHT Geld-Derivaten bliebiger Art!) bei der durchfliessenden Versorgung einer Volkswirtschaft.

Langer Rede kurzer Sinn, das vollstaendige Management von GELD und KREDIT im Sinne von jederzeit voellig uneingeschraenkten Zahlungsmitteln ("M0, M1, ZB-Guthaben") waere den Banken abzunehmen und in eine eigene spezielle Organisation einer Volkswirtschaft einzubringen, und damit wuerde nicht nur aber auch obiger Schweizer KMU-Inhaber eines nicht sehr fernen Tages erklaeren, diese Struktur sei eigentlich genau das, was er mit dem Abschaffen der Banken zuvor gemeint habe...

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Jeder Vergleich hinkt bekanntlich...

webmax, Freitag, 18.01.2008, 00:12 (vor 6700 Tagen) @ Tassie Devil

Hallo Tassie,

wenn man diesen Vergleich trotzdem weiter verwenden will:

Es sollte sicher gestellt sein, daß die Pumpe (Herz/Banken) nicht auch noch die Gewalt über die Blut-Herstellung, hier vor allem die jahrzehntelange Blutverdünnung(!) haben darf, mit ebenfalls großer Diktion über die Gebiete vorrangiger Verteilung.

Aber damit rütteln wir an den Gru7ndfesten des Systems der Geldelite....

Gruß webmax

http://dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=5663&page=0&category=0

Die neue Wut auf die Banken
Millionen verdient und Milliarden vernichtet: Die Bankenkrise wird immer
schlimmer. Muss der Staat jetzt die Löhne der Bankiers regulieren?


Ein Tatsachen-Bericht aus Zürich (Tagesanzeiger)

Beim Bier nach dem gemeinsamen Training wurde ich kürzlich gefragt: «Du
verstehst doch etwas von Wirtschaft. Bist du nicht auch der Meinung, man
sollte alle Banken abschaffen? Es würde uns allen ohne Banken doch viel
besser gehen?» Die Frage war für mich in verschiedener Hinsicht
verblüffend. Sie wurde nicht von einem jungen Chaoten gestellt, der in
einer Anti-Globalisierungsbewegung aktiv ist, sondern von einem Mann im
besten (also meinem) Alter, der ein eigenes Geschäft besitzt und generell
gut bürgerlich denkt.

Die Forderung ist zudem offensichtlich absurd. Banken abschaffen, das
wäre etwa so sinnvoll, wie einem Menschen das Herz bei lebendigem Leib aus
der Brust zu reissen. Grundsätzlich erfüllen Banken eine ökonomisch
lebenswichtige Funktion. Sie sorgen für die Verteilung des Geldes in einer
Volkswirtschaft, genau wie das Herz dafür sorgt, dass unser Körper mit Blut
versorgt wird. Wie kann also ein erfolgreicher Schweizer KMU-Besitzer die
Existenz von Banken ernsthaft in Zweifel ziehen?

Eine geradezu dramatische Darstellung aus Maerchen, Halbwahrheiten und
realistisch wiedergegebenen Sachverhalten.

In der Tat, das Abschaffen der Banken waere nicht sinnvoll, denn es
entspraeche dem strikten Verbot der gesamten Spiel-, Wett und
Casino-Industrie.

Jedoch, der Vergleich der Verteilung des Geldes in einer Volkswirtschaft
mit dem Pumpen des Herzens zwecks Versorgung des Koerpers mit Blut ist
zwar von ungeheuerer Attraktivitaet in bildlicher Visualisierung,
nichtsdestotrotz jedoch liegt in diesem augenscheinlichen Vergleich ein
zwar unscheinbarer aber gravierend hinkender Pferdefuss.

Der teuflische Pferdefuss besteht naemlich darin, dass fliessendes Blut
stets materieller Konsistenz ist und auch sein muss, um den darin
enthaltenen Sauerstoff durch den Koerper transportieren zu koennen, das
Geld einer Waehrung
hingegen war und ist ausschliesslich
immaterielle Information, die ueber materiell-technische
Verteilungssysteme hindurchfliesst, um die Volkswirtschaft damit zu
versorgen.

War aus traditionellen Gruenden die Geldinformation in vergangenen
Zeiten an spezielles Papier und Metall gebunden, so fliessen die
Geldinformationen seit dem Aufkommen der ICT (Information and
Communication Technology) in wenigen vergangenen Jahrzehnten heutzutage in
weit ueberwiegenden Massen durch diese elektronischen Techniken der
Computer und weltumspannenden Netzwerke, was eine Vorraussetzung zum
Anwachsen saemtlicher Geld- und Geld-derivativer Volumina bis in geradezu
irrsinnig anmutende Groessenordnungen war.

Was nun auch obiger Schweizer KMU-Inhaber mit seinem Wunsche nach
Abschaffung der Banken geradezu instinkiv unterbewusst fordert, das ist
das vollstaendige Abschneiden und Abtrennen der Banken im Hinblick auf
das gesamte Management des Geldes (NICHT Geld-Derivaten bliebiger Art!)
bei der durchfliessenden Versorgung einer Volkswirtschaft.

Langer Rede kurzer Sinn, das vollstaendige Management von GELD und KREDIT
im Sinne von jederzeit voellig uneingeschraenkten Zahlungsmitteln ("M0,
M1, ZB-Guthaben") waere den Banken abzunehmen und in eine eigene spezielle
Organisation einer Volkswirtschaft einzubringen, und damit wuerde nicht nur
aber auch obiger Schweizer KMU-Inhaber eines nicht sehr fernen Tages
erklaeren, diese Struktur sei eigentlich genau das, was er mit dem
Abschaffen der Banken zuvor gemeint habe...

antworten
 

Blutverduennung

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Freitag, 18.01.2008, 01:00 (vor 6700 Tagen) @ webmax

Hallo Tassie,

wenn man diesen Vergleich trotzdem weiter verwenden will:

Es sollte sicher gestellt sein, daß die Pumpe (Herz/Banken) nicht auch
noch die Gewalt über die Blut-Herstellung, hier vor allem die
jahrzehntelange Blutverdünnung(!) haben darf, mit ebenfalls großer
Diktion über die Gebiete vorrangiger Verteilung.

Blutverduennung in Kopf und Rumpf kann nur durch blutige Steuer und Zins entstehen, die beide staendig in die Beine und Fuesse fliessen! [[zwinker]]

Aber damit rütteln wir an den Gru7ndfesten des Systems der Geldelite....

Das machen wir sowieso, und zwar genau an der richtigen Stelle vom gesamten Gehaenge, glaub's mir! [[smile]]

Gruß webmax

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Stimmt, denn schneller pumpen bedeutet nicht eine größere Menge pumpen. Das aber ist das Problem, die Menge. (oT)

prinz_eisenherz, Freitag, 18.01.2008, 01:48 (vor 6700 Tagen) @ webmax

denn alle suchen nach einer Mülldeponie für die immer größer werdende Menge.
Eine Müllverbrennungsanlage wäre nicht schlecht.

eisenherz

antworten
 

Nein, Prinz, Du irrst schon wieder!

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Freitag, 18.01.2008, 02:29 (vor 6700 Tagen) @ prinz_eisenherz

Stimmt, denn schneller pumpen bedeutet nicht eine größere Menge pumpen.

Das ist zweifellos richtig!

Das aber ist das Problem, die Menge.

Nein, das Problem liegt in den Allokationsverhaeltnissen.

Geldallokation: Nimm z.B. die BRD in den gesamten 1960-er Jahren, oder meinetwegen auch noch in der 1. Haelfte der 1970-er Jahre.

Multipliziere JEDEN Geldbetrag lautend ueber DM mit Faktor 1.000.000, i.W. Einer Million.

Aus DM 1.00 werden DM 1.000.000.00.

Faktisch alle waeren mindestens Millionaere gewesen.

Solche Zahlen beschreiben doch richtig gewichtige Mengen, oder?

But, where's the beef of problem?

Nope, nada, nitschewo, no problem at all, oder?

denn alle suchen nach einer Mülldeponie für die immer größer werdende
Menge.
Eine Müllverbrennungsanlage wäre nicht schlecht.

In meinem soben projizierten Fall haben auch Leute wie Kremendahl & Co. keinerlei Chance: es reicht, bei JEDEM DM-Betrag eine Division mit dem Divisor 1.000.000.

Und schon ist der Fisch geputzt und die Forelle geschaelt. [[zwinker]]

eisenherz

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

KMU versklavt von Staat und Banken

DerBerliner, Freitag, 18.01.2008, 03:18 (vor 6700 Tagen) @ Tassie Devil

Tassie,

Des Pudels Kern liegt doch in der Besteuerung: Die KMU werden bis auf's Blut ausgepreßt und dadurch gezwungen, sich bei Banken zu prostituieren. Die perverse Idee von Abschreibungsfristen verbösert das. Ich habe nie verstanden, warum ich Ausgaben nicht voll im Jahr absetzen darf, in dem sie anfallen. Das treibt mich in die Verschuldung. Pervers!

Würde man dem Mittelstand seine Mittel lassen, dann bräuchte es diese gierigen Bank-Schmarotzer nicht. Eine simple Vermittlung zwischen Sparern und Investoren würde völlig ausreichen, wäre aber nur in Ausnahmefällen nötig, wo das durch Steuern eingesparte Eigenkapital nicht ausreicht.

Die Denke der meisten Menschen ist von diesem perfiden System so verblödet worden, welches die Unternehmenden (also den Bäckermeister und nicht die gewissenlosen "Manager"-Verbrecher a la Schrempp) durch Staat und Banken versklavt, so daß die meisten Menschen sich eine Alternative gar nicht mehr vorstellen können.

Darum erkennen auch so wenige dahinter das perfide System. Klar, wirklich "Selbst-Stehende" kann man nicht so leicht kontrollieren wie gierige Emporkömmlinge a la Schrempp.

Eine Änderung wird es wohl kaum ohne großen Crash geben!

Gruß

antworten
 

diese Argumentation ist einleuchtend, weil schlüssig! Schon die ganze Wahrheit ? (oT)

webmax, Freitag, 18.01.2008, 03:38 (vor 6700 Tagen) @ DerBerliner

- kein Text -

antworten
 

Der Zins ist das nächste Übel - nach Staat und Banken

DerBerliner, Freitag, 18.01.2008, 04:14 (vor 6700 Tagen) @ webmax

Die "ganze" Wahrheit im Sinne von vollständig sicher nicht, aber doch der mit Abstand wichtigste Punkt.

Jedenfalls wäre das ganze perverse Bank- und Finanz-System, das ja nur mit Luft handelt, nichts produziert und von Gier betrieben wird, in weiten Teilen obsolet, wäre der Mittelstand nicht in der Preßzange zwischen Finanzamt und Banken.

Im übrigen ist der Zins per se das Übel. Siehe mein Signatur-Spruch.

Gruß

antworten
 

Der Zins ist das nächste Übel - nach Staat und Banken

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Freitag, 18.01.2008, 04:46 (vor 6700 Tagen) @ DerBerliner

Die "ganze" Wahrheit im Sinne von vollständig sicher nicht, aber doch der
mit Abstand wichtigste Punkt.

Einer der wichtigsten Punkte, Berliner, einverstanden.

Jedenfalls wäre das ganze perverse Bank- und Finanz-System, das ja nur mit
Luft handelt, nichts produziert und von Gier betrieben wird, in weiten
Teilen obsolet, wäre der Mittelstand nicht in der Preßzange zwischen
Finanzamt und Banken.

Ich kann Deine Ansichten und Einsichten sehr gut verstehen, in der Tat ist das gesamte heutige Banken- und Finanzamts-Systems die Kroenung der Perversion.

Im übrigen ist der Zins per se das Übel. Siehe mein Signatur-Spruch.

Alles ueber einen Kamm zu scheren, das ist nicht sinnvoll und huelft nix.

Ein Zeit-Versaeumniszins, das muss schon sein, denn auch ein Unternehmer will ja schliesslich eine faire Chance haben aber keine Geschenke, jedoch ansonsten sehe ich keine Notwendigkeiten im Hinblick auf einen Zins.

Gruß

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

"Ein wenig Zins" funktioniert nicht - anonymes Kapital ist immer skrupellos

DerBerliner, Freitag, 18.01.2008, 05:52 (vor 6700 Tagen) @ Tassie Devil

Tassie,

frau kann bekanntermaßen nicht ein bißchen schwanger sein. Mit dem Zins ist es genauso. "Ein wenig" - wie von Dir vorgschlagen, wird nicht gehen und zur gleichen Situation führen wie jetzt.

Im übrigen ist der Zins per se das Übel. Siehe mein Signatur-Spruch.


Alles ueber einen Kamm zu scheren, das ist nicht sinnvoll und huelft nix.

Ein Zeit-Versaeumniszins, das muss schon sein, denn auch ein Unternehmer
will ja schliesslich eine faire Chance haben aber keine Geschenke, jedoch
ansonsten sehe ich keine Notwendigkeiten im Hinblick auf einen Zins.

Ich kann es argumentativ und damit logisch nicht belegen, weil ich dafür nicht die Zeit habe, meine Intuition - auf die ich mich verlassen kann - sagt mir aber, daß ein auf Zins basierendes System wieder in die gleichen Herrschafts-Strukturen führt, unter denen wir derzeit leiden. Kein Wunder, daß sich Jahwes Anhänger - egal zu welcher "Rasse" gehörig - immer wieder dieses Systems bedient haben, um ihre Mitmenschen zu knechten und auszubeuten. (Intuition wird als kein Argument angesehen, weil total "unwissenschaftlich", ich weiß, aber das ist ein weiterer System-Fehler.)

Zins funktioniert nicht - system-immanent!
(Ich kann es leider nicht belegen, das gebe ich zu - habe keine Zeit dafür).

Nein: Ich bin überzeugt, der fesselnde Ring durch der Menschen Nasen, das ist der Zins (und die Raub-Steuern).

Zeit-Versäumnis kann man auch anders regeln - ist im übrigen marginal. Die unnatürliche Aufblähung der Systeme durch fremdes und damit anonymes Kapital, das ist die Krux.

Das System muß weg von Zins und - nicht zu vergessen - der Fremdfinanzierung. Außerdem sind Unternehmen, die von den Inhabern geführt werden, viel sozial-hygienischer als anonymes Kapital, das immer skrupellos ist. Dazu habe ich reichlich eigene Erfahrungen.

Gruß

antworten
 

"Ein wenig Zins" gibt es nicht - Systemregularien

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Freitag, 18.01.2008, 06:43 (vor 6699 Tagen) @ DerBerliner

Tassie,

frau kann bekanntermaßen nicht ein bißchen schwanger sein. Mit dem Zins
ist es genauso. "Ein wenig" - wie von Dir vorgschlagen, wird nicht gehen
und zur gleichen Situation führen wie jetzt.

Hi Berliner,

Dein aus dem Aermel geschuettelter Vergleich hinkt voellig!

Es geht immer um die Ausgewogenheit der Dinge, denn nur die uebermaessige Menge macht stets das Gift!

Die Ausgewogenheit der Dinge, das ist nicht das knallharte entweder - oder, ja oder nein, das ist das zuweilen sehr feinkalibrierte etwas mehr oder etwas weniger!

Im übrigen ist der Zins per se das Übel. Siehe mein Signatur-Spruch.


Alles ueber einen Kamm zu scheren, das ist nicht sinnvoll und huelft

nix.


Ein Zeit-Versaeumniszins, das muss schon sein, denn auch ein

Unternehmer

will ja schliesslich eine faire Chance haben aber keine Geschenke,

jedoch

ansonsten sehe ich keine Notwendigkeiten im Hinblick auf einen Zins.


Ich kann es argumentativ und damit logisch nicht belegen, weil ich dafür
nicht die Zeit habe, meine Intuition - auf die ich mich verlassen kann -
sagt mir aber, daß ein auf Zins basierendes System wieder in die gleichen
Herrschafts-Strukturen führt, unter denen wir derzeit leiden.

Dann lass mal Deine Intuition Deine Intuiton sein und vertraue ganz einfach auf Tassie, der wirklich weiss, warum Verzugszins, und nur Verzugszins, noetig ist.

Schliesslich habe auch ich in den vergangenen Jahren containerweise an den Diskussionen im EWF mitgeschaufelt, sodass ich mich durchaus konditioniert dazu sehe, diese Feststellung ruhigen Gewissens felsenfest treffen zu koennen, ohne dabei wieder in zeitraubende Riesendiskussionen einsteigen zu muessen.

Kein Wunder, > daß sich Jahwes Anhänger - egal zu welcher "Rasse" gehörig - immer wieder dieses Systems bedient haben, um ihre Mitmenschen zu knechten und
auszubeuten. (Intuition wird als kein Argument angesehen, weil total
"unwissenschaftlich", ich weiß, aber das ist ein weiterer System-Fehler.)

[[smile]]

Zins funktioniert nicht - system-immanent!

Verzugszins funktioniert in einem non-defective environment!

(Ich kann es leider nicht belegen, das gebe ich zu - habe keine Zeit
dafür).

Aber ich kann das belegen, jedoch habe ich keine Lust dazu, mir die sehr zeitaufwendigen Beschreibungen der gesamten System-Umgebungen und Sachverhalte und und und nochmals hier im DGF anzutun, sorry!

Nein: Ich bin überzeugt, der fesselnde Ring durch der Menschen Nasen, das
ist der Zins (und die Raub-Steuern).

Zweifellos sind Steuern und Zins fesselnde Nasenringe, aber es ist nunmal so, dass selbst in einer urzeitlichen Stammesgesellschaft per se und auf Zeittermin produziert werden musste.

Eine Produktion per se wird durch Steuern und eine Produktion auf Termin wird durch Verzugszins getriggert.

Zeit-Versäumnis kann man auch anders regeln - ist im übrigen marginal.

Hier versagt Deine Intuition leider voellig, weil willentlicher Zeitverzug zur Leistung ist Standardmethode bei Sozialisten und Kommunisten unter dem Motto: "Wer die Arbeit kennt und sich nicht drueckt, der ist verrueckt!"

Die unnatürliche Aufblähung der Systeme durch fremdes und damit anonymes
Kapital, das ist die Krux.

Ich denke mal, dass ich schon weiss, was "die Krux" ist.

Das System muß weg von Zins und - nicht zu vergessen - der
Fremdfinanzierung. Außerdem sind Unternehmen, die von den Inhabern geführt
werden, viel sozial-hygienischer als anonymes Kapital, das immer skrupellos
ist. Dazu habe ich reichlich eigene Erfahrungen.

Es wuerde hier voellig den Rahmen sprengen, ueber "sozial-hygienisches" und "skrupelloses" Kapital zu diskutieren, sorry.

Nur soviel, zinsfreie Kapitalsdarlehen waeren stets an Unternehmen mit voll haftenden Inhabern verbunden, die bei Zeitverzug trotz angemessener Zeitrahmen verzugszinspflichtig waeren.

Ansonsten moechte ich niemand davon abhalten, in den Spiel- und Wettbueros des Bankensystems auf welche Art und Weise auch immer mitzudaddeln.

Gruß

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Ich halte mich aus der Detail-Diskussion raus

DerBerliner, Freitag, 18.01.2008, 07:06 (vor 6699 Tagen) @ Tassie Devil

Tassie,

Danke für die ausführliche Stellungnahme. Wäre nicht nötig gewesen, denn das ist eh rein theoretische Onanie, denn es gibt zu viele – überwiegend Schmarotzer, die an der Weiterexistenz dieses Zins-Systems zu großes Interesse haben.

Außerdem fehlt mir jede Grundlage, um in eine fundierte Diskussion einzusteigen, und nur Politiker dürfen über Dinge reden, von denen sie keine Ahnung haben.

Darum: Könnte gut sein, daß Du Recht hast.

Jedenfalls bin ich heilfroh mein Business „Mit Gott, aber ohne Banken, Venture Capital und Aktionäre“ aufgebaut zu haben – und sogar ein Herr Mohn jun in Gütersloh hat sich von mir sein – nach eigener Aussage – erstes „Nein danke“ eingefangen. Er war total baff!

Und dank meines Standortes habe ich sogar den Steueranteil auf ein Maß reduziert, das jeden Unternehmer in D.A.Ch neidisch werden läßt.

Gruß

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