Call Center haben Schlangen ....
in meiner kleinen Provinz-Stadt hat eine sehr konsumentennahe Bank nach
einer Umbauzeit von sechs Monaten im November 2007 neu eröffnet.
Die volksnahe Bank, mit einem Top - CEO in Zürich, vergrault die Kundschaft
auf immer perfidere Weise.
Aus der Quasi-Sparkasse wurde eine noble "Berater-Bank" so offiziell auch
mitgeteilt an die werte Kundschaft. Period.
Die Bank bietet weder Schalter-Dienst für Geldwechsel, Geldein- und
Auszahlungen noch andere Schalter- Geschäfte (Münzen oder Vergütungen) an.
Bargeldbezüge müssen mindestens CHF 5.000.00 betragen und 48 h im voraus
telefonisch gemeldet/bestellt werden. Zwei Tage später kann man bei der
Berater-Bank das Geld abholen.
Dafür gibt es jetzt scheinbar sehr viele kluge Berater. Der Teufel will es,
dass jetzt selbst eine Festgeld-Anlage telefonisch total unmöglich ist,
weil der/die Anrufer/In über Stunden im Call-Center bei Musik und zig Wiederholungen der Computer-Stimme um Geduld gebeten wird. Bei späteren Anrufen wieder alles von vorne und nochmal. Ein Durchkommen kann man
vergessen.
Ich frage mich, ob die Hektik des Jahresanfangs an diesem Schlangenstehen
schuld sein könnte. Es ist tatsächlich die Hektik , aber nicht wegen den
vielen Transaktionen sondern wegen den Pleiten in den Depotauszügen der
betreffenden Kunden, welche jetzt dringend einen Berater brauchen.
Das Festgeld, inkl. Zinsen wird per Einschreibe-Brief wegdisponiert, damit
endlich die Warteschlaufen-Schlange ganz ganz wenig kürzer wird.
Emerald.
"Bitte bleiben Sie am Apparat, Sie werden sofort bedient"
Vielen Dank ich bin jetzt bedient...........
