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Zugang zur Fachhochschule

Paisley, Samstag, 19.01.2008, 11:52 (vor 6698 Tagen)

Hallo gelbes Forum,

ich gehöre mit 19 Jahren wohl zu den jüngsten Mitgliedern des Forums und lese eigentlich nur. Man muss sich ja einen Ausgleich schaffen zu dem Mist, der einem in den Schulen erzählt wird. Heute muss ich euch aber einmal um Rat bitten.

Es geht um meine Bewerbung an einer Hochschule. Zunächst einmal mein kurzer Lebenslauf:
Ich bin auf das Gymnasium gegangen bis zur 10. Klasse, habe dort einen Notenschnitt von 1,7 gehabt und danach eine Lehre zum Mechatroniker bei einer angesehenen Hamburger Maschinenbaufirma angefangen. Mathematik und Physik hatte ich stets eine 1.
Nun befinde ich mich im dritten Lehrjahr und lerne diesen Sommer früher aus. Berufsschulschnitt 1,0 und ich schätze meine Abschlussprüfung wird sich ebenfalls im Rahmen von 1,0-1,5 bewegen.
Ich bin seit meiner Kindheit technikbegeistert, 8 Jahre Modellbau mit Schwerpunkt Hochgeschwindigkeitsboote (viel Elektronik) und seit vier Jahren auch begeisterter Programmierer und Elektronikbastler. Dann habe ich mich vor drei Jahren parallel zu der Ausbildung mit einem Partner zusammen selbstständig gemacht. Das floriert prächtig, ich habe viel Elektronik entwickelt und erfolgreich vermarktet.
Während meiner Schullaufbahn und meiner Ausbildung habe ich mich viel an Wettbewerben etc. beteiligt und des öffteren den ersten Platz belegt.
Ich möchte nicht arrogant wirken, aber m.M. nach sind meine Grundvorraussetzungen für ein Informations- und Elektrotechnik Studium perfekt. Ich kenne einige Studenten die im 6. Semester weniger Fachkenntnisse und vor allem Praxiskenntnisse der Elektrotechnik besitzen als ich.

Nun würde ich gerne in diesem Winter anfangen an der HAW in Hamburg Informations- und Elektrotechnik zu studieren. ABER ich besitze kein Abitur.
Es gibt laut §38 des Hamburgischen Hochschulgesetzes die Möglichkeit nach einer Lehre und drei Jahren Berufserfahrung einen Eignungstest zu machen und nach dessen bestehen zu studieren. Auf meine Anfrage hin, ob die Teilnahme am Eignungstest auch ohne die drei Jahre Berufserfahrung möglich wäre, erklärte man mir, dass dies die wichtigste Voraussetzung sei. Hier scheitert schon wieder mein Verständnis von Logik. Ob ich nun drei Jahre bei uns in der Firma Maschinen verkabel oder nicht ist m.M. nach für ein Studium sowas von egal.
Ich denke aber, man kann sich da drehen und wenden wie man will, die zuständige Sekretärin wird sich in ihre Paragraphen verbeißen...

Für mich sieht die Situation jetzt so aus, des jeder Depp der sein Abitur in Sport und Kunst gemacht hat, während er Physik abgewählt hat und in Mathe eine 4 hatte, studieren darf und ich nicht, obwohl ich auf dem Gebiet der Elektronik viel Potential habe und mein Lebenslauf auch nicht auf Motivationsmangel schließen lässt.

Seht ihr irgend eine Möglichkeit für mich, dieses Jahr nochzu dem Eignungstest zugelassen zu werden oder noch besser zu einem direkten Studienplatz? Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben irgendwie gegen diesen Bürokratiewahnsinn zu gewinnen [[zwinker]]

Gruß Denis

antworten
 

Vorschlag, nach China auswandern?(oT)

aprilzi @, tiefster Balkan, Samstag, 19.01.2008, 12:27 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

- kein Text -

antworten
 

Indien. China ist bereits zu teuer;-( (oT)

sensortimecom @, Samstag, 19.01.2008, 13:48 (vor 6698 Tagen) @ aprilzi

- kein Text -

antworten
 

Du hast doch drei Jahre Berufserfahrung - Du warst drei Jahre selbstständig! (oT)

Vatapitta @, Samstag, 19.01.2008, 12:34 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

- kein Text -

--
Chronisch sind die Schmerzen dann, wenn der Doktor sie nicht heilen kann. http://www.liebscher-bracht.com/

antworten
 

Vorgestern war es, mein Wissen und meine Erfahrung, vielleicht hilft es dir.

prinz_eisenherz, Samstag, 19.01.2008, 12:41 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

Hallo Paisley,
bei mir sind deine Überlegungen schon sehr lange her. Ich hoffe aber das die grundsätzlichen Dinge zu deinem Problem immer noch so bestehen wie zu meiner Zeit.

Du hast recht, ein Abiturient hat erst einmal grundsätzlich den Zugang zu einer Fachhochschule, vorausgesetzt es gibt dort, in welchem Studiengang auch immer, kein Numerus Clausus. Denn das allgemeinbildende Abitur, auch mit schlechten, aber noch genügenden Noten in den relevanten Technikfächern, wie Mathematik, Physik und Chemie, dieser Schulabschluß schließt die Hochschulreife mit ein.

Und wir sind gemeinsam am Kern deines Problems angelangt. Der Abiturient muss irgendwie in seinem Studium, in der Richtung seines Hauptstudiums, ein geeignetes Praktikum nachweisen können, oft schließt sich das am Schluß, zu den Vorbereitungen der Ingenieursprüfungen mit an.

Für einen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kommt meines Wissens nur die Variante in Frage, die sog. Fachhochschulreife nachzuholen, manchmal auch als Fachabitur bezeichnet. Die kann erlangt werden, auf einer Abendschule, dauert dort drei Jahre - mit einer hohen Abbrecherquote, eine Tortour - oder du findest eine geeignete Lehranstalt, die die Erlangung dieses Schulabschlußes auf der Tagesschule anbietet, mit einem Schulunterricht fünf mal in der Woche. Das ist meist schwieriger zu organisieren, dafür dauert die auch nur 1 Jahr.

Als ich selbst auf der Suche war, hatte ich diese Möglichkeit angepeilt, hatte mich aber dann für das Nacholen des allgemeinbildenden Abitur entschieden. Ich hatte etwas Zeit, ein wenig Geld gespart und keine großen Ansprüche. Habe ich mir eben die Mädels in der Diskothek geangelt, die nicht gleich darauf geschielt hatten, ob derjenige einen PKW hatte, der nur mal an ihre Blütenkelche wollte. Das hat mir, ehrlich gesagt auch gereicht, denn mit eine wenig Charme und dummen Sprüchen läßt sich beim weiblichen Geschlecht auch ohne PKW eine Menge erreichen, kann`ste mir glauben. Außerdem, du kannst es planen wie du es willst, der große Menschenkenner Kurt Tucholsky hat es so formuliert:

Gesucht hat er immer nach einer großen Dünnen, am Ende bekommen hat er eine kleine Dicke.
[[rofl]]


Gruß
eisenherz

antworten
 

Fachoberschule - Fachabitur

Lex Mercatoria @, Samstag, 19.01.2008, 12:54 (vor 6698 Tagen) @ prinz_eisenherz

Mein Prinz, mein Prinz,
wieder mal - es missfällt mir selbst - habe ich eine Korrektur anzubringen!

Für einen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kommt meines Wissens
nur die Variante in Frage, die sog. Fachhochschulreife nachzuholen,
manchmal auch als Fachabitur bezeichnet. Die kann erlangt werden, auf einer
Abendschule, dauert dort drei Jahre - mit einer hohen Abbrecherquote, eine
Tortour - oder du findest eine geeignete Lehranstalt, die die Erlangung
dieses Schulabschlußes auf der Tagesschule anbietet, mit einem
Schulunterricht fünf mal in der Woche. Das ist meist schwieriger zu
organisieren, dafür dauert die auch nur 1 Jahr.

Ich habe mein Fachabitur in 2 Jahren erworben (11. + 12. Klasse). Ich hatte keine Berufsausbildung vorzuweisen. Hätte ich sie gehabt, wäre es in einem Jahr gegangen (sog. Klassenstufe 12L).

Mit besten Grüssen
Lex

antworten
 

Badauerlicherweise keine Korrektur, nur eine Erweiterung

prinz_eisenherz, Samstag, 19.01.2008, 13:06 (vor 6698 Tagen) @ Lex Mercatoria

Hallo Lex,
mit deinem Hinweis hast du recht.

Die seltenere Variante, das jemand ohne Berufsausbildung die Fachhochschulreife erlangt, die gibt es auch. Die Modalitäten dazu, die hast du in deinem Beitrag genannt. Hinzu kommt, daß auch die, die so den Zugang zur Hochschule erlangen, ohne Berufsausbildung, vergleichbar den Studenten mit dem allgemeinbildenden Abitur, ein Praktikum nachweisen müssen.

Bewußt habe ich diese Möglichkeit nicht erwähnt, schon weil ich mich bei den Bedingungen dabei nicht genau auskenne, aber auch, weil der junge Frager seine abgeschlossene Berufsausbildung genannt hatte. Und da ich Texte die mich interessieren recht genau lese, natürlich auch deine, habe ich deine Option, die ohnehin nicht in Frage kommt, einfach in meiner grenzenlosen Eigenmächtigkeit ausgelassen.
[[zwinker]]
Ich bitte untertänigst um Gnade
eisenherz

antworten
 

Zugang zur Fachhochschule

Lex Mercatoria @, Samstag, 19.01.2008, 12:45 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

Hallo Denis!

Es gibt laut §38 des Hamburgischen Hochschulgesetzes die Möglichkeit nach
einer Lehre und drei Jahren Berufserfahrung einen Eignungstest zu machen
und nach dessen bestehen zu studieren. Auf meine Anfrage hin, ob die
Teilnahme am Eignungstest auch ohne die drei Jahre Berufserfahrung möglich
wäre, erklärte man mir, dass dies die wichtigste Voraussetzung sei. Hier

Ich kenne die HAW nicht - aber man kann immer mit den Leuten reden. Ich würde an Deiner Stelle versuchen, einen Termin beim Fakultätsleiter bzw. bei einem seiner Vertreter zu bekommen. Dir geht es ja darum (so habe ich es zumindest verstanden), die Burschen davon zu überzeugen, daß Du auch ohne Berufserfahrung den Eignungstest mit links bestehen kannst. Ich kenne Fälle, wo Promotionen ermöglicht wurden, obwohl die (offiziellen) Voraussetzungen nicht gegeben waren. Glücklicherweise lässt sich an Hochschulen immer wieder durch individuelle Vereinbarungen eine Menge erreichen...nur Mut!

Ob ich nun drei Jahre
bei uns in der Firma Maschinen verkabel oder nicht ist m.M. nach für ein
Studium sowas von egal.

Alternative wäre dann eben ein Schuljahr Fachoberschule, um die Fachhochschulreife zu erlangen. Voraussetzung ist hierbei Realschulabschluß + abgeschlossene Berufsausbildung - diese Voraussetzungen erfüllst Du. Ein Jahr ist definitiv weniger, als drei Jahre...

Viele Grüße
Lex

antworten
 

Fachhochschulreife - (k)eine Karriereberatung (mvT)

Ciliegia @, Samstag, 19.01.2008, 12:50 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

Hallo Denis,

mvT = mit viel Text <img src=" />

Es geht um meine Bewerbung an einer Hochschule. Zunächst einmal mein
kurzer Lebenslauf:
Ich bin auf das Gymnasium gegangen bis zur 10. Klasse, habe dort einen
Notenschnitt von 1,7 gehabt und danach eine Lehre zum Mechatroniker bei
einer angesehenen Hamburger Maschinenbaufirma angefangen. Mathematik und
Physik hatte ich stets eine 1.
Nun befinde ich mich im dritten Lehrjahr und lerne diesen Sommer früher
aus. Berufsschulschnitt 1,0 und ich schätze meine Abschlussprüfung wird
sich ebenfalls im Rahmen von 1,0-1,5 bewegen.
Ich bin seit meiner Kindheit technikbegeistert, 8 Jahre Modellbau mit
Schwerpunkt Hochgeschwindigkeitsboote (viel Elektronik) und seit vier
Jahren auch begeisterter Programmierer und Elektronikbastler. Dann habe
ich mich vor drei Jahren parallel zu der Ausbildung mit einem Partner
zusammen selbstständig gemacht. Das floriert prächtig, ich habe viel
Elektronik entwickelt und erfolgreich vermarktet.
Während meiner Schullaufbahn und meiner Ausbildung habe ich mich viel an
Wettbewerben etc. beteiligt und des öffteren den ersten Platz belegt.
Ich möchte nicht arrogant wirken, aber m.M. nach sind meine
Grundvorraussetzungen für ein Informations- und Elektrotechnik Studium
perfekt. Ich kenne einige Studenten die im 6. Semester weniger
Fachkenntnisse und vor allem Praxiskenntnisse der Elektrotechnik besitzen
als ich.

Nun würde ich gerne in diesem Winter anfangen an der HAW in Hamburg
Informations- und Elektrotechnik zu studieren. ABER ich besitze kein
Abitur. (...)
Seht ihr irgend eine Möglichkeit für mich, dieses Jahr noch zu dem
Eignungstest zugelassen zu werden oder noch besser zu einem direkten
Studienplatz? Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben irgendwie gegen
diesen Bürokratiewahnsinn zu gewinnen [[zwinker]]

ich will Dein Problem einmal so zusammenfassen: Du hattest in/nach der 10. Klasse - trotz aller leistungs- und interessemäßigen Möglichkeiten - auf die Schule "keinen Bock" mehr und hast Dich für eine Lehre entschieden. Jetzt bist Du (wieder) motiviert und merkst - der Appettit kommt beim Essen - das es da wohl "mehr" gibt...

Gut. Oder auch nicht... Warum bist Du denn in der 10. Klasse vom Gynmasium gegangen, um eine Lehre anzufangen? Du hattest doch auch in der 10. Klasse bereits das "sichtbare Potential" für mehr als "nur" eine Lehre - wobei ich damit ausdrücklich nichts gegen eine Lehre gesagt haben will! -, aber jetzt fühlst Du Dich "nur" mit einer Lehre offensichtlich unterfordert...

Zum Verständnis, weil Dir das vielleicht noch nicht so ganz bewußt ist, aber Du es vielleicht schon ahnst: Das (Fach-) Abitur ist gleichbedeutend mit der (Fach-) Hochschulreife und damit die Eintrittskarte für ein (Fach-) Hochschulstudium. Mit dem "Wisch" (Fach-) Abizeugnis hat ein Schüler diese Eintrittskarte erworben. Der Abschluss eines (Fach-) Hochschulstudiums ist die Eintrittskarte in das akademische Berufsleben, die der Student mit Bestehen der Abschlussprüfung erworben hat. Der erste Job nach dem Studium ist die Eintrittskarte für die nächste Stufe auf der Karriereleiter undsoweiterundsofort. Das ist der "normale" Weg, den auch Bewerbungsempfänger, die ja oft genau diesen Weg gegangen sind, von einem Bewerber erwarten (Ausnahmen bestätigen die Regel, bleiben aber trotzdem Ausnahmen!).

Also, wer Potential hat, geht normalerweise ohne Umwege den direkten Weg...

Zu Deinem Kernproblem: Die HAW ist nach meinen Recherchen eine "Hochschule für Angewandte Wissenschaften" (früher sagte man einfach "Fachhochschule"). Um dort studieren zu können, brauchst Du also kein Abitur, sondern ein "nur" Fachabitur (sprich: die Fachhochschulreife). Im Netz habe ich folgenden Hinweis gefunden:

Fachhochschulreife: Sie wird bei erfolgreichem Abschluss einer Fachoberschule (12. Jahrgang) zuerkannt. Auch das Versetzungszeugnis von der 12. zur 13. Jahrgangsstufe der gymnasialen Oberstufe in Verbindung mit einem einjährigen gelenkten Praktikum (ebenso zahlreiche Abschlüsse der beruflichen Bildung) stellen eine Fachhochschulreife dar.

Auch in der Wikipedia findest Du einige Hinweise zur Fachhochschulreife.

Ich an Deiner Stelle würde jetzt prüfen, ob Deine (in Kürze bestandene) Ausbildung als einer der "zahlreichen Abschlüsse der beruflichen Bildung" gelten könnte. Eventuell könntest (bzw. solltest!) Du auch als "Externer" an einer Fachabiturprüfung an einer Fachoberschule teilnehmen und mit dem Bestehen dieser Prüfung die Fachhochschulreife (= fachgebundene Hochschulreife) erwerben.

In Baden-Württemberg zum Beispiel gibt es verschiedene Wege zum Studium an einer Fachhochschule.

Für mich sieht die Situation jetzt so aus, des jeder Depp der sein Abitur
in Sport und Kunst gemacht hat, während er Physik abgewählt hat und in
Mathe eine 4 hatte, studieren darf und ich nicht, obwohl ich auf dem
Gebiet der Elektronik viel Potential habe und mein Lebenslauf auch nicht
auf Motivationsmangel schließen lässt.

Ja, genau so ist es, siehe meine Ausführungen oben mit den "Eintrittskarten". Aber vielleicht tröstet es Dich, dass jemand, der sein Abitur in Sport und Kunst gemacht hat, an einem technischen Studiengang, so wie er Dir vorschwebt, schlicht verzweifeln und das Studium wahrscheinlich nicht zu Ende bringen würde!

Ich hoffe, dass Dir meine Informationen ein bißchen weiterhelfen und wünsche Dir viel Glück bei Deinen Bemühungen! Vielleicht kommen ja auch noch ein paar weitere Hinweise aus dem Forum...

Viele Grüße, Ciliegia.

P.S.: Wenn Du auf die Selbständigkeit setzen möchtest und Du dieses Standbein weiter ausbauen möchtest und Deine Firma gut läuft, dann brauchst Du ggf. auch keine "offizielle" Ausbildung. Aber wenn die selbständige Tätigkeit irgendwann scheitert und Du auch der Suche nach einer "abhängigen" Beschäftigung bist, dann stehst Du - trotz Deiner megamäßigen Erfahrung - offiziell als "Ungelernter" da. Siehe auch das Beispiel der Studienabbrecherin, die sich - es war glaube ich auch in Hamburg - als "Frau Doktor" durch den Bewerbungsprozess eines Krankenhauses geschummelt hat, dort gute fachliche Arbeit geleistet hat, von den Vorgesetzten und Kollegen fachlich anerkannt war und auch keinen nachweislich falschen ärztlichen Rat gegeben hat - sie konnte ihren Abschluss nicht nachweisen, und damit hat man sie, als das aufgeflogen ist, entlassen (weil die "Eintrittskarte" fehlte).

P.P.S: Google doch 'mal nach "Fachhochschulreife", dann findest Du eine ganze Reihe von Links, die Dir Wege zu ihrem Erhalt aufzeigen. Vielleicht musst Du Dein Ziel etwas korrigieren: Jetzt das Studium in einem anderen Bundesland oder später das Studium an der HAW.

antworten
 

Fachhochschulreife - (k)eine Karriereberatung (mvT)

Paisley, Samstag, 19.01.2008, 15:49 (vor 6698 Tagen) @ Ciliegia

Hallo,

vielen Dank an alle für die zahlreiche Resonanz!

Ja der direkte Weg über das Gymnasium. Ich will es mal so beschreiben, dass ich nach 10 Jahren Schule - obwohl ich wusste, dass ich studieren möchte - keinen Bock mehr auf diese "Lehrkörper" hatte, die einem alles mögliche erzählen. Ich bin praktisch veranlagt und habe deswegen eine Lehre begonnen.
Ich könnte auch weiterhin ein Jahr auf meine Berufsschule gehen und dort mein Fachabi machen, dass ist mir ebenfalls bewusst. Nur Berufsschullehrer scheinen mir noch weltfremder und nach jedem dreiwöchigen Schulblock bin ich fertig mit den Nerven. Sowohl das Unterrichtsniveau, als auch das Niveau der dortigen Schüler liegt soweit unter Null, dass ich fürchte das Jahr nicht durchzuhalten. Die Variante mit der Abendschule kostet dann wieder zwei Jahre, die ich mir eigentlich sparen wollte.

Networking klingt gut, ich glaube einen Dozenten aufzutreiben, der sich für mich einsetzt sollte möglich sein.

Nochmals vielen Dank an alle für die Hilfe, ich bin jetzt guter Hoffnung, dass das was wird!

Gruß Denis

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Networking!...Networking!...Networking!...Networking!...Networking!...Networking!...Networking!...Networking!...

Mephistopheles, Samstag, 19.01.2008, 12:57 (vor 6698 Tagen) @ Paisley

Hallo Jan,

versuch nicht den direkten Weg! Da werden die Bürokraten immer was finden, warums bei dir nicht geht, für dich nicht in Frage kommt, diese und jene Bestimmung leider nicht zutrifft.

Sondern versuch es über Networking!
1. Hast du schon zu den Dozenten der von dir angestrebten FHS Kontakt aufgenommen und denen dein Problem geschildert? Du wirst dich über deren Hilfsbereitschaft wundern und was denen alles einfällt, wenn es dir gelingt, einen als Mentor zu gewinnen.
2. Hast du schon mit der für dich zuständigen IHK Kontakt aufgenommen? Ich hoffe, du hast immer deine Beiträge bezahlt! Die können dir zwar nicht helfen, die kennen aber Leute, die dir helfen können.
3. Hast du Verwandte, Bekannte, Förderer, die im öffentlichen Leben stehen und die dich weiterempfehlen? Kunden?
4. Hast du Kontakte zu Rotary oder Lions oder oder, zu den ganzen Fördervereinen, die sich darum bemühen, junge Talente zu fördern?

Mach das!
Und denke daran!
Das ist für dich ab jetzt eine A1 - Aktivität - WICHTIG und DRINGEND!
(Und jeden Tag mind. 1 Std. deiner besten Arbeitszeit dafür verwenden, meine Empfehlung)

Gruß
Mephistopheles

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