„Ich arbeite für die Rothschilds“ – Feuer, Massaker und Verhaftung in Batumi.
Konspirazia
Genosse Sosso (=Josef Dschugaschwili) brachte seinen neuen, gnadenlosen Stil in verschärfter Form mit nach Batumi. Innerhalb von drei Monaten nach seinem Umzug in die Boomtown an die Küste hatte die Raffinerie auf rätselhafte Weise Feuer gefangen. Ein aggressiver Streik führte zum Sturm auf das Gefängnis und zu einem Kosaken-Massaker. Die Stadt wurde mit marxistischen Flugblättern überschwemmt, Spitzel wurden ermordet, Pferde geschlachtet und Fabrikdirektoren erschossen. ... In Batumi war er [Sosso] sofort voll im Einsatz. ..Auf den Versammlungen verkündete Stalin, er wolle der Revolution von Batumi einen bisher unbekannten aggressiven Geist einhauchen....
"Rate mal, warum ich hweute morgen so früh aufgestanden bin!" fragte Stalin übermütig. "Heute habe ich eine Stelle bei den Rothschilds im Lagerhaus ihrer Raffinerie bekommen."
(Aus "Der junge Stalin" von Simon Montafiore, S. 140f)
Effizient war der Terrorist, Bankräuber und Revolutionär schon immer.
Die Lektüre führte mich auch zu Gedanken über die notwendige Vorfinanzierung der Machtübernahme des Staates - durch Banditentum.
Gruß
Mephistopheles
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- Telegraph: Was Stalin a Rothschild? m.L. -
Vatapitta,
20.01.2008, 11:46
- „Ich arbeite für die Rothschilds“ – Feuer, Massaker und Verhaftung in Batumi. - Mephistopheles, 20.01.2008, 12:12
