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Gerade bei RTL - Das Geld bei der Bank ist absolut sicher - es gibt ja den Einlagensicherungsfonds

Dan @, Dienstag, 22.01.2008, 10:52 (vor 6577 Tagen)

Wer glaubt wird seelig...

Hier stehts nochmal schwarz-auf-weiss :)

antworten
 

Warum eigentlich nicht?

Widu, Dienstag, 22.01.2008, 11:05 (vor 6577 Tagen) @ Dan

Kleinere Vermögen bis 20.000 € dürften allgemein recht sicher sein. Dass in Deutschland sämtliche größeren Banken eingehen, halte ich für recht unwahrscheinlich. Bevor wir das erleben, kommen eher noch ein paar Schnelltender durch. Im Zweifel würde man eher eine mittelfristige Inflation akzeptieren, als einen Bank-Run.
Und bei Einzelpleiten wird der Sicherungsfonds in jedem Fall greifen, nur bei einer Massenpleite (die unwahrscheinlich ist, weil im schlimmsten Fall wirklich eher die Geldmenge ausgeweitet würde) hätte der Probleme.

Ansonsten würde bei einer überschuldeten Bank als erstes der Aktionär seine Einlagen verlieren. Und bevor der einfache Sparer sein Geld nicht mehr sieht, werden eher professionellere Schuldner geschröpft.
Ich halte jedenfalls die Giroguthaben für ziemich sicher und werde garantiert nicht meine 200 Euronen dort drauf überstürzt abheben. Egal welcher Zentralrats-Boss gerade dem anderen auf den Fuß getappt ist.

antworten
 

Sehe das genau so

yoyo, Dienstag, 22.01.2008, 11:23 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Wenn man sein Cash auf mehreren Konten bei verschiedenen Banken (nicht unbedingt Citi und DeuBa, vielleicht kleinere Onlinebanken oder Onlinebroker und einige mit Filialen zum Abheben) denke ich dass die Gefahr ziemlich klein ist.

Gruss

antworten
 

Empfehlung

Miesespeter @, Dienstag, 22.01.2008, 11:30 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

Mal die letzte Argentinienkrise nachgoogeln......
Klar sind die Einlagen gesichert....man darf sie nur eine Weile nicht abheben.....und wenn man dann wieder frei drueber verfuegen kann, liegen sie nur noch 25% des Ursprungswerts....

Die Vorstellung, dass in Krisenzeiten die Interessen von Kleinanlegern und Sparern irgendeine Wertigkeit haben, ist zwar romantisch, aber weit hergeholt. Die Geschichte hat dafuer wenig Beispiele parat, dafuer aber umso mehr fuer die voellige Entwertung von Sparguthaben.

Warum?

Weil genau das die Krise erst loest.

--
Everything is ok

antworten
 

Empfehlung

yoyo, Dienstag, 22.01.2008, 11:50 (vor 6577 Tagen) @ Miesespeter

und wenn man dann wieder frei drueber verfuegen kann, liegen
sie nur noch 25% des Ursprungswerts....

Was machst du mit dem Bargeld währendessen ? Kaufst du innerhalb Tagen Immobilien, Grund und Gold ? Wer verkauft dir in dieser Zeit seine Sachwerte wenn er weiss dass Tage später das Geld was er gerade bekommen hat nur noch 25% vom Ursprungswert sind. Selbst Eichelburg hat behauptet dass in der Argentinienkrise Immobilien für 10000$ zu bekommen waren. Frag ihn mal ob er damals gekauft hat.

antworten
 

Empfehlung: Hör auf Miesepeter und cassi!

webmax, Dienstag, 22.01.2008, 11:59 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

In der Krise verkaufen diejenigen ihre Sachwerte, die wegen Fehleinschätzung der Lage verkaufen müssen...

Gruß webmax

und wenn man dann wieder frei drueber verfuegen kann, liegen
sie nur noch 25% des Ursprungswerts....


Was machst du mit dem Bargeld währendessen ? Kaufst du innerhalb Tagen
Immobilien, Grund und Gold ? Wer verkauft dir in dieser Zeit seine
Sachwerte wenn er weiss dass Tage später das Geld was er gerade bekommen
hat nur noch 25% vom Ursprungswert sind. Selbst Eichelburg hat behauptet
dass in der Argentinienkrise Immobilien für 10000$ zu bekommen waren. Frag
ihn mal ob er damals gekauft hat.

antworten
 

Monate, nicht Tage

Miesespeter @, Dienstag, 22.01.2008, 12:02 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

Was machst du mit dem Bargeld währendessen ? Kaufst du innerhalb Tagen
Immobilien, Grund und Gold ? Wer verkauft dir in dieser Zeit seine
Sachwerte wenn er weiss dass Tage später das Geld was er gerade bekommen
hat nur noch 25% vom Ursprungswert sind. Selbst Eichelburg hat behauptet
dass in der Argentinienkrise Immobilien für 10000$ zu bekommen waren. Frag
ihn mal ob er damals gekauft hat.

Der Prozess zog sich ueber Monate, nicht Tage. Ebenso die Abwertung des AR.

Das smart money hatte sein Geld nicht in der Bank, sondern im Ausland. Und hat dann nach der vollen Abwertung tatsaechlich billig eingekauft.

Aber zugestanden: Execution ist immer der schwierigste Teil eines guten Plans.....

--
Everything is ok

antworten
 

Mensch Miesespeter, hier geht es um die Regionallige und nicht um das WM - Endspiel

prinz_eisenherz, Dienstag, 22.01.2008, 12:57 (vor 6577 Tagen) @ Miesespeter

Yoyo hat völlig Recht, mehr an Sicherheit für deine Barschaft bei einer Bank kannst du nicht bekommen. Was du als Beispiel anführst ist zwar möglich, ist aber die unvorhersehbare Staatskrise, ein Großereignis. Frage doch mal die Besitzer der Staatsanleihen von Argentinien, nach dem Staatsbankrott, was die noch für ihre Anleihen bekommen haben? Ihrem Geld und den Zinsen rennen die heute noch hinterher.

Wenn du schon Empfehlung schreibst, dann gebe doch mal eine ab, erzähle uns doch mal was du mit deinem Geld machst, welches schnell verfügbar sein soll, bei hoher Sicherheit, besser als bei einer Bank, als Tagesgeld, mit Einlagensicherung über die volle Höhe?

Holst du dir dein Geld bei jedem Schreck in der Abendstunde wieder unter dein Kopfkissen zurück, damit du schnell zugreifen kannst? Das ist theoretisch möglich, aber dann mußt du auch in der Lage sein diesen Schreck vorher zu erahnen, darüber zu wissen und das wirst du nicht können, ich kann es schon gar nicht, und die meisten anderen auch nicht.

Und hast du es unter deinem Kopfkissen, was verhindert das, wenn der Staat von deiner gehortete Währung, über das Wochenende, zum Montag hin, um 25 % abwertet? Nur weil du es nicht auf der Bank hast, deswegen bist du davon nicht betroffen? Das bist du wohl.

Wir reden hier nicht von langfristigen Anlagen, deren Kauf sehr schnell geht, aber deren Verkauf entweder an eine lange Bindung angekoppelt ist oder einen heiden Aufwand bedeutet, diese zu Bargeld zurück umzuwandeln. Und wie schon geschrieben, mit deinem Bargeld unter dem dem Arm, in solchen Zeiten, schnell mal eine Hazienda kaufen? Da wünsche ich dir viel Vergnügen bei, denn das wird nicht gehen. Und wenn die Zeiten wieder normal sind und das Geld abgewertet, dann sind auch die Sachwerte, die Immobilien um die Entwertung teurer geworden, wenn nicht um Vielfaches mehr, denn das Immobilien in solchen Zeiten das Bargeld schlagen, so schlau sind die anderen schon lange.

eisenherz

antworten
 

Mensch Miesespeter, hier geht es um die Regionallige und nicht um das WM - Endspiel

Miesespeter @, Dienstag, 22.01.2008, 13:41 (vor 6577 Tagen) @ prinz_eisenherz

Yoyo hat völlig Recht, mehr an Sicherheit für deine Barschaft bei einer
Bank kannst du nicht bekommen. Was du als Beispiel anführst ist zwar
möglich, ist aber die unvorhersehbare Staatskrise, ein Großereignis. Frage
doch mal die Besitzer der Staatsanleihen von Argentinien, nach dem
Staatsbankrott, was die noch für ihre Anleihen bekommen haben? Ihrem Geld
und den Zinsen rennen die heute noch hinterher.

So selten ist das nicht. Ganz Osteuropa hat vor knapp 20 Jahren ein aehnliches Grossereignis erlebt, und im Augenblick wuerde ich es sicher nicht ausschliessen, dass nun Westeuropa an die Reihe kommt. Sicher ist das nicht, aber das Risiko ist sicher gross genug, um es ernst zu nehmen.


Wenn du schon Empfehlung schreibst, dann gebe doch mal eine ab, erzähle
uns doch mal was du mit deinem Geld machst, welches schnell verfügbar sein
soll, bei hoher Sicherheit, besser als bei einer Bank, als Tagesgeld, mit
Einlagensicherung über die volle Höhe?

Mit meinem Geld? Welchem?
Und warum schnell verfuegbar? Hier meine Staffelung:

1) Abbezahlte Wohnimmobilie
2) Kleinere Zweitimmobilie zwecks Vermietung, abbezahlt
3) Kleines landwirtschaftliches Terrain, 2 Hektar, finanziell brachliegend (wird von Bauern mitgenutzt, ohne Gegenleistung).
4) Beteiligung an zwei kleineren mittelstaendischen Firmen mit mittelmaessiger Ertragskraft
5) Rein spekulatives Risikokapital fuer Zertifikate und Futures
6) Bargeld fuer 6 Monate, habe ich teilweise (50%) auch auf der Bank, klar, aber trotzdem glaube ich nicht an "Einlagensicherung".

That's it.
Ausreichend viel Geld, schnell verfuegbar, hohe Sicherheit, mit Einlagensicherung? Das gibt es nicht.


Und hast du es unter deinem Kopfkissen, was verhindert das, wenn der Staat
von deiner gehortete Währung, über das Wochenende, zum Montag hin, um 25 %
abwertet? Nur weil du es nicht auf der Bank hast, deswegen bist du davon
nicht betroffen? Das bist du wohl.

Nateurlich. Ich glaube nicht an Bargeld, sondern versuche Eigentum, idealerweise produktives Eigentum, zu halten.


Wir reden hier nicht von langfristigen Anlagen, deren Kauf sehr schnell
geht, aber deren Verkauf entweder an eine lange Bindung angekoppelt ist
oder einen heiden Aufwand bedeutet, diese zu Bargeld zurück umzuwandeln.
Und wie schon geschrieben, mit deinem Bargeld unter dem dem Arm, in
solchen Zeiten, schnell mal eine Hazienda kaufen? Da wünsche ich dir viel
Vergnügen bei, denn das wird nicht gehen. Und wenn die Zeiten wieder
normal sind und das Geld abgewertet, dann sind auch die Sachwerte, die
Immobilien um die Entwertung teurer geworden, wenn nicht um Vielfaches
mehr, denn das Immobilien in solchen Zeiten das Bargeld schlagen, so
schlau sind die anderen schon lange.

Und trotzdem hat es im Nachkriegsdeutschland Menschen gegeben, die ganze Strassenzuege aufkaufen konnten, weil sie ausreichend Bargeld hatten (womoeglich aus produktivem Erwerb? Oder Zigarettenhandel?) waehrend gleichzeitig immobilienbesitzer unter extremen Verkaufszwang standen. In Argentinien scheint es sowas auch gegeben zu haben. In Osteuropa hat es das ganz sicher gegeben. Fuer mich sieht das wie ein wiederkehrendes Muster aus, genauso wiederkehrend wie das Muster, das diejenigen, die auf papiernere Versicherungen vertrauen, ploetzlich mit leeren Haenden dastehen.

Die beste Waehrung in Krisenzeiten: Handwerkliche Taetigkeiten ausfuehren koennen, einen Handelsstock in notwendigen Guetern haben (Zigaretten, Aspirin, Kartoffeln) oder erwerben zu koennen, gute Beziehungen im Banken- oder Politiksystem zu haben. Besser als Bargeld, und viel besser als Guthaben im Konto.

Und noch eins darf man nicht uebersehen: Krisenzeiten sind immer auch Chancenzeiten: erneut verweise ich auf Osteuropa. Viele Probleme bedeuten viele Chancen fuer Problemloeser, und es gibt dort haufenweise pfiffige Leute, die vor 15 Jahren mit nichts angefangen haben, und heute sehr erfolgreich sind. Immer nach produktiven Oportunities suchen, auch wenn man klein anfangen muss, das ist die beste Empfehlung, die ich geben kann.....

--
Everything is ok

antworten
 

Mensch Miesespeter, hier geht es um die Regionallige und nicht um das WM - Endspiel

yoyo, Dienstag, 22.01.2008, 13:52 (vor 6577 Tagen) @ Miesespeter

Eine Krise wie Argentinien oder Osteuropa ist eine Nummer kleiner als die von der wir hier sprechen. In den beiden genannten Währungskrisen haben die Käufer der ganzen Strassenzüge nicht mit lokaler Währung bezahlt sondern mit Dollar weil der Dollar die Weltwährung war.

Mit welcher Währung willst du deine Strassenzüge in dieser Krise kaufen ? Dollar, Euro, Yen oder Franken ?

antworten
 

Ich dachte, wir spielen Regionalliga

Miesespeter @, Dienstag, 22.01.2008, 14:01 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

Eine Krise wie Argentinien oder Osteuropa ist eine Nummer kleiner als die
von der wir hier sprechen. In den beiden genannten Währungskrisen haben
die Käufer der ganzen Strassenzüge nicht mit lokaler Währung bezahlt
sondern mit Dollar weil der Dollar die Weltwährung war.

Mit welcher Währung willst du deine Strassenzüge in dieser Krise kaufen ?
Dollar, Euro, Yen oder Franken ?

1) Ich bin kein Adept des Game Over, sondern glaube an die Politik der Macht.
2) Irgendeine intakte Waehrung wird es immer geben: Yuan, CHF, Gold, Amero, Taktikers Googlepoints....einen gleichzeitigen Zusammenbruch aller Waehrungen und des gesamten Weltwirtschaftssytems / der modernen Arbeitsteilung halte ich fuer so wahrscheinlich wie den gleichzeitigen Zusammenbruch aller Diktaturen
3) Ich will auch keine Strassenzuege kaufen. Ich hoffe, ich kenne meine Limits.

--
Everything is ok

antworten
 

Meine Frau ist Russin ==>

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 22.01.2008, 16:24 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

Eine Krise wie Argentinien oder Osteuropa ist eine Nummer kleiner als die
von der wir hier sprechen. In den beiden genannten Währungskrisen haben
die Käufer der ganzen Strassenzüge nicht mit lokaler Währung bezahlt
sondern mit Dollar weil der Dollar die Weltwährung war.

Mit welcher Währung willst du deine Strassenzüge in dieser Krise kaufen ?
Dollar, Euro, Yen oder Franken ?

Und da könnte ich sehr viel erzählen, wie sowas dann in der Praxis ausgesehen hat. Aber eigentlich ist es ja immer das Gleiche.
Es läuft darauf hinaus, daß möglichst viele Schulden real entwertet werden, ohne, daß die "Großen Spieler" real Verluste erleiden.
Da nunmal irgendwer die Sache bezahlen muß, so entwertet man die Vermögen der kleinen Leute, also der großen Masse.
Man lebt eine Weile im Elend, so man nicht in Außenwährungen, Aktien, Edelmetall umgeschichtet hat. Alles Papier, alle Versicherungen, alle Renten sind in Nullkommanix nichts mehr wert.
Derzeit ist der Dollar (mit) dran. Also wäre es tödlich, Dollaranleihen oder Banknoten zu haben. Was stabil sein wird ist vielleicht der Renminbi, der Rubel, vielleicht sogar der Euro. Aber was immer RELATIV stabil war, das ist das Gold. Wer mehr Zeit zum Aussitzen hat, der kann auch in Aktien investieren, die aber besser nicht im Krisengebiet lagern sollten.
Hier kann es "Sonderabgaben", wie die Spekusteuer (ist ja eigentlich nur eine Inflationsabgabe, die jedes Eigentum an Kapitalgesellschaften teilweise durch den Staat konfisziert- früher oder später).
Wer nicht vorsorgt, der lebt üblicherweise in der Krise im Elend.
Wer vorsogt, der hat sehr schnell ausgesorgt, wenn die Krise wirklich kommt,
oder der hat nicht viel verloren, wenn die Krise nicht kommt.
Wer Familie hat, hier im Forum liest, und KEINERLEI Vorsorge ergiffen hat, der gehört eigentlich auf's Rad gebunden, geteert und gefedert.
MfG
LR

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

antworten
 

Osteuropa

yoyo, Dienstag, 22.01.2008, 14:02 (vor 6577 Tagen) @ Miesespeter

Und noch eins darf man nicht uebersehen: Krisenzeiten sind immer auch
Chancenzeiten: erneut verweise ich auf Osteuropa. Viele Probleme bedeuten
viele Chancen fuer Problemloeser, und es gibt dort haufenweise pfiffige
Leute, die vor 15 Jahren mit nichts angefangen haben, und heute sehr
erfolgreich sind. Immer nach produktiven Oportunities suchen, auch wenn
man klein anfangen muss, das ist die beste Empfehlung, die ich geben
kann.....

Meinst du hiermit die Chodorkowskys und Abramowitschs ? Da möchte ich lieber nichts sagen womit sie angefangen haben und wo sie später deswegen landen werden.

antworten
 

Osteuropa

Miesespeter @, Dienstag, 22.01.2008, 14:09 (vor 6577 Tagen) @ yoyo

Meinst du hiermit die Chodorkowskys und Abramowitschs ? Da möchte ich
lieber nichts sagen womit sie angefangen haben und wo sie später deswegen
landen werden.

Die gibts auch, ueberall in Osteuropa. Die haben aber nicht mit nichts angefangen, sondern mit besten Beziehungen. Daneben gibt es aber tatsaechlich extrem viele, oftmals junge mittelstaendische Kleinunternehmer, die sich in 15 Jahren aus eigener Kraft entwickelt haben. Viele davon machen heute Kasse. Ob das klug ist, sei dahingestellt. Mir ging es nur darum, darauf hinzuweisen, dass in Krisensituationen die Chancen fuer Unternehmer im allgemeinen besser sind als in gefestigten Maerkten. War ja im Nachkriegsdeutschland nicht anders.

--
Everything is ok

antworten
 

Und trotzdem, das Merkel mahnt bereits!

Wanja, Dienstag, 22.01.2008, 11:24 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Warum ?? Wenn alles so tuti ist? Und was versteht man eigentlich unter " ausbrechen in vorschnelle Reaktionen " welches die Bürger gefälligst unterlassen sollen? [[hae]]das Ausbrechen!! mmmh[[hae]] Höre mit Fünf verstehe mit Null.
Das Mahnmerkel

antworten
 

Einschlafsicherung

cassi @, Mitten in der EUdSSR, Dienstag, 22.01.2008, 11:25 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Kleinere Vermögen bis 20.000 € dürften allgemein recht sicher sein.

Dürften, könnten, sollten (=Theorie)

Dass in Deutschland sämtliche größeren Banken eingehen, halte ich für recht
unwahrscheinlich.

Warten wir mal ab und schielen auf die Shitibank

Bevor wir das erleben, kommen eher noch ein paar
Schnelltender durch.

Das sowieso!

Im Zweifel würde man eher eine mittelfristige
Inflation akzeptieren, als einen Bank-Run.
Und bei Einzelpleiten wird der Sicherungsfonds in jedem Fall greifen, nur
bei einer Massenpleite (die unwahrscheinlich ist, weil im schlimmsten Fall
wirklich eher die Geldmenge ausgeweitet würde) hätte der Probleme.

Schon die jetzigen "Einzelfälle" sind kaum noch verkraftbar!

Ansonsten würde bei einer überschuldeten Bank als erstes der Aktionär
seine Einlagen verlieren.

Aktien = Einlage ???

Und bevor der einfache Sparer sein Geld nicht
mehr sieht, werden eher professionellere Schuldner geschröpft.

Kleinvieh macht Mist - viel Kleinvieh ...

Ich halte jedenfalls die Giroguthaben für ziemich sicher und werde
garantiert nicht meine 200 Euronen dort drauf überstürzt abheben. Egal
welcher Zentralrats-Boss gerade dem anderen auf den Fuß getappt ist.

Hab auch noch 14 ct bei der Sparkasse und dort bleiben die auch!
Zuhause geht so Kleinzeug schnell verloren! :-)

"ironische" Grüsse

--
Gruß Â©
"Dummheit ist ein menschliches Privileg" (Sigismund von Radecki)

"Reicher Mann und armer Mann standen da und sah´n sich an.
Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich"

antworten
 

Einschlafsicherung

Widu, Dienstag, 22.01.2008, 12:44 (vor 6577 Tagen) @ cassi

Die Wahrscheinlichkeit ist größer, dass mich jemand auf dem Heimweg vond er Bank ausraubt, als dass ich mein Giro bei der Postbank oder der Sparkasse nicht mehr ausbezahlt bekomme.

Davon abgesehen wird der Einlagensicherungsfonds durchaus die deutschen Sparer der Citibank aushalten können, wobei auch die Citibank keineswegs so dasteht, dass da alles dort gelagerte weg wäre.
Dass schon die jetzigen Einzelfälle kaum verkraftbar wären, ist Humbug. Die letzte größere Bankenpleite war im Jahr 1974 (Herstatt). Seither gab's nichts Größeres mehr zum verkraften.

"Aktien = Einlage ???"
Gemeint ist das Eigenkapital. Gut, das war keine sachgerechte Verwendung der Fachsprache, mea culpa.

antworten
 

Einlagensicherungsfonds ist Schlafsand

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 22.01.2008, 16:37 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, daß der Einlagensicherungsfond nur bei "normaler Marktlage" die Einlagen absichert.
Bei besonderen Situationen, größeren Krisen... greift der Einlagensicherungsfonds NICHT mehr.
Wie soll ein Einlagensicherungsfonds auch greifen, wenn der Sparkassenverbund, die Deutsche Bank und die Raiffeisenbanken gleichzeitig Konkurs anmelden müssen?
Es ist illusorisch, sich auf solch einen Luftfonds, der durch nichts, als Luft hintersichert ist, zu verlassen.
Aber er beruhigt die dumme Masse, bis sie enteignet ist.
MfG
und immer einen angstfreien Schlaf
wünscht
LR

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

antworten
 

Warum eigentlich nicht?

Kurier, Dienstag, 22.01.2008, 12:34 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Natürlich könnte der Einlagensicherungsfonds greifen, vorausgesetzt
1. der Sicherungsfond will eingreifen und
2. es ist noch etwas da

Zu 1) Wer im Sparkassengesetzt nachschaut wird im Unklaren gelassen. Dazu weiß Telepolis mit dem Artikel "Organisierte Verbrauchertäuschung" vom 4.12.2006, Absatz "Einlagensicherung ohne Rechtsanspruch" http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24111/1.html etwas beizutragen.
Daraus: In § 6 Nr. 10 des Einlagensicherungsfonds heißt es nämlich: "Ein Rechtsanspruch auf ein Eingreifen oder auf Leistungen des Einlagensicherungsfonds besteht nicht" und hinzu kommt, dass Banken, kurz bevor sie pleite gehen, aus dem Einlagesicherungsfonds hinausgeworfen werden können.

Zu 2) Wie wir gestern in der FTD erfahren, will die WestLB hauptsächlich mit Geschäftskunden auf den "Reservefonds" zugeifen. http://www.ftd.de/unternehmen/finanzdienstleister/305948.html?nv=cd-topnews
Nun stellt sich evtl. die Frage, was wird eingezahlt. Es wird sich etwa so verhalten, wie beim Verband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Beim BVR ist dazu nachfolgende Aussage zu finden:

"Die jährlichen Beitragszahlungen der angeschlossenen Banken zum Garantiefonds bemessen sich - grob vereinfachend - nach ihrem Bilanzausweis für die "Forderungen an Kunden". Sie betragen mindestens 0,05 Prozent, maximal 0,2 Prozent der Bemessungsgrundlage. Ab 2004 sind die Beitragszahlungen der Banken auf der Basis eines Klassifizierungssystems mit bonitätsorientierten Abschlägen (10 Prozent) bzw. Zuschlägen (10, 20 oder 40 Prozent) auf den Normalbeitrag verbunden."

Gruß,
Kurier

antworten
 

Warum eigentlich nicht?

weissgarnix @, Dienstag, 22.01.2008, 13:07 (vor 6577 Tagen) @ Widu

Kleinere Vermögen bis 20.000 € dürften allgemein recht sicher sein.

So sehe ich das auch. Theoretisch sogar deutlich mehr, aber darauf würde ich mich im Fall der Fälle nicht verlassen wollen.

Diese "praktische" Höchstgrenze kommt aktuell sehr zu pass, weil bis etwa diesem Betrag gibt's bei Consors und diversen anderen aktuell Traumzinsen (6%) für 1 Jahr für Neueinsteiger ...

Wer noch was sichereres sucht: Deutsche Bundesanleihen sind definitiv sicher und vor allem liquide. Zumal solange die Einlagensicherung funktioniert. Sollten BUNDs mal platzen, könnt ihr sicher sein, dass ihr euch mit der Einlagensicherung auch brausen gehen könnt

antworten
 

trau nur dem Merkel, das Du selbst gebrieft hast.

rahim @, Dienstag, 22.01.2008, 12:34 (vor 6577 Tagen) @ Dan

ich heb meine Kohle lieber ab.

Im besten Fall gibts falschen Alarm, und wenn die Wolken weg sind, trag ich s halt wieder hin.

schön Abend noch

rahim

--
Die Angst vor einer Zukunft, die wir fürchten, können wir nur überwinden durch die Bilder einer Zukunft, die wir wollen.
(Wilhelm Ernst Barkhoff, Gründer der GLS-Bank)

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