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Die „game over“ – Baisse ist passé

Andree @, Mittwoch, 23.01.2008, 23:49 (vor 6576 Tagen)

Die „game over“ – Baisse ist passé

Zumindest liegt sie in ihren allerletzten Zügen und eine sehr kräftige Gegenbewegung steht an.
Das, was als Subprime-Krise in die Geschichte eingeht, war zwar ein grossangelegter Betrug mittels der ABS (fälschlicherweise als asset backed securities statt assest betrayal system gedeutet). Dieses Asset-Betrugs-System, von dem „leider“ nur rund 50% aus den US exportiert werden konnte, bevor es aufflog, bewirkte bei allen Haltern dieser (oder ähnlich gestrickter Titel) einen schmerzlichen Vermögensverlust, der, wenn zum 31.12. 2007 korrekt bewertet, dazu führen würde, dass bei vielen „Investoren“ (Banken etc.) das Eigenkapital auf der Aktivseite erscheinen müsste. Das wäre ein Konkursgrund, soweit nicht neues EK beigeführt werden kann. Und Gefahr eines Bankruns. Deshalb dottores Ruf „game over“.

So schnell lässt sich das Finanzsystem aber nicht zerlegen, auch wenn dies ein schwerer Sargnagel war. Ein schnelles Ende ist alles andere als wahrscheinlich. Die ZB, Prüfstellen und Regierungen werden, so sie nicht Garantien aussprechen (die nie gezogen werden sollen) den betroffenen erlauben, ihre Verluste zu verschleiern. Der Bilanzstichtag 31.12. wird im Ernstfall nicht zur Stunde der Wahrheit werden, sondern der Unwahrheit. Die Vermögensverluste werden über 10 oder mehr Jahre abgeschrieben werden. Und das war´s dann.

Viel schlimmer ist ein anderer Gefahrenherd, auf den bereits hingewiesen wurde. Er heisst Liquiditätsverluste und hängt mit der jahrzehntelangen Yen-Baisse zusammen, der erst durch die Null-Zins-Politik der jap. Notenbank, dann durch den Kapitalexport der jap. Hausfrauen getätigt wurde/wird. Durch die Subprime-Immobilien-Krise aufgeschreckt wurden Immobilien in Österreich und Ungarn, die mit Yen finanziert waren/sind umgeschuldet, (Hinweis von Emerald) was zu einer grossen Yen-Aufwertung führte. (Binnen 14 Tage stieg der Yen von rund 166 auf fast 153/ Euro) Da werden auch jap. Hausfrauen wach und dürften an eine Repatriierung ihrer Auslandsanlagen denken. Ihre (zumeist nicht kursgesicherten) Anlagen in neuseeländischen, australischen und amerikanischen Dollars verlieren an Wert. Wie lange werden sie noch zuschauen? Einem Yen-Repatriierungs-Prozess, der von den japanischen Hausfrauen in Gang gesetzt wird, kann auch die Wallstreet gefällige BoJ nicht widerstehen und die jap. Exportwirtschaft ohnehin nicht. Das wird der nächste Sargnagel des Finanzsystems.

Zunächst jedoch ist eine allgemeine Erholung angesagt. Der Vorausritter GS hat ohnehin keine Sorgen, denn die heisse Subprime-Ware hat er beizeiten weitergereicht und an der game-over-Baisse vermutlich auch verdient. Man soll sich immer daran erinnern, dass auf den Terminmärkten jedem Verlierer ein gleich hoher strahlender Gewinner gegenübersteht, der das seinige dazu beigetragen hat, dass die stampede losging.

Nur auf dem physischen Edelmetallmarkt hat die Baisse den Machern wenig gebracht. Die physischen Preise sind trotz der initiierten Notenbankverkäufe nur wenig zurückgefallen und zeigen bereits erneute Stärke. Die commercials werden erstmals auf dem falschen Fuss erwischt werden. Bei den Minen (und nicht nur bei diesen) gibt es hervorragende Einstiegsgelegenheiten.

Gruss
A.

antworten
 

Vielleicht auch eine Bullenfalle (oT)

Janno, Donnerstag, 24.01.2008, 03:20 (vor 6576 Tagen) @ Andree

- kein Text -

antworten
 

Die „game over“ – Baisse ist passé

dottore @, Donnerstag, 24.01.2008, 05:15 (vor 6576 Tagen) @ Andree

Hi André,

hervorragende Analyse eines erfahrenen Mannes - Danke dafür!

Mein bescheidener Senf dazu:

Zumindest liegt sie in ihren allerletzten Zügen und eine sehr kräftige
Gegenbewegung steht an.

Scheint sich zu entwickeln. Auslöser für das DJ-Kurswunder gestern war der Vorschlag, Wall Street solle die Monoliners übernehmen, was sie 15 Mrd USD kosten würde statt der sonst (wg. Wertberichtigungen/Abschreibungen) 150 Mrd. Wie dieser Deal gefädelt werden soll, steht noch nicht fest.

Das, was als Subprime-Krise in die Geschichte eingeht, war zwar ein
grossangelegter Betrug mittels der ABS (fälschlicherweise als asset backed
securities statt assest betrayal system gedeutet).

Betrug (betrayal) ist zwar ein Straftatbestand (kriminell), aber er spielt vermutlich keine Rolle mehr. In der Not frisst der Teufel nicht nur Fliegen, er setzt auch jegliche Normen (Gesetze) außer Kraft.

Dieses
Asset-Betrugs-System, von dem „leider“ nur rund 50%
aus den US exportiert werden konnte, bevor es aufflog, bewirkte bei allen
Haltern dieser (oder ähnlich gestrickter Titel) einen schmerzlichen
Vermögensverlust, der, wenn zum 31.12. 2007 korrekt bewertet, dazu
führen würde, dass bei vielen „Investoren“ (Banken etc.) das Eigenkapital
auf der Aktivseite erscheinen müsste.

Genau so.

Das wäre ein Konkursgrund, soweit
nicht neues EK beigeführt werden kann. Und Gefahr eines Bankruns. Deshalb
dottores Ruf „game over“.

Die EZB hat sich offenbar doch "rumkriegen" lassen und gerade erst wieder 158 Mrd bis ca. Ende Februar spendiert. 22 Banken waren Bieter. Das "Modell ZB" (jederzeit liquide sein, auch wenn es Steine hagelt, siehe den Bilanz"ausgleich" der Buba, indem man frühere Noten passiv einfach ausgebucht hat) wird so auf die GBs übertragen.

So schnell lässt sich das Finanzsystem aber nicht zerlegen, auch wenn dies
ein schwerer Sargnagel war. Ein schnelles Ende ist alles andere als
wahrscheinlich.

Ja, solange die GBs de facto ZBs bleiben nicht. Das werden sie allerdings dann kaum noch, wenn das Infla-Geschrei (gerade im Euro-Raum) an Stärke zunimmt (siehe Trichet gestern in Brüssel). In der EZB gibt es intern schwerste Differenzen. Die einen wollen den Stöpsel ziehen, die anderen nicht.

Die ZB, Prüfstellen und Regierungen werden, so sie nicht
Garantien aussprechen (die nie gezogen werden sollen) den betroffenen
erlauben, ihre Verluste zu verschleiern.

Sofern die WPs mitmachen, was ebenfalls gut denkbar ist - jedenfalls in der Finanzwirtschaft, von der sie letztlich leben. Die BaFin u.ä. können wir vergessen, die haben und hatten nichts geschnallt (1600 Mitarbeiter!).

Der Bilanzstichtag 31.12. wird im
Ernstfall nicht zur Stunde der Wahrheit werden, sondern der Unwahrheit. Die
Vermögensverluste werden über 10 oder mehr Jahre abgeschrieben werden. Und
das war´s dann.

Lt. Vorschlag von Senator Dodd (Demokrat) soll es - jedenfalls in den USA - so laufen: Die fraglichen (fragwürdigen) Immobilien werden von US-Gov via foreclusres angekauft und gleich wieder zu Tiefstpreisen an die alten Eigentümer zurückverkauft. Dafür schweben ca. 10 Mrd USD Steuergelder im Raum, kann aber auch erheblich mehr sein/werden.

Viel schlimmer ist ein anderer Gefahrenherd, auf den bereits hingewiesen
wurde. Er heisst Liquiditätsverluste und hängt mit der
jahrzehntelangen Yen-Baisse zusammen, der erst durch die
Null-Zins-Politik der jap. Notenbank, dann durch den Kapitalexport der
jap. Hausfrauen getätigt wurde/wird.

Ja, wir kommen (USD/JPY) von 124 und liegen jetzt bei 106. Da ist wohl schon eine Menge "zurück" ins Nadeltäschchen. Ob nochmal was spendiert wird, ist allerdings die große Frage. Den Liquiverlust gleichen die ZBs aus - notfalls ad Kalendas Graecas. Und wenn die EZB sich weigert, macht es die Fed als Solo. Schließlich kennen wir Dr. Ben und sein (angelesenes und verinnerlichtes) Depressions-Trauma (30er Jahre).

Durch die Subprime-Immobilien-Krise
aufgeschreckt wurden Immobilien in Österreich und Ungarn, die mit Yen
finanziert waren/sind umgeschuldet, (Hinweis von Emerald) was zu einer
grossen Yen-Aufwertung führte. (Binnen 14 Tage stieg der Yen von rund 166
auf fast 153/ Euro) Da werden auch jap. Hausfrauen wach und dürften an
eine Repatriierung ihrer Auslandsanlagen denken.

Wenn nicht schon zum großen Teil geschehen. Die Renditen von Jap-Anlagen sind im Gleichklang stark gefallen.

Ihre (zumeist nicht
kursgesicherten) Anlagen in neuseeländischen, australischen und
amerikanischen Dollars verlieren an Wert. Wie lange werden sie noch
zuschauen? Einem Yen-Repatriierungs-Prozess, der von den
japanischen Hausfrauen in Gang gesetzt wird, kann auch die Wallstreet
gefällige BoJ nicht widerstehen und die jap. Exportwirtschaft ohnehin
nicht. Das wird der nächste Sargnagel des Finanzsystems.

Die Jap-Exportwirtschaft kann durchaus den nächsten Rezessionsschub auslösen, der sich lt. BoJ bereits ankündigt.

Zunächst jedoch ist eine allgemeine Erholung angesagt. Der Vorausritter GS
hat ohnehin keine Sorgen, denn die heisse Subprime-Ware hat er beizeiten
weitergereicht und an der game-over-Baisse vermutlich auch verdient.

Ja, der Ritter war und ist der Beste.

Man
soll sich immer daran erinnern, dass auf den Terminmärkten jedem Verlierer
ein gleich hoher strahlender Gewinner gegenübersteht, der das seinige dazu
beigetragen hat, dass die stampede losging.

Richtig. Die GS-Zahlen sind wirklich überwältigend.

Nur auf dem physischen Edelmetallmarkt hat die Baisse den Machern wenig
gebracht. Die physischen Preise sind trotz der initiierten
Notenbankverkäufe nur wenig zurückgefallen und zeigen bereits erneute
Stärke.

Dem Markt traue ich persönlich nicht, schon gar nicht bei einer allgemeinen Rohstoff-Baisse. Ob die schon in the making ist oder nicht, ist kaum auszumachen.

Die commercials werden erstmals auf dem falschen Fuss erwischt
werden. Bei den Minen (und nicht nur bei diesen) gibt es hervorragende
Einstiegsgelegenheiten.

Dann Glückauf!

Plus Dank + Gruß!

antworten
 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben ?

weissgarnix @, Donnerstag, 24.01.2008, 05:38 (vor 6576 Tagen) @ dottore

Die EZB hat sich offenbar doch "rumkriegen" lassen und gerade erst wieder
158 Mrd bis ca. Ende Februar spendiert. 22 Banken waren Bieter. Das
"Modell ZB" (jederzeit liquide sein, auch wenn es Steine hagelt, siehe den
Bilanz"ausgleich" der Buba, indem man frühere Noten passiv einfach
ausgebucht hat) wird so auf die GBs übertragen.

Ja, und warum bin ich jetzt nicht überrascht ?
Das einzige was mich überrascht hat, hochverehrter dottore, ist das ein alter Hase wie Du sich da hat an der Nase herumführen lassen ... exzellente Quellen hin oder her.

Ja, solange die GBs de facto ZBs bleiben nicht. Das werden sie allerdings
dann kaum noch, wenn das Infla-Geschrei (gerade im Euro-Raum) an Stärke
zunimmt (siehe Trichet gestern in Brüssel). In der EZB gibt es intern
schwerste Differenzen. Die einen wollen den Stöpsel ziehen, die anderen
nicht.

Let's face it (und damit kehren wir happily united wieder in den Schoß deiner Theorie zurück): Verschuldungspotenzial ist vorläufig noch da, Realrenditen aber schon fast keine mehr, ergo stehen wir kurz vor der finalen Inflationsphase. Wir haben sie eben noch nicht durchlebt, das DaCapo steht daher noch aus, du bist deiner Zeit noch rund 5-10 Jahre voraus ...

Sofern die WPs mitmachen, was ebenfalls gut denkbar ist - jedenfalls in
der Finanzwirtschaft, von der sie letztlich leben. Die BaFin u.ä. können
wir vergessen, die haben und hatten nichts geschnallt (1600 Mitarbeiter!).

Das Zauberwort lautet "industry practices" ... denen werden sich auch die WPs beugen.

Ja, wir kommen (USD/JPY) von 124 und liegen jetzt bei 106. Da ist wohl
schon eine Menge "zurück" ins Nadeltäschchen. Ob nochmal was spendiert
wird, ist allerdings die große Frage. Den Liquiverlust gleichen die ZBs
aus - notfalls ad Kalendas Graecas. Und wenn die EZB sich weigert, macht
es die Fed als Solo. Schließlich kennen wir Dr. Ben und sein (angelesenes
und verinnerlichtes) Depressions-Trauma (30er Jahre).

Der Carry-Trade ist auch nichts anderes als ein Versuch, magere Realrenditen bei vertretbaren Risiken aufzupäppen. Die Welt sich in nicht allzuferner Zukunft die Frage stellen "wie kriege ich wenigstens ein paar mickrige %- auf all die Knete?", und keine adequate Antwort mehr finden.

antworten
 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben ?

Burning_Heart, Donnerstag, 24.01.2008, 06:43 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix

Hi

Das die Superreichen der Welt, die ja eigentlich eher als eigenbrötlerisch gelten, mal das System retten, damit hat wohl kaum einer gerechnet.
Ist aber mehr als logisch. Ist das Kasino zu, verlieren diese Herrschaften alles. $ wird wertlos, die Longs verlieren, Kapital wird aus den Fonds abgezogen, der Hass auf die Wohlhabenden steigt usw.

Wenn das kapitalistische System weiter lebt, ist das für die Reichen eine win-win Situation, kommt die Wwkrise, leiden alle wie die untersten 10% der Bevölkerung.
Seien also auch wir nicht ganz so Reichen froh das sie versuchen schlimmeres zu verhindern. Nach unten ist noch viel Platz!

Mal sehen wo der nächste Stop in Sachen Totalbankrott ist. Muss sich erst der ganze Globus die nächsten 30 Jahre verschulden wie heute die EU/USA? Ist Ende wenn die Superreichen nicht weiter zahlen wollen?

Lustig ist vor allem, daß nicht wie sonst der Staat die Sache übernimmt sondern Privatpersonen/institute. Staat selbst hat keine Kohle und ist der Pleiteste von allen weshalb er nicht die Sache aufs Staatskonto bucht sondern den Bettler bei den Reichen macht.
Wird USA demnächst von ein paar Superreichen aufgekauft?

antworten
 

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben ?

sensortimecom @, Donnerstag, 24.01.2008, 08:04 (vor 6576 Tagen) @ Burning_Heart

Hi

Wird USA demnächst von ein paar Superreichen aufgekauft?

Oh Mann. Das ist doch schon längst geschehen.

antworten
 

.. denen gehört doch schon die "green-Paper" Währung (oT)

CaptainB @, Sonntag, 27.01.2008, 07:24 (vor 6573 Tagen) @ sensortimecom

- kein Text -

--
Rehgehegewegepflegeschrägesägesong
„Quis ut Deus?“ 26.Juni 2011 - Erzengel Michael's Sieg
[image]

antworten
 

Die „game over“ – Baisse ist passé

Andree @, Donnerstag, 24.01.2008, 05:38 (vor 6576 Tagen) @ dottore

Danke dottore,

in den wirtschaftlichen Endresultaten sind wir uns ja einig, solange sich Bush, Olmert u.a. zurückhalten. Nur wird man sehr unterscheiden müssen zwischen der Wirtschaft und teilweise kathastrophalen Teilbereichen und der Börse, die wirklich, solange noch Liquidität vorhanden ist, ein Eigenleben führt.

Es gibt auch Teilbereiche der Wirtschaft, die whd. der nächsten Zeit extrem profitieren werden, weil sie Engpass-Sektoren darstellen.
Das ist neben der Energiewirtschaft
die Wasserwirtschaft (Aufbereitung etc., Wasser in vielen Gebieten DER Engpass)
die gesamte Überwachungsindustrie: Die Kabale und ihre Vollzugsorgane (Staaten etc.) wollen immer besser die Bürger unter Kontrolle haben,
schliesslich die Edelmetallexploration.

Diese und einige weitere Sektoren werden florieren. Die Aktienkurse in diesen Bereichen mögen in so manchen Fällen überhöht sein, also bestimmt nicht wahllos kaufen.

Im Überwachungsbereich fällt mir spontan Mobotix ein, die über 50% Umsatzzuwächse haben und auch künftig haben werden. Siehe www.mobotix.de
Aber Börsenspiele - egal wann und wie - sind immer resikoreich, grad wie das Leben.

Gruss
A.

antworten
 

Nein @dottore. Yen-Carry-Trading-Szene funzt immer noch tadellos.

sensortimecom @, Donnerstag, 24.01.2008, 06:20 (vor 6576 Tagen) @ dottore

Hi André,

Viel schlimmer ist ein anderer Gefahrenherd, auf den bereits

hingewiesen

wurde. Er heisst Liquiditätsverluste und hängt mit der
jahrzehntelangen Yen-Baisse zusammen, der erst durch die
Null-Zins-Politik der jap. Notenbank, dann durch den Kapitalexport der
jap. Hausfrauen getätigt wurde/wird.

Die Yen-Baisse ist KEIN Gefahrenherd, hingegen wäre eine YEN-Hausse eine Katastrophe!


Ja, wir kommen (USD/JPY) von 124 und liegen jetzt bei 106. Da ist wohl
schon eine Menge "zurück" ins Nadeltäschchen. Ob nochmal was spendiert
wird, ist allerdings die große Frage. Den Liquiverlust gleichen die ZBs
aus - notfalls ad Kalendas Graecas. Und wenn die EZB sich weigert, macht
es die Fed als Solo. Schließlich kennen wir Dr. Ben und sein (angelesenes
und verinnerlichtes) Depressions-Trauma (30er Jahre).

Die Carry-Trader befinden sich im EURO, nicht im Dollar. Der Dollar-Kurs zum YEN ist denen völlig schnuppe,
Der langfristige, 5-jährige €-Y-Verlauf ist nach wie vor CT-"konform". Da is noch nix aus der Linie, und YEN-Leitzinsen-Erhöhung ist auch nicht in Sicht. (Wirds auch nicht geben; da seien die anderen ZB`s vor).

Durch die Subprime-Immobilien-Krise
aufgeschreckt wurden Immobilien in Österreich und Ungarn, die mit Yen
finanziert waren/sind umgeschuldet, (Hinweis von Emerald) was zu einer
grossen Yen-Aufwertung führte. (Binnen 14 Tage stieg der Yen von rund

166

auf fast 153/ Euro) Da werden auch jap. Hausfrauen wach und dürften an
eine Repatriierung ihrer Auslandsanlagen denken.

Nein, die österreichischen, ungarischen und was sonst noch Häuslbauer sind noch NICHT aus dem YEN ausgestiegen, und werden auch nicht so bald.


Wenn nicht schon zum großen Teil geschehen. Die Renditen von Jap-Anlagen
sind im Gleichklang stark gefallen.

antworten
 

Die „game over“ – Baisse ist passé / ich halte dagegen ....

Elli ⌂ @, Donnerstag, 24.01.2008, 06:29 (vor 6576 Tagen) @ Andree

Das Muster seit dem Tief ist aus meiner Sicht ein klares a-b-c-Korrekturmuster, wobei das c vielleicht noch bis 12400/500 geht.

Bin jedenfalls short mit Stop 12650.

[image]

antworten
 

Ich glaube du hast recht - Die „game over“ – Baisse ist passé / ich halte dagegen ....

weissgarnix @, Donnerstag, 24.01.2008, 08:09 (vor 6576 Tagen) @ Elli

... das wäre ja auch zu einfach gewesen, heute schwarz, morgen weiss ...
Ich denke, das wird die nächsten Monate ziemlich holprig werden.

antworten
 

Eine letzte Aktienhausse ist das einzige Argument für einen sinkenden POG

Nachfrager, Donnerstag, 24.01.2008, 11:39 (vor 6576 Tagen) @ Elli

...und das sieht mir ehrlich gesagt zur Zeit danach aus.

Gruß
Nachfrager

antworten
 
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