Aktuelles zum Thema "Deutsches Volk"
MausS
, Irgendwo in Sachsen, Donnerstag, 24.01.2008, 03:37 (vor 6576 Tagen)
und welche Personen und Personengruppen sich ihm nicht zurechnen,
obwohl sie mitten unter ihm leben, es schon regieren und es immer mehr beherrschen wollen:
So stellt man sich immer weiter ins Abseits, reißt ideologische Gräben auf, stiftet Unfrieden und stellt offen Herrschaftsansprüche auf dem Rücken Toter und deren Gedenken, daß man diabolisch vorgibt zu wahren.
Wie dreist man fadenscheinig und voller demagogischer RAFFinesse pure Absicht unterstellt und diese Deutschen damit als unbelehrbares, widerwärtiges, abartiges und sperriges Drecksgesindel anklagt und brandmarkt!
Was für ein widerwärtiges Schauspiel!
Was für eine verkommene Gesinnung!
Was für ein elendes Gesockse!
Wieso regt DAS mich, einen ausgewiesenen Menschenfreund, Weltbürger und Harmoniemenschen, so auf?
Vielleicht gerade, weil ich das, was damals geschah, neben vielen anderen ähnlichen Verbrechen, die im Verlauf der menschlichen Geschichte begangen wurden, so unendlich abscheulich finde - regt es mich gerade deswegen so unendlich auf, wenn mit dem Andenken an diese Toten so schamlos Propaganda und Herrscherpolitik gemacht wird?!
Einfach nur
(Warum gibt es dieses Smiley nicht eigentlich auch extragroß wie das 'rofl'?)
Völlig angeekelt
MausS
Implementierung einer neuen Weltreligion
Baldur der Ketzer
, Ketzerland, Donnerstag, 24.01.2008, 03:56 (vor 6576 Tagen) @ MausS
Hallo, MausS,
tja, wie bereits andernorts festgehalten wurde, handelt es sich offenkundig um etwas mit Religionscharakter.
Ohne inhaltlich darauf einzugehen, halte ich dennoch fest, daß sich diese Religion keineswegs nur an die ewigen Täter richtet, sondern europaweit, wenn nicht weltweit ausgerichtet ist. Man überzieht damit auch Gegenden, die nie auch nur im entferntesten mit diesen Vorgängen zu tun hatten.
Hierzu eine Fundsache :
Sehr geehrte Damen und Herren
Am 27. Januar 1945 fand die Befreuung des Konzentrationslagers von Auschwitz-Birkenau (Polen) statt. An diesem Tag befreite die Sowjetarmee mehrere Tausende Gefangene aus dem Lager.
Die Regierung hat beschlossen, der Empfehlung des Ministerkomitees des Europarats, einen Gedenktag zu begehen, zu folgen und die ganze Bevölkerung aufzurufen, des historischen Datums zu gedenken.
Es ist uns ein Anliegen, diese Gedenkstunde, die in Liechtenstein zum vierten Mal stattfindet, mit Ihnen gemeinsam zu begehen.
Programm:
Begrüssung durch Regierungsrat Martin Meyer
Ansprache von Evelyne Bermann, Verein Liechtensteiner Freunde des Yad Vashem
Filmvorführung „Und am Ende kommen Touristen“, von Robert Thalheim
anschliessend Empfang mit Diskussion und persönliche Begegnung mit dem Regisseur
Fundsache Ende
Ich frage mich, was hat das Fürstentum mit dem H. zu tun ? Ich finde keinerlei Zusammenhang.
Aber wir lesen etwas über die Herkunft der Anweisung : den Europarat also.
Es dürfte wohl nur eine Frage der Zeit sein, bis sich in Europa ein Zweitableger des zänkischen, verbrecherischen, terroristischen Kleinstaates etabliert, und der Kleinstaat selber direkt mit den Töpfen der EU verbunden wird.
Dafür gibts keinen Smiley. Er wäre unvorstellbar.
Jetzt zurück zu meinen Gedanken : Minister also, wer hat die Parteien gewählt, die diese Minister entsenden ? ich wars jedenfalls nicht.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Aktuelles zum Thema "Deutsches Volk" - wie ich gestern schon schrieb
kosh, Donnerstag, 24.01.2008, 04:07 (vor 6576 Tagen) @ MausS
Der Patriot ist für sich, aber nicht gegen andere, während ...
der Nationalist für sich ist, aber gegen andere.
Hallo MausS
Diese Definition trifft den Kern Deiner Frage:
[color=#996600]> Wieso regt DAS mich, einen ausgewiesenen Menschenfreund, Weltbürger und Harmoniemenschen, so auf? [/color]
Weil Deine Ideale von dieser Realität in einer Weise abweichen, dass es Dir auffällt.
Der Zionist ist Nationalist, und wenn es Deutschland nicht schafft, eine Lösung ausserhalb nationalistischer Strömungen zu finden, woran ich gemessen an diesem Forum eher nicht glaube, geht es letztlich nur darum, wer wem am effektivsten Nationalismus vorwirft. Deshalb habe ich @DerBerliner als Nationalisten enttarnt und u.a. deshalb würde ich kein Pamphlet aus seiner Hand unterschreiben, aber auch weil es bisher noch niemand geschafft hat, ein effektive deutsche Gegenlobby zu schaffen.
Grüsse
kosh
unlösbares Dilemma ?
Baldur der Ketzer
, Ketzerland, Donnerstag, 24.01.2008, 04:49 (vor 6576 Tagen) @ kosh
Hallo, kosh,
Der Patriot ist für sich, aber nicht gegen andere, während ...
der Nationalist für sich ist, aber gegen andere.
abgesehen davon, daß ich diese grundsätzliche Unterscheidung nicht teile, möchte ich auf ein Problem hinweisen :
wenn es Deutschland nicht schafft, eine
Lösung ausserhalb nationalistischer Strömungen zu finden,
weil es bisher noch
niemand geschafft hat, ein effektive deutsche Gegenlobby zu schaffen.
Wenn wir davon ausgehen, daß die zionistische Industrielobby (ich möchte sie mal so frei nach Finkelstein benennen) äußerst hart und rücksichtslos nur eigenen Interessen folgt, dann ist es unmöglich, diesen Einfluß zurückzudrängen, wenn dem eine wachsweiche, biegsame, zaghaft-zögerlich-zaudernde Gegenlobby entgegenträte. Die wird einfach niedergetrampelt, so, wie es mit den Palästinensern geschieht.
Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil, sagt schon der Volksmund - und ich denke, das paßt hier.
Nimm doch mal die Schweizer, als ein Volk, dem man wirklich nur schwerlich schädlich-nationalistische Motive anhängen kann. Aber eine patriotische Grundhaltung ist dort glücklicherweise noch zu finden. In Teilen. Und manchen Gegenden. Und gewissen Altersgruppen.
Was half denen ihr zaghaftes Aufbegehren gegen die Eizenstad- und Co. Erpressung ? Nix.
Die Mär vom siegreichen David gegen den übermächtigen Goliath kannst Du getrost als untauglichen Mythos abhaken. Macht läßt sich nur von einer anderen Macht beeindrucken.
Ich sehe als einzige Chance gegen einen feindlichen, invasiven, zerstörerischen Geist eine entschlossene und unbeugsame nationalistische Strömung.
Alles andere ist nutzloses Wischiwaschi, was sich auch am Scheitern des seinerzeitigen FDP-Ablegers Bund Freier Bürger zeigte.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
Oder Verwechslung ? - unlösbares Dilemma ?
weissgarnix
, Donnerstag, 24.01.2008, 05:11 (vor 6576 Tagen) @ Baldur der Ketzer
Hallo, kosh,
Der Patriot ist für sich, aber nicht gegen andere, während ...
der Nationalist für sich ist, aber gegen andere.
abgesehen davon, daß ich diese grundsätzliche Unterscheidung nicht teile,
möchte ich auf ein Problem hinweisen :
Ich teile sie übrigens auch nicht, aber das tut hier nichts zur Sache.
Wenn wir davon ausgehen, daß die zionistische Industrielobby (ich möchte
sie mal so frei nach Finkelstein benennen) äußerst hart und rücksichtslos
nur eigenen Interessen folgt, dann ist es unmöglich, diesen Einfluß
zurückzudrängen, wenn dem eine wachsweiche, biegsame,
zaghaft-zögerlich-zaudernde Gegenlobby entgegenträte. Die wird einfach
niedergetrampelt, so, wie es mit den Palästinensern geschieht.
Mag sein, aber dem wäre vermutlich auch so, wenn Deutschland ein Hort des Patriotismus wäre, getragen vom "Deutschen Volk", in der reinsten Form, die man darunter verstehen mag. Realpolitik ist eben Realpolitik, mal gewinnst du, mal verlierst du ... das hat mit Patriotismus per se nicht arg viel zu tun, und man sollte die beiden Begriffe daher auch nicht vermengen. Ich kann stolz auf mein Land/Volk etc sein, werde aber trotzdem nicht in alles und jedem den Sieg davontragen ... eine Lektion, die die Amerikaner in den letzten Jahrzehnten andauernd lernen müssen.
Was half denen ihr zaghaftes Aufbegehren gegen die Eizenstad- und Co.
Erpressung ? Nix.
Ich gebe dir Brief und Siegel drauf, dass auch Adolf Hitler und seine Nachfolger, hätte Nazi-Deutschland den Krieg nicht verloren, sich in einer heutigen Welt arrangieren und sowas wie "Realpolitik" hätte fahren müssen. Deutschland wäre gänzlich anders, vielleicht patriotischer, vermutlich aber nationalistischer, aber auch die Nazis hätten erkennen müssen, dass sie nicht alleine auf der Welt sind und nicht immer die Joker im Ärmel haben ...
Ich sehe als einzige Chance gegen einen feindlichen, invasiven,
zerstörerischen Geist eine entschlossene und unbeugsame nationalistische
Strömung.
Wenn du genügend Leutchen dafür begeistern kannst ... Why not?
Mein Ratschlag: vergiß es!
Alles andere ist nutzloses Wischiwaschi, was sich auch am Scheitern des
seinerzeitigen FDP-Ablegers Bund Freier Bürger zeigte.
Nationalismus, und in gewissem Sinne auch Patriotismus, sind mM nach ans Ende ihres "life cycles" gekommen ... Stolz ist man heutzutage auf alles mögliche, die Kinder, die Erfolge im Beruf, die Ehefrau, die Geliebte, den Hund, die Modelleisenbahn, das Autogramm von Robbie Williams und was weiss ich sonst noch ... aber die "Heimat" ? Ich glaube, für die meisten ist "Heimat" heute sowas wie eine Art Bühne, auf der sich das Schauspiel des Lebens vollzieht. Man durchlebt die einzelnen Akte, so oder so, mal mehr mal weniger erfolgreich, aber man dabei denkt eigentlich nicht an die Bretter, auf denen man steht, oder ?
Wobei ich jederzeit und gerne konzediere, dass es sich dabei vermutlich um eines der Dinge handelt, die man erst vermisst, wenn man es nicht mehr hat ... also wer weiss, vielleicht erleben wir ja in ein paar Jahren eine Art "Backclash", wenn die Leute realisieren, dass "Heimat" und "Patriotismus" irgendwie abhanden gekommen sind ... nur aktuell kann ich nichts davon erkennen, du ?
Patriotismus ist Liebe - Nationalismus enthält Stolz
DerBerliner, Donnerstag, 24.01.2008, 05:50 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
Nationalismus, und in gewissem Sinne auch Patriotismus, sind mM nach ans
Ende ihres "life cycles" gekommen ... Stolz ist man heutzutage auf alles
mögliche, die Kinder, die Erfolge im Beruf, die Ehefrau, die Geliebte, den
Hund, die Modelleisenbahn, das Autogramm von Robbie Williams und was weiss
ich sonst noch ... aber die "Heimat" ?
Nach meinem Empfinden hat Patriotismus nur mit Liebe zur (geographischen) Herkunft zu tun, aber rein gar nichts mit Stolz, der eben eine Sache des Nationalismus ist und m.E. den fundamentalen Denkfehler beinhaltet, man dürfe auf etwas stolz sein, das einem zugefallen ist. Das machen die US-Amerikaner leider täglich, stolz sein auf die eigene Nation, aber das ist keine Liebe, sondern Nationalismus und der impliziert fast immer auch Überheblichkeit.
Stolz kann man nur auf etwas sein, das man selbst geleistet hat.
Liebe ist etwas völlig anderes, die stärkste, reinste und edelste Kraft des Menschen.
Einverstanden?
Gruß
Patriotismus ist Liebe - Nationalismus enthält Stolz
weissgarnix
, Donnerstag, 24.01.2008, 06:00 (vor 6576 Tagen) @ DerBerliner
Stolz kann man nur auf etwas sein, das man selbst geleistet hat.
Ja, aber nicht unbedingt nur als Individuum, sondern auch als Familie, Gruppe, Mannschaft, Firma, Stadt, Land, etc ...
Liebe ist etwas völlig anderes, die stärkste, reinste und edelste Kraft
des Menschen.
Könnte durchaus hinkommen, wobei ich das auch nach einigem Nachdenken nicht in Bezug zu "Heimat" setzen kann.
Ich kann im Grunde mit beiden Begriffen im Kontext "Heimat" nicht viel anfangen, aber wenn dann schon eher "Stolz" als "Liebe", zumindest wenn definiert wie oben.
Bedeutungen des Wortes "Heimat"
DerBerliner, Donnerstag, 24.01.2008, 06:45 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
...tja, kein Wunder, wenn sich Menschen falsch vestehen, wenn sie in Worten so unterschiedliche - hier m.E. inkompatible - Bedeutungen sehen, wie Du und ich im Wort "Heimat".
Wenn Du darin primär Stolz und weniger Liebe, ich aber darin nur Liebe und keinen Stolz sehe, dann müssen wir zwangsläufig aneinander vorbei schreiben!
Jedenfalls weiß ich, daß der große Otto von Habsburg die selbe Interpretation dieses Wortes hat wie ich (LInk nicht zur Hand) - oder, mit Verlaub und Respekt vor seinem Alter, ich wie er.
Gott zum Gruße
Bedeutungen des Wortes "Heimat"
weissgarnix
, Donnerstag, 24.01.2008, 07:14 (vor 6576 Tagen) @ DerBerliner
Wenn Du darin primär Stolz und weniger Liebe, ich aber darin nur Liebe und
keinen Stolz sehe, dann müssen wir zwangsläufig aneinander vorbei
schreiben!
Ich bin sicher, dass ganze Bibliotheken dazu verfasst wurden, was nun genau den Begriff "Heimat" ausmacht. Es ist wohl eher ein "Identifikations"- als ein "Raum-Zeit"-Begriff, womöglich sogar noch ein statischer (iSv Geburtsort), soviel scheint wohl sicher. Formulierungen wie "Wahlheimat" deuten zumindest für mich darauf hin, und schon der alte Cicero meinte sinngemäß "Heimat ist überall dort, wo es gut ist" ... Andererseits gibt es den Begriff meines Wissens so weder im Englischen, noch im Französischen.
Die Frage, an der man das mit der Heimatliebe prima austesten kann, ist: "Würde ich meine Heimat unter Einsatz des Lebens verteidigen und wenn ja wieso?" - Käme da wirklich "Liebe - das reinste, edelste menschliche Gefühl" wie wir oben postuliert haben als Motiv in Frage? Ich tue mir, ehrlich gesagt, sehr schwer, das zu glauben. Stolz ? Vermutlich auch nicht, zumindest nicht als isoliertes Motiv, sondern eher im Verbund mit einem Wertekanon, den man dann landläufig "Nationalstolz" nennt und der bekanntlich schon für alles mögliche herhalten musste.
Meine These: eine derartige Wehrbereitschaft hat weder "Heimat" noch "Nation" als direkten Anknüpfungspunkt, sondern folgt eher praktischen Erwägungen wie "meine Familie, meine Gemeinschaft, etc. schützen". Die Verteidigung der "Heimat" als was auch immer ist dann aber kein Selbstzweck. Ab und an hört man ja auch von der "Verteidigung eines Lebensstils", was uns wieder zum "Grundkonsens" einer Gesellschaft zurückbringt.
Um das auf den Punkt zu bringen: ich glaube nicht, dass Begriffe wie "Liebe", zumal in der von uns oben gewählten Definition, mit dem Begriff "Heimat" leicht in einen direkten Kontext zu bringen sind, und daher glaube ich auch nicht, dass sich in einem derartigen Konstrukt dann eine Definition von "Deutsches Volk" unterbringen lassen würde.
Jedenfalls weiß ich, daß der große Otto von Habsburg die selbe
Interpretation dieses Wortes hat wie ich (LInk nicht zur Hand) - oder, mit
Verlaub und Respekt vor seinem Alter, ich wie er.Gott zum Gruße
Volle Zustimmung...mit einer Ausnahme...
DerBerliner, Donnerstag, 24.01.2008, 07:33 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
..und zwar hierzu:
Um das auf den Punkt zu bringen: ich glaube nicht, dass Begriffe wie
"Liebe", zumal in der von uns oben gewählten Definition, mit dem Begriff
"Heimat" leicht in einen direkten Kontext zu bringen sind, und daher
glaube ich auch nicht, dass sich in einem derartigen Konstrukt dann eine
Definition von "Deutsches Volk" unterbringen lassen würde.
Das Wort "Liebe" wird häufig zu einseitig gesehen. Die Griechen hatten dafür veschiedene Worte:
- agape
- eros
- philia
- stoika
...und darüber hat "Ratze" (B16) ja damals in Regensburg referiert.
Gurgeln möge jeder selber!
Insofern stecken im einen Wort deutschen Liebe mehrere Bedeutungen.
Allerdings bitte ich zu bedenken, daß sich viele Menschen der Liebe per se und insbesondere der Kraft derselben nicht wirklich bewußt sind.
Gruß
unumkehrbare Sachverhalte
Baldur der Ketzer
, Ketzerland, Donnerstag, 24.01.2008, 05:58 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
Hallo, weissgarnix,
Mag sein, aber dem wäre vermutlich auch so, wenn Deutschland ein Hort des
Patriotismus wäre, getragen vom "Deutschen Volk", in der reinsten Form,
die man darunter verstehen mag.
klar, aber dann würde mal NEIN gesagt, oder HALT - bis hierher und nicht weiter - wenn es an der Zeit wäre, eben dieses zu tun.
Realpolitik ist eben Realpolitik, mal
gewinnst du, mal verlierst du ... das hat mit Patriotismus per se nicht
arg viel zu tun, und man sollte die beiden Begriffe daher auch nicht
vermengen.
Man kann auch Politik als großes Casino betrachten, wenn man dazu die Abgeklärtheit besitzt. Und die Buße und die ganzen Demütigungen als Preis dafür betrachten, nicht gemorgenthaut worden zu sein.
Als Preis dafür, eine Handelsnation sein zu dürfen.
NUR : bräuchte es diese laufenden Tributzahlungen, wenn eine entschlossene Gegenströmung auch eine Gegeninformation bieten würde - so, wie es mittlerweile die russischen Internetquellen anbieten ?
Deswegen mag ich Putin, weil er sich für russische Interessen einsetzt. ch wäre froh, es gäbe einen deutschen oder meinetwegen auch europäischen Putin.
Ich denke mal, würde in einer großen Boulevardzeitung das geschrieben, was wir hier lesen und schreiben, sähe die politische Landschaft eventuell anders aus - ich schreibe bewußt eventuell, weil der Grad der Verblödung bereits so weit fortgeschritten sein kann, daß es nichts mehr helfen würde. Und nach dem Beitrag von Prosciutto (ich wäre froh, ich wüßte nicht so viel) ist ja auch zuzugestehen, daß es eines jeden freier Wille ist, sich bewußt dazu zu entscheiden, nichts wissen zu wollen, und abzutauchen.
Schwierige Kiste, das mit der Realpolitik. Unzweifelhaft hat sich die BRD das Wohlwollen gloabl teuer erkauft. Ob das sinnvoll waroder nicht, wer will das letztlich objektiv beurteilen. Subektiv aus meiner Warte aus war das scheiße.
Ich gebe dir Brief und Siegel drauf, dass auch Adolf Hitler und seine
Nachfolger, hätte Nazi-Deutschland den Krieg nicht verloren, sich in einer
heutigen Welt arrangieren und sowas wie "Realpolitik" hätte fahren müssen.
Gegen ein Sich-Arrangieren ist ja nichts einzuwenden, sofern es halbwegs *fair* bleibt.
Gerade aber die grobe Unfairness bestimmt aber doch den Konflikt, um den es hier geht, mit dieser kleinen dominanten lärmenden Minderheit.
Deutschland wäre gänzlich anders, vielleicht patriotischer, vermutlich
aber nationalistischer, aber auch die Nazis hätten erkennen müssen, dass
sie nicht alleine auf der Welt sind und nicht immer die Joker im Ärmel
haben ...
Ich habe große Achtung vor den Chinesen, bzw. Rotchina, soweit es die Vertretung der Landesinteressen betrifft. Ein Bekannter brachte mir mal zur Kenntnis, daß ein chinesischer Staatschef bei einem Empfang den deutschen Botschafter korrigierte, als dieser von Federal Republik of Germany sprach, und sagte ihm, das heiße Deutschland.
Respekt !
Na klar betreiebn auch die Chinesen Realpolitik, aber sie tun dies erfolgreich und zu ihren Gunsten.
Ob die Realpolitik der DDR 2.0 zu Gunsten des Landes und seiner Bürger verläuft, bezweifle ich.
eine entschlossene und unbeugsame
nationalistische
Strömung.
Wenn du genügend Leutchen dafür begeistern kannst ... Why not?
Mein Ratschlag: vergiß es!
Auch das ist mir klar, wenn, dann käme dies frühestens nach einer weiteren Weltwirtschaftkrise und einer vergleichbaren Lage wie 1930-33 zum Tragen, und dann wäre es doch echt zu spät. Die Wahlen zeigen ja, es gibt dafür offensichtlich keine aussichtsreiche Unterstützung. Das muß man respektieren. Schließlich muß man ja nicht mitfahren auf diesem Boot, man kann heutzutage das Boot wechseln.
Nationalismus, und in gewissem Sinne auch Patriotismus, sind mM nach ans
Ende ihres "life cycles" gekommen ...
aus einer völlig anderen Perspektive heraus gibt es Parallelen, die dafür (1), und wiederum dagegen (2) sprechen.
(1) Ich bin erklärter Gegner von Elektronik in Fahrzeugen, und Purist auf dem Stand von, sagen wir, 1980. Das kommt meinem Gefühl am nächsten, alles noch durchschaubar, extrem haltbar, zuverlässig, paßt.
Damals hatte ein 3 Liter Diesel eine Leistung von 80-90 PS. Heute, bei gleichem oder geringeren verbraucht, eine rund dreifache. Das sind Argumente, an denen kommt man nicht vorbei.
Vergleiche konventionelle Dreh- und Fräsmaschinen, für die Ewigkeit gebaut, robust, problemos, unkaputtbar, perfekt. Seit 100 Jahren die gleiche Technik. Dann schau Dir ein CNC-gestütztes Bearbeitungszentrum von heute a, und man erkennt, nur das, das Neue, kann es sein, das alte ist hoffnungslos von vorgestern, überholt, und nicht mehr sinnvoll.
(2) Beide Beispiele haben aber eines als Grundlage : einen nutzbaren Vorteil im Vergleich zum Altzustand.
Und den sehe ich im Multikultimischmasch der EU-dominierten Globalisierung, vor allem in der Umvolkung und Entnationalisierung, nicht. Nirgends. Ich sehe nur Nachteile im Vergleich zum patriotischen, möglichst autarken Nationalstaat.
vielleicht erleben wir ja in ein paar Jahren eine Art
"Backclash", wenn die Leute realisieren, dass "Heimat" und "Patriotismus"
irgendwie abhanden gekommen sind ...
Manche Dinge sind irreversibel, das gehört dazu. Man hat das endgültig eingebüßt. Und es ist zu spät. Es sei denn, man würde ein Wochenend-Heidiland als Disneypark einrichten. Nur so fürs gefühl....
nur aktuell kann ich nichts davon
erkennen, du ?
Leider nein, im Gegenteil, ich sehe es so, daß sogar die Schweiz *umgekippt* ist und sich freiwillig versenkt, bzw. ausgeliefert hat. Und aus meiner Sicht tat sie das ohne vernünftigen Grund. Dieses letzte Bollwerk gegen die Gleichmacherei und Fremdbestimmung.
Was soll man da noch sagen ? Nichts, nur den Kopf schütteln. Aber als Faktum ist es nicht wegzudiskutieren. Da bin ich mir Dir absolut einig.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
@Baldur
weissgarnix
, Donnerstag, 24.01.2008, 06:20 (vor 6576 Tagen) @ Baldur der Ketzer
Und den sehe ich im Multikultimischmasch der EU-dominierten
Globalisierung, vor allem in der Umvolkung und Entnationalisierung, nicht.
Nirgends. Ich sehe nur Nachteile im Vergleich zum patriotischen, möglichst
autarken Nationalstaat.
Das ist ja auch völlig in Ordnung, nur sehen das eben viele andere nicht so. Die EU "agiert" ja in diesen Dingen auch nicht wirklich, sondern "reagiert" lediglich ... die Leutchen darin wollen das so, briefen ihre Politiker so, wählen so, verfahren so. Ich würde nicht an meinem Schreibtisch hier sitzen können, wenn es anders wäre, denn bevor Österreich in die EU eintrat, hat das Deutsche Arbeitsamt mehrfach bei meinem damaligen deutschen Arbeitgeber angefragt, warum denn meine Fertigkeiten so special wären, dass ich da eine Arbeitsbewilligung kriegen sollte, wo es doch auch arbeitslose "deutsche" BWLer gibt. Und als ich kürzlich wieder einmal in meinem österreichischen Heimatdorf an der Bar stand, wer steht da neben mir und "berlinert" ? Ein Trupp Installateure aus der Hauptstadt, die über Vermittlung einer Zeitarbeitsfirma in besagtem Ort ein Kurhotel verarzten und nach eigenen Aussagen "fast ausschliesslich Projekte in Österreich machen" ... die finden das gut, ich finde das gut, viele andere finden das gut, andere wiederum finden das, aus ihren eigenen Gründen, nicht gut ... vermutlich österr. Installateure und deutsche BWL-Absolventen ...
Im Grunde genommen ist das auch wirklich nichts neues, verknüpfe die landläufigen Ansichten zum deutschen Reich (i.e. dem HRRDN) mit heutigen Mobilitätsmöglichkeiten, und du kommst im Prinzip auf dasselbe ... Zünfte, Gilden und ähnliches mal aussen vor.
Manche Dinge sind irreversibel, das gehört dazu. Man hat das endgültig
eingebüßt. Und es ist zu spät. Es sei denn, man würde ein
Wochenend-Heidiland als Disneypark einrichten. Nur so fürs gefühl....
Bin mir da nicht so sicher. Aber ich sagte ja: momentan sehe ich da auch nix.
Leider nein, im Gegenteil, ich sehe es so, daß sogar die Schweiz
*umgekippt* ist und sich freiwillig versenkt, bzw. ausgeliefert hat. Und
aus meiner Sicht tat sie das ohne vernünftigen Grund. Dieses letzte
Bollwerk gegen die Gleichmacherei und Fremdbestimmung.
@weissgarnix - mit Speck fängt man Mäuse
Baldur der Ketzer
, Ketzerland, Donnerstag, 24.01.2008, 06:39 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
Hallo, weissgarnix,
Ich würde nicht an meinem
Schreibtisch hier sitzen können, wenn es anders wäre, denn bevor
Österreich in die EU eintrat, hat das Deutsche Arbeitsamt mehrfach bei
meinem damaligen deutschen Arbeitgeber angefragt, warum denn meine
Fertigkeiten so special wären, dass ich da eine Arbeitsbewilligung kriegen
sollte, wo es doch auch arbeitslose "deutsche" BWLer gibt.
Hallo, Kollege !
Ich hätte auch nicht mein Geschäftsmodell durchbringen können ohne die EU, und ich muß zugeben, daß ich von der EU bisher eher positives als negatives erfahren habe, ganz im Gegensatz zur durchweg negativen Erfahrung mit dem BRDDR2.0-Affengebilde. Auch mit Österreich gabs ausschließlich positive Erfahrungen, was mir die ansässigen Österreicher kaum glauben wollen. Weil die ihren Ärger haben, usw.
Aber genau das ist so subtil, denn ohne ein paar schmackhafte Vorteile würde man die Umgestaltung ja nie hinkriegen.
Der Preis für diese Vorteile wird uns aber erst später serviert, wenn es unumkehrbar geworden ist.
Genau das ist das hinterfotzige an der ganzen Geschichte, das dicke Ende. Oder, zugestanden, auch nicht.
Da, wo ich mich aufhalte, gibts keine Migrationsbanden und keine Banlieues. Eigentlich könnts mir wurscht sein........wenn man so weit über den Dingen stünde. Aber das tue ich nicht.......ich ärgere mich trotzdem.
Beste Grüße vom Baldur
--
Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
unumkehrbare Sachverhalte
imperator, Donnerstag, 24.01.2008, 07:08 (vor 6576 Tagen) @ Baldur der Ketzer
(2) Beide Beispiele haben aber eines als Grundlage : einen nutzbaren
Vorteil im Vergleich zum Altzustand.Und den sehe ich im Multikultimischmasch der EU-dominierten
Globalisierung, vor allem in der Umvolkung und Entnationalisierung, nicht.
Nirgends. Ich sehe nur Nachteile im Vergleich zum patriotischen, möglichst
autarken Nationalstaat.Beste Grüße vom Baldur
---
was voellig rational und logisch ist, wie schon hier beschrieben:
und darum habe ich mir wieder mal 'Mein Kampf' vorgenommen.........
ottoasta
, Donnerstag, 24.01.2008, 05:50 (vor 6576 Tagen) @ Baldur der Ketzer
.....nur nützt unser aller Gerede hier nicht viel, solange es den §130 ff gibt! Da haben andere Strömungen (es müssen ja keine radikalen sein) keine Chance! Sobald einer den Kopf hebt und unbequeme Wahrheiten sagt, wird er mit diversen Paragrafen niedergemacht. Auch wenn er tausendmal Recht hat!
Keine Chance dem deutschen Volk wieder ein Rückgrat zu geben um im Ausland zu sagen: Ich bin Deutscher! Und bin stolz darauf! Das wurde uns gründlich ausgetrieben. Hier im Forum dürfte doch bekannt sein, durch wen!
Was sagen denn die jungen Leute: Ich bin Europäer! Und begreifen nicht, dass sie dafür bluten müssen! Statt zu sagen: Ich bin Deutscher, bin Stolz darauf und werde Europa gerecht mit aufbauen!
Wir als deutsche Nation sind immer nur als Zahlmeister willkommen. Ansonsten scheisst man auf uns!
Ich bin pessimistisch, es wird sich nichts ändern! Dazu ist die Gehirnwäsche in Funk und Fernsehen und Presse zu gut!
Gruss
Otto
--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi
"Deutscher Volks T E S T "
imperator, Donnerstag, 24.01.2008, 09:56 (vor 6576 Tagen) @ MausS
und welche Personen und Personengruppen sich ihm nicht zurechnen,
--
Welchem VOlk gehoert verallgemeinert, der Delliquent an.
Erklaert der Reisepass dies?
Ein voellig einfacher, gedanklicher Test:
Jedes Volk befindet sich mit jedem im Krieg.
Die Schuetzengraeben werden bezogen.
Der Delliquent bekommt eine Waffe in die Hand und gesagt, dass er die Seite waehlen soll.
1.) Er kann sich entweder auf die Seite stellen, mit denen er den Sozialstaat teilt, dessen Nutzniesser er ist und fortan beginnt auf diejenigen schiessen die aussehen wie er selbst,
2.) oder aber auf die eben benannte Seite gehen wo sich seine genetischen Ebenbilder befinden und dann auf die schiessen die keinesweg so aussehen wie er selbst.
Das ist der Lackmustest über die Volkszugehoerigkeit und jeder darf selbst entscheiden.
Die Graeben sind zu beziehen und die Schiesserei hat zu beginnen.
--
Jetzt kommst Du her und sagst, Moment, wir haben ja gluecklicherweise garkeinen Krieg!
Das ist aber falsch!
Der Krieg ist die Fortsetzung der Diplomatie die Fortsetzung der Kommunikation zwischen Menschen oder Laendern mit anderen Mitteln.
ALso ist der Krieg selbst, nur die extremste endgueltigste Form der Auseinandersetzung.
Was er aber tatsaechlich macht, er nimmt die Maske weg, zeigt das urspruenglichste Deiner selbst.
Und der oben beschriebene Vorgang fuehrt in der Praxis tatsaechlich zur Bildung eines Volkes, zuletzt zu sehen bei der "Meuterei auf der Bounty", als die Meuterer mit der Wahl des selbst ausgesuchten Schuetzengraben ein neues Volk das der Pitcairn-Menschen begruendeten, welches sich evolutionaer von diesem Tag an von allen anderen Voelkern unterschied.
pragmatisch einfach - "Deutscher Volks T E S T "
weissgarnix
, Donnerstag, 24.01.2008, 12:21 (vor 6576 Tagen) @ imperator
1.) Er kann sich entweder auf die Seite stellen, mit denen er den
Sozialstaat teilt, dessen Nutzniesser er ist und fortan beginnt auf
diejenigen schiessen die aussehen wie er selbst,2.) oder aber auf die eben benannte Seite gehen wo sich seine genetischen
Ebenbilder befinden und dann auf die schiessen die keinesweg so aussehen
wie er selbst.
Mir wäre die "genetische Herkunft" schnuppe, ich würde mich stattdessen auf die Seite stellen, auf der die besseren Schützen sind ...
pragmatisch einfach - "Deutscher Volks T E S T "
imperator, Donnerstag, 24.01.2008, 14:10 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix
Mir wäre die "genetische Herkunft" schnuppe, ich würde mich stattdessen
auf die Seite stellen, auf der die besseren Schützen sind ...
ohne Frage ist die Wahl des Deliquenten nicht vorhersehbar aber zu einem gewissen Teil berechenbar.
Ich habe, nur um mal ein Extrem zu benennen, Tuerken gesehen, die ueber Auslaender geschimpft haben und sich nur unter vielen Deutschen und einzelnen Tuerken wohl gefuehlt haben, ich habe Italiener kennengelernt, denen Auslaender vor allem deren Primitivitaet und gorillahaftes Gehabe auf den Keks ging - auch bei denen ist die Wahl vorhersehbar, die sind (Umwelt form den Menschen) vom menschlich positiven Deutschland staerker angetan als von jene die eine Zeitlang vorher ihrer Weggefaehrten durch die Geschichte waren.
"Die groessten Kritiker der Elche, waren frueher selber welche"
Deine obige Ehrlichkeit hingegen, nun ja, vielleicht argumentierst Du ja durch die sportlich abgesicherte BiathlonBrille, was ich mal frei in Deine Worte hineininterpretieren will...
