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Zur Inflation: Sie ist nun mit voller Wucht da - hier und heute ... mkT

igelei @, Lammd des Stasi2.0-Rollcommanders, Donnerstag, 24.01.2008, 12:11 (vor 6692 Tagen)

... das erste Mal in meinem Leben hat ein ganz normaler (will heißen nicht besonders umfangreicher) Wocheneinkauf über 100 Eurotze gekostet, von einer Woche zur anderen. Vor dem Eurotz lagen wir so um die 70 DM, nach dem Eurotz ging es sukzessive auf die 70-80 Eurotz Ende letzten Jahres, jetzt sind wir bei über 100.

Tja Axel W., wat nun? Aber der rettet offenbar lieber die Amibanken ...

MfG
igelei

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Da seids ihr aber noch billig gegen Ösi-Land;-)

sensortimecom @, Donnerstag, 24.01.2008, 13:25 (vor 6692 Tagen) @ igelei

Bei uns beträgt die Teuerung seit EURO-Einführung mehr als 50%. Alleine im Vorjahr 15%. Auch wenn das die Medien bestreiten.

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Dumme Frage zur Inflation

fridolin, Donnerstag, 24.01.2008, 13:35 (vor 6692 Tagen) @ igelei

Mir sei mal eine dumme Frage erlaubt:

Über die Höhe der Inflation und objektive Meßmethoden dafür kann man trefflich streiten. Will ich hier aber nicht.

Nun fällt mir auf, wie niedrig die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen derzeit im langjährigen Vergleich ist. Derzeit liegen wir in Deutschland so bei 3,9 % p.a. Wo gab es das früher, wenn die Inflation unbestreitbar hoch war?

In Zeiten der unbestrittenen Inflation (1970 oder 1980 mit den Ölpreisschocks und hohen Lohnabschlüssen) waren auch die Zinsen oben. So um die 10 % p.a. waren damals durchaus drin, wenn ich mich recht entsinne. Das ist ja eigentlich auch logisch, denn wer verleiht Geld für 4 Prozent, wenn die Inflation 5 Prozent beträgt?

Wie kommt's, daß auch bei längerfristigen Anleihen (die Leitzinsen beeinflussen allenfalls das kurze Laufzeitende) historisch niedrige Zinsen am Markt gezahlt werden, wir aber gleichzeitig eine hohe Inflation haben oder haben sollen? Können die Anleihenkäufer alle nicht rechnen?

Danke für Aufklärung.

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Dumme Frage zur Inflation

sensortimecom @, Donnerstag, 24.01.2008, 13:51 (vor 6692 Tagen) @ fridolin

Mir sei mal eine dumme Frage erlaubt:

Über die Höhe der Inflation und objektive Meßmethoden dafür kann man
trefflich streiten. Will ich hier aber nicht.

Nun fällt mir auf, wie niedrig die Umlaufrendite öffentlicher Anleihen
derzeit im langjährigen Vergleich ist. Derzeit liegen wir in Deutschland
so bei 3,9 % p.a. Wo gab es das früher, wenn die Inflation unbestreitbar
hoch war?

Nirgends. Bei einer Situation wie der heutigen wären z.B. in den 70er-Jahren die Stassen voll gewesen mit Demonstranten. Ich glaube, das kann sich von den Jungen heutzutage kaum wer vorstellen.

In Zeiten der unbestrittenen Inflation (1970 oder 1980 mit den
Ölpreisschocks und hohen Lohnabschlüssen) waren auch die Zinsen oben. So
um die 10 % p.a. waren damals durchaus drin, wenn ich mich recht entsinne.
Das ist ja eigentlich auch logisch, denn wer verleiht Geld für 4 Prozent,
wenn die Inflation 5 Prozent beträgt?

Ich glaube das gibts ganz einfache Erklärungen:
Sowohl Industrie als auch Konsumenten verkraften keinen Leitzinsanstieg über die 4%-Marke mehr. Das Leben läuft am äußersten Limit, zwischen Gratwanderung und Totalabsturz. Schuld: die Globalisierung. Das gabs früher einfach nicht. Wenn du die Kreditzinsen nur um 1% anhebst, bricht die gesamte Bauwirtschaft zusammen, weil die Häuslbauer nicht mehr zahlungsfähig sind. In Europa besteht dasselbe Problem wie in den USA, nur gibt das keiner zu.
Früher konnten sich Start-Ups, KMU`s und kleine Gewerbebetrieb auch mit Zinsen von 8 oder 10% über Wasser halten. Heute: absolut UNMÖGLICH.


Wie kommt's, daß auch bei längerfristigen Anleihen (die Leitzinsen
beeinflussen allenfalls das kurze Laufzeitende) historisch niedrige Zinsen
am Markt gezahlt werden, wir aber gleichzeitig eine hohe Inflation haben
oder haben sollen? Können die Anleihenkäufer alle nicht rechnen?

Berechnungstricks bei Infla-Raten. Werden durch dei schwerst verschuldeten Staaten mit allen Mitteln durchgezogen und zwar so raffiniert, dass Otto Normalverbraucher sie nicht durchschaut. Erst dann, wenn er am 10. kein Geld mehr am Konto hat, und sein Sparbuch plündern muss, um Tel, Gas, Strom, Auto und Versicherung zahlen zu können, wirds erst kritisch. Auch für die Banken. Und dort sind wir angekommen.


Danke für Aufklärung.

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Dumme Frage zur Inflation

weissgarnix @, Donnerstag, 24.01.2008, 13:59 (vor 6692 Tagen) @ fridolin

Wie kommt's, daß auch bei längerfristigen Anleihen (die Leitzinsen
beeinflussen allenfalls das kurze Laufzeitende) historisch niedrige Zinsen
am Markt gezahlt werden, wir aber gleichzeitig eine hohe Inflation haben
oder haben sollen? Können die Anleihenkäufer alle nicht rechnen?

Danke für Aufklärung.


Hi,

die Frage ist weder dumm noch sind deine Ansichten falsch. Nur zählt am Bondmarkt am mittleren/langen Ende die "Inflationserwartung" und nicht die aktuelle Inflation. Und der Markt geht eben derzeit von eher niedrigeren Zinsen und niedrigere Inflation in einem rezessiven Umfeld aus. Zeigt sich dann an einer sog. "flachen bzw. inversen Yield-Kurve". Normalerweise steigt die mit der Laufzeit an, das siehst du völlig richtig.

Daneben gibt es für große Bond-Manager, die nicht einfach irgendwie nur Bonds kaufen sondern bestimmte "Ladder-Strategies" fahren müssen (also eine Kombi aus Kurz- und Langläufern nach bestimmten Kriterien) das Problem des "Rate Lock-in", was nichts anderes heisst als dass sie ab einem bestimmten Punkt kaufen müssen, egal was die Yield ist, um sich diese, so niedrig sie auch sein mag, über die geplante Laufzeit zu sichern.

Die Inflationserwartungen des Marktes, allerdings des US-Marktes, kannst du im Link in diesem Posting selbst ersehen: http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=6704

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Dumme Frage zur Inflation. Ganauer, Antwort zu den Preisteigerungen

prinz_eisenherz, Donnerstag, 24.01.2008, 23:52 (vor 6692 Tagen) @ fridolin

Hallo fridolin,
die Frage ist mir ebenso durch den Kopf gegangen, zumal ich mich noch an Zeiten erinnern kann, wo dieser Automatismus, hohe Preissteigerungsraten auf der einen Seite sind gleich hohe Zinsen, insbesondere bei den Staatsanleihen, auf der anderen Seite.

Inzwischen, auch durch die Teilnahme hier im Forum, sehe ich Geld wie eine ganz normale Ware an, wie Schweinehälften oder Socken. Geld als ein Produkt, welches vergleichbar im Preis nach den Regeln von Angebot und Nachfrage funktioniert.

Zu den Zinsen, z. b. bei deutschen Rentenpapieren. Der Staat versucht die Neuaufnahme der Schulden zu reduzieren, u. a. durch die massive Erhöhung von Steuerabgaben, wie die Mehrwertsteuer und er baut einen Teil seiner steuerfinanzierten Bürgerwohltaten ab, durch den Verkauf von Immobilen, von Infrastruktur bei der Energie und dem Wasser, im Gesundheitswesen.

Die Frage ist somit: Wie hoch ist seine dringende Nachfrage nach Geld, um neue Schulden machen zu müssen, sich Geld kaufen zu müssen und wie hoch ist das Angebot an Geldbesitzer und Geldproduzenten auf dem Kapitalmarkt, um es mit einigermaßen Zinsen irgendwo sicher unter zu bringen? Die Nachfrage nach neuen Geld ist gering und das Geldangebot, nicht zuletzt wegen des unaufhörlichen Druckens und des Einschleusen von Geld in den Markt, das Angebot an Geld auf der Suche nach einer Zinsanlage ist ungeheuer hoch.

Warum also sollte jemand, der Geld auf dem Kapitalmarkt für neue Schulden braucht, warum sollte der höhere Zinsen bezahlen?

Und die Suche nach Anlagen mit höheren Gewinnen auf sein Geld, das ist doch eine der Hauptursachen der jetzigen Misere, wo der kreative Verstand von Menschen nach Möglichkeiten suchen, für sein Geld hohe Zinsen zu bekommen, bei einer scheinbaren Sicherheit und hofft, rechtzeitig aus den Anlagen herauszukommen, weil jedermann erkennen kann, das die höheren Zinsen nur mit sehr viel höheren Risiken erlangt werden können, in Sondersegmenten, oder mit dem Verkauf von einer schönen Verpackung mit Müll als Inhalt, die US - Kreditbetrug bei den Immobilen.

Angesichts dieses Falles, frage ich mich wirklich, warum sich auf einmal alle so über einen Betrug von lächerlichen 5 Milliarden Euro bei der französischen Bank erregen. Das ist ein Fall, der voll, krass und korreged in die Landschaft passt.

bis denne
eisenherz

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Iwo, Du bist einfach arrivierter geworden ;-) Mal den Kaviar weglassen !

Taktiker, Freitag, 25.01.2008, 01:08 (vor 6692 Tagen) @ igelei

Jede Wette, dass Du voll aus dem Leim gegangen bist, mei Liaba, oder ?![[zwinker]]

Werd' ich heute abend überprüfen. Mal sehen, wo die Yorckschlösschen-Preise hingewandert sind - dort war ich seit der Französischen Revolution nicht mehr.

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