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The Economics of SEX - aus einer neuen, empirischen Studie

weissgarnix @, Donnerstag, 24.01.2008, 13:44 (vor 6576 Tagen)

lso Herrschaften, jetzt mal zu den wirklich wichtigen Themen:

womit erfreut das führende Wirtschaftsmagazin der westlichen Welt seine treuen Leser in seiner letzten Ausgabe, quasi zur intellektuellen Aufmunterung in Zeiten von Börsenpanik und Kreditfiasko ? - Mit einem Ganzseiter zur Ökonomie des horizontalen Gewerbes ...

Ein gewisser Steven Levitt von der Uni Chicago, Eingeweihten bekannt durch sein gänzlich anti-orthodoxes Werk zur Alltagsökonoomie "Freakonomics" (quasi der dottore der Amis) und sein akademischer Compagnero Sudhir Venkatesh (Columbia University), haben in ihrem jüngsten Werk "An empirical analysis of street-level prostitution" insgesamt 2200 "Transaktionen" von Chicagoer Strassenprostitutierten in 3 unterschiedlichen Stadtbezirken unter die Lupe genommen. Dabei brachten sie folgendes an's Licht, im wahrsten Sinne des Wortes, sozusagen:

1) Räumlich gesehen konzentrieren sich über 50% des Gewerbes auf lediglich 0,3% der in Frage kommenden Strassen. Erklärung: Die Damen und ihre Kunden müssen in der Lage sein, sich schnell und unkompliziert zu finden, daher bilden sich sowas wie Stammplätze und "Claims" ... (aber das kannten wir ja schon zu genüge aus diversen US Krimiserien)

2) Durchschnittlicher Stundenlohn liegt bei 25-30$, ungefähr das 4-fache dessen, was die Damen mit ihrer Qualifikation ausserhalb der Prostitution verdienen hätten können. Allerdings scheint das angesichts der Jobrisiken enorm, weil Sex ohne Kondom war bei den untersuchten Transaktionen die Norm, ausserdem besteht ein durchschnittliches Risiko von 1 Misshandlung pro Monat.
Das Risiko, im Knast zu landen, hingegen verschwindend gering, laut Levitt war die Wahrscheinlichkeit dieser Prostituierten, einem Cop als Freier zu begegnen höher, als von einem eingesperrt zu werden.

3) Preispolitik verläuft ziemlich ähnlich zu "normalen" Geschäften, soll heissen gestaffelt nach Servicelevel und Qualität. Es kommt zur Ausbildung von "Marktsegmentierungs"-Strategien, weisse Freier bezahlen darüberhinaus mehr als Schwarze, wobei die Damen den weissen Freier zunächst einen Preis nennen lassen, während sie den Schwarzen von sich aus ein Angebot machen. Hingegen scheint es, entgegen der landläufigen Erwartung, attraktiven Prostituierten nicht zu gelingen, einen deutlich höheren Preis durchzusetzen als andere.

4) Huren mit Zuhälter - Achtung! - verdienen besser als andere, arbeiten weniger Stunden und werden weniger oft Opfer von Gewalttaten. Erklärung: Zuhälter bezahlen besser als "Mindestlohn" und verschaffen auch bessere Arbeitsbedingungen, um die "besten Leistungsträger" zu finden und zu halten.

Toll, was Wirtschaftswissenschaftler so alles untersuchen und rausfinden, findet ihr nicht ?

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The Economics of ROOOOFL - The Economics of SEX

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Donnerstag, 24.01.2008, 14:16 (vor 6576 Tagen) @ weissgarnix

lso Herrschaften, jetzt mal zu den wirklich wichtigen Themen:

[[euklid]] [[euklid]] [[euklid]] [[euklid]] [[euklid]]

Dieses "wichtige" Thema mag ja fuer die gesamte Staatsmafia auch der BRDDR/DDR 2.0 mit allen ihren mafios-fiesen Huren und Zuhaeltern von hohem Interesse sein, weil ihnen ihre mentale Zerruettung und Verrottung kaum noch geeignete Spielplaetze offen haelt, und irgendjemand muss ja fuer diese Horizontal-Industrie Geld uebrig haben und bezahlen, weil ohne Moos nix los.

Toll, was Wirtschaftswissenschaftler so alles untersuchen und rausfinden,
findet ihr nicht ?

Ich vermag nur noch das Qualifikationssiegel der Voll-Erbaemlichkeit vergeben, was "Wirtschaftswissenschaftler" (plumper geht's mit dem Benennen von Qualifikations-Stoepseleien wohl kaum noch) so alles mit Steuerzahlerdepps Kohle "erforschen".

Lieber Himmel, wie erbaermlich!

[[kotz]] [[kotz]] [[kotz]]

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

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