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Wer braucht denn eigentlich AKTUELL Geld? Mal syst4ematisch!

heller @, Freitag, 25.01.2008, 01:36 (vor 6576 Tagen) @ dottore

Diese Lösung scheint mir komplett am Ziel vorbeizuschießen:
Denn die Gießkannenlösung beschenkt alle Amerikaner und ist nur ein Nasenwasser für die paar Prozent, die es jetzt wirklich nötig hätten (wobei man noch trefflich darüber streiten kann, ob es sinnvoll ist, alle "Bedürftigen" rauszuhauen).

Ich versuche es mal mit systematischem Durchkämmen.

Die Subprime-Krise heißt doch:
1) Es gibt mehr fallierende Häuslebesitzer in USA als ursprünglich berechnet
(oder MEINEN die Gläubiger nur, es KÖNNTE mal mehr geben?)
2) Die Preise für Immos haben die Hochs überschritten und allgemeine Auffassung ist, dass diese Hochs für einige Jährchen nicht mehr erreicht werden.

Wer ist denn nun eigentlich Hilfebedürftig?
Die Banken,
die die Kredite weiterverkauft haben? Nö!
Hilfsbedürftig sind AKTUELL die Banken - vermutlich eher kleine und lokale - die an nicht mehr zahlungsfähige Hinzes und Kunzes überhöhte Kredite gaben. (Hätten sie es nicht getan, wären sie vermutlich schon vorher durch die oben genannten Banken aus dem Markt gedrängt worden.)
SPÄTER wird WAHRSCHEINLICH dieser Kreis der Betroffenen gigantisch ansteigen, wenn sich die HAUSRPEISE UND die ZINSEN UND das VERTRAUEN nicht wieder um ein Jahr zurückdrehen lassen.


Die Häuslebesitzer,
die sich den Kredit leisten können und keinen weiteren brauchen? Nö.
Es sind AKTUELL die hilfsbedürftig,
die vom Wertverfall ihrer Immobilie AKTUELL betroffen sind, weil sie jetzt keinen zusätzlichen Hypokredit für die Hütte bekommen oder die steigenden Zinsen dafür nicht mehr bezahlen können oder ihr Häuschen gerade verkaufen wollten und nun sie nun nicht mehr zum notwendigen Preis loswerden.

SPÄTER wird WAHRSCHEINLICH dieser Kreis der Betroffenen gigantisch ansteigen, wenn sich die HAUSRPEISE UND die ZINSEN UND das VERTRAUEN nicht wieder um ein Jahr zurückdrehen lassen.

Die SIV-Anleger, die Gläubiger der Kredite,
die nun - direkt durch Kauf der Kredite oder indirekt über die bunten SIVs - nun als Gläubiger für nicht mehr bewertbare Kredite dastehen. Darunter gibt es auch AKTUELL Bedürftige und nicht Bedürftige.
Sind es die, in deren Portfolio die SIVs einen untergeordneten Stellenwert hatten? Nö.

Es sind AKTUELL diejenigen hilfsbedürftig,
die so stark von der Subprime-Krise betroffen sind (weil sie zuviel SIVs im Depot haben), dass sie aktuell dringend mehr Flüssiges brauchen als sie bekommen. Das kann bei den Instituten sein, dass plötzlich ihre Bilanz nicht mehr zulässig ist oder durch das Rating die Kapitalkosten in die untragbare Höhen schnellen. Bei den Privaten sehe ich erstmal "nur" Buchverluste. AKTUELL sind nur die hilfsbedürftig, die die SIVs als gerade versilbern wollen, um damit aktuelle Verpflichtungen zu begleichen.

SPÄTER wird WAHRSCHEINLICH dieser Kreis der Betroffenen gigantisch ansteigen, wenn sich die HAUSRPEISE UND die ZINSEN UND das VERTRAUEN nicht wieder um ein Jahr zurückdrehen lassen.

Die allgemeinen Anleger, Sparer etc.
Aber auch unter denjenigen, die nun über allgemeine Kursverluste an den Börsen oder über die ungünstigeren Kreditbedingungen bluten müssen,
sind AKTUELL diejenigen hilfsbedürftig,
die aktuell dringend mehr Flüssiges brauchen als sie bekommen.

SPÄTER wird WAHRSCHEINLICH dieser Kreis der Betroffenen gigantisch ansteigen, wenn sich die HAUSRPEISE UND die ZINSEN UND das VERTRAUEN nicht wieder um ein Jahr zurückdrehen lassen.


Und wenn man nun die Liste der Bedürftigen durchgeht und schaut, was staatlicherseits jetzt als AKTUELLES Gegenmittel verkauft wird, dann kann ich nur den Kopf schütteln.

Meine Zeit für's Posten ist leider schon längst überschritten.
Ich wäre sehr dankbar, wenn Ihr hier systematisch weitermachen würdet.
Denn die AKTUELLE Notmaßnahme betrifft ja vorranig die US-Bürger.
Bezahlt wird es jedoch über Dollarverwässerung vom Rest Welt.
Und dann heißt es ja, die Hälfte der Supprime Kredite seien an den Rest der Welt verkauft worden. Wer ist denn dort aktuell und später Betroffen - und wem wird unter die Arme gegriffen?

Schönen Tag noch,
Heller

Hi,

die Zeit drängt. Daher haben sich die beiden Parteien (Rep, Dem) auf das
geeinigt:

1. Es gibt "Steuer-Rabatte" von 300 bis 1200 USD.

2. Pro Kind nochmal 300 USD/je. Bis max. 1200.

3. Begrenzung: Einkommen (single): 75.000 USD/yr. Paare 150.000.

4. Die 300 USD erhalten auch solche Paycheck-Empfänger, die unterhalb der
Besteuerungsgrenze liegen.

Haufen Holz für den Steuerzahler.

Gruß!

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  • US-Kurbel-Plan scheint zu stehen - dottore, 24.01.2008, 09:44 [*]
    • US-Kurbel-Plan scheint zu stehen (mL) - aemb, 24.01.2008, 09:53
    • ob das hilft? - ist zwar auch Geld, aber eben nur Kleingeld... - richie, 24.01.2008, 09:54
      • Stimmt, von der Steuer, über die Schuldner zu den Banken, kleine Quersubvention gefällig. (oT) [ [ kein Text ] ] - prinz_eisenherz, 24.01.2008, 12:50
    • Kurbel? - Elmarion, 24.01.2008, 09:54
      • Vielleicht muss auch noch der Rauschebart aus den pakistanischen Bergen wieder ran! (oT) [ [ kein Text ] ] - Elmarion, 24.01.2008, 10:07
    • Das ist ähnlich dem Versuch - lechat, 24.01.2008, 10:37
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          • @Miesespeter - Die Bahn ist frei - weissgarnix, 24.01.2008, 13:03
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    • Wer braucht denn eigentlich AKTUELL Geld? Mal syst4ematisch! - heller, 25.01.2008, 01:36

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