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Zwischen Hammer und Amboß: Ägyptens Mubarak weiß es schon, USrael wohl noch nicht

JoBar, Sonntag, 27.01.2008, 03:24 (vor 6574 Tagen)

Die Kampf-Medien der Betreiber der Palestinenser-KZs schäumen wieder einmal. Stellvertretend das hier:

27.01.08, 09:49
Grenzkonflikt - Israel fordert Ägypten zum Einschreiten auf
Angesichts des ungebrochenen Stroms verzweifelter Palästinenser aus dem Gazastreifen nach Ägypten hat die israelische Regierung laut Medienberichten die Regierung in Kairo aufgefordert, die Ordnung am Grenzübergang Rafah wiederherzustellen.


Der ägyptischen Polizei gelingt es bisher nicht, die Grenze zu sichernAmos Gilad, ein ranghoher Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, habe auf Geheiß von Verteidigungsminister Ehud Barak bei Gesprächen mit ägyptischen Regierungsvertretern Maßnahmen gegen den unkontrollierten Grenzübertritt von Palästinensern aus dem Gazastreifen gefordert, berichtet die israelische Tageszeitung „Haaretz“ in ihrer Internetausgabe.

Bislang ist es den ägyptischen Sicherheitskräften nicht gelungen, die seit Mittwoch zum Teil zerstörten Grenzanlagen wieder zu schließen. Tausende Palästinenser, die sich wegen der israelischen Blockade des Gazastreifens in Ägypten vor allem mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Treibstoff versorgen, haben seither die Grenze passiert. Ägypten hatte die Grenze vor sieben Monaten nach der Machtergreifung der radikal-islamischen Hamas im Gazastreifen geschlossen.
...
aus http://www.focus.de/politik/ausland/nahost/grenzkonflikt_aid_235116.html

Focus und die anderen Nix-Blicker texten wieder einmal ahnungslos die Vorgaben des "Polit-Büros" herunter.
Jedem, der in Ägypten die allgegenwärtige Polizei- und Militär-Präsenz erlebt hat, bleibt ob dieser Ignoranz der Mund offen stehen. Aus Gesprächen mit Ägyptern erfährt man sehr schnell, daß die dortige Politkaste damit keine wohltätigen Beschäftigungs-Programme fährt - es ist nur der Deckel auf einem brodelnden Dampdruck-Topf!

Ebenso klar ist auch, daß Mubarak nur auf Druck seinens größten Finanziers ... hmm ... wer ist das wohl ... ach, ja die USA ;) versuchte die gefallene Mauer am Palestinenser-KZ "Gaza" wieder zu schließen.

Aber weshalb gingen ägyptische Polizei und Militär so zaghaft vor?
Nun, nach meinen Kenntnissen dürfte mit einem Blutbad unter den "palästinensischen Glaubensbrüdern" den derzeit Herrschenden der Dampfkessel um die Ohren fliegen. Sobald Mubarak weggefegt wird, und daran dürfte es keinen Zweifel geben, wird Ägypten zu Iran II.
Nicht was die Atom-Anreicherung angeht, sondern was eine Ayatollaisierung betrifft.

Und somit befindet sich auch USarel zwischen Hammer und Amboß:
Unternehmen sie nichts gegen die gefallenen Mauer, den gefallenen KZ-Zaun, den freien Durchgang zuwischen Gaza und Ägypten so stärkt das die Hamas - wohl mit den von Israel gefürchteten Konsequenzen.
Zwingen sie aber ihre ägyptischen Vasallen den Bogen zu überspannen, so fliegt ihnen Nahost um die Ohren ( Was aber sowieso nach einem Zusammenbruch der USA geschehen wird ).

Gab es da nicht neulich erst ein Posting über unabwendbare Kollapse? [[smile]]

BTW Die vielen von mir in Israel kennengelernten Otto und Lieschen Normaljuden tun mir leid; sie sind an dieser Situation ungefähr so "schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im Ex-Jugoslavien, in Afghanistan, und an ähnlichen "Großtaten" der absurdistanischen Polit-Marionetten.
Ein Scheißspiel :(((

Grüße

J

antworten
 

Offnet die Ventile! Schnell : sonst wird es heiss und hell

Emerald, Sonntag, 27.01.2008, 04:40 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

Geschrieben von Emerald am 28. Juli 2006 22:53:34:

In Aegypten, Jordanien und selbst Saudi-Arabien formieren sich täglich
grössere Demonstrationen, welche den geschundenen Mitbrüder in Libanon,
und den Hamas - Freiheitskämpfern in Palästina ihre moralische Unter-
stützung zukommen lassen.

Die US-abhängigen Regierungen in den drei Ländern sehen mit grosser Sorge,
einer Entwicklung entgegen, welche sehr schnell nicht mehr kontrollierbar
ist.

Die doppelzüngigen Statements der dortigen Regierungen giessen Oel ins
Feuer der jungen Hizbollah - Sympatisanten, welche via Fernsehen dem
rund-um-die-Uhr ablaufenden Vernichtungskrieg zuschauen müssen.

Selbst islam-kritische Kreise wechseln zu Hizbollah-Anhängern, und verurteilen
unverholen und unter Androhung von Waffengewalt die isreal. Aggression .

Die US-Aussenministerin muss, früher als geplant, zurückkommen um wieder einmal
einen hinterhältigen Friedensplan bzw. - Appell zu erörtern. Ich befürchte
die Geschundenen und Geprellten werden dieses Spiel schlichtweg nicht mehr
mitmachen, sondern bei jeder sich bietenden Gelegenheit selbst Hand anlegen.

Vor einem Monat wurde hier spekuliert, wie lange Aegypten , Jordanien und
Saudi-Arabien noch von den jetzigen Cliquen regiert würden.

Emerald.


PS:
Oeffnet die Ventile schnell!
Sonst wird es heiss und hell.

antworten
 

Jeder Israeli lebt auf gestohlenem Land...Unrecht von Anfang an

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 05:53 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

Dem muß ich doch heftigst widersprechen:

BTW Die vielen von mir in Israel kennengelernten Otto und Lieschen Normaljuden tun mir leid; sie sind an dieser Situation ungefähr so "schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im Ex-Jugoslavien.....

Die große Mehrzahl der jüdischen Staatsbürger Israels, wobei die wenigen Indigenen mit israelischem Paß eh nicht zählen, sind ganz bewußt in dieses Land eingewandert und haben die Indigenen ermordet und vertrieben, obwohl sie woandern wesentlich sicherer gelebt haben, weil sie glauben, ihr Gott hätten ihnen dieses Land versprochen, und weil sie meinen, daß sie dies dazu legitimiert, Mord an den Einheimischen und Landdiebstahl zu begehen.

Aus schwerstem Unrecht kann kein Recht entstehen!

Und es komme keiner mit der Mähr, dies sei eine Folge der Verfolgung der Juden in WW2, denn erstens wurden mehrere andere Gebiete angeboten, wo die Verfolgten hätten leben können, und zweitens sieht es eher danach aus, als sei WWII von außen inszeniert und installiert worden u.a. mit dem Ziel, die große Masse der Juden aus Zentral- und Ost-Europa zu vertreiben und nach Palästina zu drängen, wo sie überwiegend als geachtete, fest etablierte Teile der Gesellschaft gelebt hatten. Das war die Idee des Zionismus, der von orthodoxen Rebbes als ihr größter Feind angesehen wird.

Und drittens enstünde auch daraus kein Recht, den Palestinänsern ihre natürlichen Rechte auf Leben, Boden und Eigentum zu nehmen. Und viertens hätte man sich ja mit den Indigenen auch arrangieren können und diese höflich und bescheiden um Mitwohnrechte bitten können. Anstatt dessen kamen Herrenmenschen, die mordeten, stahlen etc. und das bis heue täglich tun.

Es ist ferner erwiesen, daß die zionistischen Führer während WW2 größten Druck auf UK/US ausgeübt haben, keine verfolgten Juden ins Land zu lassen, außer die mit viel Geld, damit diese entweder nach Israel gelangen oder emordert werden, was deren infame Mittäterschaft beweist!

Also bitte kein Mitleid mit Menschen, die bewußt anderen Menschen ihr Leben nehmen (= ermorden), sowie Land und Eigentum stehlen mit der, wie ich meine, extrem dubiosen Begündung, ihr Gott Jahwe hätte ihnen dies versprochen.

Für Massenmord und Vertreibung kann es keine Gründe geben - nicht in Israel und auch nicht anderwo. Niemals!

Dies ist m.M.n., basierend auf meiner religlösen Überzeugung, nicht mit der Ethik des Jesus von Nazareth vereinbar, der die Regeln des Miteinander bestimmen sollte und dessen Ethik die Gesetze Europas und das Vökerrecht etc prädend sind.

Insofern vergeht sich m.M.n. jeder, der das berühmte "Existenzrecht Israels" verteidigt, gegen die Fundamente unserer Ethik.

Achtung: das betrifft natürlich nicht das Existenzrecht der Menschen, welches selbstverständlich unantastbar sein muß, doch ein Staat, von Anfang an auf Unrecht aufgebaut, kann daraus für sich als Einheit kein Existenzrecht ableiten. Außerdem könnte jeder jüdische Israeli sehr leicht in eine Land seiner Wahl auswandern. Niemand wird gezwungen, in Israel mit seinen Steuern die Verbrechen gegen die Indigenen zu finanzieren.

Pardon, aber Massenmord und Vertreibung als:
Ein Scheißspiel :(((

zu bezeichnen, finde ich höchst unpassend. Mord ist Mord, egal wer diesen an wem begeht (aber in D./A. gelten ja leider wohl andere Regeln).

"schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im Ex-Jugoslavien, in Afghanistan, und an ähnlichen "Großtaten" der absurdistanischen Polit-Marionetten.
Nun, es gibt nicht zu wenige Deutsche, die u.a. deshalb ihre Heimat verlassen haben. Ich gehöre dazu.

antworten
 

Lieber "Hüter der Reinen Wahrheit",

JoBar, Sonntag, 27.01.2008, 07:44 (vor 6574 Tagen) @ DerBerliner

Dem muß ich doch heftigst widersprechen:

Niemand zwingt Dich zum Widerspruch, es ist ausschließlich Dein Wollen!
Stehe also dazu!

BTW Die vielen von mir in Israel kennengelernten Otto und Lieschen
Normaljuden tun mir leid; sie sind an dieser Situation ungefähr so
"schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im
Ex-Jugoslavien.....

Die große Mehrzahl der jüdischen Staatsbürger Israels, wobei die wenigen
Indigenen mit israelischem Paß eh nicht zählen,

Genau solche rechthaberischen und klugscheißerischen Formulierungen von Dir verleiden mir Deine Postings.

sind ganz bewußt in dieses
Land eingewandert und haben die Indigenen ermordet und vertrieben,

Leider ist die Welt nicht so schön schwarz/weiß wie Du sie gern hättest.
So erfuhr ich in Kairo, daß die jüdischen Einwanderer zB das Land zur Gründung der Stadt Tel Aviv ganz legal Palestinänsern abkauften - angeführt von deren bestechlichen geschmierten Anführern.
Wenn mir sogar Moslems bestätigen das dies vieler Orts in Palestina so geschah, dann scheint es mir ziemlich glaubhaft zu sein.

Im Übrigen dürfte auch Dir nicht entgangen sein, daß ich ein heftiger Kritiker USraels, der Ostküsten-Clans, der "hehren Staatsgründung Israels", der Meute um Olmert, etc. etc. bin.
Und das ich dabei trotzdem noch in der Lage bin zu Differenzieren.


< ganz viele "reine Wahrheiten" snipped >

Pardon, aber Massenmord und Vertreibung als:
Ein Scheißspiel :(((

zu bezeichnen, finde ich höchst unpassend. Mord ist Mord, egal wer diesen
an wem begeht (aber in D./A. gelten ja leider wohl andere Regeln).

"schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im Ex-Jugoslavien, in
Afghanistan, und an ähnlichen "Großtaten" der absurdistanischen
Polit-Marionetten.
Nun, es gibt nicht zu wenige Deutsche, die u.a. deshalb ihre Heimat
verlassen haben. Ich gehöre dazu.

Kann eben nicht jeder so göttlich sein wie Du


Wenn Du Deinen überheblichen Umgangston nicht heftigst veränderst, dann verschone mich zukünftig mit jeglichen Antworten auf meine Postings.


J

antworten
 

@JoBar - zu Deinen Angriffen - und zum Kastenwesen in Israel

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 08:24 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

Halo JoBar,

Wenn Du Deinen überheblichen Umgangston nicht heftigst veränderst, dann verschone mich zukünftig

Wir haben wohl ein Sender-Empfänger Problem, denn ein "überheblicher Umgangston" lag und liegt mir fern, und ich bedauere sehr, daß dies bei Dir so angekommen ist.

>wobei die wenigen Indigenen mit israelischem Paß eh nicht zählen,
[quote]Genau solche rechthaberischen und klugscheißerischen Formulierungen von Dir verleiden mir Deine Postings.
[/quote]

Dir ist sicher nicht entgangen, daß die wenigen Einheimschen, denen man einen isralischen Paß gewährt hat, Bürger zweiter Klasse sind oder wie manche sagen, sogar dritter Klasse, denn nicht wenige Ashkenazim schauen auf ihre Sepharischen Brüder herab (das Wort "Volksgenosse", welches nicht zu meinem aktiven Wortschatz gehört, läge angesichts dieser rassistischen Betrachtungsweise nahe, würden es nicht manche als Provokation empfinden, darum hier nur als Erinnerung an andere finstere Zeiten, wo derartige Denke leider verbreitet war) und sehen sich selbst als höherwertig an.

Vielleicht sind die Einheimischen sogar nur vierte Klasse, denn ich glaube, viele Sepharden betrachten die "Russen" und andere als unter sich stehend. Jedenfalls ist das eine in meinen Augen höchst rassistische Kasten-Gesellschaft, die Indien kaum nachsteht:
1. Ashkenazim
2. Sepharden
3. "Russen" und andere Juden
.... lange gar nichts
4. Der Rest - d.h. die Einheimischen

Das meinte ich damit. Was gibt Dir also den Grund, meine Bemerkung so grob und persönlich zu qualifizieren?

Es sei nicht bestritten, daß es ein paar wenige Zuwanderer gab, die ihren Boden legal gekauft haben. Es gibt immer und überall die berühmten Ausnahmen. Damit die heutigen permanenten Verbrechen zu rechtertigen, fände ich aber abstrus.

Im übrigen erlaube ich mir zu bemerken, daß ich - im Gegensatzu zu Dir - mit keinem Wort persönlich geworden bin, sondern allein zu historischen Fakten etwas bemerkt habe. Warum also diese heftigen persönlichen Angriffe?

Ich bitte höflich darum, davon in Zukunft absehen zu wollen. Ist das möglich?

Gruß

antworten
 

@JoBar: Gelbe Karte ....

Chef @, Sonntag, 27.01.2008, 08:43 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

Die große Mehrzahl der jüdischen Staatsbürger Israels, wobei die

wenigen

Indigenen mit israelischem Paß eh nicht zählen, [/b]

Das war eine sachliche Aussage - egal ob richtig oder falsch!

Genau solche rechthaberischen und klugscheißerischen Formulierungen von
Dir verleiden mir Deine Postings.

Und das war eben nicht sachlich, sondern beleidigend.

antworten
 

@Chef - Hier ist eine Übersetzung für Dich:

JoBar, Sonntag, 27.01.2008, 09:23 (vor 6574 Tagen) @ Chef

Gelbe Karte .... wobei die Gelben Karten eh nicht zählen!

Fühl mal in Dich rein, wie denn diese objektiv sicher richtige Aussage so auf Dich wirken würde.
Sprache ist nicht einfach eine Aneinanderreichung von Wortinhalten, da wird viel mehr transportiert. Falls nicht so wie jetzt zur Demonstration, dann sollte Dir diese Art bevorzugter Botschaften mancher Poster eigentlich zumindest ein Stirnrunzeln entlocken.

Genau solche rechthaberischen und klugscheißerischen Formulierungen von
Dir verleiden mir Deine Postings.


Und das war eben nicht sachlich, sondern beleidigend.

Sicher, das womit "der Erleuchtete" meinte mich abputzen zu müssen.
Aber geschenkt, manchmal muß man eben für seine Überzeugung einstehen und einen Preis zahlen.
Im übrigen habe ich nie mehr Probleme mit Leuten auf meiner mentalen Ignore-Liste.

Und die Liste der Genervten können wir auch gleich erweitern: Mephistopheles, Kosh, JoBar


Sonntags-Grüße

J

antworten
 

„Und die Liste der Genervten können wir auch gleich erweitern: Mephistopheles, Kosh, JoBar“

Wanja, Sonntag, 27.01.2008, 10:21 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

ich faß es nicht – daß sind Argumente (!!!) – erst mal denunzieren, wenn man denn nicht mehr weiter kommt..............tsss...typisch [[wut]]

antworten
 

(Nicht mehr) genervt, sondern interessierter Beobachter des...(langer Text)

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 11:51 (vor 6574 Tagen) @ Wanja

..des am Ende der Kultur (jeder Kultur!) und hier im Forum! aufkommenden Phänomens der Fellachenreligion.
hier dazu ein Auszug aus Oswald Spengler: Untergang des Abendlands

Die Fellachenreligion hat ihren Namen von den Ägyptischen Bauern (Fellachen), die im Angesicht des hervorragenden Kultursymbols der Pyramiden dumpf ihre Felder bestellten, ohne zu über das Knowhow zu verfügen, wie solche technischen Meisterleistungen überhaupt möglich waren.

Fellachenreligion beginnt, wo das Erforschen der Realität sich wandelt in Erforschen der letzten Wahrheiten in Büchern.
Diesem Phänomen begegnet man überall auf der Welt, sei es Angkor Wat, die es die versunkenen Städte der Maya, die Bauern in der Provence, die neben den noch bestehenden römischen Aquädukten im Mittelalter den Pestepidemien hilflos ausgeliefert waren, ohne überhaupt zu ahnen, das eben diese Aquädukte die beste denkbare Pestprophylaxe waren.
Dei Fellachenreligion ist gekennzeichnet durch tiefe Gläubigkeit und Frömmigkeit; die Leistungen der Kultur werden nicht mehr verstanden, sondern allenfalls noch tradiert. Im besten Falle mutieren die Wissenschaftler der Kultur wie Hypokrates und Asklepios zu Göttern.
Kennzeichnend für die Fellachenreligion ist das, wie es Jobar sehr treffend ausgedrückt hat: "Hüter der reinen Wahrheit".
Man versteht nicht mehr, wie die Ergebnisse der Kultur zustande gekommen sind, sondern tradiert sie nur noch. Meist ohne zu verstehen.
Ein typisches Beispiel ist der Almagest von Pythagoras, der über Jahrhunderte tradiert wurde, ohne dass jemand die Berechnungen des Almagest nachvollziehen konnte.
Erst mit den Heliozentrischen Weltsystem des Johannes Keppler hat man ihn wieder verstanden und konnte gleichzeitig die Veränderung bei den Sternbildern nachvollziehen, die im Laufe der Jahrhunderte gewandert waren.

Bei unserer Kultur wird es ähnlich sein: Irgendwann werden die großen Kultursymbole, die Kernkraftwerke in der Landschaft stehen, ohne dass irgendjemand Strom gewinnen kann, die Autobahnen werden noch da sein, aber nicht befahrbar sein, weil keiner weiß, wie man eingestürzte Brücken repariert und die Hochhäuser werden noch unbewohnt herumstehen, weil keiner mehr einen Fahrstuhl benutzen kann.
Dafür werden die "Hüter der reinen Wahrheit" sehr genau erklären können, wie Gott die Menschen wegen ihres Übermuts verwirrt hat und vermutlich wird man dahinterkommen, AKW, Hochhäuser, Autobahnen. dass das alles Teufelswerk war.
Erzählungen über das Internet werden als Kindermärchen abgetan werden.
Dafür werden alle sehr, sehr fromm sein, früh sterben und Gott loben.

Es ist interessant, die ersten Vorläufer dieser Fellachenreligion hier im Forum zu beobachten.
Noch besteht keine Gefahr, solange jedes Jahr Tausende von Forschern die Unis verlassen, aber dann, wenn sie aufhören werden zu forschen und die Uni im Bewusstsein des Besitzes der alleinigen Wahrheit verlassen werden, dann wird auch hierzulande die Fellachenreligion allgemein sein.

P.S.: Könnte sein, und wenn man die Geschichte als Muster nimmt, gar nicht einmal überraschend, das die Chinesen die letzten sein werden, die die Errungenschaften der westlichen Zivilisation noch hochhalten.
Genau so wie hervorragende Forscher im Hellenismus wahrscheinlich total verblüfft gewesen wären, dass die barbarischen Germanen nach Jahrhunderten des Obskurantismus die ersten sein werden, die ihre wissenschaftlichen Leistungen entsprechend zu würdigen wissen werden.

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

Interpretation erbeten

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 12:13 (vor 6573 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo Mephistopheles,

Vielleicht verstehe ich Deinen Text und Deine Kommentare völlig falsch - ich hoffe es, aber könnte es so interpretiert werden, daß Du Forschung, wirkliches Schaffen von Wissen sowie Technik-Nutzung und die gleichzeitige Beachtung religiös fundierter Ethik (nicht deckungsgleich mit religlöser Ethik) gegenseitig ausschließt?

Oder meinst Du einfach nur den drastischen Bildungsverfall bei gleichzeitiger Vernichtung ethischer Prinzipien - ganz platt gesagt: was ist ein Kondom, wir können ja abtreiben?

Ich wäre für ein wenig Aufklärung und Interpretation höchst dankbar
und wünsche einen schönen Abend

Gott zum Gruße


P.S. Um Rückfragen zuvor zu kommen: Ich meine, daß nur beides zusammen zu fruchtbaren Ergebnissen führen kann, wobei die Ethik für alles die Grundlage sein muß. Ethikfreie Gentechnik und Technik generell etc führt sehr schnell zum Chaos. Was waren Hiroshima und Dresden anderes!

antworten
 

Ich auch.

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 12:28 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

Hallo Mephistopheles,

Beachtung religiös fundierter Ethik (

Was ist das? Was soll denn das sein?

Ich meine nicht, sondern ich beachte die Geschichte: Es gibt nur die Wahl zwischen Aufklärung und Obskurantismus.

Es gibt keine Ethik! Was soll denn das das sein?
Also etwas, was man als Ethik bezeichnen könnte und was außerhalb unseres Bewusstseins existiert.
Es gibt lediglich ethische Konstrukte.
Man könnte eine unendlich lange Reihe von Beispielen ethischer Konstrukte aufzählen, ich beschränke mich hier auf eines:
Die Ideologie des Nationalsozialismus war jedenfalls ein hoch-ethisches Konstrukt!
Natürlich bewegt sich jede "Ethik" im ausschließenden Gegensatz zu anderen "Ethiken", das macht ja gerade ihre Essenz aus.
Und zumindest ist jede Ethik ab einem gewissen Grad obskurantistisch.

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

Heißt das, Satanisten hätten keinerkei Ethik?

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 12:55 (vor 6573 Tagen) @ Mephistopheles

Aber Mephistopheles,

jetzt schockierst Du mich aber ernsthaft - rein menschlich gesehen (und ich werde sehr sehr ungern persönlich, wie Du weißt), denn das hier:
Es gibt keine Ethik! Was soll denn das das sein?

tut mir aufrichtig Leid für Dich. Ich hatte ernsthaft angenommen, auch Satanisten hätten eine Ethik, wenn auch sicher nicht die meine. Aber vielleicht doch nur diese:
Die Ideologie des Nationalsozialismus war jedenfalls ein hoch-ethisches Konstrukt!
....und das ist eine so abstruse Behauptung, daß es mich nur schüttelt! Hatten die überhaupt etwas, was man als solches bezeichnen könnte. Ist mir nicht aufgefallen.

(Oder übst Du Dich mal als Troll?)

Meine wärmste Empfehlung ist es, Dich mit diesem Thema ein wenig zu beschäftigen. Hier könnte ein ersten Ansatzpunkt sein.

Da ich kein Missionar bin, kann ich Dir leider nicht helfen.

Aber ich werde Dich in mein Nachtgebet einschließen!

Einen aufschlußreichen Abend wünsche ich noch


P.S. "Fundiert" = aufbauend auf, die Grundlage bildend, ganz im Sinne von "der Fels auf dem Ich Meine Kirche aufbauen will"

antworten
 

Hab ich mir schon gedacht. Tunlichst vermieden, was das sein soll: Eine Ethik *süffisantgrins* (oT)

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 13:16 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

- kein Text -

antworten
 

Lesen hilft, verstehen noch mehr, dann ich schrieb:

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 13:24 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

1) "Religiös fundiert"
2) "Fundiert" = aufbauend auf, die Grundlage bildend, ganz im Sinne von "der Fels auf dem Ich Meine Kirche bauen will"
3) Religiös - für mich das Christentum (NT).

Ergo: Die christliche Lehre, ausgedrückt u.a. durch die Bergpredigt, ist die "Ethik", die ich meine - was nicht heißt, daß es auch andere gibt.

Keine Antwort Deinerseits werte ich als ausweichen!

Gute Nacht!

antworten
 

Ethisches Konstrukt

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 13:51 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

Ergo: Die christliche Lehre, ausgedrückt u.a. durch die Bergpredigt, ist
die "Ethik", die ich meine - was nicht heißt, daß es auch andere gibt.

Keine Antwort Deinerseits werte ich als ausweichen!

Gute Nacht!

Hi,
ich kann streng wörtlich nach deinem Text keinen Widerspruch zu meiner Position bemerken.
Ich bestreite keineswegs, dass die Bergpredigt ein ethisches Konstrukt darstellt (Ein bischen über die Entstehungsgeschichte des Textes hier) genausowenig wie ich bestreite, dass der Nationalsozialismus ein ethisches Konstrukt darstellt.

Ich bestriete lediglich, das es so etwas wie Ethik außerhalb unseres Denkens gibt
und mehr noch, unser Denken führt uns dazu, dass wir uns gerade immer genau diese Ethik zusammenschustern, die unserer Meinung nach unseren Wünschen, Zielen und Interessen am förderlichsten ist.

P.S: Ich hab mich übrigens keineswegs beschwert darüber, dass du mich als Satanist titulierst. [[freude]] Ich finds nur ein bisschen bezeichnend. Vielleicht weißt du es nicht besser.
Mephistopheles ist nach Goethe der Prototyp des Aufklärers schlechthin, während ein Satanist das Gegenstück zum Aufklärer, den Obskuranten, darstellt.
Die Frontlinien verlaufen etwas anders als du sie hier etablieren willst.
Sie verlaufen zwischen Aufklärung und Obskurantismus. Es gibt nicht nur satanistische, sondern auch und gerade christliche Obskuranten.

Gruß Mephistopheles

antworten
 

Antwort dazu...

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 14:18 (vor 6573 Tagen) @ Mephistopheles

Goats Nächtle,

Ich hab mich übrigens keineswegs beschwert darüber, dass du mich als Satanist titulierst. [[freude]] Ich finds nur ein bisschen bezeichnend.

Ich hatte mich beim "Satanisten" nicht auf Deinen Nick bezogen, sondern auf Deine expliziten Grüße. Die waren eindeutig - und Ironie für mich nicht erkennbar. Aber das hier:
Vielleicht weißt du es nicht besser.
ist sehr gut möglich.

Ich bestriete lediglich, das es so etwas wie Ethik außerhalb unseres Denkens gibt
Ich vermag mir nicht vorzustellen, was es (alles) außerhalb unseres Denkens geben mag, meine aber, daß wir nur einen Fliegenschiß an der Wand im größten Gebäude dieses Planeten zu begreifen im Stande sind, wenn ich das, was unser Denken erfassen kann, mal zu quantifizieren versuche und auf das Universum projeziere, von dem wir so gut wie nichts wissen.

dass wir uns gerade immer genau diese Ethik zusammenschustern, die unserer Meinung nach unseren Wünschen, Zielen und Interessen am förderlichsten ist.
Hättest Du hier "Moral" geschrieben, wäre ich völlig einverstanden. Das passiert täglich überall, und ich will mich sicher nicht ausschließen.

Die Frontlinien verlaufen etwas anders als du sie hier etablieren willst.
Mir zu kraß dieser Ausdruck. "Positionen des Disputs" wäre mir angenehmer.[[zwinker]]

Sie verlaufen zwischen Aufklärung und Obskurantismus.
Mit letzterem Begriff kann ich nichts anfangen und auf die Schnelle habe ich nichts wirklich Fundiertes gefunden. Dem ersten Begriff stehe ich als zu "schubladisierend" sehr kritisch gegenüber.

Ich vermag nicht zu sehen, warum es nur diese beiden Positionen geben sollte, und wie Du gemerkt hast, ist das im Detail nicht mein Thema. Aber ich lerne gern hinzu....

Jetzt aba wirklich gute Nacht!

antworten
 

ROFL

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 14:57 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner


Ich vermag nicht zu sehen, warum es nur diese beiden Positionen geben
sollte, und wie Du gemerkt hast, ist das im Detail nicht mein Thema. Aber
ich lerne gern hinzu....

Wenn es Gottesfürchtige gibt - das nehme ich jetzt mal als nicht gut gelungenen "Arbeitstitel" als Gegensatz zu den Satanisten, mir fällt grad nix besseres ein - dann muß es zwingend auch Vertreter der "Gegenseite", also Satanisten geben, sonst wäre dies ein für mich nicht verständlicher Bruch unseres bipolaren Systems.
[[rofl]]


Jetzt aba wirklich gute Nacht!

Ich sehs ja ein, du hasts nötig!

Gruß Mephistopheles

antworten
 

Kann man Ethik auch an der Farbe erkennen?

prinz_eisenherz, Sonntag, 27.01.2008, 14:03 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

Hallo DerBerliner
da muß ich doch meinem lieben Freund Mephistopheles mal beispringen:

## Es gibt keine Ethik! Was soll denn das das sein? ##

Ich finde das ist eine ausreichend klare Behauptung, mit der Frage an dich gerichtet, was eine Ethik ausmacht. Ich meine schon, das diese Frage nicht zu beantworten ist, außer du versuchst es mal, ich wünsche dir dazu viel Glück.

DerBerliner
tut mir aufrichtig Leid für Dich. Ich hatte ernsthaft angenommen, auch Satanisten hätten eine Ethik, wenn auch sicher nicht die meine.

Vielleicht hast du in deiner Eile das hier überlesen von Mephistopheles:
Natürlich bewegt sich jede "Ethik" im ausschließenden Gegensatz zu anderen "Ethiken", das macht ja gerade ihre Essenz aus.

Kein schlechter Ansatz finde ich, das relativiert jede Ethik und setzt diese in Reihe mit vielen anderen Ethiken. Wie seltsam, eine Ethik gibt es also nicht, nur unendlich viele, hmm.

## Die Ideologie des Nationalsozialismus war jedenfalls ein hoch-ethisches Konstrukt!##

DerBerliner:
und das ist eine so abstruse Behauptung, daß es mich nur schüttelt!

Da hast du allen Grund zu, zum Schütteln, denn die Behauptung ist weder abstrus noch verwerflich, sie gefällt dir nicht die Ethik des Sozialismus mit nationalem Anstrich, das jedoch ist etwas anderes, dann schreibe es aber auch, denn über Geschmäcker, über Ethikgeschmäcker lohnt es sich nicht zu streiten, das ist sinnlos.

DerBerliner
## Hatten die überhaupt etwas, was man als solches bezeichnen könnte. Ist mir nicht aufgefallen. ##

Aber auch nur, weil du nicht hinsehen willst oder uns deine Definition von Ethik verweigerst. Solltest du eine haben, eine Bitte an dich, versuche die nicht sprachlich so hinzubiegen, das die den Nationalsozialismus per Definition ausklammert, das wäre unethisch von dir, schon von Anfang an über eine gute und eine böse Ethik zu entscheiden. Also eine Frage an dich, die Ethik die dir gefällt das ist eine gute Ethik, die einzig wahre Ethik alle anderen sind eher abzulehnen?

DerBerliner
Meine wärmste Empfehlung ist es, Dich mit diesem Thema ein wenig zu
beschäftigen. Hier könnte ein ersten
Ansatzpunkt sein.

Habe ich es mir doch gedacht, du selbst solltest dich mit seinem eigenen Link mal gedanklich auseinandersetzen und dir dann die Bemerkung mit dem Troll noch einmal überlegen. Eine kleinlaute Entschuldigung gegenüber Mephistopheles ist das Mindeste was du als ethisches Verhalten uns mal vermachen könntest denn:

*****************************************************************
Die Ethik
„das sittliche (Verständnis)“, von thos „gewohnter Sitz; Gewohnheit, Sitte, Brauch; Charakter, Sinnesart“, vergleiche lateinisch mos) ist eines der großen Teilgebiete der Philosophie. Die Ethik – und die von ihr abgeleiteten Disziplinen (z. B. Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie) – bezeichnet man auch als „praktische Philosophie“, da sie sich mit dem menschlichen Handeln befasst (im Gegensatz zur „theoretischen Philosophie“, zu der die Logik, die Erkenntnistheorie und die Metaphysik als klassische Disziplinen gezählt werden).
***************************************************************

So, das ist deine eigene Vorgabe und nun bitte ich dich mir zu beweisen, warum in diese Definition der Nationalsozialismus nicht anstandslos hineinpasst?

In Erwartung deiner Antwort
eisenherz

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Details zur Ethik

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 14:55 (vor 6573 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo Prinz,

Ich finde das ist eine ausreichend klare Behauptung, mit der Frage an dich gerichtet, was eine Ethik ausmacht. Ich meine schon, das diese Frage nicht zu beantworten ist, außer du versuchst es mal, ich wünsche dir dazu viel Glück.
Ich versuch's mal spontan aus dem Bauch ohne irgend ein Nachlesen, wohlwissend damit wahrscheinlich auf die Mine zu laufen, aber ich hatte noch nie ein Problem zuzugeben, wenn ich mich geirrt habe:

(Meine) Ethik ist für mich eine in sich schlüssige Summe von Prinzipien und Regeln das Handeln und zwischenmenschliche Zusammenleben betreffen, die zum eigenen Gerechtigkeitsempfinden kongruent sind, ergo vor dem eigenen Gewissen Bestand haben und somit das eigene Handeln bestimmen (sollten). Den praktischen Teil, der gern mal angepaßt wird, nennt man "Moral".

Vielleicht hast du in deiner Eile das hier überlesen von Mephistopheles:
Natürlich bewegt sich jede "Ethik" im ausschließenden Gegensatz zu anderen "Ethiken", das macht ja gerade ihre Essenz aus.

Nein, habe ich nicht - aber es war leichter und "schöner" mit meiner Replik zu provozieren! [[zwinker]] Außerdem halte ich das für eine Selbstverständlichkeit.

Kein schlechter Ansatz finde ich, das relativiert jede Ethik und setzt diese in Reihe mit vielen anderen Ethiken. Wie seltsam, eine Ethik gibt es also nicht, nur unendlich viele, hmm.

Sowieso!

Das ist für mich selbstverständlich und darin sehe ich z.B. den fundamentalen Gegensatz zwischen AT und NT, wie ich an anderer Stelle bereits ausführte. Nur: Europa und der "Westen" hat als Fundament seiner Ethik nun mal im wesentlichen, leider mit Einschränkungen, die des Jesus von Nazareth gewählt - laizistische Staaten hin oder her.

Da hast du allen Grund zu, zum Schütteln, denn die Behauptung ist weder abstrus noch verwerflich, sie gefällt dir nicht die Ethik des Sozialismus mit nationalem Anstrich, das jedoch ist etwas anderes, dann schreibe es aber auch, denn über Geschmäcker, über Ethikgeschmäcker lohnt es sich nicht zu streiten, das ist sinnlos.

Nein, nicht deshalb, denn dann gelte ja noch §1 (mehrere Ethiken).

Sondern, weil ich erstens kein durchgängiges, sozusagen "schlüssiges" Konzept erkennen kann, wie bei den meisten Religionen, abgesehen von Machtergreifung und Erhalt, was mir nicht ausreicht, und weil zweitens der immanente Rassismus dies für mich als für eine "Ethik" inakzeptabel per se disqualifiziert.

Doch das könnte man durchaus kritisieren, weil diese Aussage auch für den Judaismus gelten müßte, den ich aber trotz dieses m.E. schweren Mankos respektiere. In diesem Sinne könnte man mir vorwerfen, partiell mit zwei Maßstäben zu messen.

die Bemerkung mit dem Troll noch einmal überlegen
Das war ausdrücklich und ganz klar als Frage gemeint - und absolut in keiner Weise eine Unterstellung. Wäre es so gewesen, würde ich mich hiermit definitiv entschuldigen. Aber es war wirklich nicht so gemeint! Ich bitte, mir zu glauben. (Aber er provoziert ja auch gern, siehe Satanist, oder?)

So, das ist deine eigene Vorgabe und nun bitte ich dich mir zu beweisen, warum in diese Definition der Nationalsozialismus nicht anstandslos hineinpasst?
Um darauf einzugehen, bräuchte ich einige an Zeit - und mein Budget für heute (= Arbeitstag) ist schon bei weitem überschritten, weil ich wieder mal in ein Wespennest stach - natürlich in vollem "Bewust-Sein".

Als Antwort nur so viel: Ich meine, daß zu einer "Ethik" ein schlüssigen Regel-Konzept gehört - und genau das kann ich beim sogenannten Nationalsozialismus, den ich lieber als nationalen Sozialismus bezeichne, nicht erkennt.

Für mich sind roter und brauner Faschismus, nationaler und internationaler Sozialismus, um die extrem enge geistige Verwandschaft besser zu dokumentieren ("Linke kann man damit in Minuten auf Blutdruck 130 bringen) die - philosophisch unvollendeten und partiell in ihrer Integrität mißlungenen Ausgeburten des blauen Faschismus, also des Zionismus, der als mittelbare aber nicht ursächliche Kraft im Sinne des Machiavelli beide gebar, um als Dritter davon profitieren zu können. Wie die Protokolle es beschreiben (egal von wem sie stammen) und wie es denn auch geschehen ist. Dennoch glaube ich nicht, daß der blaue Faschismus die wirklich "Urenergie" dahinter ist.

Ich meine, das müssen höhere als menschliche und vor allem sehr langfristig planende Entitäten sein. Ich glaube, Armin Risi gibt dazu ernstzunehmende Hinweise. Und wer das als "Aliens" lächerlich macht, der ist für mich wie die Richter des Galileo, in zu engen Denkmustern gefangen.

Eine gute Nacht


(Auf Kommentare morgen sehr gespannt)

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Ethik der Nazis

weissgarnix @, Montag, 28.01.2008, 03:45 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

Als Antwort nur so viel: Ich meine, daß zu einer "Ethik" ein schlüssigen
Regel-Konzept gehört - und genau das kann ich beim sogenannten
Nationalsozialismus, den ich lieber als nationalen Sozialismus bezeichne,
nicht erkennt.

Aber ganz selbstverständlich vertritt der Nationalsozialismus seine spezifische ethische Position. Im Standardwerk "Der Faschismus in seiner Epoche" widmet Ernst Nolte dem Komplex rund 70 von 540 Seiten ... defacto finden sich im Nationalsozialismus Anleihen von diversen ethischen Grundmustern, Kant, Hegel, ein wenig Marx ... und selbstverständlich diverse Fragmente christlicher Sozialethik. Nolte sieht den roten Faden bei Hitler (wie auch schon davor bei Maurras im ausgehenden 19. Jhdt) in der sog. "Furcht vor der Transzendenz", d.h. dem Handeln des Menschen "wider die Natur" bzw. über die Natur hinaus.

Der Nationalsozialismus ist übrigens kein "nationaler Sozialismus", sondern eine Spielart des Faschismus. Sozialismus (bzw. Bolschewismus) und Faschismus sind gewissermassen 2 Seiten einer Medaille, wobei bekanntlich Nolte davon ausgeht, dass der Faschismus als Reaktion auf den Bolschewismus entstanden ist (vgl. "Historikerstreit" in den 80ern).

Für mich sind roter und brauner Faschismus, nationaler und internationaler
Sozialismus, um die extrem enge geistige Verwandschaft besser zu
dokumentieren ("Linke kann man damit in Minuten auf Blutdruck 130
bringen
) die - philosophisch unvollendeten und partiell in ihrer
Integrität mißlungenen Ausgeburten des blauen Faschismus, also des
Zionismus, der als mittelbare aber nicht ursächliche Kraft im Sinne des
Machiavelli beide gebar, um als Dritter davon profitieren zu können.

Netter Satz, aber der Zionismus ist kein Faschismus, sondern tatsächlich sowas wie ein "nationaler Sozialismus". Insoferne kann er eventuell das Entstehen der diversen Faschismen des späten 19. und frühen 20. Jahrhundert begünstigt haben, aber er steht nicht ursächlich an deren Beginn.

Wie die Protokolle es beschreiben (egal von wem sie stammen) und wie es denn
auch geschehen ist. Dennoch glaube ich nicht, daß der blaue Faschismus die
wirklich "Urenergie" dahinter ist.

Zumindest war deren Inhalt nie wirklich Hess' noch Herzls politisches Programm.

Ich meine, das müssen höhere als menschliche und vor allem sehr
langfristig planende Entitäten sein. Ich glaube, Armin Risi gibt dazu
ernstzunehmende Hinweise. Und wer das als "Aliens" lächerlich macht, der
ist für mich wie die Richter des Galileo, in zu engen Denkmustern
gefangen.

Nein, der bewegt sich einfach auf dem Boden etablierter Geschichtsforschung. Solche Leutchen soll's ja geben, selbst in diesem Forum geistig extrem in alle Richtungen Freidenkender ...

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Roter und brauner Faschismus kommen aus einer Quelle und sind fast identisch

DerBerliner, Montag, 28.01.2008, 11:13 (vor 6573 Tagen) @ weissgarnix

Lieber WeissGarViel,

(und das ist nicht ironisch gemeint, sondern als Kompliment zu Deinem sachlichen und fundierten Beitrag) - natürlich hast Du mit Deinen Ausführungen - wahrscheinlich, mir fehlt Zeit und Detail-Kenntnis, um das zu präzisieren bzw. prüfen, durchaus Recht.

Sprache und insbesondere Termini sind aber oft wichtiger als die Inhalte, denn sie werden als essentielles Mittel der Diskussion und der (Dis-) Qualifizierung oder, wenn's besser gefällt, des "politischen Kampfes" genutzt.

"Die Linke" hat es seit Jahren geschafft, dem Wort "Faschismus" ein Stigma anzuheften, das ihm sicher gebührt, allerdings auch der anderen Seite, die unbestreibar noch viel schlimmer war, noch viel länger existiert(e) - und vor allem heute noch immer virulent ist. Die 100 Mio. Toten der "Religion des Marx" dürfen wir nie vergessen, wie auch nicht die Reihenfolge der Verbrecher, die da nun mal lautet Mao, Stalin, Hitler.

Wir leben leider in der Situation, daß gegen Rechts, das nicht mehr wirklich nenneswert existiert - und das ist gut so, gewettert wird, gegen Links, das noch immer eine große Gefahr ist, aber nicht. Wir könnte es sonst sein, daß die Mörder-Partei SED in den Parlamenten sitzt, nur mit anderem Namen, sonst identisch, man aber die Gegenseite verbieten will, der man schlimmstenfalls ein paar Wirtshausschlägereien anlasten könnte! Eine perverse Einseitigkeit und ein Augen verschließen vor der viel größeren Gefahr.

Das ganze Koordinatensystem ist extrem nach "links" gerückt, so daß sogar ein Patriot allein dafür heute schon als "rechts" angesehen und verachtet wird, wie er in fast allen anderen Ländern der Welt normal wäre.

Aus diesem Grunde und wegen der auch von Dir zugegebenen engsten geistigen Nähe - und, wie ich meine, Verwandschaft habe ich es mir schon vor Jahrzehnten angewöhnt, die "linken Ismen" generell als den roten Faschismus zu bezeichnen, auch um damit den Vertretern dieser Richtung die von ihnen gewollte exklusive Nutzung des Stigmas der Gegenseite zu nehmen und um die Gleicheit beider aufzuzeigen.

Die Reaktionen, die ich darauf regelmäßig erhalte, beweisen mir, wie richtig meine Wortwahl ist.

Linke rasten aus, wenn man die als Rotfaschisten bezeichnet, weil ihrem liebsten Gegner das exklsuive Stigma genommen wird. Manche Linken sind innert Minuten auf Hochblutdruck! Weil sie merken, daß sie und ihre Verbalität entlarvt wurde. Sie sind quasi nackt!

Das ist genauso mit dem "Holocaust", der eben als Verbrechen leider nicht exklusiv war und wesentlich mehr Menschen als allein Juden betraf. Darum halte ich die Verwendung dieser Exklusiv-Worte für andere Sachverhalte für so wichtig wie z.B. Bomben-Holocaust, oder Baby-Holocaust, denn niemand hat m.E. den Anspruch, sich selbst über andere zu erhöhen, indem er sich solche Exklusivität verschafft - schon gar nicht, wenn es um Opfer und Leid geht. Das ist mindestens eine Mißachtung und Herabsetzung anderer Opfer und die infame Unterscheidung gegenüber solchen, die man meint, negieren zu düfen, z.B. Bombenopfer oder nicht-jüdische generell. Ich sehe darin bösesten Rassismus!

Der Nationalsozialismus ist übrigens kein "nationaler Sozialismus", sondern eine Spielart des Faschismus.
Beides nehme ich nicht unwidersprochen hin, nicht nur wegen der verwendeten Namen, sondern auch wegen der vielen Parallelen zwischen Braun und Rot.

Zionismus ist kein Faschismus
Falsch, er wird nur selten so genannt, das ist was anderes, hat aber ansonsten alle wesentlichen Eigenschaften des braunen Faschismus - bis hin zum Rassismus. Aber ob brauner bzw. blauer Rassismus oder roter "Rassismus gegen Gesellschaftsschichten", darin kann ich keinen Unterschied sehen.

Zweifelsfrei waren die Wurzeln des Zionismus lange vor seinen Kindern existent und virulent. Wobei ich wiederhole: Ich glaube nicht, daß diese "Idiologie" ursächlich menschlichen Ursprungs ist, aber das ist hier nicht das Thema.

gewissermassen 2 Seiten einer Medaille

Womit Du meiner Betrachtung zustimmst - und deshalb - siehe oben - verwende ich auch den selben Begriff. Der Dritte profitiert!

auf dem Boden etablierter Geschichtsforschung
Nun, wir wissen alle, in welchem Geist und unter welchem Gesetz diese erfolgt(e), also kennen wir die gewünschten Ergebnisse im voraus. Es ist halt allein die Geschichtsschreibung der Sieger, denn Sieger ist nur, wer auch die Geschichtsbücher des Feindes kontrolliert. Außerdem vergißt man völlig die größeren historischen Zusammenhänge und vor allem die spirituellen Hintergründe. Ohne diese kann es keine vernünftigen Ergebnisse geben, ebenso wenig wie bei einer atheistischen Erforschung der Materie.

Solange in D.A.CH unerwünschte Resultate oder Kommentare bei der "Geschichtsforschung" strafbewehrt sind und solange sogar Anwälte in Ausübung ihrer Aufgabe dafür mit Gefängnis bestraft werden, solange kann es keine unabhängige Geschichtsforschung geben.

Bei den meisten Menschen prägt die Sprache das Denken und nicht umgedreht. Darum ist die richtige Sprachwahl entscheidend und nicht, was eine gesetzgefilterte, vermeintlich etablierte Geschichtsschreibung für Worte verwendet.

Ich nehme mir also sehr bewußt die Freiheit, die "gängige" Terminologie dem anzupassen, was ich für die Realität halte (ich bitte, meine vorsichtige Ausdruckweise zu beachten).

Gott zum Gruße

antworten
 

Gut erkannt und die Quelle ist bekannt

Mephistopheles, Mittwoch, 30.01.2008, 14:16 (vor 6570 Tagen) @ DerBerliner

unter dem Namen

CHRISTENTUM

Ideologen kommen nicht aus dem Nichts, sondern werden geschmiedet in Ideologieschmieden,
sowohl bei Joseph(!) Dschugaschwili (Stalin) als auch Joseph(!) Göbbels wurden ausgebildet in einer Priesterschule.

Gruß
Mephistopheles

antworten
 

@Jobar - Leave me if you don't like me...und zum Sinn dieses Forums

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 10:48 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

als freie Abwandlung des bekannten "Love it or leave it"!

Hallo Jobar,

Bisher dachte ich immer, daß ein solches Forum der Diskussion dient - und weniger des "wir sind alle einer Meinung". Das scheinst Du anders zu sehen.

Meine Meinung ist: Wenn die Meinung eines Teilnehmers nicht der der anderen entspricht, dann ist das doch wohl eher die Voraussetzung für ein funktionierendes Forum. Oder nicht?

Leider komme ich jetzt nicht umhin, ein wenig Selbsterkenntnis zum besten zu geben, und ich bitte den geneigten Leser, mir das zu verzeihen:

Meine Waffe ist das Wort - und da haben die Jesuiten, ich bin glücklich drüber und wiederhole es, ihre Spuren bei mir hinterlassen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Und darum bin es auch durchaus gewohnt verbal anzuecken, weil manche Kommunikations-Partner das relativ geschliffene Wort nicht abkönnen und dann zu emotionaler Argumentation Zuflucht nehmen, die da lautet, ich sei arrogant, überheblich oder sonst was in dieser Richtung.

Das ist eine rein subjektive Einschätzung, die ich jedem zugestehe, und die ich nicht diskutiere, weil sie eben rein subjektiv und i.a.R. höchst emotional ist. Aber damit lebe ich schon lange und gut und das vor allem, weil die Zahl derer, die meine "verbalen Ergüsse" eher gern lesen, wesentlich größer ist, was natürlich nicht heißt, daß diese auch mit den Inhalten einverstanden sind.

Inhalt und Form sind zweierlei und wenn Du meine Form nicht magst, dann ignoriere sie doch einfach!

Wie heißt es so schön: You can't be everybody's darling - und das vesuche ich erst gar nicht!

Dennoch meine herzlichen Grüße

antworten
 

Aha. Sehr schön gesagt! Und wie ist das...

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 12:13 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

als freie Abwandlung des bekannten "Love it or leave it"!

Hallo Jobar,

Bisher dachte ich immer, daß ein solches Forum der Diskussion dient - und
weniger des "wir sind alle einer Meinung". Das scheinst Du anders zu
sehen.

Meine Meinung ist: Wenn die Meinung eines Teilnehmers nicht der der
anderen entspricht, dann ist das doch wohl eher die Voraussetzung für ein
funktionierendes Forum. Oder nicht?

Leider komme ich jetzt nicht umhin, ein wenig Selbsterkenntnis zum besten
zu geben, und ich bitte den geneigten Leser, mir das zu verzeihen:

Meine Waffe ist das Wort - und da haben die Jesuiten, ich bin
glücklich drüber und wiederhole es, ihre Spuren bei mir hinterlassen.
Dafür bin ich sehr dankbar.

Und darum bin es auch durchaus gewohnt verbal anzuecken, weil manche
Kommunikations-Partner das relativ geschliffene Wort nicht abkönnen und
dann zu emotionaler Argumentation Zuflucht nehmen, die da lautet, ich sei
arrogant, überheblich oder sonst was in dieser Richtung.

...das mit dem Satanisten, wenn dir mal ne Meinung nicht passt?[[euklid]]

Es ist doch immer wieder interessant, festzustellen, ab wann sich Manche auf den Usus einer gepflegten Diskussion besinnen!
[[la-ola]]


Dennoch meine herzlichen Grüße

Meine auch! [[zigarre]]
Mephistopheles

antworten
 

So einfach ist das....

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 12:30 (vor 6573 Tagen) @ Mephistopheles

Hallo schon wieder,

...das mit dem Satanisten, wenn dir mal ne Meinung nicht passt?

Wie Dir "widerfahren" ist: ich antworte zur Sache und lehne Deine Grüße ab.

Mein Kommentar wird Dich wohl überraschen:

Wenn es Gottesfürchtige gibt - das nehme ich jetzt mal als nicht gut gelungenen "Arbeitstitel" als Gegensatz zu den Satanisten, mir fällt grad nix besseres ein - dann muß es zwingend auch Vertreter der "Gegenseite", also Satanisten geben, sonst wäre dies ein für mich nicht verständlicher Bruch unseres bipolaren Systems.

Jeder Mensch muß sich entscheiden, auf welcher Seite er steht - und da ich überzeugt bin, daß es Reinkarnation gibt, halte ich es für durchaus denkbar, daß Menschen sich in ihren verschiedenen Inkarmationen für unterschiedliche Seiten entscheiden oder entschieden haben (= früher anders als später). Sonst könnten sie kaum alle Aspekte des Lebens kennen lernen.

Ich glaube, das große, heere Ziel ist es, sich vom Bipolaren zum Unipolaren zu entwickeln, aber frag mich nicht, was das ist. Ich bin noch zu weit davon weg, es auch nur ansatzweise verstehen zu können, doch ich hoffe, auf dem Weg zu sein.

Aber mich interessiert: Was war an unserer Diskussion nicht "gepflegt"?

Gott zum Gruße

antworten
 

Indische Bauern, die heute in Slums leben, verkauften auch

imperator, Dienstag, 29.01.2008, 15:10 (vor 6571 Tagen) @ JoBar

Leider
Leider ist die Welt nicht so schön schwarz/weiß wie Du sie gern hättest.
So erfuhr ich in Kairo, daß die jüdischen Einwanderer zB das Land zur
Gründung der Stadt Tel Aviv ganz legal Palestinänsern abkauften -
angeführt von deren bestechlichen geschmierten Anführern.
Wenn mir sogar Moslems bestätigen das dies vieler Orts in Palestina so
geschah, dann scheint es mir ziemlich glaubhaft zu sein.

*****

die Frage ist, ob es zuvor nicht einen Grund gegeben hat, die sie zum Verkauf evtl. noetigte?

Da wurden juengts (ausgerechnet) Gemaelde zureuckgegeben, die vor 1945 auch "ganz normal" vom juedischen Besitzer gelauft wurden.

DIe Rechtssprechung sagte heute, das dieser "ganz normale Verkauf" doch keiner war!

Woher der "Verkaeufer" aber ueberhaupt ein derartiges Kapital hatte, als angehoeriger einer Miterheitenreligion 100 Gamaelde - nie er ja nicht selbst gemalt hat - zu besitzen und andere, der anderen Religion, neben ihm lebend hatten garkein Gemaelde fragt der Geschicht(en) Aufarbeiter nicht!

So langsam hege ich dei Befuerchtung dass ein regulaerer Verkauf von Grund und Boden auf der Welt eher die Ausnahme als die Regel ist!

So hat kein Pole, der auf heutigem Boden Schlesiens Pommerns und suedliches Ostpreussen lebt, seinen Grund und Boden vom Vorbesitzer abgekauft!
Keiner!

Die paar legalen Geschaefte im Rest der Republik sind dagegen peanuts - oder nicht?

1933 stand in GESAMTDEUTSCHLAND wegen der Deflation, also der Folge der Krise die durch die Boerse und Spekulanten indiziert wurde, eine GesamtFLaeche zur Zwangsversteigerung, die dem Land Thueringen entsprach.

Wer waren denn seinerzeit die Kaeufer?
Das VOlk verarmt und einzelne erwerben zu Spottpreisen Grund und Boden!
Legale Erwerbungen?

Es kommt immer auf den Blickwinkel an!

antworten
 

Und genau deshalb darf man nicht vergleichen....

DerBerliner, Dienstag, 29.01.2008, 21:47 (vor 6571 Tagen) @ imperator

...und vor allem ist deshalb jede wirkliche Kritik an Israel und am Zionismus, welche deren Verbrechen nicht goutiert, "Antisemitismus".

Aus den gleichen Gründen sind auch die in Bromberg etc erschlagenen und die in Dresden etc bei lebendigem Leibe verbrannten Menschen keines wirklichen Gedenkens wert und deren Zahlen zudem erlogen.

Denn wo käme man denn hin, wenn Verbrechen gleichwertig wären!

Das verhindert die Presse. Steht alles in den Protokollen (egal wer sie geschrieben hat).

Danke für Deine klaren Worte!

antworten
 

Menno, weshalb muß ausgerechnet ich ...

JoBar, Mittwoch, 30.01.2008, 09:23 (vor 6571 Tagen) @ imperator

darauf hinweisen das nicht alle Israelis durch die Bank Clones von Olmert und Konsorten sind???

Leider ist die Welt nicht so schön schwarz/weiß wie Du sie gern

hättest.

So erfuhr ich in Kairo, daß die jüdischen Einwanderer zB das Land zur
Gründung der Stadt Tel Aviv ganz legal Palestinänsern abkauften -
angeführt von deren bestechlichen geschmierten Anführern.

So langsam hege ich dei Befuerchtung dass ein regulaerer Verkauf von Grund und Boden auf der Welt eher die Ausnahme als die Regel ist!

Wie siehst Du denn zB den Aufkauf der ( französischen ) Normandie durch Massen von Britten mit überquellenden Taschen voller GBP?
Direkt vor deren Haustür und, verglichen zu GB, bei "traumhaften" qm Preisen ... britischen Käufer verdrängen so fast alle einheimischen Interessenten ...
und diese murren immer lauter ...

Dürfen die das?
Die Britten alles wegkaufen?
Die Franzosen murren??

Es kommt immer auf den Blickwinkel an!

Eben! Mir ging es genau um eine Erweiterung desselben.
In Israel gibt es nicht nur fanatische Mitglieder der (Zion-) Bewegung, sondern auch einfache jüdische Normal-Filbingers ;)

Grüße

J

antworten
 

Offenschtlich haben jüdische Israelis wesentlich mehr Rechte als Deutsche!

DerBerliner, Mittwoch, 30.01.2008, 10:09 (vor 6571 Tagen) @ JoBar

Menno, weshalb muß ausgerechnet ich ...

Selbst gewählt!

Durch Deine emotionale Sichtweise der "netten, lieben Menschen in Israel". Das sei nicht bestritten - Dir gegenüber als Touri. Aber weißt Du, wie und womit dieselben Menschn sich gegen die eingeborenen Eigentümer dieses Landes vergangen haben? Allein durch ihre Präsenz dort tun sie das, denn die Indigenen haben ihnen nicht erlaubt, ihnen das Land zu stehlen.

Und wie verteidigt Du das Aparthheit System in Israel?

Dürfen die das?
Die Britten alles wegkaufen?
Die Franzosen murren??

Warum vergleichst Du so offensichtlich nicht vergleichbares?
Kein Franzose wurde gezwungen, seinen Grund zu verkaufen.
Fast allen Palästinensern wurde ihr Eigentum gestohlen.

Erklär mal diesen absurden Vergleich!

In Israel gibt es nicht nur fanatische Mitglieder der (Zion-) Bewegung, sondern auch einfache jüdische Normal-Filbingers ;)

Keine Frage, dennoch unstützen diese mit ihren Steuern die Verbrechen ihres Staates, den sie - oder ihre Eltern - aus freien Stücken zu "ihrem Staat" gemacht haben und das ging nur durch Völkermord und Diebstahl, obwohl sie viele gute Alternativen hatten und haben.

Da man den Deutschen ja täglich die Mitverantwortung vorhält (für die Vergangenheit!), stellt sich die Frage, warum jüdische Israelis anders behandelt werden sollten - in Bezug auf die Gegenwart, auf tägliche Grausamkeiten heute und jeden Tag!

Auf eine plausible Erklärung bin ich gespannt!

antworten
 

Aliens?

Jochen, Sonntag, 27.01.2008, 09:26 (vor 6574 Tagen) @ DerBerliner

und zweitens sieht es eher danach aus, als
sei WWII von außen inszeniert und installiert worden u.a. mit dem Ziel,
die große Masse der Juden aus Zentral- und Ost-Europa zu vertreiben und
nach Palästina zu drängen, wo sie überwiegend als geachtete, fest
etablierte Teile der Gesellschaft gelebt hatten. Das war die Idee des
Zionismus, der von orthodoxen Rebbes als ihr größter Feind angesehen wird.

Deinen christlich motivierten Antisemitismus in Unehren, aber Belege zu dieser bizarren Theorie würden mich ja schon interessieren.

Es ist ferner erwiesen, daß die zionistischen Führer während WW2 größten
Druck auf UK/US ausgeübt haben, keine verfolgten Juden ins Land zu lassen,
außer die mit viel Geld, damit diese entweder nach Israel gelangen oder
emordert werden, was deren infame Mittäterschaft beweist!

Auch hier wäre mir ein Beleg willkommen. Aliens gelten aber nicht!

Achtung: das betrifft natürlich nicht das Existenzrecht der
Menschen, welches selbstverständlich unantastbar sein muß, doch ein
Staat, von Anfang an auf Unrecht aufgebaut, kann daraus für sich als
Einheit kein Existenzrecht ableiten. Außerdem könnte jeder jüdische
Israeli sehr leicht in eine Land seiner Wahl auswandern. Niemand wird
gezwungen, in Israel mit seinen Steuern die Verbrechen gegen die Indigenen
zu finanzieren.

Sie könnten ja z.B. in den Iran auswandern, zu den friedliebenden Moslems. Das wär doch ein Spaß!

mfg
Jochen

antworten
 

@Jochen: Auch hier wird die Keule des Antisemitismus mißbraucht

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 10:25 (vor 6574 Tagen) @ Jochen

Hallo Jochen,

> Deinen christlich motivierten Antisemitismus in Unehren, aber Belege zu

Das mußte ja kommen!

So sicher wie das Amen in der Kirche.

Aber diese Beschuldigung, pardon, geht mir sowas von am A... vorbei... und das nicht nur, weil ich mit meiner Kritik am Staate Israel in bester Gesellschaft bin, die ich aufs höchste achte und respektiere, auch wenn ich ihren religiösen Glauben nicht teile, und das sind sehr, sehr viele orthodoxe Rebbes und thoratreue Juden in der ganzen Welt. Dafür müßte ich noch nicht mal einen Rebbe Friedman, nein nicht Paolo Pinkel, der andere in Wien, bemühen, der sicher extrem ist.

Im übrigen: De facto klagt sich jeder selbst an, der zu dieser Polemik - und für nichts anderes halte ich den Vorwurf des Antisemitismus in 98% aller Fälle - überhaupt nur Stellung nimmt. Auch deshalb ist meine Antwort dazu ausschließlich genereller Natur.

Wenn, nach Deiner offensichtlichen Definition, das Beklagen von Verbrechen durch den Staat Israel als "Antisemitismus" zu bezeichnen sein sollte, dann - unter dieser Bedingung - wäre es meine Pflicht, ein "Antisemit" in diesem Sinne zu sein. Allerdings wäre bzw. ist leider, wie Du es gerade bewiesen hast, die Umdefinition dieses Wortes böseste Rabulistik.

> dieser bizarren Theorie würden mich ja schon interessieren.
Gurgel mal ein wenig, z.B. hier eine von vielen Quellen, es gibt noch viel extremere Meinungen von Juden und Rebbes dazu.

Oder glaubst Du, ich dürfte keine Kritik an Israel üben, weil ich Deuscher bin? Nun, ich meine, ich MUSS das gerade sagen, weil ich Deutscher bin, denn da sollte ich aus der Geschichte noch mehr gelernt haben als andere. Habe ich, wie ich glaube, und dazu gehört u.a., Verbrechen ohne Ansehen der Person als das zu benennen, was sie sind.

Ich würde es sehr begrüßen, wenn Du auf derartige Polemik verzichten könntest, vor allem wenn sie so offensichtlich reinste Polemik ist wie hier, denn wenn Du ein paar meiner anderen Beiträge gelesen haben solltest, dann wüßtest Du um meine Weltanschauung.

(Oder war das vielleicht nur der Versuch eines "Troll"?)
Gruß

antworten
 

mehr Aliens

Jochen, Sonntag, 27.01.2008, 12:26 (vor 6573 Tagen) @ DerBerliner

> Deinen christlich motivierten Antisemitismus in Unehren, aber Belege
zu

Das mußte ja kommen!

So sicher wie das Amen in der Kirche.

Shalom.

Aber diese Beschuldigung, pardon, geht mir sowas von am A... vorbei... und
das nicht nur, weil ich mit meiner Kritik am Staate Israel in bester
Gesellschaft bin, die ich aufs höchste achte und respektiere, auch wenn
ich ihren religiösen Glauben nicht teile, und das sind sehr, sehr viele
orthodoxe Rebbes und thoratreue Juden in der ganzen Welt. Dafür müßte ich
noch nicht mal einen Rebbe Friedman, nein nicht Paolo Pinkel, der andere
in Wien, bemühen, der sicher extrem ist.

Ach je, "Rabbi" Friedmann, der Rabbidarsteller, was für eine Lachnummer. Den willst du als Referenz anführen? & willst ernstgenommen werden?

Wenn, nach Deiner offensichtlichen Definition, das Beklagen von
Verbrechen durch den Staat Israel als "Antisemitismus" zu bezeichnen sein
sollte, dann - unter dieser Bedingung - wäre es meine
Pflicht, ein "Antisemit" in diesem Sinne zu sein. Allerdings wäre
bzw. ist leider, wie Du es gerade bewiesen hast, die Umdefinition dieses
Wortes böseste Rabulistik.

Erstens scheinst du zu den Deutschen zu gehören, die es als ihre Lebensaufgabe sehen, Israel zu kritisieren.
Zweitens scheinst du dazu noch recht wenig Ahnung von der Geschichte Israels zu haben.
Ganz kurz für dich: Das Gebiet, das man heute so als Palästina bezeichnet, war sehr lange Osmanisches Reich, dann unter britischer Verwaltung, dann der Beschluß der Uno, somit der Staat Israel. Einen Staat Palästina hats nie gegeben. Vor 1967 gehörte Gaza zu Ägypten, West Bank zu Jordanien. Wer hat da eigentlich einen palästinensischen Staat gefordert?

Im übrigen ist es selbstverständlich legitim, Israel zu kritisieren, nur verbirgt sich dahinter eben sehr oft plattester Antisemitismus. & das weitere Problem ist, dass der Antisemitismus der Hamas oder ähnlicher Gruppen ein eliminatorischer ist, wenn man sie nur liesse, während der israelische "Völkermord" an den Palästinensern immerhin zu einer Verzehnfachung der Bevölkerung geführt hat. Eine neue Definition von"Völkermord" ist da dringend angeraten.

> dieser bizarren Theorie würden mich ja schon interessieren.
Gurgel mal ein wenig, z.B. hier eine
von vielen Quellen
, es gibt noch viel extremere Meinungen von Juden
und Rebbes dazu.

Ja, es gibt auch Leute, die glauben an Marsmännchen. Was soll das belegen?

Oder glaubst Du, ich dürfte keine Kritik an Israel üben, weil ich
Deuscher bin? Nun, ich meine, ich MUSS das gerade sagen, weil
ich Deutscher bin, denn da sollte ich aus der Geschichte noch
mehr
gelernt haben als andere. Habe ich, wie ich glaube, und dazu
gehört u.a., Verbrechen ohne Ansehen der Person als das zu
benennen, was sie sind.

S.o. Frühsport Israelkritik, vielleicht hälts jung...

Ich würde es sehr begrüßen, wenn Du auf derartige Polemik verzichten
könntest, vor allem wenn sie so offensichtlich reinste Polemik ist wie
hier, denn wenn Du ein paar meiner anderen Beiträge gelesen haben
solltest, dann wüßtest Du um meine Weltanschauung.

Hab mir auch andere Beiträge von dir angetan, die Alien fand ich persönlich bisher am besten, wobei Satan auf Platz zwei meiner persönlichen Lachliste liegt.

mfg
Jochen

antworten
 

Hier ist nicht die Politik, wo Polemik regelmäßig die Argumente ersetzt (oT)

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 13:02 (vor 6573 Tagen) @ Jochen

- kein Text -

antworten
 

Nachtrag...

DerBerliner, Sonntag, 27.01.2008, 13:12 (vor 6573 Tagen) @ Jochen

Das Gebiet, das man heute so als Palästina bezeichnet, war sehr lange Osmanisches Reich, dann unter britischer Verwaltung, dann der Beschluß der Uno, somit der Staat Israel. Einen Staat Palästina hats nie gegeben. Vor 1967 gehörte Gaza zu Ägypten, West Bank zu Jordanien. Wer hat da eigentlich einen palästinensischen Staat gefordert?

Und Du glaubst das sei mit neu? Pardon, aber....

Lesen hilft!

Ich habe nirgens etwas von einem palästinensischen Staat geschrieben oder einen solchen gefordert, nur von den Rechten der Menschen. Staaten halte ich sowieso für - pardon - Scheiße! Alle Staaten!

Und auch die UNO - wir wissen ja, wer sie über lange Zeit kontrolliert (hat) - hat kein Recht, alteingesessenen Menschen ihr Land wegzunehmen und anderen zu geben.

Eine abstruse, ja m.M.n. geradezu perverse Begründung dafür, auf fremdem Boden einen Unrechts-Staat aufzubauen, zu morden, zu stehlen etc.

Im übrigen ist es selbstverständlich legitim, Israel zu kritisieren,
Ja, ich weiß, den Spruch kenne ich: Aber nur solange man dem Unrecht mit Wohlwollen entgegentritt und die Weiterexistenz des Unrechtes billigt!

Nochmals: perverse Rabulistik!

Neusprech pur!

Die NWO läßt grüßen, deren Kapitale ja in Jerusalem errichtet werden soll. Das Auge ist schon dort...

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Auf einem Auge blind?

Miesespeter @, Sonntag, 27.01.2008, 13:19 (vor 6573 Tagen) @ Jochen

Ganz kurz für dich: Das Gebiet, das man heute so als Palästina bezeichnet,
war sehr lange Osmanisches Reich, dann unter britischer Verwaltung, dann
der Beschluß der Uno, somit der Staat Israel.

Palästina ist ein uralter geographischer Begriff und bezeichnet die Region ebenso, wie zb Rheinland eine Region in D bezeichnet.

Offenbar gehoerte desweiteren Gebiet Palaestina ja zu irgendwelchen Staaten, die nicht Israel waren. Wuerdest Du sagen, es waere gerechtfertigt, wenn die UNO nach dem Voelkermord an den Tutsis 56% des Rheinlandes mit 2/3-Mehrheitsbeschluss(idealerweise noch unter dem Viermaechtestatut, als Entschuldigung fuer die Kolonisations Afrikas) an die Tutsis vergeben haette, welche die deutsche Bevoelkerung dann machetenschwingend von diesem Gebiet auf die verbleibenden 44% vertrieben haetten?

Einen Staat Palästina hats

nie gegeben. Vor 1967 gehörte Gaza zu Ägypten, West Bank zu Jordanien.
Wer hat da eigentlich einen palästinensischen Staat gefordert?

Guter Kunstgriff, geht aber an der Sache vorbei. Tatsache ist, dass Israel ein kolonialistischer Staat ist, der die bestehenden Eigentuemer und Besitzer ganzer Landstreifen militaerisch vertrieben hat (teilweise mit Unterstuetzung der UNO, denn auch die UNO hatte kein rechtliches Obereigentum ueber die Liegenschaften)

Oder wie Mahatma Ghandi damals schrieb:

Palestine belongs to the Arabs in the same sense that England belongs to the English or France to the French. It is wrong and inhuman to impose the Jews on the Arabs. What is going on in Palestine today cannot be justified by any moral code of conduct. The mandates have no sanction but that of the last war. Surely it would be a crime against humanity to reduce the proud Arabs so that Palestine can be restored to the Jews partly or wholly as their national home. The nobler course would be to insist on a just treatment of the Jews wherever they are born and bred. The Jews born in France are French in precisely the same sense that Christians born in France are French….

And now a word to the Jews in Palestine. I have no doubt that they are going about it in the wrong way. The Palestine of the Biblical conception is not a geographical tract. It is in their hearts. But if they must look to the Palestine of geography as their national home, it is wrong to enter it under the shadow of the British gun. A religious act cannot be performed with the aid of the bayonet or the bomb. They can settle in Palestine only by the goodwill of the Arabs. They should seek to convert the Arab heart.

Mehr: http://lawrenceofcyberia.blogs.com/news/2006/11/islamofascists.html


Im übrigen ist es selbstverständlich legitim, Israel zu kritisieren, nur
verbirgt sich dahinter eben sehr oft plattester Antisemitismus. & das
weitere Problem ist, dass der Antisemitismus der Hamas oder ähnlicher
Gruppen ein eliminatorischer ist, wenn man sie nur liesse, während der
israelische "Völkermord" an den Palästinensern immerhin zu einer
Verzehnfachung der Bevölkerung geführt hat. Eine neue Definition
von"Völkermord" ist da dringend angeraten.

Heute scheint es mir meist umgekehrt: Jegliche Kritik an Israels verhalten wird sofort als unaktzeptabler Antisemitismus abgetan. In fact, kannst Du mir biite einmal einen Link zukommen lassen, woraus der eliminatorische Antisemitismus der Hamas hervorgeht? Wohlgemerkt, Antisemitismus, nicht Antizionismus oder Nichtanerkenntnis des Staates Israel?

Besonders dankbar waere ich, wenn es sich um eine arabische Stimme handelt, die das beschreibt, und nicht der Erguss eines zionistischen Juden, der den Koran zitiert.

Es gibt haufenweise Juden, die israelkritische Texte publizieren, und daher nicht im Verdacht extremistischen Antisemitismusses stehen, es wird ja doch sicher auch einen arabischen Hamaskritiker geben, welcher deren Antisemitismus ablehnt.

Das ist jetzt kein rhetorischer Kunstgriff, mich wuerde die Quelle wirklich interessieren.

Danke im Voraus.

> dieser bizarren Theorie würden mich ja schon interessieren.
Gurgel mal ein wenig, z.B. hier

eine

von vielen Quellen[/link], es gibt noch viel extremere Meinungen von

Juden

und Rebbes dazu.


Ja, es gibt auch Leute, die glauben an Marsmännchen. Was soll das
belegen?

Dass es in Israel bzw unter den Juden ganz unterschiedliche Betrachtungsweisen gibt zB? Und das zionistische Projekt bzw wie es umgesetzt wird auch viele Juden abstoesst?

Willst Du sagen, dass alle Kritik entweder antisemitistich ist oder aber von irren Spinnern kommt?

Oder glaubst Du, ich dürfte keine Kritik an Israel üben, weil

ich

Deuscher bin? Nun, ich meine, ich MUSS das gerade sagen, weil
ich Deutscher bin, denn da sollte ich aus der Geschichte noch
mehr
gelernt haben als andere. Habe ich, wie ich glaube, und dazu
gehört u.a., Verbrechen ohne Ansehen der Person als das zu
benennen, was sie sind.

Finde ich eine lobenswerte Aussage

S.o. Frühsport Israelkritik, vielleicht hälts jung...

Finde ich eine polemische und unsachliche Aussage

--
Everything is ok

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Juden im Iran

Miesespeter @, Sonntag, 27.01.2008, 12:35 (vor 6573 Tagen) @ Jochen

Sie könnten ja z.B. in den Iran auswandern, zu den friedliebenden Moslems.
Das wär doch ein Spaß!

Juden im Iran

Zitat eines Juden: Take it from me, the Jewish community here faces no difficulties.

Der CSM steht nicht im Verdacht, eine antisemitische Hetzschrift zu sein.

Und noch aus Wikipedia:

In the midst of tensions between the U.S and Iran and between Iran and Israel, Jewish-Iranian Americans and Israelis offered money to the remaining Jews in Iran in order to help them relocate to California and/or Israel. In August 2007, the Iranian Jews in Iran responded by dismissing them as "immature political enticements."[11]

1 Frage kann ich mir nicht verkneifen: Gibt es auch irgendwo ein solches Zitat aus Israel von einem Palestinenser: Take it from me, the Muslim community here faces no difficulties?

--
Everything is ok

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Seh ich nicht so - Apathie schuetzt nicht vor Verantwortung

Miesespeter @, Sonntag, 27.01.2008, 10:20 (vor 6574 Tagen) @ JoBar

BTW Die vielen von mir in Israel kennengelernten Otto und Lieschen
Normaljuden tun mir leid; sie sind an dieser Situation ungefähr so
"schuld" wie Du und ich am Einsatz der Bundeswehr im Ex-Jugoslavien, in
Afghanistan, und an ähnlichen "Großtaten" der absurdistanischen
Polit-Marionetten.

Nun, in der einzigen Demokratie des nahen Ostens muss man schon der Mehrheit der Bevoelkerung die Verantwortung zuschreiben. Sie sind es, die jahrzehntelang die gleiche Politik waehlen, sie schicken ihre Kinder in die IDF, sie leben auf annektiertem Land u.v.v.v.m

Eine unvereingenommene Perspektive, sehr lesenswert, hier:
Lawrence von Cyberia

Genauso ist es selbstverstaendlich der deutschen Bevoelkerung anzulasten, was deutsche Truppen so zB in Afghanistan anstellen. Die meisten Leute (im Sinne der Mehrheit) moegen das zwar wenn befragt zunaechst ablehnen, aber in letzter Konsequenz geht es ihnen am A.... vorbei, ob dort Sandneger in ihrem eigenen Land von Deutschen abgeknallt werden oder nicht. Wichtiger ist, dass der Heimatverein deutscher Meister wird. Ich will das nicht dramatisieren, aber Apathie enthebt trotzdem nicht von Verantwortung.

Analog sind in meinem Ermessen natuerlich die einfachen Amerikaner sehr wohl verantwortlich fuer den Einsatz in Irak. Sie haben den kriegsfuehrenden President sogar im Amt bestaetigt, also wird die Angelegenheit fuer die Mehrheit dort sicherlich nicht als prinzipiell unverantwortlich aufgefasst.

--
Everything is ok

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Welche Demokratie?

Mephistopheles, Sonntag, 27.01.2008, 12:43 (vor 6573 Tagen) @ Miesespeter


Nun, in der einzigen Demokratie des nahen Ostens muss man schon der
Mehrheit der Bevoelkerung die Verantwortung zuschreiben. Sie sind es, die
jahrzehntelang die gleiche Politik waehlen, sie schicken ihre Kinder in
die IDF, sie leben auf annektiertem Land u.v.v.v.m

Hi, Misespeter, du Islamist!
Genau so argumentiert Osama bin Ladin.

In Wirklichkeit ist es aber so, dass in einer modernen Demokratie genau so wie in einer modernen Diktatur die Mehrheit der Bevölkerung mehr oder weniger phlegmatisch toleriert, was die Oberen so machen.
Und ´darin unterscheidet sich eine moderne Demokratie (wodurch wird die ürigens abgegrenzt?) wie in Deutschland, Russland oder Iran mitnichten von einer modernen Diktatur wie in China oder Saudiarabien.
Problematisch wirds erst, wenn den Herrschenden die Fäden entgleiten, dann reagieren sie eben mit Polizeigewalt wie in Myanmar, Kenia oder Heiligendamm im Bewußtsein, dass sie die besseren Waffen haben als das Volk.

Wo willst du da den Unterschied festmachen?

Gruß Mephistopheles

antworten
 

Ist man Tier? Ist man Mensch?

Miesespeter @, Sonntag, 27.01.2008, 13:45 (vor 6573 Tagen) @ Mephistopheles

Hi, Misespeter, du Islamist!
Genau so argumentiert Osama bin Ladin.

Zuviel der Ehre, habe leider den Koran noch nicht gelesen, und es wird noch eine Weile dauern, bis ich mich an Steinigungen werde erwaermen koennen....

In Wirklichkeit ist es aber so, dass in einer modernen Demokratie genau so
wie in einer modernen Diktatur die Mehrheit der Bevölkerung mehr oder
weniger phlegmatisch toleriert, was die Oberen so machen.
Und ´darin unterscheidet sich eine moderne Demokratie (wodurch wird die
ürigens abgegrenzt?) wie in Deutschland, Russland oder Iran mitnichten von
einer modernen Diktatur wie in China oder Saudiarabien.
Problematisch wirds erst, wenn den Herrschenden die Fäden entgleiten, dann
reagieren sie eben mit Polizeigewalt wie in Myanmar, Kenia oder
Heiligendamm im Bewußtsein, dass sie die besseren Waffen haben als das
Volk.

Wo willst du da den Unterschied festmachen?

Einen Unterschied gibts schon: waehrend in einer Diktatur der Zugang zu den Medien beschraenkt ist, kann man das von Israel wirklich nicht sagen. Selbst im Zentralorgran Ha'aretz finden kontroverse Stellungnahmen statt, die weit ueber das Spektrum hinausgehen, das in Deutschland veroeffenticht werden darf.

Die breite Masse der Israelis ist sicherlich von frueher Jugend auf indoktriniert wie ueberall, aber der Zugang zu Medien und Internet duerfte wohl nirgends freier sein. Nur: wer mit dem ganzen Massaker nichts zu tun haben will, zieht eben die USA um sich zu distanzieren. Verstaendlich. Ich wuerde es auch so machen.

Zurueck bleiben aber sehr viele Leute, deren Gewissensbisse eben nicht so gross sind. Jeder Buerger muss zur IDF, und nimmt somit direkt an den Dingen in Tat teil. Viele Buerger wohnen in besetzten Gebieten, und sind somit direkt mitverantwortlich.

Ein Punkt, der nie angesprochen wird, ist der, dass man das Thema Besatzung ansprechen kann, und auch befuerworten kann. Besatzung heisst nicht automatisch, dass man es prinzipiell ablehnen muss. Im 3.Reich gab es auch sehr viele Leute, die nichts schlechtes daran sahen, wenn Deutschland Protektorate in Boehmen und Maehren hat (heute ist das natuerlich nicht mehr so, aber zaehlt ein solches billiges Bekenntnis etwas)? Kolonialvoelker befuerworteten die Kolonialisierung. Und wenn man heute ernsthaft diskutieren wuerde, ob die Oelvorkommen im mittleren Osten Eigentum der arabischen Voelker sind, oder ob der Westen ein Zugriffrecht darauf hat, dann wird man auch im Westen dazu sehr unterschiedliche Stimmen hoeren. Und ich bin der letzte, der sich anmasst, hierzu eine klare, unumstoesslich standhaft gefestigte Meinung zu haben, welche allen anderen Haltungen hierzu auch noch ueberlegen ist.

Die herrschenden Klassen haben sicher einen erheblichen Vorsprung. Sie haben Herrschaftswissen, sie dirigieren den Kapitaleinsatz, sie bestimmen die Diskurse. Aber hin und wieder lassen sie auch mal Muedigkeit aufkommen. Lagen entgleiten ihnen. Das Lager der Herrschenden selbst ist oft in Fraktionen gespalten und stellt sich gegenseitig bloss. Die normalen Leute haben zwar die Ausrede, uebervorteilt zu sein. Trotzdem brauchte auch Hitler eine (un)kritische Masse, die aktiv mitzieht. Und diese Masse nun von der Verantwortung zu befreien, das geht mir doch zu weit. Ich kann mein Menschenbild noch nicht ganz so weit senken, dass ich die Massen nur als reflexartige Tiere in Haltung von gewitzteren Herrschenden sehen kann. Wenn es jedoch doch mal soweit kommt, wird es mich auch nicht mehr interessieren, welches Schicksal sie ergreift.

--
Everything is ok

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Sah ich ja auch ganz anders ;))

JoBar, Sonntag, 27.01.2008, 14:03 (vor 6573 Tagen) @ Miesespeter

Nun, in der einzigen Demokratie des nahen Ostens

Überhöhst Du da nicht etwas?

muss man schon der
Mehrheit der Bevoelkerung die Verantwortung zuschreiben. Sie sind es, die
jahrzehntelang die gleiche Politik waehlen, sie schicken ihre Kinder in
die IDF,

Soweit ich es auf meinen Reisen durch Israel mitbekam hatte da Otto Normaljude keinen allzu großen Spielraum für persönliche Entscheidungen ob ... oder ob nicht ... oder vielleicht etwas anderes

sie leben auf annektiertem Land u.v.v.v.m

Hier im Forum sind ja die (Un-) Taten der militanten Zionistens weitgehend bekannt.
Wie ich aber schon weiter oben beschrieb: Es ist nicht alles so einfach nur schwarz oder weiß

Eine unvereingenommene Perspektive, sehr lesenswert, hier:
Lawrence
von Cyberia

Bekannt

Genauso ist es selbstverstaendlich der deutschen Bevoelkerung anzulasten,
was deutsche Truppen so zB in Afghanistan anstellen. Die meisten Leute (im
Sinne der Mehrheit) moegen das zwar wenn befragt zunaechst ablehnen, aber
in letzter Konsequenz geht es ihnen am A.... vorbei, ob dort Sandneger in
ihrem eigenen Land von Deutschen abgeknallt werden oder nicht. Wichtiger
ist, dass der Heimatverein deutscher Meister wird. Ich will das nicht
dramatisieren, aber Apathie enthebt trotzdem nicht von Verantwortung.

Ich habe meine Stimme keiner der etablierten Kriegstreiber-Parteien gegeben.
Irgendwie ist sie aber ohne besondere Wirkung in den anderen 16 Mio.(?) Wählerstimmen untergegangen.
Aufgrund meiner geringen Medien-Präsenz konnte ich auch meine Sicht der Dinge auch nicht besonders vielen Anderen nahebringen [[smile]]

Wie der andere Genervte schon postete: Ob Dikatur, ob Demokratie - die Herde trottet dahin wohin sie die Wachhunde treiben.


-------- Break ------------


Noch ein paar meiner Erfahrungen zum Leben in Israel:

Ich empfand es als bedrückend.
Ständig wurde ich mit einer nicht richtig faßbaren Bedrohung konfrontiert. Wo immer es eine größere Menschen-Ansammlung geben könnte, mußt Du beim Eintreten erst einmal nachweisen, daß Du kein Terrorist bist oder zumindest kein bewaffneter Terrorist.
Ob beim Betreten des Busbahnhofs, eines Kaufhauses, eines öffentlichen Gebäudes, ... überall Gepäck-Kontrollen und Sicherheits-Schleusen.
Ich kenne die Ursachen dafür - aber ich bin kein Terrorist und dieses permanete Mißtrauen ging mir enorm auf den Keks.

Genau so wie ein Kindergarten-Ausflug bei dem eine Kindergärtnerin ein umgehängtes Sturmgewehr mitführte.

Oder die unendlich vielen, meist sehr jungen, Soldaten und Soldatinnen; wo man ging und stand: Soldaten, Soldaten, Soldaten.
Als ich mal ganz vorsichtig einen auf die große Anzahl ansprach, antwortete er mir: "Viele Soldaten? Aber doch hier nicht! In Theheran, da gibt es viele Soldaten!"
Ich weiß garnicht weshalb mir "die armen verblendeten Kinder" in den Sinn kam.

Genau so wie bei den Feiern zum 40.(?) Jahrestag der "Wiedervereingung Jerusalems." Euphorisch tanzend und singend zogen meist junge Juden durch den arabischen Teil Jerusalems. Der Zug wurde von viel Polizei abgeschirmt, denn die Palestinenser sprachen nur wütend vom "Einmarsch Israels in Ost-Jerusalem".
Wenn ich doch bloß wüßte, weshalb fast nur Polizistinnen zum Zurückweisen der wütenden männlichen Palestinenser eingesetzt wurden? ( Nicht wirklich )

Und natürlich konnte man ziemlich einfach erkennen in welchen Straßen Palestinenser und die "richtigen Israelis" lebten, aber es war eben doch nicht wie Tag und Nacht.

Genug geschrieben, flieg selbst hin und mach Dir ein eigenes Bild.
Mein Tipp: Zuerst mit TuiFly nach Kairo und Ägypten ansehen, dann mit dem Bus durch den Sinai nach Taba und weiter mit Zwischen-Stopps an interessanten Plätzen quer durch Israel nach Jerusalem.
Über Tel Aviv geht es wieder zurück nach Deutschland.
In beiden Ländern gibt es ein gut ausgebautes und sehr billiges Bus-Netzwerk. Für wenig Geld kannst Du all die Orte, die Du nur aus de Fernsehen kennst, besuchen und den Unterschied zwischen "Nachrichten" und der Realität kennenlernen.

Falls Du allerdings jemals weitere arabische Staaten außer Ägypten oder Jordanien besuchen willst, dann bitte bei der Ein- und Ausreise-Kontrolle doch auf israelische Stempelabdrücke in Deinen Paß zu verzichten.

Es gibt viel Überraschendes zu entdecken.

BTW Kein Israeli nannte mich Deutschen einen Nazi, kein Palestinenser wollte sich mitsamt mir in die Luft sprengen.


Grüße

J

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