Boss der Gummistiefel-Firma besucht Rüttgers ...
mir schwant Böses: Rüttgers schiebt die nächsten Zig Mios an Subventionen nach und lässt sich feiern ....
Unwahrscheinlich
Miesespeter
, Montag, 28.01.2008, 07:19 (vor 6573 Tagen) @ Jermak
Die Hallen in Rumaenien sind bereits errichtet und die Prouktionslinien in der Phase der Endmontage.....
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Everything is ok
Alles politisches Theater, geht aus wie's Hornberger schiessen.
Worldwatcher, Montag, 28.01.2008, 08:12 (vor 6573 Tagen) @ Miesespeter
Hallo Miesepeter,
egal was Politik da jetzt macht, die Maschinen in Bochum sind veraltet, für neue Produkte braucht man neue Maschinen. Zum Beispiel: Bleifrei löten. Da wird einfach ne neue Fabrik auf die grüne Wiese geklatscht, da östliche und mittelasiatische Märkte beliefert werden sollen, nur die haben noch genügend Wachstumspotential baut man die Fabrik halt möglichst in den Markt. Die Stilllegungskosten inklusive Sozialplan sind schon in die Jahresbugets eingeplant, was zur Zeit läuft ist Schmierenteather für die Öffentlichkeit.
Hab ich selbst mit einer ähnlichen Heuschrecke aus der Schweiz erlebt. Die Politik war Steigbügelhalter fürs Heuschreckenmanagment, die Sozengenossen der Gewerkschaft haben dann das Beerdigungskomitee für die Zerschlagung des altehrwürdigen Unternehmen gegeben. Dafür wurden diese Arbeitnehmerveräter vom Konzern und der Gewerkschaft fürstlich mit lukrativen Pöstchen versorgt.
Als Sahnehaube gabs für die freigesetzten Mitarbeiter noch ne Zwangsenteignung der Betzriebsrente, indem man statt der schriftlich garantierten Altersbezüge Betriebsrente genannt nach Abzug der Verwaltungskosten das dürftig verzinste Kapital auszahlte. Da diese Altersbezüge etwa 30 - 50 % der gesamt Altersrente ausmachen, besteht jetzt ein Rentenloch. Das trifft besonders diejenigen die etwa 10 Jahre vor dem Ruhestand stehen.
Von Seiten der politischen Heuschrecken hat das keinen gestört. Im Gegenteil, die Gemeinde hat das Verwaltunggebäude dieser Firma gekauft und für über 30 Millionen DM für ihre Verwaltung umbauen lassen. Angeblich wäre dort genügend Platz für die gesamte Stadtverwaltung, nur inzwischen reicht dieser Platz offensichtlich schon wieder nicht mehr. Um es für die Betroffenen gänzlich ungeniesbar zu machen fällt dem Blaugelben Oberbürgermeister nichts besseres ein als das in der Region statt findende Abbruchzenario von Arbeitsplätzen als den Wandel zur nachindustriellen Gesellschaft zu definieren.
Seit mehr als 20 Jahre wird hier also in die nachindustrielle Gesellschaft mit erheblichen öffentlichem Aufwand und abgepressten Steuermittel umgebaut.
Da die bisher aufgewendeten Mittel mehr oder weniger zum Ruhme und zur Ehr von verdienten Parteibonzen investiert wurden, bleibt eigentlich nichts anders übrig als den Organisatoren der 3/4 Gesellschaft ein paar Zerberusse an die Waden zu setzen. Dies ist offensichtlich in Hessen so jetzt geschehen. Bleibt nur zu Hoffen das ihre Zähne härter wie Kruppstahl sind um entsprechende Wirkung bei den etablierten zu erzielen.
Nachdem Koch der beste Wahlkämpfer für seine Wettbewerber war, immerhin war es ihm gelungen mehr Linkssympatisanten in Frankfurt zu mobilisieren als das Orginal in Wiesbaden zur Jubelabschlusskundgebung versammelt hatte. Leid konnten eim die in Frankfurt eingestzten Polizisten tun, die mussten sich die versalzene Politsosse von ihrem Lehnherrn in den Nacken blasen lassen. Das ist schon krass wenn man weis das das Übel des Jobs auf der Bühne gerade wieder mal den Gesslerhut präsentiert.
Wer Koch mal erlebt hat wie er versucht auf der für ihn gesperrten Landebahn der regionalen Unternehmer zu landen, der kann selbst mit Augenklappe erkennen das er auch dort an Akzeptanzmangel leidet. Nun haben die Stimmen seiner Wähler nicht mehr ausgereicht ihn für weitere 5 Jahre auf den Schild zu heben.
Ob er zur Selbsterkenntnis kommen wird das der nächste Schritt auf der Karriereleiter einer zuviel wäre? Wohl eher nicht, er wirds wohl erst in verbrannten Ruinen kapieren. Möge uns die Vorsehung davor bewahren.
Gruss Ww
