übliches Verfahren bei Banken?
dann hat die Bank durch die überhastete Liquidierung seiner Positionen den
Verlust mutwillig herbeigeführt, ein Buchverlust, bei dem es im Prinzip
durchaus noch Chancen auf realen Gewinn gegegeben hätte.
Ich kenne mich hinsichtlich der Usancen ja nicht aus, daher mal die Frage: Es ist wahrscheinlich doch nicht zum ersten Mal vorgekommen, daß eine Bank feststellt, daß sie auf einer Position sitzt, die sie gar nicht haben wollte. Sei es aufgrund von Fehlern, Fehlspekulationen, Betrügereien oder warum auch immer.
Was ist denn in so einer Lage unter Profis eigentlich üblich? Versucht man nicht, die Position heimlich, still und leise - womöglich auch außerbörslich - irgendwie glattzustellen oder stückweise weiterzuverkaufen? Oder beichtet man nicht sein Problem der Bankenaufsicht und bittet um Hilfe?
Der überhastete Verkauf einer Riesenposition zu fast jedem Preis ohne Rücksicht auf die Folgen wirkt auf mich nicht unbedingt professionell.
gesamter Thread:
- LOL. SG, die pöhsen pöhsen Russen warns ma wieder -
VictorX,
28.01.2008, 06:51
- "der liebe Kerviel : est dans le ciel" - Emerald, 28.01.2008, 07:15
- wenn stimmt was Kerviel behauptet -
Jermak,
28.01.2008, 07:15
- übliches Verfahren bei Banken? -
fridolin,
28.01.2008, 09:13
- Das Liquidieren ist üblich -
chiron,
28.01.2008, 09:22
- In so einer Firma hätte ich auch gerne mal gearbeitet;-) - sensortimecom, 28.01.2008, 09:41
- Das Liquidieren ist üblich -
chiron,
28.01.2008, 09:22
- übliches Verfahren bei Banken? -
fridolin,
28.01.2008, 09:13
