Sparkassen steigen bei WestLB aus - Steuerzahler zahlen
Anbei der Link:
http://www.handelsblatt.com/News/Unternehmen/Banken-Versicherungen/_pv/_p/200039/_t/ft/...
Auszüge:
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Wie während eines Treffens der Eigentümer in Düsseldorf bekannt wurde, würde das Land NRW im Gegenzug die Risikoabschirmung der problematischen Wertpapiere der Landesbank garantieren. Vorgesehen sei die Gründung einer Zweckgesellschaft, in die strukturierte Finanzprodukte im Volumen von mindestens 20 Mrd. Euro ausgelagert werden sollen. Für Verluste von bis zu zwei Mrd. Euro würden die bereits gemachten Kapitalzusagen der Eigentümer herangezogen, für darüber hinausgehende Forderungsausfälle und die Bereitstellung von Liquiditätslinien würde das Land eine Bürgschaft übernehmen.
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„Die Sparkassen hätten nichts dagegen, ganz rauszugehen. Eine Minderheitsposition bringt schließlich überhaupt keine Vorteile für die Sparkassen“, hieß es im Umkreis der Verhandlungen. Das Land NRW, das 38 Prozent an der WestLB besitzt, wollte dagegen die öffentlich-rechtlichen Institute nicht ganz aus der Verantwortung entlassen.
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Die große Zweckgesellschaft soll alle Papiere – wahrscheinlich auch die der WestLB-Vehikel Harrier und Kestrel – möglichst bis zur Endfälligkeit halten, um „fire sales“ – also Notverkäufe zu schlechten Preisen – zu verhindern. „Die gut 20 Mrd. Euro werden nicht alle ausfallen, sondern nur ein Teil davon“, sagte ein Insider. Mit den bisher bereitgestellten zwei Mrd. Euro werde man aber sicherlich auch nicht hinkommen.
