Marc Faber: „Amerika ist ein Imperium im Niedergang“ FAZ, 31.01. Link im Text
Daran zweifle ich erheblich - solche Aussagen sind unkreativ
Mich überrascht immer wieder, nach welch stupidem Muster Zukunftsprojektionen erstellt werden. Da wird oft geschwelgt unter dem Eindruck kurzfristigster Entwicklungen, nach dem selben Muster vergangener, scheinbar paralleler Ereignisse, immer nach Schema F. Ungefähr genauso seriös, wie hierzulande die Renten- oder Krankenversicherungslage bis 2050 (noch 42 Jahre hin - aber hallo!!) geplant wird.
Nix neues, siehe Stephen Roach
Ich nicht - der Knall kommt garantiert
Mich überrascht immer wieder, nach welch stupidem Muster
Zukunftsprojektionen erstellt werden.
Aus einem simplen FAZ-Artikel lässt sich die Tiefe Faberscher Analysen nicht wirklich erschliessen. Auch einen dottore versteht man nur, wenn man sich eingehend mit dem Konzept beschäftigt.
Da wird oft geschwelgt unter dem Eindruck kurzfristigster Entwicklungen, nach dem selben Muster vergangener, scheinbar paralleler Ereignisse, immer nach Schema F. Ungefähr genauso seriös, wie hierzulande die Renten- oder
Krankenversicherungslage bis 2050 (noch 42 Jahre hin - aber hallo!!)
geplant wird.
Nix na hallo! Die Renten fliegen uns um die Ohren, das ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Und bei realen Nullzinsen fliegen sie uns sogar noch eher um die Ohren, als 2050 ...
Jein
Im Prinzip geb ich dir recht, im konkreten Falle allerdings nicht, denn Faber
ist ein exzellenter Wirtschaftshistoriker, ein Hintergrund, der vielen "Propheten" und "Gurus" heutzutage definitiv abgeht. Blättere doch bei Gelegenheit mal in seinem Buch Tomorrow's Gold, oder frag Toby ( sofern der mal wieder auftaucht, der hat's übersetzt )
grüsse
jermak
Als ich gestern die neue Zinssenkung gehört habe, hat sich bei mir alles zusammen gezogen
Das ist das Einläuten der letzten Runde, definitiv. Bis auf physisches, eine unterbewertete Mine und 2,3 andere Dividendenwerte ist jetzt rigoros nur noch kurz laufender Cash angesagt.
Gruß
Nachfrager
recht hat er (oT)
- kein Text -
Falsch, nicht "Amerika"...
...sondern nur die USA!
(Und das ist gut so!)
Wann wird endlich diese arrogante, ignorante Anmaßung der US-Menschen, sie seien "Amerika", nicht mehr von den Europäern nachgeplappert?! Eine böse Beleidigung für alle anderen Amerikaner.
Die Sprache prägt (bei den meisten) das Denken!
Jeder kann doch in realtime sehen, dass Faber recht hat!
Das hab ich VOR der Bush-Wahl im Jahr 2000 bei wallstreet-online gepostet:
Weiter so-Bush" hat den Sieg in der Tasche. Das Thema Nachhaltigkeit in der
Wirtschaft ist damit abgehakt. Kann sein, dass die alten Rezepte (schlachtet die Kuh anstatt sie zu melken) noch einige Jahre tragen. Aber die Party ist bald zu Ende - vielleicht sogar sehr bald durch ein "hard landing". Bei Gore hätten die Systeme durch langsame Anpassung an die globalen Realitäten noch eine kleine Chance gehabt. Jetzt Lautet das Motto: Kampf um die fossilen Brennstoffe und Todesstrafe anstatt regenerative Energie und Menschenrechte!
Bush wird durch Steuersenkungen noch einmal versuchen, die "Nimm was Du kriegen kannst" Ära zu verlängern und anzuheizen. Ein notwendiger "Paradigmenwechsel" wird verhindert. Er wird als politisches Fossil und verschleuderer des Tafelsibers in die Weltgeschichte eingehen. Wenn es den Amis erst schlecht geht, werden sie sich verhalten wie ein angeschossenes Wildschwein: rücksichtlos, taumelnd dem Abgrund entgegen - und viele Andere werden sie dabei mitnehmen! Verzichten und zurückstecken ist den Amis nicht in die Wiege gelegt!
Ihr dürft Euch fürchten - die goldene Nachkriegsära hat ihr Pulver verschossen. Ein Lichtblick könnte ein pragmatisches, vereintes Europa sein. Aber viel können wir dem amerkanischen Größenwahn, der jetzt im Niedergang ungeahnte Ausmaße annehmen wird, nicht entgegensetzten.
In diesem Fall ist es eh völlig egal ...
...sondern nur die USA!
(Und das ist gut so!)
Mag sein, aber saufen die USA ab, dann ist auch für Mexico, Brasilien und alle anderen zunächst mal finito maximo. Insoferne sind sprachliche Unschärfen, wenn auch nicht gewollt, dann zumindest nicht schädlich.
Wann wird endlich diese arrogante, ignorante Anmaßung der US-Menschen, sie
seien "Amerika", nicht mehr von den Europäern nachgeplappert?!
Ich gebe dir Brief und Siegel darauf, dass in USA die meisten Leute stets entweder von "United States" oder "The Americas" reden ... kann also gut sein, dass wir da nicht nach- sondern vorplappern.
Eine böse Beleidigung für alle anderen Amerikaner.
Die ja, wie wir zwischenzeitlich wissen, in Wahrheit eh alles Portugiesen, Spanier, Franzosen oder irgendwas dazwischen sind ... und die Indios im Busch werden derlei Spitzfindigkeiten angesichts weitaus größerer Sorgen vermutlich nicht weiter am (nackten) Popo jucken ...
Die Sprache prägt (bei den meisten) das Denken!
Schaun mer mal, wann die Mexikaner oder Kanadier Grenzanlagen bauen :-) (oT)
- kein Text -
Nichts Neues unter der Sonne...
Hi Taktiker,
Leider gibt es nichts Neues unter der Sonne und unsere Geschichte hat uns alles mögliche bereits vorgelebt. Man darf sich dabei natürlich nicht von Oberflächlichkeiten blenden lassen. In der Tiefe ist alles schon einmal durchgespielt, nur mit anderen Farben. Diese "Parallelen" zu sehen und kluge Schlüsse daraus zu ziehen, ist nur einigen wenigen vergönnt, nicht aus Dummheit, sondern aus vorsätzlicher Blind- und Feigheit, da es ja so viel bequemer ist.
Ich studieren gerade fleissig eine Unmenge an Geschichtswälzern, um irgendwo eigene Klarheit in der derzeitigen Chose zu finden. Dabei hilft auch dieses Forum mit: Dank an alle, die sich hier die Mühe machen, Information herausufiltern und hier reinzustellen und nicht zu letzt denjenigen hier, die obendrein noch einen "Haufen" eigene Gedanken "drauflegen". Leider bin ich derzeit zu sehr beschäftigt (die Lage hier in Spanien wendet sich wie erwartet nicht gerade zum Guten), um hier Fruchtbares beizutragen (m¨chte mich auch gleich für diesen eigentlich nichtsagenden Beitrag entschuldigen), es wird aber sicherlich nachgeholt...zu seiner Zeit.
Viele Grüsse
