Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
  • >Neu hier? / Infos
    • Leitlinien und Regeln
    • Das Gelbe Forum unterstützen
    • Hinweise zur Handhabung
    • Registrieren
    • Passwort vergessen?
    • Gefälschte E-Mails
    • Leserzuschriften
    • Abkürzungen
    • Impressum/Kontakt
    • Disclaimer
  • >Wissen
    • Einstiegsliteratur Debitismus
    • Weitere Literatur
    • Sammlungen
    • Buchempfehlungen
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
  • >Elliott-Wellen
    • Elliott-Grundkurs
    • Alle ELLI-Beiträge
    • Elliott-Links
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
  • >Themen
    • Risiken der Atomkraft
    • Buchempfehlungen
    • div. alternative Nachrichtenüberblicke
    • Froschgrafik
    • Chart du Jour
    • Das oekonomische Zitat
    • Beliebte Rechtschreibfehler
  • >Charts / Börsenlinks
    • Charts / Börsenlinks
    • Währungen
    • Rohstoffe
    • Aktienindizes
    • Gold in Euro
    • Silber in Euro
  • >Forumsarchive
    • Das alte Elliott-Wellen-Forum (2000-2007)
    • Das Gelbe Forum (2007-2017)
  
 
  • Login
zurück zur Hauptseite
  • linear

ARCHIV1 - HIER FINDET SICH DER ZEITRAUM BIS 2017

Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«
Unterstützen Sie das Gelbe Forum durch Käufe bei Amazon. | Weitere Buch-Empfehlungen und Amazon-Navigation

Frage ans Forum zur Finanzkrise

Albert @, Donnerstag, 31.01.2008, 06:07 (vor 6571 Tagen)

Da es sich bei der Finazkrise um einen "Großunfall" handelt, der offenbar alle Bankinstitute gleichzeitig mehr oder weniger ereilte (ähnlich einem Jahrhunderthochwasser):

Warum nicht alle dubiosen Papiere einmalig vom Staat/ZB gegen Abschlag (je nach Qualität gestaffelt) den bedrängten europäischen Banken abnehmen und dann ähnlich der Goldverkäufe geordnet über die Jahre mit Verlusten (zu Lasten des Steuerzahlers) verkaufen.
Angesichts der ohnehin exorbitanten Staatsschulden sind die Summen doch überschaubar und das macht den Braten auch nicht mehr fett oder? Was macht es dem deutschen Staatshaushalt, einmalig z.B. 200 Milliarden dieser Schrottpapiere aufzukaufen, diese ein bißchen "schön-zu-schminken" und dann am Ende die Verluste über die Jahre gestreckt in den Staatshaushalt zu verbuddeln. Das enstpricht doch lediglich den üblicherweise sonst für Sozialklimbim verpulverten Milliarden. Nicht schön, aber auch kein Drama.

Zu finanzieren über eine neue "Kapitalverkehrs-solidarabgabe?" um dem ganzen einen seriösen Finanzierungsanstrich zu geben.

Die Banken könnten sich sodann einem neuen (staatlichen?) Kreditrating unterziehen, stünden sauber da und der Kreditzyklus und das gegenseitige Vertrauen könnten wieder langsam starten.

Oder ist das tatsächliche Problem in Wahrheit garnicht der Verlustposten durch den Untergang der Junk Papiere (für sich schlimm genug für die Bilanzen der einzelnen Bank) sondern das da ein Luftballon angepiekst wurde, wo zum einen immer mehr Luft rauspfeift und zum anderen keine neuen Luftpumpen ersichtlich sind?

antworten
 

geht nicht

Fremdwort @, Zwenkau, Donnerstag, 31.01.2008, 06:22 (vor 6571 Tagen) @ Albert

Hallo Albert,

es geht nicht auszubügeln. Punkt.
Es wäre möglich, wenn man massivst alles ersatzlos schreddern würde, wo Geld als Konsumkredit geschöpft wurde. Da wären Staatsanleihen, Kurs-Nominalwertdifferenz bei Aktien, Hypotheken, Ratenkredite fürs Auto etc...
Das stelle ich mir unmöglich vor. Aber dieses für Geld existiert effektiv keine Deckung ausser anderes Geld. Wenn Geld Geld deckt, ist es rein fiktiv als Tauschwert für Waren, allerdings wirken dessen Schulden am Markt. Der selbe Effekt, wie kurzerhand Geldscheine über den Farbkopierer zu vermehren.

Es muss ein neues Wirtschaftssystem her, in welchem Geldschöpfung für Konsum klar als Betrug gebrandmarkt wird. Das wäre dann auch krisenfrei.

Gruß

antworten
 

Kein Konsum - kein Leben

Amstrand, Donnerstag, 31.01.2008, 06:52 (vor 6571 Tagen) @ Fremdwort

Geldschöpfung für Konsum als Betrug???
Kreditkarte zücken und schon ab in den Bau?

Jeder habe seinen Garten und füttere die Karnickel?

Für ne Staatsanleihe werden doch Straßen und Mautstellen gebaut...

Kurs-Nominalwertdifferenz....das ist kein Konsumkredit. Das ist es warum Leute Aktien kaufen und so in Firmen investieren, welche Produktion machen. Ohne dem wären wir noch im Feudalismus oder dem Parteien-Feudalismus oder dem Diktatur-des-Proletariats-Feudalismus....also ohne Freude...

Kredite nie bedienen gewollt haben und Zinsen mit neuen Krediten bezahlen, ist Betrug.

Das könne mache aber nur ganz Große und Vadder Staat.

amstrand

antworten
 

richtig lesen!

Fremdwort @, Zwenkau, Donnerstag, 31.01.2008, 07:13 (vor 6571 Tagen) @ Amstrand

Geldschöpfung für Konsum als Betrug???
Kreditkarte zücken und schon ab in den Bau?

Es gibt auch noch angelegtes Sparergeld. Dieses ist dann ja logischerweise warengedeckt und kann problemlos als Konsumentenkredit vergeben werden.


Jeder habe seinen Garten und füttere die Karnickel?

Deine Entscheidung

Für ne Staatsanleihe werden doch Straßen und Mautstellen gebaut...

Tolle Investition. Wenn zwei Strassen eng beieinanderliegen gibts dann kleine Wege als Akkumulationsprodukt???
Strassenbau = Konsum.

Kurs-Nominalwertdifferenz....das ist kein Konsumkredit. Das ist es warum
Leute Aktien kaufen und so in Firmen investieren, welche Produktion
machen. Ohne dem wären wir noch im Feudalismus oder dem
Parteien-Feudalismus oder dem
Diktatur-des-Proletariats-Feudalismus....also ohne Freude...

Nix gegen Aktiengesellschaften. aber wenn deren Aktienkurs mehr als das nominal gezashlte beim Kauf steigt, hat da irgendwer Geld gedruckt. Es kommt aus dem Nichts, ohne jegliche Deckung.

Kredite nie bedienen gewollt haben und Zinsen mit neuen Krediten bezahlen,
ist Betrug.

Das ist der allgemeine Vorgang bei Konsumkrediten. Wer zu Geld kommt ohne Leistung produziert irgenbdwo Leistung ohne Bezahlung. Das ist zwangsläufig logisch.

Das könne mache aber nur ganz Große und Vadder Staat.

Darf der auch nicht lt Art 115 GG. Aber "Investition" wird da so sehr großzügig ausgelegt, dass auch der Kauf einer Kiste Bier eine Investition wäre, da dies ja die Arbeitsmoral heben könne.....

Zitat aus: http://www.bundesfinanzministerium.de/cln_05/nn_36606/DE/Finanz__und__Wirtschaftspolitik/Bundeshaushalt/Bundeshaushalt__2007/001.html

"Die Investitionen werden bei rd. 23 ½ Mrd. Euro stabilisiert. Damit können vor allem die Infrastrukturleistungen des Bundes auf hohem Niveau gehalten werden. Durch gezielte Umschichtungen zu Zukunftsaufgaben, wie z.B.Forschung, Entwicklung, Bildung und Familienförderung, erfolgt der Einstieg in die Verbesserung der Haus­haltsstruktur. Diese wachsenden Investitionen in die Zukunft bilden sich im klas­sischen Investitionsbegriff nicht ab."

Die wisen also ganz genau, was sie tun, obewohl sie es nicht dürfen. Denn das GG bezieht sich nunmal auf den klassischen Investitionsbegriff.

Gruß

antworten
 

Is'n Witz oder?

Amstrand, Donnerstag, 31.01.2008, 10:05 (vor 6571 Tagen) @ Fremdwort

Nix gegen Aktiengesellschaften. aber wenn deren Aktienkurs mehr als das
nominal gezashlte beim Kauf steigt, hat da irgendwer Geld gedruckt. Es
kommt aus dem Nichts, ohne jegliche Deckung.

aus welcher Mottenkiste hast du das denn? Hast du dir schon mal Gedanken gemacht ,warum die im Mittelalter auf die Idee gekommen sind Aktien zu handeln und Börsen zu installieren und Angebot und Nachfrage per Handel zu regeln? Und vor allem: Warum das so gut funktioniert hat und riesengroß geworden ist?

Da muss keiner Geld drucken bei einem Kurs-Gewinn. Die Deckung ist die Erwartung, dass die Firma Gewinne macht und dass man die Aktie wieder veräußern kann.

Es ist zu überlegen ob es zwangsweise zu einem Rücklauf auf den Nominalwert kommen muss, gesamt-ökonomisch betrachtet.

Tut mir leid, wenn Aktiengewinne und Derivate nicht in deine Gelddefinition passen. Es muss keine Deckung da sein, das Ganze ist heutzutage ein wenig liquider.

amstrand

antworten
 

das ist KEIN Witz

Fremdwort @, Zwenkau, Freitag, 01.02.2008, 06:38 (vor 6570 Tagen) @ Amstrand

Tut mir leid, wenn Aktiengewinne und Derivate nicht in deine
Gelddefinition passen. Es muss keine Deckung da sein, das Ganze ist
heutzutage ein wenig liquider.


Da irrst du dich. Wenn das Geld nicht durch Warten gedeckt ist, dann nur durch anderes Geld. Damit deckt Geld Geld und ist somit als Guthaben nicht mehr im Warenkreislauf. Fazit: du entziehst damit dem Warenkreislauf Geld --> Inflation.

DASS es halbwegs bis heute funktioniert hat, liegt nur an der Ausweitung des Handels -> Globalisierung. Heute ist die gesamte massgebliche Welt ins Systrem eingebunden, eine Ausweitung nur lapidar möglich. Somit verschärft sich die Krise immer drastischer.

Gruß

antworten
 

echtes Interesse

Amstrand, Freitag, 01.02.2008, 07:08 (vor 6570 Tagen) @ Fremdwort

nichts für ungut, interessiert mich wirklich: Wo hast du das so her? Ist das so ne art attac-Marxismus? Also dieses ökonomische Weltmodell, das deinen Aussagen zugrunde liegt (und welches du so darstellst als wäre es einfach "die Wahrheit"), wo ist das her?

Sorry, interessiert mich wirklich.

Amstrand

antworten
 

Erklärung dazu

Fremdwort @, Zwenkau, Freitag, 01.02.2008, 07:40 (vor 6570 Tagen) @ Amstrand

nichts für ungut, interessiert mich wirklich: Wo hast du das so her? Ist
das so ne art attac-Marxismus? Also dieses ökonomische Weltmodell, das
deinen Aussagen zugrunde liegt (und welches du so darstellst als wäre es
einfach "die Wahrheit"), wo ist das her?

Sorry, interessiert mich wirklich.

OK, nehme ich auch ernst.

Es beruht auf eigener Forschung, hat aber durchaus mit Marx zu tun, wie ich nie verheimlicht habe.
Ich interessiere mich schon seit über 15 Jahren für makroökonomische Zusammenhänge, konnte aber nirgens eine befriedigende Erklärung finden. Auch Marx hatte ich damit durchstudiert und kam dabei auf Zusammenhänge, die witzigerweise denen der Marxisten zu 180° entgegenstehen. Grundlage bildet meine Methode des dialektischen Determinismus, welche auch die von Marx gewesen sein muß. Nur hat dieser sie nirgens beschrieben. Das ist eine Denkweise, welche tatsächlich einzigartig ist. Er betrachtet nicht mehr das Objekt selbst sondern die Verhältnisse zwischen Objekten. Das hat auch gravierende Auswirkungen auf die Naturwissenschaft sowie unser gesamtes wissenschaftliches Weltbild.

Konkretes Beispiel: Marx hat im Manifest gefordert "Aufhebung des Privateigentums!"
Damit konnte bisher niemand etwas anfangen. Zur Dialektik muss man vermutlich geboren sein.
Privateigentum ist ein Zustand, dessen Verkehrsform die Aneignungsweise. Es kommt also darauf an, WIE ich aneigne. Hier gibt es zwei geselschaftliche relevante Formen qualitativ zu betrachten: Aneignung innerhalb der Gesellschaft oder Aneignung von der Natur.
Aneignung innerhalb der Gesellschaft ist keine allgemeine Aneignung, nur individuelle, sprich Umverteilung. Diese basiert auf den Effekten des Konsumkredites.
Aneignung von der Natur ist allgemein, echte Aneignung der Gesellschaft. Dies basiert für unser Verständnis auf einer Investition.

Seine Forderung war nun, die Aneignung innerhalb der Gesellschaft zu verwerfen und ausschliesslich Aneignung von der Natur zuzulassen. Es liegt auf der Hamnd, dass, wenn wir innergesell. Aneignung als solche als allgemeine betrachten, wir nur das bereits von Natur angeeignete verzehren.

Dass dem so ist, beweist schlagkräftig ein Blick z.B. nach New Orleans, wo die Masse nicht mehr fähig ist, ihr altes Leben wieder aufzubauen, da sie sich nur selbst aufzehrt. In DE sieht es zumindest im Osten nicht viel anders aus.

Eigentlich ist das doch relativ simpel zu verstehen. Aber eben wahrscheinlich nur mit dieser Denkweise.
Wie du siehst, ist das nicht mehr nur Marx sondern geht ein ganzes Stück darüber hinaus.

Gruß

antworten
 

Dein Vorschlag also Gemeinschaftseigentum in New Orleans verbessert die Lage?

imperator, Freitag, 01.02.2008, 10:49 (vor 6570 Tagen) @ Fremdwort

Seine Forderung war nun, die Aneignung innerhalb der Gesellschaft zu
verwerfen und ausschliesslich Aneignung von der Natur zuzulassen. Es liegt
auf der Hamnd, dass, wenn wir innergesell. Aneignung als solche als
allgemeine betrachten, wir nur das bereits von Natur angeeignete
verzehren.

Dass dem so ist, beweist schlagkräftig ein Blick z.B. nach New Orleans, wo
die Masse nicht mehr fähig ist, ihr altes Leben wieder aufzubauen, da sie
sich nur selbst aufzehrt. In DE sieht es zumindest im Osten nicht viel
anders aus.

Eigentlich ist das doch relativ simpel zu verstehen. Aber eben
wahrscheinlich nur mit dieser Denkweise.

---

abgesehen davon, dass Determinismus nicht zu meinem Sprachvokabular gehoert, aber Idee mal angenommen, erklaere doch mal bitte, wie dann der Passus abgeschafftes Privateigentum New Orleans (oder, oder..) neues Leben einhaucht?

Ich sehe bei Neufuenfland und New Orleans vordergruendig ein anderes Problem, und visualisiert wird dies ja allenthalben.

Das Problem des Bevoelkerungsschwundes - und alles was damit einhergeht.
Fehlende Arbeitsplaetze, fehlende Menschen.

Ein Haus, fuer 10 Familien gebaut, kann durch die Mieteinnahme von einem Mieter nicht mehr unterhalten werden.

Allein die Abgaben (wegen der Umverteilung) auf Abwasser sind bei Bevoelkerungsreuckgang schon toedlich!

Dein Gedanke in Ehren, aber mit diesem Beispiel, kannst Du ihn nicht erhaerten!

Ich sehe bei der (Gedankenspiel) Realisation Deines Vorschlages keine Situationsverbesserung.

Wenn es diese doch gibt, erklaere mal bitte!

Gruss

antworten
 

Erleuchtung erforderlich

Fremdwort @, Zwenkau, Samstag, 02.02.2008, 04:25 (vor 6569 Tagen) @ imperator

Hi,

abgesehen davon, dass Determinismus nicht zu meinem Sprachvokabular
gehoert,

Das ist schade, dass dem so ist. Ich reddete aber nicht von Determinismus sondern von dialektischem Determinismus.
Etwas dazu bei Anette Schlemm: http://www.thur.de/philo/project/determinismus2.htm#_Toc58141305

aber Idee mal angenommen, erklaere doch mal bitte, wie dann der
Passus abgeschafftes Privateigentum New Orleans (oder, oder..) neues Leben
einhaucht?

Wie kommsat du darauf, ich hätte irgendwo geschrieben, Privateigentum abzuschaffen???? Das steht weder irgendwo bei mir noch ist es bei Marx zu lesen. Verhilf mir zur Erleuchtung, bitte.

Gruß

antworten
 

@Fremdwort: Wie wär´s mit einen Philosophieforum? Hier bist du wohl falsch. (oT)

Chef @, Samstag, 02.02.2008, 05:36 (vor 6569 Tagen) @ Fremdwort

- kein Text -

antworten
 

Dann wohl auch ich (oT)

kosh, Samstag, 02.02.2008, 06:18 (vor 6569 Tagen) @ Chef

- kein Text -

antworten
 

Wieso das denn, kosh? (oT)

Chef @, Samstag, 02.02.2008, 06:47 (vor 6569 Tagen) @ kosh

- kein Text -

antworten
 

Verbannung der Grundlagen des Denkens ausgerechnet im Forum der Verteidiger des Lands der Dichter und Denker (oT)

kosh, Samstag, 02.02.2008, 06:59 (vor 6569 Tagen) @ Chef

Hallo Chef

Realsatirischer geht's wohl kaum, um den gegenwärtigen Zustand dieses Forums zu beschreiben.

Während hier einige verträumte Seelen weiterhin von Qualität schwärmen, beobachte ich Niedergang. Ich habe mein Scherflein dazu beigetragen indem ich zumindest den Minimalkonsens eingefordert habe. Statt dessen erfolgt dieser Schlag ins Gesicht des Lands der Dichter und Denker. Jegliches Dankeschön meinerseits könnte mit Fug und Recht als blanke Polemik ausgelegt werden, ohne dass Deine realsatirische Einlage davon tangiert wäre.

Grüsse
kosh

antworten
 

Nein, keinesfalls! ... @Fremdwort

weissgarnix @, Samstag, 02.02.2008, 08:03 (vor 6569 Tagen) @ Chef

... aber es würde helfen, wenn Fremdwort seine Wirtschaftstheorie mal erklärt, ohne dass ich bei jedem 2. Satz erstmal 10min nachdenken muss, was er konkret bedeutet. Nichts für ungut, Fremdwort, dass du deinem Nick in der Beschreibung deiner Thesen alle Ehre machst, macht es schwierig, für Dummies wie mich zumindest, an den Kern deiner Theorie vorzustoßen. Kannst du nicht mal in 20 Sätzen schreiben was du meinst, ohne dass man ein philosophisches Wörterbuch neben sich liegen haben muss ? Damit wäre glaube ich allen geholfen, dann könnte man den Gehalt deiner Ansichten auch vernünftig diskutieren ... andernfalls verkommen deine Thesen, so elegant sie im Kern auch sein mögen, im Kontext dieses Forums schlicht zur intellektuellen Masturbation ...

antworten
 

Guter Vorschlag. (oT)

Chef @, Samstag, 02.02.2008, 09:12 (vor 6569 Tagen) @ weissgarnix

- kein Text -

antworten
 

2 Klicks weiter oben - Deine Worte

imperator, Samstag, 02.02.2008, 10:47 (vor 6569 Tagen) @ Fremdwort

Wie kommsat du darauf, ich hätte irgendwo geschrieben, Privateigentum
abzuschaffen???? Das steht weder irgendwo bei mir noch ist es bei Marx zu
lesen. Verhilf mir zur Erleuchtung, bitte.

--

Zitat zwei Klicks weiter oben:

Konkretes Beispiel: Marx hat im Manifest gefordert "Aufhebung des Privateigentums!"
Damit konnte bisher niemand etwas anfangen.

Wenn das nicht Deine Worte waren, dann hat einer Deinen Zugang gehackt.
In dem Fall ist´s egal mit der Fragenbeantwortung!

Gruß!

antworten
 

anderer Begriff

Fremdwort @, Zwenkau, Samstag, 02.02.2008, 11:11 (vor 6569 Tagen) @ imperator

Wie kommsat du darauf, ich hätte irgendwo geschrieben, Privateigentum
abzuschaffen???? Das steht weder irgendwo bei mir noch ist es bei Marx

zu

lesen. Verhilf mir zur Erleuchtung, bitte.


--

Zitat zwei Klicks weiter oben:

Konkretes Beispiel: Marx hat im Manifest gefordert "Aufhebung des
Privateigentums!"
Damit konnte bisher niemand etwas anfangen.

Wenn das nicht Deine Worte waren, dann hat einer Deinen Zugang gehackt.
In dem Fall ist´s egal mit der Fragenbeantwortung!

Ich lese noch immer nichts von "Abschaffung"! Google bitte selbst nach Hegel + Aufheben, von dem stammt dieser Begriff. Mit Abschaffung hat das rein garnichts zu tun.

Gruß

antworten
 

Nein, geht beim besten Wollen nicht

sensortimecom @, Donnerstag, 31.01.2008, 07:38 (vor 6571 Tagen) @ Fremdwort

Die Gesamtzahl an Derivaten und Zertifikaten soll angeblich an die 350 Billionen € (in USA: "trillions" gennannt) betragen - bei einem Gesamt-Welt-BIP von 60 Billionen €.

Darin sind zwar nicht nur notleidende, sondern auch werthaltige Derivate und Zertifikate enthalten, aber trotzdem: überleg mal, wie du auch nur eine Billion € (also 0,3% der Masse) zusätzlich im eh schon hoch verschuldeten deutschen Staatshaushalt unterbringen könntest.

antworten
 

Was zu sterben verlangt, das sollte man nicht länger künstlich ernähren

prinz_eisenherz, Donnerstag, 31.01.2008, 07:32 (vor 6571 Tagen) @ Albert

Hallo Albert,
die eigentliche Antwort auf die Entartungen des Kapitalismus liefert dieser selbst.

Eine Antwort, die auch ganz leise und verschämt in den Ansichten zur aktuellen Sackgasse in wenigen Börsenbriefen anklingt. Die Firmen, in der Hauptsache die Banken, die sich als unangepasst erwiesen haben sich im Kreislauf des Kapitalismus zu behaupten, sie sind zu groß geworden, tragen zuviel fehlerbehaftete Inzuchtkrankheiten in sich, werden immer wieder, immer schneller, immer öfter auf die Krankenstation geschickt, schnell von Ungeziefer befallen und brauchen Schmerz- und Stärkungsmittel, sie sind, kurz Mesagt, lebensuntüchtig geworden, so wie Kranke mit einer Abwehrschwäche, die nur noch unter einer künstlichen, keimfreien Umgebung leben können.

Diese Gebilde im Kapitalismus muss man das machen lassen, ungehindert, was sie ohnehin deutlich verlangen, lasst sie in Ruhe krepieren, die Banken und die sonstigen Beteiligten im Geldwesen mit seinen Grenzbereichen.

So sehr wie ich mich selber dagegen sträube, aber je älter ich werde, desto mehr ordne ich einem richtigen Kapitalismus, der sich auf seine Art über die Menschheitsgeschichte betrachtet, immer Platz verschafft hat, den elementaren Regeln der Natur unter. Er ist vielleicht sogar auf seine Art ein menschliches Konstrukt, zu dem die menschlichen Gesellschaften offen oder verdeckt immer hinstreben. Welches genau aus den bekannten Spielregeln der Natur um uns herum, die alle Menschen in sich tragen, entsprungen ist, der zu uns Menschen passt, und somit muss der menschliche Verstand auch diesen Prozess loslassen können, wenn sich einige Säbelzahntiger des Kapitalismus aufgrund ihrer überdimensionale Stoßzähne nicht mehr selbst ernähren können, die müssen verhungern und sterben.

Und neben vielen anderen Regelmechanismen der Natur (Territorium, Eigentum, Vorratshaltung, sichere Wohnung, Gold horten[[zwinker]]), die überall wirken, wenn man sie lässt, so gehört dort ganz selbstverständlich neben dem geboren werden, der nachfolgenden Lebensblüte, auch das Sterben dazu. Nur aus dem Sterben wächst neues Leben, werden die Lebensuntüchtigen ausgesondert, die Erbkranken können sich nicht mehr reproduzieren. Die zu Großen sterben an ihrer eigenen Größe und vieles andere mehr.Je länger die Verantwortlichen damit warten, desto schlimmer wird es, denn die augenblickliche Krankheit des Kapitalismus ist schwer ansteckend.

Schlussfolgerung:
Last sterben, was ohnehin nicht mehr aus sich heraus zum Leben fähig ist, dazu zählen die Bankenmonster, das gesamte Gestrüpp der unüberschaubaren Geldkreisläufe, die schon lange keinen praktischen Nutzen mehr verkörpern, sondern im Tanz mit sich selbst sich gefallen. Lass diejenigen die eigentliche Pleite sind, die unheilbar krank sind, lasst sie sterben und päppelt sie nicht jedes Mal mit welchen Hilfsmaßnahmen des Staates auch immer wieder auf. Nehmt die Herz - Lungenmaschinen - von denen ab und ihr werden sehen, aus den Resten der Leichen wird neues Leben erwachsen. Das ist der Kapitalismus wir er leibt und lebt und wie er wirklich funktioniert. Er lebt nicht ewig, aber er lebt über das „Leben und das Sterben“ länger als es manche glauben.

bis denne
eisenherz

antworten
 

Finanzkrise

Zaungast @, Umgebung Zürich, Donnerstag, 31.01.2008, 08:38 (vor 6571 Tagen) @ Albert

Soll also der Steuerzahler, die unfähigen Investmentbanker sanieren, damit sie sich noch die dickeren Bonis aufs Brot schmieren können.
Zudem, was hat der Schweizer Steuerzahler mit den überteuerten amerikanischen Schrottimmobilien zu tun. Nee nee, das lassen wie den Ospel ganz alleine auslöffeln, und wenn auch die ganze Bande auf die Bahamas auswandert.

antworten
 

Finanzkrise

apoll, Donnerstag, 31.01.2008, 15:25 (vor 6570 Tagen) @ Zaungast

Hi Zaungast, Du hast das Spiel nicht durchschaut, die Betrüger werden nicht auslöffeln was sie eingebrockt haben, denn es geht um die Shwächung der noch gesunden Teilnehmer. Das Ziel ist die nicht mehr zu heilende Krise. Erst wenn alle Teilnehmer überschuldet sind, kommt das Ultimatum. Warum wohl wurde Strathaus BW Finanzminister geschasst, weil er, anstatt Schulden anzuhäufen, diese abgebaut und sogar zurück bezahlt hat. So einen Dödel können die Hintertanen nicht gebrauchen. Apoll

antworten
 
RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.

CoinInvest -- Ihr Edelmetallhändler






444324 Einträge in 53482 Threads, 990 registrierte Benutzer, 137 Benutzer online (0 registrierte, 137 Gäste) | Forumszeit: 27.01.2026, 00:55 (Europe/Berlin)
Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik ud  Gesellschaft - und ein wenig alles andere) || Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz
✖