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Verkauf der Kreditforderungen - Hausbesitzer stehen vor dem Nichts

sensortimecom @, Freitag, 01.02.2008, 02:04 (vor 6569 Tagen)

Neues darüber im SPIEGEL

"Vielleicht verkauft sich eine leere Wohnung besser." Das, sagt Brigitte Alexander aus dem holsteinischen Wedel, seien die letzten Worte ihrer Mutter gewesen, bevor sie Selbstmord beging.

Viele Banken reichen nicht nur faule, sondern auch gesunde Kredite an andere Finanzinstitute weiter, ohne die Schuldner zu fragen.

siehe:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,532303,00.html

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Bankraub...

satsangi @, Freitag, 01.02.2008, 02:57 (vor 6569 Tagen) @ sensortimecom

lohnt sich schon lange nicht mehr, sinnvoller ist es, eine Bank zu gründen!
Gruss
satsangi

antworten
 

Re: Bankraub

RetterderMatrix, Freitag, 01.02.2008, 04:06 (vor 6569 Tagen) @ satsangi

lohnt sich schon lange nicht mehr, sinnvoller ist es, eine Bank zu
gründen!
Gruss
satsangi

Ich finde, daß das, was die Banken da machen, mit dem Begriff Bankraub ganz gut beschrieben ist:

Die Bank raubt!

antworten
 

Existenzrisiko Grundschuld -> ran an die Politik

Wayne Schlegel @, Freitag, 01.02.2008, 03:27 (vor 6569 Tagen) @ sensortimecom

Mein Empfehlung bleibt:

direkten und persönlichen Kontakt mit den Bundestagsabgeordneten im jeweiligen Wahlkreis aufnehmen (siehe auch www.abgeordnetenwatch.de) und denen unmißverständlich klar machen, dass nur derjenige die Wählerstimmen der Grundschuldfamilie erhält, der sich erfolgreich für die effektive Sicherung der Grundschuldner vor Heuschreckenverwertung in dem laufenden Gesetzgebungsverfahren zum Risikobegrenzungsgesetz einsetzt.

Nur viele Wählerstimmen oder viel viel Lobbyistengeld wirkt effektiv gegenüber der Politik. Also bitte auch weitersagen.

antworten
 

Zusammenfassung der Misere

sensortimecom @, Freitag, 01.02.2008, 03:34 (vor 6569 Tagen) @ Wayne Schlegel

Siehe dazu auch Telepolisartikel "Ungleichbehandlung"

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27153/1.html
(Zypris will Schaffung eines nicht-verkaufbaren Bankkredits mit erheblich teureren Zinsen, den sich wohl kein Häuslbauer wird leisten können<img src=" />

Zusammenfassung der gesamten Grundschulden-Misere von mir v. 27-01:

Auf Basis der in unzähligen Grundbüchern eingetragenen „Grundschulden“,
abstrakten juristischen Konstrukten, die zwar durch Abschluss eines
Kreditvertrags entstehen, jedoch für sich allein weiter bestehen können
wenn Kredite gekündigt, vorzeitig abgewickelt oder in eine andere Währung
transformiert (geswicht) werden, deren Löschung oft mit hohen Kosten
verbunden ist, deren Bestehen den Schuldner mit hohen Zinsen (bis zu 15%
und mehr) sowie mit der unmittelbaren Zwangsvollstreckung durch den
Gläubiger ohne Einschaltung eines Gerichts bedrohen, und deren Eintragung auch zum Erwerb beliebiger anderer Anlagen z.B. Aktien oder Zertifikate
nützen können, emergieren Forderungen X, die nach Belieben vom sog.
„Originator“ (das ist jene Bank bzw. Finanzinstitut, das den besagten
grundschuldbesicherten Kredit vergeben hat) an juristische Personen
(„Zweckgesellschaften“) weiterverkauft und dort über die Emission von
anonymen, in beliebiger Währung lautenden „Commercial Papers“ (ABCP`s etc)
„transformiert“ werden, wobei der letztgenannte Prozess als „Conduit“
bezeichnet wird.

Die immanente Intention besteht darin, dass das anonyme Papierchen

a) Zugang zum Wertpapiermarkt hat
b) weiterer derivativer Prozesse (CDO`s, CDS`usw.) unterworfen werden kann
und noch dazu
c) gute Besicherung aufweist, weil den Grundschuldnern ja jederzeit
mittels Staatsgewalt der Boden unter den Füßen entzogen werden kann; und
die daher nur, und zwar NUR dann, wenn Dinglichkeiten z.B. Immobilien, auf
denen diese fabelhaften Konstrukte basieren, nachhaltig an Wert verlieren
(wie es z.B. im Immo-Sektor in den USA passiert ist), in Frage gestellt
ist.

Diese Usancen wurden staatlicherseits seit Jahren gefördert anstatt
bekämpft, weil sie den Originatoren (kleinen Banken etc.) zusätzliche
Liquidität bereitstellt, die Refinanzierung erleichtert, und sie so in der
Lage sind, weitere Kredite zu günstigeren Zinsen zu vergeben, als dies das
rezente Leitzinsen-Szenario de facto erlauben würde. Die Gepflogenheiten
ermöglichen es außerdem, das Kreditanteile von Carry-Trade-Währungen (z.B.
YEN) in Kreditvergaben lautend auf festen Währungen (EURO, GBP usw.)
enthalten sein können, was deren Effektivzinssatz am Schalter der kleinen
Bank ebenfalls senken kann, und last but not least(!) erleichtert die
gigantische Zahl umlaufender CP`s (davon ein Großteil ABCP`s) die ja in
verschiedensten Währungen, auch in YEN, lauten können, die
Aufrechterhaltung eines Carry-Trading-Szenarios und die Refinanzierung von
Aktienkäufen etc.

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