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Bundesbankgold (mL, mkT).. so wird die Zukunft verspielt!

subwave @, Sonntag, 03.02.2008, 01:39 (vor 6567 Tagen)

Wieviel idiotische Politiker die von gesamtwirtschaftlichen und historischen Zusammenhängen keine Ahnung haben wird Deutschland noch verkraften können. Man kann wirklich nur noch kotzen (Entschuldigung zwecks der Wortwahl).

http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/finanzen/:Bundesbank-Reserven-Ypsi...

--
Be the change you want to see in the world - Gandhi-

antworten
 

Geistiger Abfall

eddie09 @, Sonntag, 03.02.2008, 01:49 (vor 6567 Tagen) @ subwave

Hi,

an den geistigen Abfall unserer Politiker kann man sich gewöhnen, genauso wie an die Zinssenkungstiraden von ( Oskars Brieftasche sitzt links ), die ebenfalls erfolglos waren und nicht zum gewünschten Effekt geführt hatten. Solange es Gegenkräfte zur Politik gibt, solange gibt es Hoffnung.

Gruss

--
Politik ist so beschaffen, dass faule Früchte nur vom Baum fallen, wenn darunter ein Korb steht, der sie auffängt.

antworten
 

volle Zustimmung...aber (mkT)

subwave @, Sonntag, 03.02.2008, 02:06 (vor 6567 Tagen) @ eddie09

Hi,

an den geistigen Abfall unserer Politiker kann man sich gewöhnen, genauso
wie an die Zinssenkungstiraden von ( Oskars Brieftasche sitzt links ), die
ebenfalls erfolglos waren und nicht zum gewünschten Effekt geführt hatten.
Solange es Gegenkräfte zur Politik gibt, solange gibt es Hoffnung.

Gruss

...ja geistiger Abfall ist das richtige Wort....nur bin ich mir nicht sicher ob wir nicht gerade in einer Zeit stecken in der genau das die Oberhand gewinnt....wo bleiben die Bewegungen und Personen die wirkliches Wissen, Voraussicht und moralische Integrität authentisch in der Öffentlichkeit verkörpern ? ...im Moment sind sie jedenfalls für mich noch nicht sichtbar.

grüße sub

--
Be the change you want to see in the world - Gandhi-

antworten
 

Gerade dieser Bernhard von der CDU ist ein Verfechter des (mT)

DT @, Sonntag, 03.02.2008, 02:38 (vor 6567 Tagen) @ subwave

Goldverkaufs. Daß der sich jetzt gleich wieder und so scheinheilig äußert, zeigt, daß er in Wirklichkeit ein trojanisches Pferd der Bullion Banks oder der Amis ist, die an unser Gold ranwollen.

Ausgerechnet in Zeiten von Haushaltsüberschüssen unser Gold verkaufen zu wollen macht überhaupt keinen Sinn. Es kann also nur den Bullion Banken nützen, die die Ausleihungen zurückzahlen müssen und nichts physisches auftreiben können.

Wie meinte Axel W so schön: in ein paar Jahren wird es wieder losgehen mit den Forderungen...

Kann diesen Abgeordneten, die angeblich zum "Wohle" des Volkes agieren, mal einer stecken, daß unser Gold, sofern es denn noch uns gehört, gebraucht wird, um nach dem Neustart wieder loslegen zu können?

DT

PS: Hier der Verweis, wo Bernhard zum letzten Mal (2005) einer der Verkaufsprediger war. Ich habe das nicht vergessen, und im Falle des Falles wird auch er sich dafür rechtfertigen müssen...

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=2061

antworten
 

Genau verkaufen!....Iss eh wech...Abholort für den Käufer: N.Y. Canalstreet

Cujo, Sonntag, 03.02.2008, 02:49 (vor 6567 Tagen) @ subwave

Wieviel idiotische Politiker die von gesamtwirtschaftlichen und
historischen Zusammenhängen keine Ahnung haben wird Deutschland noch
verkraften können. Man kann wirklich nur noch kotzen (Entschuldigung
zwecks der Wortwahl).

http://www.stern.de/wirtschaft/finanzen-versicherung/finanzen/:Bundesbank-Reserven-Ypsi...

antworten
 

Ich würde das Gold auch eher heute als morgen verkaufen

weissgarnix @, Sonntag, 03.02.2008, 05:57 (vor 6567 Tagen) @ DT

... den wirklichen Nonsense verzapft der im Artikel zu Wort kommende Bundesbanker. Man kann zu Gold nun stehen wie man will, aber was er da von "Vertrauensbildung" und "Risikosteuerung" labert entspricht weder Theorie noch Praxis.

Ich würde das BuBa-Gold auch verkaufen.

antworten
 

Nachfrage: Sinn eines Goldverkaufs?

fridolin, Sonntag, 03.02.2008, 06:21 (vor 6567 Tagen) @ weissgarnix

Hallo,

wieso würdest Du denn an Stelle der BuBa das Gold verkaufen? Macht es nicht generell Sinn, Risikostreuung zu betreiben, sprich, seine Vermögenswerte bzw. Reserven in unterschiedlichen Vermögensklassen anzulegen?

Macht denn - Deine Meinung dazu würde mich wirklich interessieren - die Vermögensanlage in Edelmetallen für den Privatmann (in einem angemessenen Umfang) Sinn? Ist ja hier ein heißes Diskussionsthema.

Nebenbei: im alten Forum hat dottore meiner Erinnerung mal dargelegt (finde den Beitrag jetzt nicht auf die schnelle), daß ein Goldverkauf der BuBa aus bilanztechnischen Gründen gar nicht zu einem ausschüttungsfähigen Gewinn führen könnte?

Schönen Gruß.

antworten
 

Mit der Kohle für den gesamten Goldbestand kannst du immerhin 1Monat sämtliche Staatsausgaben finanzieren. (oT)

Mephistopheles, Sonntag, 03.02.2008, 06:59 (vor 6567 Tagen) @ fridolin

- kein Text -

antworten
 

@Fridolin

weissgarnix @, Sonntag, 03.02.2008, 07:24 (vor 6567 Tagen) @ fridolin

Hallo,

wieso würdest Du denn an Stelle der BuBa das Gold verkaufen? Macht es
nicht generell Sinn, Risikostreuung zu betreiben, sprich, seine
Vermögenswerte bzw. Reserven in unterschiedlichen Vermögensklassen
anzulegen?

Für einen Privaten ja, aber nicht für die Zentralbank einer der größten Volskwirtschaften der Welt. Die soll sich um die Geldversorgung entsprechend des jeweils herrschenden Währungssystems kümmern, um sonst nix. Falls das aktuelle Währungssystem mal in die Binsen geht, dann ist eh der Staat gefragt ... und dann sind einerseits etwaige Goldreserven wurscht, und andererseits eine in Topzustand befindliche VoWi deutlich mehr wert. Das nächste Währungssystem wird zudem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit KEIN goldgedecktes.

Macht denn - Deine Meinung dazu würde mich wirklich interessieren - die
Vermögensanlage in Edelmetallen für den Privatmann (in einem angemessenen
Umfang) Sinn? Ist ja hier ein heißes Diskussionsthema.

Physisches Gold in logistisch handhabbaren und international fungiblen Einheiten, also insbesondere Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker, für absolute Notfälle, etwa 10% des Vermögens. Kaufen, egal bei welchem Kurs, und sich dann nie wieder um den Kurs kümmern. Und als "Investment" aus dem Blickfeld verbannen, sondern behandeln, wie den sprichwörtlichen Notgroschen, den man irgendwo vergraben hat und erst wieder am Tag X herausholt, sollte der jemals kommen. Das ist meine Definition von "Goldanlage". Physisches Gold bei 500 zu kaufen, um dann bei 900 "Gewinne mitzunehmen", halte für, na sagen wir mal, ein eher grundsätzliches Missverständnis.

Nebenbei: im alten Forum hat dottore meiner Erinnerung mal dargelegt
(finde den Beitrag jetzt nicht auf die schnelle), daß ein Goldverkauf der
BuBa aus bilanztechnischen Gründen gar nicht zu einem ausschüttungsfähigen
Gewinn führen könnte?

Stimmt, weil die Goldreserven ständig neubewertet werden und Aufwertungsgewinne als Teil des Buba-Gewinns ausgeschüttet werden. Aber es besteht selbtsredend ein Unterschied zwischen "Buchgewinnen" und "realisierten Gewinnen" ... auch für die BuBa.

antworten
 

kleine Korrektur zum Ausgleichsposten

weissgarnix @, Sonntag, 03.02.2008, 11:21 (vor 6567 Tagen) @ weissgarnix

Nebenbei: im alten Forum hat dottore meiner Erinnerung mal dargelegt
(finde den Beitrag jetzt nicht auf die schnelle), daß ein Goldverkauf

der

BuBa aus bilanztechnischen Gründen gar nicht zu einem

ausschüttungsfähigen

Gewinn führen könnte?


Stimmt, weil die Goldreserven ständig neubewertet werden und
Aufwertungsgewinne als Teil des Buba-Gewinns ausgeschüttet werden. Aber es
besteht selbtsredend ein Unterschied zwischen "Buchgewinnen" und
"realisierten Gewinnen" ... auch für die BuBa.


Hi, ich lese zufällig gerade, dieser Ausgleichsposten wurde erfolgsneutral verbucht. Quasi "per Aktiva an Passiva" ... dann ist aber der gesamte, über die Anschaffungskosten der BuBa hinausgehende Kursgewinn sehr wohl erfolgswirksam, wenn das Gold dereinst mal verkauft wird. Ich weiss jetzt nicht, was damals Gegenstand des threads war, in dem dottore das gepostet haben soll, vielleicht ging es auch um was anderes. Aber das die Kursgewinne beim Gold bei der BuBa erst im Fall der Veräußerung realisiert und damit ausschüttungsfähig werden, scheint mir Fakt.

antworten
 

Asset-Inflation der BuBa

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Sonntag, 03.02.2008, 18:18 (vor 6566 Tagen) @ weissgarnix

Nebenbei: im alten Forum hat dottore meiner Erinnerung mal dargelegt
(finde den Beitrag jetzt nicht auf die schnelle), daß ein Goldverkauf

der

BuBa aus bilanztechnischen Gründen gar nicht zu einem

ausschüttungsfähigen

Gewinn führen könnte?


Stimmt, weil die Goldreserven ständig neubewertet werden und
Aufwertungsgewinne als Teil des Buba-Gewinns ausgeschüttet werden. Aber

es

besteht selbtsredend ein Unterschied zwischen "Buchgewinnen" und
"realisierten Gewinnen" ... auch für die BuBa.

Hi, ich lese zufällig gerade, dieser Ausgleichsposten wurde erfolgsneutral
verbucht. Quasi "per Aktiva an Passiva" ... dann ist aber der gesamte, über
die Anschaffungskosten der BuBa hinausgehende Kursgewinn sehr wohl
erfolgswirksam, wenn das Gold dereinst mal verkauft wird. Ich weiss jetzt
nicht, was damals Gegenstand des threads war, in dem dottore das gepostet
haben soll, vielleicht ging es auch um was anderes. Aber das die
Kursgewinne beim Gold bei der BuBa erst im Fall der Veräußerung realisiert
und damit ausschüttungsfähig werden, scheint mir Fakt.

Kursgewinne der ZB beim Gold, nuja.

Es ist voellig wurscht, aus welchem Geld-Fundus (ZB-Gewinne, Notenbank-Keller) letztendlich die BuBa das Gold auf die Aktiva-Seite ihrer Bilanz bekommen hat, tatsaechlich befindet sich ihr dafuer bezahltes Geld im Publikum, die Gegenbuchungen ihres emitierten Geldes zielen letztendlich immer auf die Passiva-Seite der BuBa-Bilanz.

Ein Kursgewinn beim Gold ist fuer die BuBa nichts anderes als eine Asset-Inflation, die nach dem Aktiva-Wechsel Gold gegen ihr emitiertes Geld zu einer Verminderung ihrer Passiva-Seite fuehren muesste, um die Inflation im Massgrad des Kursgewinns wiederum zu deflationieren.

Darueber hinaus stand dem mit ihrem eigenen Geld angekauften Gold auf der Aktiva-Seite der BuBa stets der Passiva-Posten des gegenzueglich emitierten Geldes gegenueber, vermindert sich oder verschwindet der Aktiva-Posten Gold ganz nach dem Aktiva-Wechsel, dann muesste der Passiva-Posten des emitierten Geldes um diesen Betrag vermindert werden, um inflationaer entgegen zu wirken.

Man kann es drehen und wenden wie man will, jegliche "Ausschuettung" aus verkauftem BuBa-Gold als "ZB-Gewinn" an die korrupte Staatsmafia ist astreines Inflationsgeld heissester Luft.

Jedoch, auch diese Einsichten sind viel zu hoch nicht nur aber auch fuer die dekadenten hoechstleistungskriminellen Polit-Hirne der BRDDR/DDR 2.0.

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 

Not quite, Mr. Devil ...

weissgarnix @, Montag, 04.02.2008, 01:11 (vor 6566 Tagen) @ Tassie Devil

Es ist voellig wurscht, aus welchem Geld-Fundus (ZB-Gewinne,
Notenbank-Keller) letztendlich die BuBa das Gold auf die Aktiva-Seite
ihrer Bilanz bekommen hat, tatsaechlich befindet sich ihr dafuer bezahltes
Geld im Publikum, die Gegenbuchungen ihres emitierten Geldes zielen
letztendlich immer auf die Passiva-Seite der BuBa-Bilanz.

Schon, aber für die Kursgewinne hat sie ja nix bezahlt. Daher ja auch dieser passivierte Ausgleichsposten.

Ein Kursgewinn beim Gold ist fuer die BuBa nichts anderes als eine
Asset-Inflation, die nach dem Aktiva-Wechsel Gold gegen ihr emitiertes
Geld zu einer Verminderung ihrer Passiva-Seite fuehren muesste, um die
Inflation im Massgrad des Kursgewinns wiederum zu deflationieren.


Der Kandidat hat (zunächst nur) 90 Punkte. Denn wenn die BuBa ihr Gold verhökert, dann zieht sie zunächst mal was aus dem Verkehr ? - Exactammente, US Dollars. Auf das Euro-Geldsystem bleibt die Chose daher zunächst mal völlig neutral. Erst wenn sie ihre neuen Dollars unter die Leute bringt, hat das ganze Geldmengen-Effekte. Nämlich reduktorische, wie du richtig sagst. Was aber bei 30-50 Mrd. eher unter der Rubrik "Fliegenschiss" abzuhandeln wäre, während fiskalpolitisch man damit eine Menge schöner Dinge anstellen könnte.

antworten
 

Der Staat muss sich verschulden, um die Erlöse aus einem evtl. Verkauf des Bundesbankgoldes zu erhalten

katzama, Montag, 04.02.2008, 15:12 (vor 6566 Tagen) @ weissgarnix

Dem Gold (Aktivseite) in der Bundesbankbilanz stehen Verbindlichkeiten (Passivseite) gegenüber. Wird Gold zu dem in der Bilanz berücksichtigten Kurs z.B. per Überweisung von der Bundesbank verkauft, findet auf deren Konten ein Aktivtausch statt. Das Konto Bankguthaben (Aktivseite) erhöht sich, während sich das Konto Gold durch eine Buchung auf dessen Passivseite vermindert.
Sobald ein höherer Erlös durch den Verkauf des Goldes, als im Buche steht, erreicht werden kann, fließt dieser als Ertrag in die Gewinn- und Verlustrechnung.
Durch eine evtl. Neubewertung des Goldes nach oben entsteht ebenfalls ein Ertrag, welcher in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt und nach Abzug der Kosten ausgeschüttet wird/wurde. Sollte allerdings der Goldpreis fallen und deshalb eine Neubewertung des Goldes bei der Bundesbank anstehen, wird dies zu einem Verlust führen, welcher die Gewinn- und Verlustrechnung belasten und damit evtl. zu einem Zuschuss von staatlicher Seite führen könnte.
Würde die Bundesbank dem öffentlichen Druck nachgeben und das Gold verkaufen, um z.B. den Staatshaushalt zu entlasten, müsste der Staat hierfür in der selben Höhe Schulden aufnehmen.
Warum?
Das Gold der Bundesbank und nicht das des Staates, wurde auf der Aktivseite gegen ein Kontenguthaben (s.o.) eingetauscht. Würde nun dieses Guthaben auf ein Konto des Staates überwiesen, bliebe eine Lücke in der Bilanz der Bundesbank bestehen, da ihr nun ein Aktivposten fehlt. Die Passivposten sind ja nach wie vor in voller Höhe vorhanden.
Wie also sollte man vorgehen, damit der Staat das Geld aus dem Goldverkauf erhält?
Der Staat erhält im Gegenzug für die Herausgabe von z.B. Anleihen von den Banken Geld. Die Banken wiederum geben die Anleihen an die Bundesbank weiter, welche dann die Anleihen als Sicherheit für eine Geldausgabe an die Banken mit einer Forderung auf ihrer Aktivseite einbucht.
Mit einer Forderung gegenüber den Banken wird die Lücke in der Bundesbankbilanz wieder geschlossen. Der Staat aber darf für weitere Schulden Zinsen zahlen. Warum also sollte er wollen, dass das Gold verkauft wird? Schulden machen kann er auch ohne Goldverkauf! Wird evtl. befürchtet, dass der Goldpreis fällt und damit eine Neubewertung nach unten ansteht?

In der Bilanz 2006 wurde 1 oz Gold mit 482,688 € (2004 - 321,562 €) bewertet. Dies zeigt mir, dass bereits eine Neubewertung zugunsten der Gewinn- und Verlustrechnung nach oben statt fand. Der Staat hat die ihm zustehenden Ausschüttung wohl schon erhalten.
Kurz gesagt: Das Gold gehört der Bundesbank. Möchte der Staat dieses haben bzw. den entsprechenden Wert in Geld, so muss er sich hierfür verschulden.

mfg

katzama

PS:
@ weissgarnix
Welchen Ausgleichsposten meinst Du und welche Konten sprichst Du mit dem per Aktiva an Passiva an, siehe: Hi, ich lese zufällig gerade, dieser Ausgleichsposten wurde erfolgsneutral verbucht. Quasi "per Aktiva an Passiva" ... dann ist aber der gesamte, über die Anschaffungskosten der BuBa hinausgehende Kursgewinn sehr wohl erfolgswirksam, wenn das Gold dereinst mal verkauft wird.

antworten
 

@katzama

weissgarnix @, Dienstag, 05.02.2008, 06:52 (vor 6565 Tagen) @ katzama

Dem Gold (Aktivseite) in der Bundesbankbilanz stehen Verbindlichkeiten
(Passivseite) gegenüber.

Nur in Höhe der ursprgl. Anschaffungskosten. Kursgewinne werden unter Pkt. 13 der Passiva in der BuBa-Bilanz erfasst. In 2006 rund 46 Mrd. bei rund 53 Mrd Gold und Goldforderungen. Mit anderen Worten, dem Großteil des Aktivums "Gold" in der BuBa-Bilanz stehen keine Verbindlichkeiten gegenüber.

Wird Gold zu dem in der Bilanz berücksichtigten Kurs z.B. per Überweisung von der Bundesbank verkauft, findet auf deren Konten ein Aktivtausch statt. Das Konto Bankguthaben (Aktivseite) erhöht sich, während sich das Konto Gold durch eine Buchung auf dessen Passivseite vermindert.

Der Großteil der Gewinnrealisierung erfolgt über eine anteilige Auflösung des Ausgelichspostens in die G&V (vgl. S.146 BuBa GB 2006).

Sobald ein höherer Erlös durch den Verkauf des Goldes, als im Buche steht,
erreicht werden kann, fließt dieser als Ertrag in die Gewinn- und
Verlustrechnung.

Auch wenn nur der letzte Buchwert erzielt werden kann, kommt es zu einer "Realisierung" bereits vorweggenommener Buchgewinne, i.e. durch Auflösung des Ausgleichpostens.

Durch eine evtl. Neubewertung des Goldes nach oben entsteht ebenfalls ein
Ertrag, welcher in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt und nach
Abzug der Kosten ausgeschüttet wird/wurde.

nein. das dachte ich zunächst auch, aber Neubewertungsbeträge wurden samt und sonders in die Bilanz eingestellt, in besagten Ausgleichsposten unter Rz 13 der Buba-Passiva. Dabei sind nur solche Neubewertungsanteile ausschüttungsfähig, die nach der Erstumstellung 1999 entstanden sind (vgl. Buba-GB S.146)

Würde die Bundesbank dem öffentlichen Druck nachgeben und das Gold
verkaufen, um z.B. den Staatshaushalt zu entlasten, müsste der Staat
hierfür in der selben Höhe Schulden aufnehmen.
Warum?

Die Frage scheint berechtigt ...

Das Gold der Bundesbank und nicht das des Staates, wurde auf der
Aktivseite gegen ein Kontenguthaben (s.o.) eingetauscht. Würde nun dieses
Guthaben auf ein Konto des Staates überwiesen, bliebe eine Lücke in der
Bilanz der Bundesbank bestehen, da ihr nun ein Aktivposten fehlt. Die
Passivposten sind ja nach wie vor in voller Höhe vorhanden.

Nein, das ist ein Missverständnis. "Ausgeschüttet" soll ja nicht ein Aktivum werden (obwohl das selbstredend auch ginge), sondern ein Teil des Eigenkapitals, nämlich der ausschüttungsfähige Gewinn der betreffenden Periode. Wie kommt der zustande ? Indem, wie oben bzw. im Buba-GB S.146 erläutert, der Ausgleichsposten anteilig aufgelöst wird ("Per Ausgleichsposten an G&V Realisierte Kursgewinne"). In der Realität wird die Buba also nicht den Wert ihres gesamten Goldbestandes ausschütten, sondern nur die Kursgewinne darauf. Sie könnte theoretisch allerdings alles, sprich per ultimo 2006 die 53Mrd, ausschütten, wenn sie sonstige ausschüttungsfähige EK-Anteile hat, also insbesondere Gewinnrücklagen oder Vorjahresgewinne, die noch nicht ausgeschüttet wurden.

Grundsätzlich gilt in der Bilanzierung (und nicht nur für die Buba, sondern alle Kapitalgesellschaften): ausgeschüttet kann alles werden, was im EK ausschüttungsfähig ist. D.h. im Prinzip alles bis auf Grundkapital und gesetzliche Rücklagen. Im Zeitpunkt der Ausschüttung gehen aus der Bilanz dann diese EK-Bestandteile ab und korrespondierend dazu jene Aktiva in gleicher Höhe, die an die Aktionäre ausgeschüttet werden (idR also Cash, können aber auch sonstige Aktiva wie Forderungen oder Beteiligungen sein). Da gehen also dann in Aktiva und Passiva gleichhohe Beträge ab, es entstehen somit keine "Löcher" ...

antworten
 

5 (in Worten Fünf) Tonnen, das wars dann, der Rest ist unauffindbar?

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Montag, 23.06.2014, 23:39 (vor 4234 Tagen) @ subwave

http://www.zerohedge.com/news/2014-06-23/germany-gives-trying-repatriate-its-gold-will-...

und hier in Deutsch

http://www.mmnews.de/index.php/gold/18872-regierung-deutsches-gold-bleibt-in-usa


Jetzt muss es jede(r)m mulmig werden. Nachdem wir sowieso alle seit Jahrzehnten über den Tisch gezogen wurden, ist diese lapidare Erklärung einfach nur noch zum Kotzen.

Kein Gold, keine Kontrolle, und noch nie eine Revision der Bestände.

Solche Hiobs-Botschaften versteckt man am besten zwischen die Fussball-Spiele der WM 2014. Nicht mehr zu toppen!

Apo'

--
"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

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