FTD goes Faber (oder Gelbes Forum, wer weiss) ...
Hi,
bemerkenswert gute Analyse im "Kapital" der heutigen FTD, mit dem hübschen Titel "Verleugnung eines Bärenmarktes".
U.a. wird folgender Gedanke aufgegriffen, den wir so erst vor ein paar Tagen hier diskutierten:
"[...] In den USA sind die Schulden aller inländischen Sektoren über die vergangenen zehn Jahre um mehr als 26.000 Mrd. $ gestiegen, bei einem kumulierten nominalen BIP-Wachstum von annualisiert etwa 5 600 Mrd. $. Im Euro-Raum ist die konsolidierte Bilanzsumme des Bankensystems in dieser Zeit um gut 12.000 Mrd. Euro explodiert, bei einem nominalen BIP-Anstieg von rund 3 000 Mrd. Euro.
Da muss man Scheuklappen aufsetzen, um künftig das Lieblingsszenario der Börse - gutes Wachstum bei Inflationsraten von zwei Prozent - zu unterstellen. Es geht im Grunde nur noch um eine Alternative: Weginflationierung der Schulden oder Schuldendeflation. [...]"
Haben wir also für die USA wieder besagte 20 cents Grenzprodukt der Schulden, aber auch für Europa nur 25 cents. Sieht also in beiden Regionen nicht wirklich fantastico aus.
Und bei "Inflation oder Deflation?" sind die Leutchen der FTD wohl genauso ratlos, wie wir auch. Wenigstens ein Trost ...
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:Das%20Kapital%20Die%20Verleugnu...
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