Die Zerbrochene Bank der Geldwechsler
Die FDIC, Federal Deposit Insurance Corporation, ist die US-Versicherungsgesellschaft, die dafür sorgt, dass Joe Sixpack, im Falle eines Bankrotts seiner Bank und der unwahrscheinlichen Annahme, dass sein Konto im Plus ist, sich noch ein paar Kröten auszahlen lassen kann.
Diese Gesellschaft setzt jetzt neue Regeln zur Berechnung der verbleibenden Salden im Katastrophenfall auf, also wenn die Bänke der Geldwechsler, die sich verspekuliert haben, auf dem Marktplatz öffentlich zersägt werden.
Die technische Bewertung dieser Regeln überlasse ich den Spezialisten. Es wird wohl darauf hinaus laufen, so wenig wie möglich auszuzahlen.
Mir gefällt insbesondere der letzte Absatz, wohl in weiser Voraussicht geschrieben:
The FDIC last updated its deposit insurance determination process in 1999. The largest number of deposit accounts in a failed institution for which the FDIC has had to make an insurance determination was about 175,000 for NetBank, FSB, Alpharetta, Georgia, on September 28, 2007. Today, some of the larger banks have more than 50 million deposit accounts.
Also, immer in der Annahme eine Grossbank wirft das Handtuch, werden über 50 Mio Versicherungsfälle zu bearbeiten sein. Und Erfahrung gibts nur mit bis zu lappigen 175 Tausend. Ich
.
Ist doch eine vernünftige Arbeitsbeschaffungsmassnahme. Da werden endlich mal wieder tüchtige Human Resources gebraucht werden. Und es wird auch nicht an geeignetem Menschenmaterial (Uebersetzung von Human Resources) fehlen. Angeführt von Monsieur Jérôme Kerviel werden Hunderte von Tradern auf Arbeitssuche sein. Die werden dann wieder neuen Zahlensalat produzieren können.
Alles Gute,
Georges
![[[hae]]](images/smilies/hae.gif)
