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Derivate-Kompetenz des Spiegels: Null. Ist die Redaktion bei anderen Themen ähnlich dumm?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Mittwoch, 11.03.2009, 15:16 (vor 6154 Tagen)
bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 11.03.2009, 15:20

Liebe Gemeinde,

anhand des Vergleichs der Berichterstattung über den Niedergang von Barings im Spiegel und in der Financial Times mußte ich als dummer Spiegel-Leser schon vor Jahren feststellen, daß der Spiegel keine Ahnung von Finanz- und Börsendingen hatte. Das Beispiel unten zeigt, daß sich auf diesem Gebiet bis heute nichts geändert hat.

Die Berichterstattung des Spiegels war tendenziös und unsachlich.
Meine Schlußfolgerung war, daß es bei anderen Themen ähnlich sein mußte, daß mir das aufgrund persönlichen Minderwissens bei Alternativthemen aber nicht auffallen konnte.

Mit großem Schmunzeln verfolge ich daher die Forenbeiträge der Mitstreiter, deren spezielle Leistung in der Verlinkung von Spiegel-Artikeln bestehen.

Anbei eine Textprobe von den Hamburgischen Hobbyredakteuren:

...
Finanzmann Härter aber versprach den Familien: "Das geht auch anders" - und arbeitete zusammen mit Beratern eine Strategie aus, mit der die Porsches und Piëchs ihren Anteil an Porsche behalten und dennoch größter Aktionär von VW werden konnten. Der große Trick in Härters Plan waren: sogenannte cash gesettelte Optionen.

Porsche schloss dabei mit mehreren Banken Verträge, die eine Art Wette auf den VW-Kurs darstellen. Beide Partner einigten sich auf einen Basiskurs der VW-Aktie, beispielsweise 100 Euro. Fiele die Aktie, müsste Porsche der Bank die Differenz zahlen. Würde das Papier steigen, erhielte Porsche die Differenz zum aktuellen Kurs ausbezahlt.

Die Banken sichern sich meist ab und erwerben schon beim Abschluss der Wette VW-Aktien. Und so führen diese Optionsgeschäfte dazu, dass immer weniger VW-Aktien auf dem Markt sind.
...


Der Orginalartikel ist hier zu finden:
Wer das liest, wird dümmer.

Wie wir sehen, gibt es zwischen Forward und Option keinen Unterschied.
Das ist auch O.K. so in der stark komplexitätsreduzierten Welt der Spiegel-Redakteure.

Vielleicht kann ja ein Hamburgischer Forenleser der bildungsbedürftigen Spiegelredaktion mal eine Brochüre "Basisinformationen über Börsentermingeschäfte" in den Briefkasten werfen?

Die Brochüre ist kostenlos und sie ist so verfaßt, daß sie auch von Spiegel-Redakteuren verstanden werden kann.

Sie kostet allerdings ein wenig Lesezeit!

Mein Chef hatte doch Recht, als er mir sagte, der Spiegel sei so etwas wie die Bildzeitung für Lehrer.

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

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Dazu paßt: Wirtschaftskompetenz der WirtschaftsWoche = Nullibär (mkTuL)

Das_Orakel_aus_Oberlahnstein @, Mittwoch, 11.03.2009, 16:42 (vor 6154 Tagen) @ paranoia

Ein Dieter Schnaas schwafelt in der WiWo von einer "gemütliche(n) Krise":

http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/die-gemuetliche-krise-389732/

und fragt u.a.,"(...) was, wenn Angela Merkel (CDU) und Peer Steinbrück (SPD) dieses Land nicht etwa mutfrei moderierten, sondern wenn ihre Versuche, die Krise fahndungs-, fall- und schrittweise zu bewältigen, sie rückblickend als modellhaft regierende Politiker der Zukunft auswiese?"

Aber Vorsicht: Wenn man den ganzen Artikel liest (siehe Link), muß man unter Umständen kotzen.

Grüße aus OL.

antworten
 

Wenn denn das verdammte Wörtchen "vielleicht" nicht wäre

Zweistein @, Mittwoch, 11.03.2009, 17:50 (vor 6154 Tagen) @ Das_Orakel_aus_Oberlahnstein

Zitat aus dem WiWo-Artikel:
" Das stille Vertrauen der wiedervereinigten Deutschen in die Politik war vielleicht noch nie so groß wie in diesen Tagen ".

Ja, vielleicht[[rofl]] , natürlich werden die Schafe brav zur Wahl schreiten und im stillen Vertrauen ihr Kreuz dort setzen, wo sie es seit 50 Jahren machen.
Hier schimmert wohl der Wunsch durch.

Was allerdings Vorhersagen und Einschätzungen angeht, da hat auch schon mancher hier im Gelben daneben gegriffen, wie z.B. Jacques mit seiner NOK-Euphorie.
Die Tatsachen sind denn auch dort nicht so rosig, wie nachfolgender Artikel zeigt.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/459914/index.do?_vl_backlink=/home/wirtscha...

--
Am besten man kommt gar nicht erst auf die Welt, dann muss man auch nicht sterben.

antworten
 

Ja, ist sie

beni, Mittwoch, 11.03.2009, 18:06 (vor 6154 Tagen) @ paranoia

Hallo paranoia,

Es gibt einen einfachen Test: Lies die Spiegel-Berichterstattung zu einem Thema, (bei mir z.B. Elektrotechnik/EDV) wo Du Dich selbst gut auskennst. Was werden da für Säue durchs Dorf getrieben? Du kannst davon ausgehen, dass der Level auf allen anderen Gebieten vergleichbar ist.

Man neigt unbewusst dazu, bei der Presse dort mehr Kompetenz zu sehen, wo man sich selbst nicht so gut auskennt. Dazu gibt es keinen Grund.

Merke: ein Journalist ist einer, der anderen erklärt, was er selbst nicht versteht.

m@G, Benedikt

antworten
 

Verschiedene Autoren - Artikel namentlich gekennzeichnet

Hyperion @, Mittwoch, 11.03.2009, 19:51 (vor 6153 Tagen) @ paranoia

Die Artikel sind ja gekennzeichnet - schwache Autoren kannst Du ja einfach erinnern und überlesen.

SPIEGEL ist nicht mehr das, was er mal war, und spätestens seit dem Doppelschlag AUgstein/Aust ist das Niveau nochmal dramatisch gesunken.

Mit großem Schmunzeln verfolge ich daher die Forenbeiträge der
Mitstreiter, deren spezielle Leistung in der Verlinkung von
Spiegel-Artikeln bestehen.

Zu der speziellen Leistung bekenne ich mich. Aber SPIEGEL Online != SPIEGEL. Auf SpOn kommen nur die Agenturmeldungen, und ob ich mir die jetzt im Tagesschau.de, Faz.net, Welt.de etc. Design anschaue, ist doch echt egal. Inhaltlich identisch.

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