Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
  • >Neu hier? / Infos
    • Leitlinien und Regeln
    • Das Gelbe Forum unterstützen
    • Hinweise zur Handhabung
    • Registrieren
    • Passwort vergessen?
    • Gefälschte E-Mails
    • Leserzuschriften
    • Abkürzungen
    • Impressum/Kontakt
    • Disclaimer
  • >Wissen
    • Einstiegsliteratur Debitismus
    • Weitere Literatur
    • Sammlungen
    • Buchempfehlungen
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
  • >Elliott-Wellen
    • Elliott-Grundkurs
    • Alle ELLI-Beiträge
    • Elliott-Links
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
  • >Themen
    • Risiken der Atomkraft
    • Buchempfehlungen
    • div. alternative Nachrichtenüberblicke
    • Froschgrafik
    • Chart du Jour
    • Das oekonomische Zitat
    • Beliebte Rechtschreibfehler
  • >Charts / Börsenlinks
    • Charts / Börsenlinks
    • Währungen
    • Rohstoffe
    • Aktienindizes
    • Gold in Euro
    • Silber in Euro
  • >Forumsarchive
    • Das alte Elliott-Wellen-Forum (2000-2007)
    • Das Gelbe Forum (2007-2017)
  
 
  • Login
zurück zur Hauptseite
  • linear

ARCHIV1 - HIER FINDET SICH DER ZEITRAUM BIS 2017

Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«
Unterstützen Sie das Gelbe Forum durch Käufe bei Amazon. | Weitere Buch-Empfehlungen und Amazon-Navigation

Bill Gates und sein Betriebssystem?

Aleph, Donnerstag, 07.02.2008, 02:36 (vor 6563 Tagen)

Hallo,

ich bildete mir vor ca. 30 Jahren ein, mich mit Computern ein wenig auszukennen. Heute ist dies nicht mehr der Fall.

Als etwa 1979 auf einem 8 bit Microprozessor (Motorola) der PET (Personal Electronic Transactor) herauskam (Commodore), war ich hingerissen. Das Betriebssystem beinhaltete einen einfachen BASIC-Interpreter, das Speichern der Daten erfolgte mit genormten Magnetkassetten (System von Phillips), die noch immer erhältlich sind.

Dann kaufte ich mir einen PC mit einem Intel-8 bit Prozessor, der zum Speichern 5 1/4 Zoll Disketten hatte. Das Betriebssystem nannte sich CP/M (Digital Research). Parallel stieg nun Bill Gates ein mit dem Betriebssystem MSDOS, das sich in der Anwendung durch nichts vom CP/M-Betriebssystem unterschied. Bill Gates soll MSDOS gar nicht selbst entwickelt haben. Er hatte es einfach gekauft.

Digital Research brachte dann in in Anlehnung zu Apple ein Betriebssystem mit Widows-Oberfläche heraus, ich glaube es war CP/M 3.0. Dieses wurde von Bill Gates dann mehr oder weniger nur abgekupfert. Seither beherrscht er die Computer-Welt, wenn nicht sogar viel mehr.

Was ist das für ein Mensch?

Gruß

antworten
 

Worauf willst Du hinaus?

YooBee @, Donnerstag, 07.02.2008, 03:16 (vor 6563 Tagen) @ Aleph

Was ist das für ein Mensch?

Einer mit Verstand und Glück und Geschäftssinn.
Der Deal mit IBM war der Jackpot. Durch Quasi-Standard zum Quasi-Monopol.

Es ist eher selten, dass ein Erfinder mit seiner Erfindung reich wird.

--
"Das ist der ganze Jammer: Die Dummen sind so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel“ (Bertrand Russell).

antworten
 

Nerds

fridolin, Donnerstag, 07.02.2008, 03:52 (vor 6563 Tagen) @ YooBee

Vor einigen Jahren gab es auf PBS (öffentliches Fernsehen in den USA) ein sehr schönen Film dazu mit dem Titel "Triumpf of the Nerds". Das Transkript kann man hier finden: http://www.pbs.org/nerds/

Möglicherweise ist es noch irgendwo als Video zu finden.

antworten
 

Ein Erfinder mit seiner Erfindung?

kieselflink @, Donnerstag, 07.02.2008, 04:12 (vor 6563 Tagen) @ YooBee

Es ist eher selten, dass ein Erfinder mit seiner Erfindung reich wird.

In der Tat. Und Bill wohl auch nicht. Jedenfalls wohl kaum durch herausragende Erfindungen.

Kreativ schien er mir eher, wenn es darum ging, Erfindungen/Innovationen anderer aufzusaugen und als eigene Weltneuheit zu vermarkten. Die Liste an Beispielen ist laaang...

Um einen Vergleich zu bemühen: IMHO hat sich Bill im klassischen Boxkampf ziemlich erfolgreich behauptet - als Kickboxer...

Kann mich aber auch irren...

Von da stammt MS-DOS...

--
cheers - kieselflink

antworten
 

Dagobert des 21. Jahrhuinderts

Land der Alten @, Donnerstag, 07.02.2008, 04:33 (vor 6563 Tagen) @ Aleph

Was ist das für ein Mensch?


Hier ein Buch über diese Dagoberts:

http://www.amazon.de/Die-Dagoberts-Eine-Weltgeschichte-Reichtums/dp/3821855851/ref=pd_b...

antworten
 

Gates löste Probleme statt seine Zeit mit Studium und Abschluss zu verplämpern

Worldwatcher, Donnerstag, 07.02.2008, 06:46 (vor 6563 Tagen) @ Aleph

Hallo Aleph,

die Frage ist mit einem Gleichnis zu beantworten.

Der eine säte auf fruchtbaren Boden, der andere auf unfruchtbaren Distelacker.

Gates bediente sich einer von seinen Leistungen beeindruckten IBM-organisation, die mit dem Einsatz seines Produktes das Problem, ein komplettes PC-paket auf dem Markt anzubieten gelöst hat. Damit hatte er die wirtschaftliche Grundlage geschaffen um weiter zu wachsen. Der US-Markt war saugfähig genug sein Produkt zu absorbieren. Der folgende Weltmarkt ermöglichte weiteres Wachstum. Wohin dies geführt hat sehen wir heute.

Ähnliche Entwicklungen auf dem Gebiet Software habe ich hier in diesem Lande selbst erlebt, nur mit dem Unterschied das hier der unfruchtbare Distelacker vorzufinden war. Ich habe an einem für den CAD-bereich grundlegenden Programmpaket mitgearbeitet, es war marktbeeinflussend erfolgreich, bis es durch Marktmanipulaten in die Krallen der Justiz gelangte. Um den Diebstahl des Produktes durch eine damals deutsche Heuschrecke zu verhindern musste Recht erstritten werden, durch die blauäugige Rechtsprechung deutscher Gerichte ging das schief. Übrig blieben ein Fehlurteil, erhebliche Kosten für Rechtsanwälte und Justiz und ein Paket Software im damaligen Wert von ca. 100000 DM. Um die Exsistenz der Entwickler zu retten wurde dieses Paket mit allen Rechten an einen innovativen Investor verkauft. Die Entwicklergruppe die grundsätzliche Arbeiten geleistet hatte trennte sich und jeder ging eigene Wege.

Der Investor griff jedoch diese Softwarepaket auf, und vermarktete es zunächst in Deutschland, er übernahm dabei fast den gesamten Kundenkreis eines führenden Wettbewerbers der auf mittlere Datentechnik und älteres Frontendsystem gesetzt hatte. Der Wettbewerber verschwand innerhalb eines Jahres vom Markt.

Innerhalb von ca. 14 Jahren hat er einen 2-stelligen Millionen_Umsatz mit Update und Neuverkauf dieser Software gemacht. Danach hat er durch Finanzierungsverweigerung von deutschen Banken sein Unternehmen abgewickelt und diese Software als Paket inklusive seiner Entwickler einem grossen amerikanischen CAD-Anbieter überlassen. Dieser CAD-Anbieter hat die Ideen in seine Produkte übernommen und generiert heute weltweit damit 3 stellige Millionenumsätze pro Jahr.

Mit dem Ertrag lebt der deutsche Investor heute zurückgezogen ein sorgenfreies Leben als international agierender Berater in der PC-branche.

Mir selbst hat es gut getan an einem solchem Projekt beteiligt gewesen zu sein, weniger finanziell als von den gemachten Erfahrungen. Nur nutzen mir leider diese Erfahrungen nur wenig, denn in Deutschland hat sich eine Kultur der Lemminge herausgebildet bei der Standesdünkel gar manche Chance verhindern.

Ich habe mich inzwischen so eingerichtet das ich damit leben kann, ob es jedoch der Gesellschaft und den anderen Lemmingen gut tut, hier das Sauerkrautprinzip zu praktizieren, wage ich zu bezweifeln.

Das deutsche Bildungssytem generiert mittelmaßige Einzelkämpfer mit zweifelhaftem Charakter und geringem sozialem Nowhow. Eine mit bunten Zeugnissen und Titel geschmückte Gesellschaftsschicht die sich als Elite bezeichnet besetzt die Führungspositionen in der Wirtschaft. Dies führt heute zu einer Verzerrung auf den Arbeitsmärkten. Darunter leidet die deutsche Wirtschaft zunehmend mit wachsender Tendenz. Es wird verdrängt ,verhindert, verraten, abgelehnt was das Zeug hält, koste was es wolle.
Ich könnte hier weitere Schwachstellen aufführen, nur was nutzt es?

Einzelkämpfer sind für kleine Aufgaben gut, für grosse Aufgaben reicht deren soziale Kompetenz leider nicht.

Gruss Ww

antworten
 

Ich weiss nicht was ...

beni, Donnerstag, 07.02.2008, 07:16 (vor 6563 Tagen) @ Aleph

Hallo,

Ich weiss nicht was Bill Gates für ein Mensch ist oder war, aber weisst Du, dass das Basic Deines Commodore von Bill Gates und Paul Allen programmiert wurde? Ich habe damals schon gestaunt, was die beiden da in wenige Kilobyte 6502 Assembler reingepackt haben, z.B. die komplette Fliesskomma Arithmetik ... nicht schlecht mein Specht.

m@G, Beni

antworten
 

Basic von Gates und Allen. Korrekt. Wusste ich noch nicht. Danke!

Aleph, Donnerstag, 07.02.2008, 08:04 (vor 6563 Tagen) @ beni

Hallo,

Ich weiss nicht was Bill Gates für ein Mensch ist oder war, aber weisst
Du, dass das Basic Deines Commodore von Bill Gates und Paul Allen
programmiert wurde? Ich habe damals schon gestaunt, was die beiden da in
wenige Kilobyte 6502 Assembler reingepackt haben, z.B. die komplette
Fliesskomma Arithmetik ... nicht schlecht mein Specht.

m@G, Beni

antworten
 

Gates wird überschätzt und Microsoft ist kriminell

DerBerliner, Donnerstag, 07.02.2008, 10:58 (vor 6563 Tagen) @ Aleph

Hallo,
Die Bedeutung von William Gates "III." wird meines Erachtens im allgemeinen ganz erheblich überschätzt.

Eines ist er sicher nicht: ein Erfinder oder Visionär, geschweige denn ein Software-Entwickler. Die meisten seiner "Visionen" haben sich als falsch herausgestellt und einige Entwicklungen hat er krass falsch eingeschätzt, insbesondere das Internet.

Überhaupt hat Microsoft kaum eines der Produkte, die sie vermarktet, wirklich selbst konzipiert und ursprünglich selbst entwickelt. MS Word, MS Excel, PowerPoint und sogar MS/Dos etc. wurden dazu gekauft und dann natürlich weiterentwickelt, jedoch sind die Wurzeln dieser Produkte nicht in der Firma Microsoft zu finden.

Ich glaube, daß für den Erfolg von Microsoft die Funktion von Steve Ballmer, der lange Zeit primär hinter den Kulissen wirkte, wesentlich ausschlaggebender war.

Damit will ich Gates nicht absprechen, daß er ein gutes Händchen für Gelegenheiten und sicher auch eine erhebliche Portion Glück hatte. Insbesondere der Deal mit IBM und die Art, wie dies von Microsoft ausgenutzt wurde, legte die Grundlage für den weiteren Erfolg.

Insgesamt muß man jedoch betrachten, daß Microsoft in mehreren Fällen kriminell, und das nicht nur im moralischen, sondern
höchstwahrscheinlich auch nach den US-Gesetzen in legalen Sinne, vorgegangen ist gegen Wettbewerber. Als Beispiel von vielen sei nur Netscape genannt.

Hätten die USA nennenswerte andere Produkte, die sie ins Ausland verkaufen könnten, dann wäre Microsoft wahrscheinlich analog zur MaBell / AT & T Telefongesellschaft (das war in den Siebzigern, glaube ich) schon längst in mehrere Teile gesplittet worden.

Meine persönliche moralische Einstellung dazu ist ganz einfach: wenn ein Monopol-Unternehmen seine Position derart schamlos und kriminell ausnutzt, dann hat es meines Erachtens jede Legitimation auf einen vertragsgemäßes Verhalten seiner Kunden verspielt.

Dieses Unternehmen wird von einer extremen und absolut schamlosen Gier getrieben, die genauso unanständig und ausbeuterisch ist (vor allem mit der kriminellen Vergangenheit, wie Wettbewerber aus dem Markt gedrängt wurden), wie die der Ölgesellschaften.

Abgesehen davon halte ich Microsoft für uns in Europa schlichtweg für eine gigantische Gefahr, die leider von den meisten Entscheidern in Wirtschaft und Politik unterschätzt wird.

Kann jedem nur dringendst empfehlen, auf seinem Rechner einen guten Firewall zu installieren und allen Microsoft-und Adobe-Programmen (Adobe ist nicht nennenswert besser) den Zugriff aufs Internet zu verbieten.

Aber hierzu ist Tassie sicherlich der wesentlich kompetentere Spezialist und ich bitte Tassie, hierzu seinen sehr geschätzten "Senf" hinzu zu geben!

Gruß

antworten
 

Bill Gates und Lou Gerstner

Tassie Devil, Tasmania, Australia, Freitag, 08.02.2008, 00:35 (vor 6562 Tagen) @ Aleph

Hallo,

Hi,

ich bildete mir vor ca. 30 Jahren ein, mich mit Computern ein wenig
auszukennen.

Bei mir war das definitiv keine Einbildung, zu diesem Zeitpunkt hatten bereits einige meiner Incentiven u.a. ihren Weg in das IBM-Nachrichten-Magazin "Think" gefunden, darunter befanden sich auch deutschlandweite Anwendungsneuheiten.

Heute ist dies nicht mehr der Fall.

Ich bin nach wie vor echt gut drauf, und auch das verursacht mir gelegentliche Kopfschmerzen in dieser Vieli-Bunti-Klicki-Smartie-Compi-Welt mit ihren stark abgenutzten Reset- und ReBoot-Tasten der Jung-Neuzeit-Management-Informatik, sie verstehen ihre studierte Welt infolge ihrer Ueberforderung des oefteren absolut nicht.

Als etwa 1979 auf einem 8 bit Microprozessor (Motorola) der PET (Personal
Electronic Transactor) herauskam (Commodore), war ich hingerissen. Das
Betriebssystem beinhaltete einen einfachen BASIC-Interpreter, das
Speichern der Daten erfolgte mit genormten Magnetkassetten (System von
Phillips), die noch immer erhältlich sind.

Ja, damals habe ich gelegentlich viele der deutschen Junglanghaare sich mit glaenzenden Pupillen ihre Nasen an den Vitrinen- und Schaufensterscheiben platt druecken sehen, und habe dabei oft so im stillen bei mir gedacht: Wenn ihr wuesstet, dass ich seit ueber 10 Jahren meine Hand auf grosse wie dicke PCs der IBM in Rechenzentren vor allem auch an Wochenenden so richtig kernig draufhalte, und mich solche PET-, Sinclair- und Commodore-Spielzeuge absolut nicht interessieren...

Mit Ueberheblichkeit hatte und hat das nichts zu tun, denn wer beruflich staendig lange Strecken im Benz zuruecklegen muss, der ist in der Regel nicht auf einen Deux-Chevaux erpicht.

Dann kaufte ich mir einen PC mit einem Intel-8 bit Prozessor, der zum
Speichern 5 1/4 Zoll Disketten hatte. Das Betriebssystem nannte sich CP/M
(Digital Research). Parallel stieg nun Bill Gates ein mit dem
Betriebssystem MSDOS, das sich in der Anwendung durch nichts vom
CP/M-Betriebssystem unterschied. Bill Gates soll MSDOS gar nicht selbst
entwickelt haben. Er hatte es einfach gekauft.

Ja, fuer 1 apple und 1 egg.

Digital Research brachte dann in in Anlehnung zu Apple ein Betriebssystem
mit Widows-Oberfläche heraus, ich glaube es war CP/M 3.0. Dieses wurde von
Bill Gates dann mehr oder weniger nur abgekupfert.

Ja, Microsoft hat das GUI (Graphical User Interface), die Benutzeroberflaeche, vorwiegend bei Apple abgespickt und auf sein MSDOS als Windows-Eigenentwicklung draufgepackt, das war so um das Jahr 1985.

Microsoft hatte naemlich, im Gegensatz zur IBM, richtiger Weise rechtzeitig erkannt, dass nicht das Betriebssystem selbst, naemlich das MSDOS(Microsoft)/PCDOS(IBM) die strategisch wichtigste Machtstelle ist (Microsoft und IBM waren beim Thema DOS fuer PCs vertraglich miteinander verbunden), sondern das darauf aufbauende GUI, und im Hinblick darauf hatte die IBM einmal mehr etwas kraeftig verschlafen und dadurch versiebt.

Seither beherrscht er die Computer-Welt, wenn nicht sogar viel mehr.

Diese Ansicht ist laecherlich und voellig absurd.

Microsoft beherrscht infolge seines kleveren Marketings und seiner Vendor-Lock-In-Strategien ueber seine Softwarepacks immer noch den breiten Konsumentenmarkt der privaten, HB- (Home-Business) und SMB- (Small-Business) Computer-Anwender, das ist zwar eine grosse Masse, aber doch keinesfalls die "Computerwelt!"

Den zumindest im Halb-Profi-Niveau richtig ernst zu nehmenden Geschaeftsbereichen der gesamten ICT-Industrie (Information and Communication Technology) und deren Kundschaft der mittleren, grossen und groessten Unternehmen kratzt Microsoft bestenfalls am Unterbodenschutz der tatsaechlichen "Computer-Welt".

Was ist das für ein Mensch?

Gates ist ein typischer "lucky guy", er hat den Erfolg Microsofts auf dem Massen-Konsumentenmarkt weniger sich und seinen eigenen Mitstreitern zu verdanken, vielmehr profitierte er ganz einfach wie cool von den teilweise geradezu haarstraeubenden Pleiten, Pech und Pannen der IBM seit etwa Mitte der 1960-er Jahre.

In den wichtigen 1980-er Jahren war die IBM weltweit keine Company mehr, sondern zu einem verbeamteten Buerokratie-Konglomerat verkommen.

Das begann sich erst ab dem Jahr 1993 zu aendern, als John von Opel und mit ihm die Garde der "alten" Chairmen die Bruecke des Dampfers IBM mit strammen Kurs auf den nahen Eisberg verlies, und es war Lou Gerstner vergoennt, Ex-Chairman von Nabisco seit dem KKR-Deal Mitte der 1980-er Jahre, als CEO die IBM wieder auf den richtigen Kurs auszurichten, und das hat dieser Mann zweifellos mit Bravour bis zu seinem verdienten Bruecken-Abgang im Jahre 2003 geschafft.

Gruß

--
Gruss!
TD

Die StaSi tobt und Tassie kichert,
denn er ist Schaeuble abgesichert!

antworten
 
RSS-Feed dieser Diskussion

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.

CoinInvest -- Ihr Edelmetallhändler






444324 Einträge in 53482 Threads, 990 registrierte Benutzer, 141 Benutzer online (0 registrierte, 141 Gäste) | Forumszeit: 26.01.2026, 02:50 (Europe/Berlin)
Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik ud  Gesellschaft - und ein wenig alles andere) || Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz
✖