Permakultur
Hallo Albert,
Liebes Forum,
mache mir grundsätzliche Gedanken, von "staatlich steuerlich" belastbaren
Energien weg zu kommen (oder zumindest auf Bruchteile davon wegen
Unabhängigkeit und Kosten) und außerdem das Niveau der Eigenversorgung mit
Lebensmitteln (Obt/Gemüse) anzuheben. Auch wegen der Qualität, das man weiß
was drin ist in Zeiten von diversen Chemiebeigaben, Gentechnik usw. Zwei
Bäumchen sind bisher gepflanzt. Da ich auf knapp 500 m Höhe lebe und eher
schlechten Boden habe (viel Lehm und Steine ab ca. 0,50 m Tiefe) wächst
nicht alles. Will jetzt noch ein paar Bäumchen dazu pflanzen, da die
Wühlmäuse schon einen gekillt haben.
Das Stichwort heißt die richtigen Pflanzen zu mischen und den Boden zu verbessern, da hilft dir Sepp Holzer weiter:
http://www.amazon.de/Holzers-Permakultur-Praktische-Anwendung-Landwirtschaft/dp/3702010...
Oder google selbst nach "Permakultur".
habe zur Zeit in meinem Haus eine Gasheizung angeschlossen an die
Fußbodenheizung. Das Dach ist leider abgewandt von der Sonne.
Was spricht dagegen, sich im Garten nach Sßüden gerichtet so 15 bis 20qm solarthermischer Kollektoren aufzustellen und diese über einen 2000-Liter-Pufferspeicher in den Heizkreislauf einzuspeisen? Da kann man das meiste als geschickter Handwerker auch selber machen! Dazu einen Kaminofen mit 6 bis 9 KW Leistung der die sonnenarmen Tage puffern kann...am besten ist natürlich immer die Wärmeenergie die man erst gar nicht benötigt, also Dach und Kellerdecke(!) gut isolieren, evt. Fensteraustausch vorziehen und über eine kontrollierte Lüftungsanlage nachdenken: die bringt bezogen auf den finanziellen Einsatz meist schon mehr als eine Wärmepumpe.
Meine Frage: Welche Möglichkeiten seht ihr (gibt es technisch), sich
zunehmend unabhängig zu machen vom hohen Gasverbrauch und auch
Stromverbrauch?
Wärme: Solarthermie oder ein Kaminofen
Strom: kleine Windturbine oder ein Blockheizkraftwerk (gasbetrieben oder mit PÖl).
Trotz moderner Kühlschränke usw. verbraucht mein Haushalt immerhin 3500kwh
Strom im Jahr. (wird wohl vorallem der Trockner sein)
Leih dir unbedingt ein Strommeßgerät und miß alle Steckdosen durch, oftmals sind es die kleinen Standbyverbraucher wie die mickrig erscheinenden 10 Watt Lerrlaufleistung für ein Steckernetzteil, die sich dann auf 85 KWh p.a. (je Netzteil!) belaufen. Ein Dutzend davon bekommt man schnell zusammen (DSL-Modem, Router, Schnurlostelefon, PDA-Schale, Akkulader...) und verbrät 1000 KWh p.a. relativ nutzlos.n Häng diese Geräte wenn irgendwie möglich an eine abschaltbare Steckdose oder laß diese bequem von einer Master-Slave-Steckdose schalten (also Modem und Drucker werden nur dann mit Spannung versorgt wenn der Rechner auch läuft, ansonsten werden diese automatisch getrennt).
Auch die meisten Heizungspumpen kennen nur 100% Leistung, hol dir eine leistungsgesteuerte, die keine 100 Watt Daueraufnahme aufweist (was bei 5000 Bestriebstunden 500KWh p.a. bedeutet!) Dann gib 10 bis 20 Euro für eine wirklich gute Energiesparlampe aus- und wenn du damit zufrieden bist holst du dir sukkzessive immer mehr in der Preisklasse (Osram oder Megaman), macht nochmals bis zu 300 KWh p.a. aus.
Ich habe alleine mit diesen Tipps meinen Energiebedarf ohne Komforteinbußen von 1800 auf 1000 KWH p.a. verringert (alleinlebend in MFH).
Hat auch jemand vielleicht einen Tipp, welche Fachleute man wegen
Treibhäusern ansprechen könnte und Literaturtipps, wie der Anbau von
Tomaten und anderem Gemüse praktisch geht. Auch, wenn man mal für ein paar
Wochen nicht zuhause ist.
Siehe Holzer und Permakultur.
Ansonsten wird dir hier gerne weitergeholfen:
http://www.peak-oil-forum.de/phpBB2/index.php
Gruß,
Sorrento
gesamter Thread:
- @Forum: Frage wegen privater Energieerzeugung -
Albert,
07.02.2008, 12:59
- Solarzellen auf Dach - Jacques, 07.02.2008, 14:20
- kleine Windturbine - Phoenix, 07.02.2008, 14:41
- Es gibt keine Lösung dafür - Kamelzehe, 07.02.2008, 14:56
- wie wärs mit Holz? - kapiernix, 07.02.2008, 15:13
- Permakultur - Sorrento, 07.02.2008, 15:27
