warum ein schwarzes Auslandskonto keine Lösung ist
Hallo,
vielleicht ist der Fall *Batliner* noch ein Begriff, ein Ex-Mitarbeiter dieser Treuhandfirma, die auch im Zusammenhang mit dem CDU-Fall in die Schlagzeilen kam, entwendete vertrauliche Unterlagen, die letztlich beim deutschen Fiskus landeten, ein Kunde, der dabei geschädigt wurde, war Springreiter Schockemöhle.
Diese Gefahr besteht grundsätzlich und überall, so daß nur eine Verlegung des Wohnsitzes und damit eine Beendigung der bundesdeutschen Steuerpflicht eine gute Lösung darstellt.
Denn : Fundsache folgt :
Erpressungsfall bei der LLB
Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) ist laut einer Medienmitteilung vom Montag seit 2003 Opfer von Erpressungshandlungen. Ein ehemaliger Mitarbeiter erpresste die Bank mit entwendeten internen Belegen, die deutsche Bankkunden betreffen. Er drohte mit Weitergabe dieser Belege. Aufgrund einer Strafanzeige der LLB konnte der Täter verhaftet und im April 2004 rechtskräftig verurteilt werden. Der Täter sitzt nach wie vor im Strafvollzug.
Die Erpressung wurde jedoch von einer Komplizenschaft des verurteilten Bankmitarbeiters fortgesetzt, heisst es in der Mitteilung weiter Eine Person habe im September 2007 gefasst werden können und sitze in Untersuchungshaft in Deutschland. Die entwendeten Bankunterlagen betreffen einen kleinen Teil der deutschen Bankkunden mit Namenkonten. Diese Kunden sind der Bank bekannt und werden von der Bank im Bedarfsfall persönlich informiert. Die LLB bedauere diese Vorfälle und setze alles daran, „in Zusammenarbeit mit den Behörden ihre Kunden zu schützen“, wie die Bank schreibt.
Fundsache Ende
Also, entweder klimpernd im Sparstrumpf eingemottet (in Edelmetall, versteht sich), oder vielleicht auch noch käsch, oder eben konsequent, und umziehen.
Ich habe meine Auslandslösung von Beginn an so konstruiert, daß ich offen auftrat, entsprechend gab es auch keine derartigen Sorgen. Voraussetzung dafür war der Wegzug aus der BRD.
Beste Grüße vom Baldur
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Der Hörer an der Wand hört seine eigne Schand
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