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Unsere Freiheit, lesenswerter Artikel von Egon W. Kreuzer

Albrecht @, Montag, 11.02.2008, 08:50 (vor 6558 Tagen)

http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/6.html

Kleiner Auszug zum Thema GLOBALISIERUNG:
Es gibt eine Entwicklung, die im allgemeinen verharmlosend als "Globalisierung" bezeichnet wird. Verharmlosend, weil mit diesem Begriff suggeriert wird, die Globalisierung bewirke ein Zusammenwachsen der Völker und Nationen, einen intensiveren Austausch auf allen Gebieten - von der international arbeitsteiligen Produktion bis zum besseren Kennen- und Verstehenlernen der unterschiedlichsten Kulturen. Zweiflern und Kritikern hält man entgegen, dass Globalisierung nur denjenigen Volkswirtschaften Probleme bereite, die nicht fit sind, für den internationalen Wettbewerb, dass am Ende des Prozesses der Globalisierung aber ein allgemeiner Anstieg von Wohlstand, das Verschwinden der großen Unterschiede und damit das Verschwinden aller Spannungen zu erwarten sei, dass Globalisierung also dem Frieden auf Erden und dem Wohlergehen der Menschen diene ...Faktisch aber bewirkt die Globalisierung, dass die Menschen allüberall auf diesem Globus gegeneinander in Konkurrenz gesetzt werden, dass sie von feigen Lügnern, Speichelleckern und falschen Propheten aus dem eigenen Volk aufgefordert und gezwungen werden, immer mehr Leistung zu erbringen und sich mit immer weniger Gegenleistung zufrieden zu geben. Die Menschen können sich dem nicht widersetzen, weil man sie geschickt von fast jeder Möglichkeit getrennt hat, anders als in Lohnsklaverei selbst für ihren Unterhalt zu sorgen. So wetteifern sie global um die Gunst eines fernen, gesichtslosen Kapitals, zwingen sich selbst einen ruinösen Wettbewerb auf und befriedigen - mit dem Mühen um das eigene Überleben - ohne es zu wissen, auch die größte Gier und die wildesten Gelüste jener unbarmherzigen Ausbeuter und Parasiten, die die Macht haben, jeden, der ihnen nicht zu Willen ist, bedenkenlos am ausgestreckten Arm verhungern zu lassen - und die nicht ruhen und rasten werden, bis sie auch die letzte Bastion sozialer Absicherung niedergerungen haben und Kranke und Arme, Rentner und Arbeitslose überall auf der Welt abhängig sind von dem, was sie mit großzügiger Geste bei ihren Wohltätigkeitsbällen von der Portokasse abzweigen, um sich des nimmer endenden Dankes derer zu versichern, die sie in rechtloser Abhängigkeit halten.Es gibt aber nicht nur die Globalisierung im Großen, es gibt unterhalb der globalen Ebene den Prozess der "Europäisierung", der den Bürgern der Mitgliedsländer der EU als der Weg ins Schlaraffenland dargestellt wird. Als ob der Wegfall von Grenzkontrollen, der Wegfall ursprünglicher Landeswährungen und die Gelegenheit, hin und wieder die Mitglieder einer Organisation zu wählen, die als europäisches Parlament bezeichnet wird, wirklich darüber hinwegtäuschen könnte, dass mit den Grenzen und den Währungen auch die staatliche Souveränität und die demokratische Verfassung der Mitgliedsländer abhanden gekommen ist, weil die tatsächliche Macht innerhalb der EU nicht vom Volk, nicht von den gewählten Abgeordneten des europäischen Parlaments, sondern von Räten und Kommissaren ausgeübt wird, deren Machtfülle nahezu unbegrenzt ist und keiner wirksamen Kontrolle unterliegt.Der Prozess der Europäisierung nach den Regeln der EU ist ein Prozess der Entdemokratisierung und der Deregulierung. Immer mehr Menschen aus immer mehr ursprünglich eigenständigen und in vielerlei Hinsicht verschiedenen, also auch sehr wohl unterscheidbaren Gesellschaften werden zu einer großen Masse von Beherrschten, deren Rechte zur gesamtgesellschaftlichen Mitbestimmung sowohl insgesamt, wie auch auf jeden einzelnen bezogen, immer weiter abgebaut werden. Bei absoluter Ungleichheit der Lebensverhältnisse werden alle schützenden Schranken, wie sie in Form von Zöllen, von Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit für ausländische Unternehmen und ausländisches Kapital bestanden und nicht zuletzt auch in Form der eigenständigen Währungspolitik höchst wirksam waren, rigoros niedergerissen.Menschen aus hochentwickelten Gesellschaften und Menschen aus Staaten, die im europäischen Maßstab als wirtschafts- und vor allem sozialpolitische Entwicklungsländer gelten müssen, werden im Wettbewerb aufeinander gehetzt, ohne dass dafür Sorge getragen wurde, den Wettbewerb durch Vereinheitlichung der Rahmenbedingungen zu einem fairen Wettbewerb zu machen. Die Veranstalter dieser Schmierenkomödie können gar kein anderes Ziel haben, als das Wohlstandsniveau der Bevölkerung in allen EU-Staaten innerhalb kürzester Zeit auf den niedrigst möglichen Stand abzusenken.Neben der Fragestellung, die schon kaum noch offen auszusprechen gewagt wird, wer denn Mitglied unserer Gesellschaft sein soll, muss im Kontext der Frage nach "unserer Freiheit" zwangsläufig auch das vollkommen tabuisierte Thema angesprochen werden, wem wir als freie Bürger das Recht zubilligen wollen, uns auf Zeit zu regieren, weil wir sonst unweigerlich nicht mehr von selbstgewählten Repräsentanten regiert, sondern von dubiosen Statthaltern des Kapitals beherrscht werden.Die Bestrebungen, innerhalb der EU die frei gewählten und damit zur Regierung autorisierten Vertreter der Völker an den Rand zu drängen und durch die Unterwerfung unter das Vertragswerk der EU faktisch der Herrschaft von Kommissaren, Räten sowie von Richtern des Europäischen Gerichtshofs zu unterstellen (alles übrigens Organisationen, deren demokratische Legitimation so weit hergeholt ist, dass sie im Lichte der demokratischen Verfassung Deutschlands recht zweifelhaft erscheinen muss), sind weit fortgeschritten.Schildbürger hätten es sich nicht schöner ausdenken können!Fehlt einem Europa, das selbst in seinen höchsten Gremien unfähig zur Verständigung ist, wenn die Simultandolmetscher ausfallen, nicht schon die grundlegendste Voraussetzung für die Bildung einer lebensfähigen Gemeinschaft, nämlich die gemeinsame Sprache? Unsere Freiheit, von der wir glauben, sie gegen eine drohende Überfremdung der Bevölkerung verteidigen zu müssen, weil wir uns haben einreden lassen, dass darin die eigentliche Gefahr liege, ist durch das unverkennbare Bestreben zur Ausweitung der Herrschaft global agierender, anonymer Anteilseigner und Investoren zumindest in gleichem Maße, wenn nicht noch viel stärker gefährdet!

Hier der komplette Text:
http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/6.html

Gruß
Albrecht

--
SCHEITERT DER €URO, ENDET DIE KNECHTSCHAFT!

Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen.
Friedrich von Schiller (1759 - 1805)

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Diese Gedanken ueberall zu verbreiten ist WICHTIG (oT)

josef, Montag, 11.02.2008, 10:30 (vor 6558 Tagen) @ Albrecht

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