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Eigentlich ein blöder Kommentar von dem Jounalisten. Lichtenstein als Hehler, das stimmt

prinz_eisenherz, Dienstag, 19.02.2008, 02:15 (vor 6558 Tagen) @ DT

Länder wie Lichtenstein und die bekannten anderen Gauen, die machen ja auch kein Geheimnis daraus, sich für das Aufnehmen, Verwalten und Weiterschleusen von Geld zur Verfügung zu stellen, sei es aus Steuerhinterziehung, aus Waffengeschäfte, aus Kriegsgewinnen und sonstigem Geld, welches mit Hilfe von Verbrechen erlangt wurde. Wer also ist hier der Hehler, der Diebesgut ankauft und weiter verkauft, der BND oder Lichtenstein?

Hallo DT,
mich überzeugen die Ansichten des Zeitungsartikels keineswegs.

Nicht nur, das der Schreiber aus den korrekten Fakten die falschen Schlüsse zieht, der Artikel steckt auch voller Widersprüche, die aus der Betrachtung eher einen Kommentar werden lassen, der sich des Problems nicht wirklich annehmen will, sondern, wo einer seine eigenen Wunschvorstellungen mit der Realität nicht vereinbaren kann.

Ich unterlasse meine gewöhnlich zu lange, eigene, umfassende Analyse, zum Komplex selber, aber auch zu den manchmal recht dümmlichen Ansichten des Zeitungsschreibers, der eher wie Prediger vor seiner Gemeinde auftritt, diese unterhalb der Gürtellinie ein wenig kitzeln möchte, er versucht zu agitieren, als das er klar Stellung bezieht und diese auch genauso klar begründet. Über die vielen „hätte, könnte, sollte, müsste, wäre besser“, lässt er sich in jedem zweiten Satz einen Notausgang zum Ausweichen offen. Ein Berufsschreiber, der seine Pflicht erfüllt.

Ich stelle mal eine Weisheit meiner Kurzbetrachtung voran. Wer die bestreitet, dem kann ich nicht helfen und mit dem werde ich auch nicht diskutieren:
Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es einem (seinem) bösen Nachbarn nicht gefällt.

Das weiß jeder durchschnittlich begabte Mensch schon seit dem er bei vollem Bewusstsein das Zusammenleben im Kindergarten, in der Schule, in seinem Bekanntenkreis und im Beruf erlebt hat. Das trifft analog auf das Zusammenleben von Staaten untereinander zu. Schon immer. Seit Kain und Abel. In allen Regierungsformen und zu allen Zeiten und die jeweils Bestimmenden in jedem Land wissen das und installieren schon immer, schon zum Selbstschutz, eine Auslandsaufklärung, Spione in anderen Ländern, Geheimagenten.

Das machen sie zum einen um sich selbst vor Angriffen zu schützen und zum anderen um sich über wichtige Informationen einen Einfluss über andere Länder mit ihren schönen Töchtern zu verschaffen. Das Spiel vom Frommen und dem Bösen ist ein Wechselspiel, sogar ein Doppelspiel. Es durchringt sich, ist komplex, von der jeweiligen eigenen Stärke abhängig. Mal passiv erduldet, mal aktiv, präventiv angewendet. Aber dieses Spiel vom Bösen und vom Frommen ist die Realität.

Schlussfolgerungen:
Sollte es jemals Gemeinschaften, Kulturen oder Länder gegeben haben, die dieses einfache Universalgesetz, das vom bösen Nachbarn, als unmoralisch und verwerflich in ihrer Staatsdoktrin verdammt haben, dann behaupte ich, das alle diese Versuche kläglich gegen die anderen Bestien missglückt sind. Diese Kulturen wurden eliminiert. Sie wurden gewaltsam integriert und ausgelöscht. Viele von denen kennen wir heute gar nicht mehr oder die sind nur noch eine Fußnote in der offiziellen Geschichtsschreibung.

Alle Versuche, sich ohne ein potentielles Feindbild vom bösen Nachbarn zu behaupten, sind mit dem Untergang und dem Vergessen dieser utopischen Staatsentwürfe vom bösen Nachbarn beantwortet worden.

Der BND und die bösen Nachbarn
Folgerichtig und auch der offizielle Auftrag des BND, des Auslandgeheimdienstes von Deutschland, soll der sich um die Absichten der bösen Nachbarn gegen Deutschland kümmern. Bei seiner Tätigkeit wird der immer wieder einmal auf Straftaten aus einem ganz anderen Bereich stoßen, hier aus dem Steuerrecht. Natürlich wird der diese Informationen an die zuständige Stelle der Exekutive durchreichen und denen überlassen müssen, was die damit anfangen wollen.

Aus einer falschen Betrachtung folgen falsche Schlüsse:
Wir sind uns sicher beide einig DT, das seit vielen Jahrzehnten jedes Kleinkind, aber auch jede Regierung auf der Erde weiß, welche Länder, welche Banken auf der Erde sich als Sammelstationen für Geld aus Steuerhinterziehungen anbieten, weil z. b. so ein Staat wie Lichtenstein oder Andorra auch nur so überleben kann. Das wissen alle, auch der BND oder alle anderen Auslandsgeheimdienst, von allen Ländern dieser Erde, seit Jahrzehnten.

Nun stellt sich die Frage wenn, wie der Artikelschreiber es unterstellt, wenn das der BND, die CIA wissen wo Schwarzgeld aus Steuerhinterziehungen liegt, warum haben dann diese Dienste nicht schon vor fünfzig Jahren versucht an die Daten und Personen zu gelangen? Die Antwort ist einfach, weil es nicht deren Auftrag ist.

Wo allerdings Geld, aus welchen Quellen auch immer, viel Geld, umgeschlagen wird, versteckt wird, welches dazu dient Aktionen gegen das Gemeinwesen Deutschland zu finanzieren, dann und nur dann ist der BND aufgrund seiner Aufgabenstellung gezwungen sich der Herkunft und der Hintermännern dieser Geldströme zuzuwenden, aber nicht bei den Steuerhinterziehern.

Bei einer dafür notwendigen Schleppnetzfahndung, mit allem was die elektronische Überwachung heutzutage zulässt, dabei fangen die Ermittler des BND zwangsläufig auch die Schwarzgeldkonten aus Steuerhinterziehung in ihren Netzen. Natürlich stößt auf vielfältige Art und Weise eine Ermittlungsbehörde wie der BND auch auf andere Straftaten außerhalb seines Aufgabenbereiches, auf Innlandskriminalität in Deutschland. Was soll der damit anfangen? Die Erkenntnisse um eine Straftat ignorieren, zu den Akten legen, die Unterlagen vernichten? Das ist Unsinn und das weiß jeder, der das kleine 1 x 1 eines Staatsgebildes kennt.

Umgekehrt, wenn die Steuer bei ihren Ermittlungen gegen Schwarzgeld auf ein Mafiagebilde stößt, welches sich mit Rauschgifthandel, Prostitution, Schutzgelderpressung und sonstigen Gewalttaten sein Geld beschafft, sollen dann die zuständigen Steuerbeamten diese Fakten vernachlässigen? Den Schwachsinn, der schon mit meiner Fragestellung verbunden ist, kann jeder erkennen. Die Steuer wird ihrer Zusatzinformationen zu Straftaten, für die sie nicht zuständig ist, an die Polizei und der zuständige Staatsanwaltschaft weiterleiten. Das wird sie nicht nur, das muss sie sogar. Dabei ist es völlig irrelevant, wie die Steuer zu ihren Erkenntnissen bei ihren Nachforschungen zu Steuerhinterziehung gelangt ist, solange sie sich im Rahmen der für sie geltenden Gesetze bewegt.

Und seinen wir mal wirklich so realistisch wie möglich. Natürlich gibt es in Deutschland politische Gruppen, die auf vielfältige Art und Weise versuchen, außerhalb der geduldeten Optionen, sich hier Einfluss zu verschaffen, sich ihre eignen Spielregeln zu bedienen. Und natürlich können die das nur wirksam, dauerhaft praktizieren mit Hilfe von Geldquellen aus dem Ausland. Solche Gruppen, die sich nicht im Rahmen der geltenden Gesetze bewegen, die gibt es. Wer davor die Augen verschleißt, und dabei die Geldströme aus dem Ausland ignoriert, dem droht ein böses Erwachen. Wenn er dann eines Tages nicht mehr bei Grün freie Fahrt an einer Kreuzung hat, er nicht mehr richtig fährt, wenn er auf der rechten Seite der Straße sein Auto bewegt. Er muss sich dann an ganz andere Spielregeln anpassen, solche, die er nie gewollt hat, zu denen er gezwungen wird.

bis denne
eisenherz

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