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Realität und Mathematik

dottore @, Sonntag, 09.12.2007, 05:41 (vor 6603 Tagen) @ fridolin

Hi fridolin,


mir stellt sich in diesem Zusammenhang eine ganz andere naheliegende
Frage: inwieweit kann das, was verschiedene Leute als das
"Weltfinanzsystem" bezeichnen,

Stand so im Ausgangstext.

überhaupt vollständig
mathematisch-statistisch beschrieben werden, so daß solche Überlegungen
Sinn machen würden?

Diese Überlegungen machen durchaus Sinn, da wir es zwar mit einem offenen, aber zu jeder Zeit begrenzten ("finite") System zu tun haben (auch die größte Bank der Welt kann nicht mal eben Morgen 1 Billion Kredit vergeben). In solchen Systemen, so jedenfalls die Kernaussage des Aufsatzes ("markets can magnify risks"), nehmen die "endogenous" (also systemimmanenten) Risiken nachgewiesener Maßen zu, die Volatälität ohnehin - wie gerade gut zu beobachten.

Die ganzen Subprime-Anleihen in den USA, wegen der jetzt soviel Ärger
entstanden ist,

Inzwischen ist der subprime-Sektor längst verlassen und die ca. 140.000 Leutchen, die nach dem Bush-Plan (kein Gesetz!) gebailoutet werden sollen, sind nur noch Randfiguren. Inzwischen hat's den allgemeinen US-Immo-Markt einschließlich der commercial real estates erwischt, wie schon gepostet. Was sich am britischen Markt anbahnt, ist auch bekannt.

sind schließlich auch von hochqualifizierten
Finanzmathematikern konstruiert worden, die sich mit Sicherheit vorher
Gedanken über Ausfallwahrscheinlichkeiten und Risiken gemacht haben.

Das weiß ich nicht. Jedenfalls sind sie die Handlanger der Banken gewesen, die als Verkäufer (an andere Kapitalsammelstellen, u.a. auch andere Banken bzw. deren SIVs) aufgetreten sind. Diese "strukturierten" Dinger hat doch bis heute kaum jemand kapiert.

Leider unter den falschen Ausgangsannahmen, wie es scheint.

Die Ausgangsannahme, dass Schulden immer bezahlt werden, ist IMMER falsch.

Und da gilt
halt der alte Satz, daß aus falschen Ausgangsannahmen alles mögliche
gefolgert werden kann, auch wenn das Beweisverfahren an sich mathematisch
und logisch einwandfrei ist.

Wird nicht bezahlt, wird nicht bezahlt - da muss nichts "bewiesen" werden. Das erklärt sich aus sich selbst heraus.

Mathematik und Statistik sind nur
Hilfsmittel zur Beschreibung eines Zustandes, der zunächst einmal
möglichst komplett in Formeln gefaßt werden muß.

Den Zustand gab's vorher nicht. Die "Konstrukte" wurden doch erst geschaffen bzw. geschneidert, wie hier oft genug erklärt, vgl. zuletzt die CDO-Erkläre, die @DT reingestellt hat.

Was die oft zitierten Zahlen von Derivaten angeht, wäre auch zu fragen,
inwieweit sich dieses nicht (schon bei einer einzigen Bank) zu einem
erheblichen Teil auf gegenläufige Positionen verteilt - also ob bei so
einer Betrachtung der nominelle Bruttobetrag aller offenen Positionen
einfach zusammenadddiert werden darf.

Du solltest einfach mal den BIZ-Text lesen (hatte den Link angegeben). Unter Graph 1 (S. 2) steht ausdrücklich unter "Open Positions", eben den 516 Trio USD: "All figures are adjusted for double-counting" und bei den Zins-Derivaten, die so stark in die Höhe geschnellt sind: "Single currency contracts only".

Schönen Gruß zurück!

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