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Interessanter Thread, neben der Anna Lüse , wo ist

ventura, Sonntag, 09.03.2008, 02:37 (vor 6666 Tagen) @ Jermak

das Loch im Zaun.
Was kommt und wie stellt man sich drauf ein?

"Es kommt daher zu einem Prozess der überstürzten Entschuldung." s.u.

Die große Banken Krise kommt!
Wie weiter u. schon gesagt von Weissgarnix u.a., cash (SFR, NWK usw.) und Edellmetall halten. Schulden werden zur Falle, auch auf Immos!!!

Marc Faber aus der Welt v. 08.03.08

Verzweifelte Taten eines Ben Bernanke
Der US-Notenbankchef kommt aus der selbst verschuldeten Zwickmühle trotz allem Aktionismus nicht mehr heraus
Unter Gelddrucker-Meister Ben Bernanke hat die amerikanische Notenbank seit September letzten Jahres die Leitzinsen von 5,25 Prozent auf drei Prozent gesenkt. Mit drastischen Folgen: Rohöl und Gold sind seitdem um beinahe 40 Prozent gestiegen, die US-Börse dagegen um knapp zehn Prozent gefallen und der Wert des Dollar hat gegenüber dem Euro ebenfalls um zehn Prozent abgenommen. Zwar sind die Renditen auf kurzfristige amerikanische Staatspapieren weiterhin rückläufig, aber die Zinsen auf allen Obligationen mit geringerer Bonität als Triple-A (AAA) sind gestiegen.
Dabei tritt klar zu Tage, dass sich die amerikanische Wirtschaft in einer rezessiven Stagflation befindet. Zu diesem beeindruckenden Resultat kann man dem Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank (Fed), dessen Kopf von wirtschaftswissenschaftlichem Sophismus offensichtlich stark geprägt ist, nur gratulieren. Das Problem liegt in der asymmetrischen Geldpolitik der Fed. Von Januar 2001 bis 2003 wurden die Leitzinsen radikal von 6,5 Prozent auf ein Prozent gesenkt und völlig grundlos bis Juni 2004 bei einem Prozent belassen, obwohl sich die Wirtschaft bereits im November 2001 spürbar zu erholen begonnen hatte. Nach Juni 2004 wurden dann die Leitzinsen zwar angehoben, aber leider nur in Trippelschritten um jeweils 0,25 Prozent. Die kleinmütige Serie wurde fortgesetzt bis der Leitzins im August 2006 bei 5,25 Prozent angelangt war. Unglücklicherweise war trotz der kontinuierlichen Leitzinserhöhungen die Geldpolitik ausgesprochen expansiv, da die Leitzinsen weit unter dem nominalen Bruttosozialproduktwachstum und den Lebenskostensteigerungen lagen. Außerdem konnte die Salamitaktik nicht mit dem rasanten Wertzuwachs der Immobilienpreise Schritt halten.
Die Folge war, dass die Darlehenskonditionen bis ins letzte Jahr hinein gelockert wurden und sich deshalb das Kreditwachstum trotz der Mini-Zinssignale nach Juni 2004 dramatisch beschleunigte. Mit anderen Worten, die ultra-expansive Geldpolitik in den Jahren 2001 bis 2007 führte zu einer Extrem-Verschuldung in der amerikanischen Wirtschaft und insbesondere im Finanzsektor. Jetzt aber hat sich die Lage um 180 Grad gedreht: Durch den Umstand, dass Immobilien und Aktienpreise nicht mehr steigen, ist es zu einer gewaltigen Ausweitung von faulen Krediten gekommen, die ihrerseits zu gewaltigen Verlusten in der Wirtschaft, insbesondere im Finanzsektor geführt haben.
Und was geschieht nun in einem solchem Umfeld? Ganz einfach: Die Darlehensbedingungen wurden sofort drastisch verschärft, die Risikobereitschaft schwindet rasch. Und was tun die Verwaltungsräte der Finanzinstitute, die lange Zeit den Schlaf der Unbesonnenen genießen konnten? Während der aktuellen Finanzkrise, die sich durch eine grenzenlosen Verschuldung über Niedrigzinsen langsam aufgebaut hatte, befehlen sie nun den offenkundig unfähigen Führungsspitzen ihrer Banken, keine riskanten festverzinsliche Papiere mehr zu kaufen und keinerlei Darlehen bei niedriger Bonität mehr zu gewähren. Verzweifelte Taten eines Ben Bernanke
Der US-Notenbankchef kommt aus der selbst verschuldeten Zwickmühle trotz allem Aktionismus nicht mehr heraus
Unter Gelddrucker-Meister Ben Bernanke hat die amerikanische Notenbank seit September letzten Jahres die Leitzinsen von 5,25 Prozent auf drei Prozent gesenkt. Mit drastischen Folgen: Rohöl und Gold sind seitdem um beinahe 40 Prozent gestiegen, die US-Börse dagegen um knapp zehn Prozent gefallen und der Wert des Dollar hat gegenüber dem Euro ebenfalls um zehn Prozent abgenommen. Zwar sind die Renditen auf kurzfristige amerikanische Staatspapieren weiterhin rückläufig, aber die Zinsen auf allen Obligationen mit geringerer Bonität als Triple-A (AAA) sind gestiegen.
Dabei tritt klar zu Tage, dass sich die amerikanische Wirtschaft in einer rezessiven Stagflation befindet. Zu diesem beeindruckenden Resultat kann man dem Vorsitzenden der amerikanischen Notenbank (Fed), dessen Kopf von wirtschaftswissenschaftlichem Sophismus offensichtlich stark geprägt ist, nur gratulieren. Das Problem liegt in der asymmetrischen Geldpolitik der Fed. Von Januar 2001 bis 2003 wurden die Leitzinsen radikal von 6,5 Prozent auf ein Prozent gesenkt und völlig grundlos bis Juni 2004 bei einem Prozent belassen, obwohl sich die Wirtschaft bereits im November 2001 spürbar zu erholen begonnen hatte. Nach Juni 2004 wurden dann die Leitzinsen zwar angehoben, aber leider nur in Trippelschritten um jeweils 0,25 Prozent. Die kleinmütige Serie wurde fortgesetzt bis der Leitzins im August 2006 bei 5,25 Prozent angelangt war. Unglücklicherweise war trotz der kontinuierlichen Leitzinserhöhungen die Geldpolitik ausgesprochen expansiv, da die Leitzinsen weit unter dem nominalen Bruttosozialproduktwachstum und den Lebenskostensteigerungen lagen. Außerdem konnte die Salamitaktik nicht mit dem rasanten Wertzuwachs der Immobilienpreise Schritt halten.
Die Folge war, dass die Darlehenskonditionen bis ins letzte Jahr hinein gelockert wurden und sich deshalb das Kreditwachstum trotz der Mini-Zinssignale nach Juni 2004 dramatisch beschleunigte. Mit anderen Worten, die ultra-expansive Geldpolitik in den Jahren 2001 bis 2007 führte zu einer Extrem-Verschuldung in der amerikanischen Wirtschaft und insbesondere im Finanzsektor. Jetzt aber hat sich die Lage um 180 Grad gedreht: Durch den Umstand, dass Immobilien und Aktienpreise nicht mehr steigen, ist es zu einer gewaltigen Ausweitung von faulen Krediten gekommen, die ihrerseits zu gewaltigen Verlusten in der Wirtschaft, insbesondere im Finanzsektor geführt haben.
Und was geschieht nun in einem solchem Umfeld? Ganz einfach: Die Darlehensbedingungen wurden sofort drastisch verschärft, die Risikobereitschaft schwindet rasch. Und was tun die Verwaltungsräte der Finanzinstitute, die lange Zeit den Schlaf der Unbesonnenen genießen konnten? Während der aktuellen Finanzkrise, die sich durch eine grenzenlosen Verschuldung über Niedrigzinsen langsam aufgebaut hatte, befehlen sie nun den offenkundig unfähigen Führungsspitzen ihrer Banken, keine riskanten festverzinsliche Papiere mehr zu kaufen und keinerlei Darlehen bei niedriger Bonität mehr zu gewähren. Es kommt daher zu einem Prozess der überstürzten Entschuldung. Und dies trotz der verzweifelten Bemühungen der Notenbank, diese Lawine durch überstürzte Leitzinssenkungen aufzuhalten. Eine Geldpolitik allerdings, die in einem Umfeld von Dollar-Schwäche und steigenden Rohstoffpreisen völlig unverantwortlich ist. Auf jeden Fall sollten Anleger nicht viel mehr von der laienhaften amerikanischen Geldpolitik, die zu heftigen Volatilitäten führen wird, erwarten, als man es von ihrer verfehlten Außenpolitik tun kann.
Der Autor ist Fondsmanager und gilt unter Börsianern als ausgesprochener Skeptiker

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  • Die lose Kanone ist wieder an Deck - harryinfo, 08.03.2008, 15:45 [*]
    • Wirtschaftsterroristen am Bord ? An ihren Taten wirst du sie erkennen (oT) [ [ kein Text ] ] - Der Husky, 08.03.2008, 16:07
      • Wenn das deutsche Volk erkennt, was ihm diese Verbrecher angetan haben (mT) - DT, 08.03.2008, 16:29
        • Schade, aus dem Bauch würde ich den Ackermann wegen Hochbverrat einlochen - LenzHannover, 08.03.2008, 17:00
          • Man kann jederzeit - Artois, 09.03.2008, 12:17
        • Und mal wieder ist der von Studenten damals bespötelte Gauleiter (wg. der Aids Prävention) äh Gauweiler wirksam ... - LenzHannover, 08.03.2008, 17:30
          • nicht vergessen: er hat zusammen mit Hankel auch gegen Euro-Einführung geklagt! - Jermak, 09.03.2008, 01:34
          • Was hat das Ganze - Artois, 09.03.2008, 12:19
            • Nichts und alles. Für die im Norden war FJS schon schlimm und Gauweiler ein ganz schlimmer - LenzHannover, 09.03.2008, 16:33
        • Zumindest einer der aktuellen Ur-Enkel der 1918-er Novemberverbecher fehlt leider auf dem Bild,... - Tassie Devil, 08.03.2008, 22:00
        • Lieber @DT....................... - ottoasta, 09.03.2008, 03:49
    • was mir immer noch nicht klar ist - harry49, 08.03.2008, 23:53
      • Dem Kiesfahrer ist so vieles nicht klar - prinz_eisenherz, 09.03.2008, 01:09
        • hier irrt der Kiesfahrer - Jermak, 09.03.2008, 01:25
          • Interessanter Thread, neben der Anna Lüse , wo ist - ventura, 09.03.2008, 02:37
            • Buchtipp dazu : - Baldur der Ketzer, 09.03.2008, 05:33
              • Buchempfehlung............ - ottoasta, 09.03.2008, 06:04
    • Grundsätzliches zu den „Losen Kanonen“ - harryinfo, 09.03.2008, 03:29
      • Die Elite der Rohrkrepierer - Tassie Devil, 09.03.2008, 04:42
        • @ Tassie Devil - harryinfo, 09.03.2008, 05:10
      • Betriebsblindheit der Führenden - Baldur der Ketzer, 09.03.2008, 05:19
        • Ursache und Wirkung - harryinfo, 09.03.2008, 05:59

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