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Genauso wie heute? Vom Sinn "wertlosen" Geldes

MI @, Dienstag, 18.03.2008, 07:58 (vor 6530 Tagen)

Hallo Forum,

vielleicht ist diese Geschichte hier bekannt, bin soeben darauf gestoßen, mußte erst schmunzeln. Hier ist sie zunächst:

--

Eines Tages kehrte ein Reisender in ein Gasthaus ein und nach einer guten Mahlzeit kam er mit dem Wirt ins Gespräch. Der Reisende erklärte er habe kürzlich ein gutes Geschäft abgeschlossen und müsse nun auf eine längere Geschäftsreise gehen und es wäre ihm unangenehm den Geldbetrag, den er bei sich führe, auf dieser Reise bei sich zu haben. Also bat er den Wirt, der ihm vertrauenswürdig schien, um den Gefallen, das Geld für ihn bis zu seiner Rückkehr aufzubewahren. Der Wirt willigte ein und der Reisende übergab ihm einen 1000Euro-Schein und erklärte, er würde in einem Monat wieder zurückkehren und dann sein Geld abholen. Somit machte er sich auf den Weg.

Im Gasthaus saß in diesem Moment der ansässige Pelzhändler und beobachtete die Übergabe. Nachdem der Reisende das Gasthaus verlassen hatte, richtete er das Wort an den Wirt und bot ihm an, einen hübschen Pelzmantel für die Frau des Wirtes zu anfertigen, da er ja offensichtlich gerade zu Geld gekommen sei. Der Wirt seinerseits erklärte dem Pelzhändler den Sachverhalt und lehnte das Angebot ab, da das Geld ja nicht ihm gehöre. Der Pelzhändler ließ jedoch nicht locker und redete auf den Wirt ein, er würde die 1000Euro in einem Monat bis der Reisende zurückkehrt doch locker wieder verdient haben. Der Wirt gab schließlich nach, willigte ein und seine Frau bekam nach 1 Woche einen neuen Pelzmantel.

Die Bezahlung der 1000Euro an den Pelzhändler beobachtete ein Maurer und bot sogleich seine Dienste an. Man war sich schnell einig und der Pelzhändler hatte nach einer guten Woche einen schmucken Anbau an seinem Haus.

Auch die Bezahlung des Anbaus wurde beobachtet und zwar wieder vom bekannten Wirt. Er wiederum bot dem Maurer an, sein Geburtstagsfest, welches in der nachsten Woche anstand, auszurichten. Der Maurer akzeptierte das Angebot und feierte in der darauffolgenden Woche ein herrliches Fest.

Die 1000Euro waren somit wieder beim Wirt und auch der Reisende erschien pünktlich nach einem Monat wieder im Gasthaus. Natürlich übergab der Wirt dem Reisenden gleich den 1000Euro-Schein. Dieser jedoch nahm ihn entgegen und riss ihn entzwei. Der Wirt war entsetzt und fagte nach dem Grund. Der Reisende antwortete, er hätte gemerkt, es gäbe überhaupt keine 1000Euro-Scheine, folglich mußte dies Falschgeld sein. Er bedankte sich trotz des Irrtums bei dem Wirt, verabschiedete sich und ging seiner Wege.

Der Wirt grübelte lange. Seine Frau hat einen neuen Pelzmantel, der Pelzhändler einen Anbau und viele redeten heute noch über das schöne Fest des Maurers. Und alles bezahlt mit einem wertlosen Stück Papier.

Genauso wie heute.

--

gefunden hier.

Tja, klingt doch eigentlich ganz gut und einleuchtend. Man braucht also keinen Anker fürs Geld, keinen Standard. Wenn nur alle darin übereinstimmen, es für den Austausch von Waren oder Dienstleistungen einzusetzen, dann profitieren am Ende alle davon.

Fragen: woher hat der Pelzhändler den Pelz, woher hat der Maurer die Steine, woher hat der Wirt Speisen und Getränke? (=Vorfinanzierung notwendig = Vorvertrauen notwendig = Kredit)

Und was geschieht als nächstes? Der Pelzhändler hat keinen Pelz mehr, der Maurer keine Steine mehr, der Wirt keine Speisen und Getränke mehr. Außerdem gibts kein Geld mehr. Damit steht das Rad also still.

Wenn ich das richtig sehe, handelt es sich hier sozusagen um die Wirkung von Helikoptergeld. Es kann zwar den nächsten Schritt einleiten, aber keine weitere Entwicklung in Gang setzen.

MI

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  • Genauso wie heute? Vom Sinn "wertlosen" Geldes - MI, 18.03.2008, 07:58 [*]
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    • Na und jetzt stell dir mal vor .... - Melethron, 18.03.2008, 09:02

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