Eine wie die andere.
Mal fiktiv: T-Aktie zu 30 gekauft, im Hoch 70 € gefühlt reicher gewesen und
nun tatsächlich 50% weg. Dummes Beispiel.
Nehmen wir eine Siemens, 1999 40 € Hoch 127 € und nun 67 €. Bei einem
Langfristanleger sind zwischen durch -vom Hoch gesehen- knapp 50%
verdampft. Hinzu kommen wohl so 15 € Dividende - somit immer noch rund
+100% (incl. Dividende).Bei dem ABS MBS usw. Teil-Schrott gingen die Eigentümer sicher von einer
100% Werthaltigkeit aus. Das sind also ggf. echte Verluste die richtig weh
tuen, zumal es ja kaum mehr an Zinsen gab.Meine Bundesanleihe finde ich aktuell ja auch nicht toll, aber ich gehe
halt von 100% Rückzahlung aus.
Hi Lenz
Auch könnte man noch ergänzen das sich der Markt wieder stark erholt hat vom Low.
Aber.
Bei diesen ganzen Kreditbubbles haben wir es immer mit mind. 80% Luftgewinnen zu tun. Wie viele haben 98, 99 für 100.000 Euro Aktien gekauft, hatten zwischendurch 1,5 Mio. und am Ende 30.000?
Genau so ist das auch bei den Immos.
Person hat Haus gekauft, weitere kaufen Häuser, die Preise steigen, Banken reduzieren Kredite weil Häuserpreise nur am steigen sind, weitere Häuser werden gekauft, Fed erhöht den Zins weil die gierigen Banken ihre zu niedrig setzen und Bubble provozieren, diese ist voll und platzt.
Auch diese Person hatte hohe Buchgewinne und am Ende minus.
Eine Bubble ist wie die andere. Selbst nährende Preisinflation durch Kredit wo das Brennholz irgendwann ausgeht.
Die entscheidene Frage die jetzt noch übrig bleibt.
Wann platzt die Infla-Bubble, in der die kleinen Bubbles entstehen konnten.
Um die internen Bubbles geht es auch gar nicht. Das Platzen der Grossen ist das Gefährliche und alles andere wie auch die Subprime-Krise sind nur potentielle Trigger.
1929 hats nur für ein paar Jahre gereicht weil die Konsumenten noch nicht geladen waren, 1987 gabs am Jahresende schon wieder neue Highs, 2000 Crash war auch nicht genug.
Heute haben wir seit 10 Jahren Aktienseitwärtsbewegung, Immocrash und teure Rohstoffe weil China und Co die 1. Welt joint.
Die Rohstoffe werden zumindest nicht fallen, zwei Bubbles sind geplatzt.
Und die Konsumenten sind diesmal richtig tief verschuldet.
Reisst der Immocrash die Aktien mit runter, sind wir so weit.
gesamter Thread:
- Golidlocks (GS) schätz globale Verluste aktuell auf 1,2 trillions -
Jermak,
25.03.2008, 10:35
- Bei der Dotcom Bubble waren es 5 Trillions (oT)
-
Burning_Heart,
25.03.2008, 11:13
- Hartcher schreibt im "Bubble Man" von 7 Trillions ... (mL) - QuerDenker, 25.03.2008, 11:31
- Das ist meiner Meinung nach absolut nicht vergleichbar ... -
LenzHannover,
25.03.2008, 12:58
- Eine wie die andere. - Burning_Heart, 25.03.2008, 13:41
- Bei der Dotcom Bubble waren es 5 Trillions (oT)
