Ergänzung
Schaut man sich mal die Grundlage des so perfekt organisierten Gemeinwesens an so findet man dies (Wikipedia):
Energieversorgung
Südkorea hat nur sehr geringe eigene Energieressourcen, andererseits liegt das Land in Hinblick auf den Energieverbrauch pro Kopf weltweit bereits auf dem 19. Platz. Weniger als drei Prozent des Energiebedarfs können deshalb aus eigenen Ressourcen gedeckt werden. Südkorea war im Jahr 2001 der fünftgrößte Ölimporteur der Welt, es verbrauchte etwa 2,1 Millionen Fass Öl täglich. Mit Erdöl wird zur Zeit etwa 45 % des Primärenergiebedarfs gedeckt. Der Höhepunkt von 66 % war Mitte der 90er Jahre erreicht und fällt seitdem. Um den kontinuierlichen Nachschub an Erdöl zu sichern, wurde die Korea National Oil Corporation (KNOC) gegründet deren Aufgabe es ist, eine strategische Ölreserve zu halten und sich weltweit an Lagerstättenerkundungen und Förderprojekten zu beteiligen.
Südkorea ist nach Japan der zweitgrößte Kohleimporteur der Welt, Strom aus Kohlekraftwerken macht dabei etwa 66,8 % der Gesamtproduktion aus. Da Südkorea das Kyoto-Protokoll unterzeichnet hat, sind Maßnahmen zur Verringerung des Kohlendioxidausstoßes vorgesehen. So liegt der Anteil der Wasserkraft seit Jahren konstant bei etwa 1,3 % und soll durch den Bau von Gezeitenkraftwerken wie Sihwa-ho und größeren Anlagen deutlich gesteigert werden. Eine interessante Entwicklung ist auch das Jeju Smart Grid Demonstration Project auf Jeju-do. Dabei wird die Insel testweise unter Leitung des Korea Smart Grid Institute (KSGI) mit einem Intelligenten Stromnetz ausgestattet, dafür sollen bis zur Fertigstellung im Jahr 2030 rund 2,75 Billionen Won (1,75 Mrd. Euro) investiert werden.[41] Dazu wurde vom Ministry of Knowledge Economy (MKE) das „2010 World Smart Grid Forum“ veranstaltet.[42]
Die Kernenergie wird in Südkorea seit Jahren massiv ausgebaut, kann aber mit dem steigenden Strombedarf nur schwer schritt halten. So liegt der Anteil des Atomstroms bei unter 35 %. Alle Anlagen werden vom Staatsunternehmen und Monopolisten Korea Hydro & Nuclear Power (KHNP) betrieben und vom Subunternehmen Korea Power Engineering Company (KPEC) gebaut.
Die Energieversorgung ist die totale Katastrophe, dabei hat das Land eine göttliche Lage wenn es um die Nutzung der Windenergie geht. Eine riesige Küste und perfekte Offshoremöglichkeiten. Damit könnte man das LAnd mehrmals versorgen und Nordkorea gleich mit.
Leider passiert auf diesem Gebiet praktisch nichts :(
Ist halt nicht alles Gold was glänzt.
Gruß,
Dummsday
gesamter Thread:
- Kleiner Reisebericht von der Grenze zu Nordkorea (mT) -
DT,
08.12.2011, 19:02
- Danke für den Bericht. Seoul gebucht! (oT)
-
Sligo,
08.12.2011, 20:40
- Vielen Dank für diesen ausgezeichneten Bericht - Plancius, 08.12.2011, 20:50
- Kleine Korrektur... -
Harlekin,
08.12.2011, 21:53
- Kannst Du ein ein wenig was aus Nordkorea berichten? -
Hyperion,
09.12.2011, 09:19
- Ein paar Bemerkungen zu Pjöngjang - Harlekin, 09.12.2011, 20:00
- Kannst Du ein ein wenig was aus Nordkorea berichten? -
Hyperion,
09.12.2011, 09:19
- Vielen, vielen Dank - sehr spannend und gut geschrieben! Einfach riesig interessant (oT)
-
azur,
08.12.2011, 22:00
- Gruselig -
Dummsday,
08.12.2011, 22:41
- Ergänzung - Dummsday, 08.12.2011, 23:00
- Hat Spass gemacht, den Reisebericht zu lesen! Sehr gut geschrieben, danke! (oT)
-
Prosciutto,
09.12.2011, 04:48
- Danke für den spannenden Bericht aber -
uluwatu,
09.12.2011, 08:42
- Dazu eine kleine Anmerkung - sourcecode, 09.12.2011, 11:29
- Danke und zwei Anmerkungen - SUCRAM, 09.12.2011, 09:47
- Passend im SPON: Laptop im Zug-Restaurant verboten ... - LenzHannover, 09.12.2011, 12:55
- Fukushima (k)ein Thema in Südkorea? (oT)
-
day-trader,
09.12.2011, 14:46
- Danke für den Bericht. Seoul gebucht! (oT)
