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Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders.

prinz_eisenherz, Freitag, 21.12.2007, 02:55 (vor 6608 Tagen) @ DT

Hallo DT,
wie weit deine Vorstellungen gehen, wie groß der GAU sein wird, lässt sich aus deinen hier genannten Vorstellungen nicht herleiten. Vermutlich stellst du den dir so vor, das deine eigne Strategie genau hineinpasst. Das ist zwar natürlich gehandelt, aber ist meist falsch.

Deine Suche nach dem Überleben nach dem Zusammenbruch beruht auf der Suche nach Schutz, nach Sicherheit vor den Folgen einer gesellschaftlichen Krisensituation. Ob so oder so, dieser Schutz, diese Sicherheit, wie auch immer die zustande kommt, den kann nur eine Form der staatlichen Lenkung und Organisation gewährleisten. Diese staatlichen Strukturen mal angenommen und dazu deine zwei oder meine dritte und vierte Alternativen genannt sind:

Barmittel, Geld als Barmittel in deinem persönlichen Besitz, die Sachwerte, wie Grundstücke und Immobilien und Gold, als Metall, in der Annahme, das dieses Metall in jeder nur denkbaren Zukunft einen Ersatz für Geld, als wertvolles Tauschobjekt gegen das darstellt, was einen Teil unseres Sicherheitsstrebens ausmacht, nach ausreichend Nahrung, Kleidung, eine Wohnung mit einem Ofen, als Schutz vor der Witterung.

Alle diese Objekte sind ohne wenn und aber ohne den Schutz des Staates undenkbar und somit der Willkür der staatlichen Organe ausgesetzt, schon wegen der Drohung uns diesen Schutz zu entziehen und wegen des Versprechens, uns diesen Schutz garantieren zu können.

Fall 1, das Geld:
Das Geld kann der Staat leicht kontrollieren und steuern, mit Aufwertung und Entwertung, an vielen Stellen mit Abgaben, wie z. b. bei der Steuer und kann den widerborstigen Rebellen die Knute der Polizei zeigen, mit Strafe drohen, dem, der nicht gehorchen will.

Fall 2, das Gold:
Beim Gold, das ist eigentlich noch viel unsicherer, wenn du nach Sicherheit verlangst, denn warum soll der Staat die privaten Besitzer von Gold beschützen, wo doch Gold keine staatlich garantierte Beziehung zum Geld hat? Rein von seiner Nützlichkeit her betrachtet, in der Industrie, ist es ein eher weniger begehrtes Metall.

Fall 3, die Sachwerte, Immobilie, Grundstück:
Ich setze mal diese Sicherheit, die unbedingt dazu gehört, mit auf die Liste, das ist die Immobilie, der Besitz an Grund und Boden, ob selbstgenutzt oder als Eigentum, um sie zu vermieten, natürlich schuldenfrei.
Selbstverständlich kann der Staat auch die mit Steuern und Abgaben bepflastern, daß den Grund- Haus- oder Wohnungsbesitzern die Augen tränen und sie ihres Eigentums nicht mehr froh werden. Schon aus dem sehr simplen Grund, weil sie aus Geldmangel ihre Immobilie nicht mehr in Schuss halten können. Mal müssen die Fenster repariert werden, eine neue Heizung, das Fundament trocken legen, die Wasserversorgung, die Elektrik und das Dach. Wer ein Haus hat, der kennt das. Diese und andere Arbeiten nur mal 10 Jahre lang aus Geldmangel oder Leichtsinn nicht beachtet, dann zerfällt ein solches, scheinbar für die Ewigkeit gebautes Gebilde. Ein Haus lebt und kann auch sterben. Ohne Pflege sehr schnell. Mit Pflege, die Geld kostet, dauert es länger, sehr viel länger mit sehr viel Geld.

Mein Fall, der Fall 4, die Aktie:
Als vierte Möglichkeit, unter dem unabweisbaren staatlichen Schutz sein Eigentum zu sichern wäre, und das wundert mich in einem Börsenforum schon, warum hast du nicht ein gehöriges Paket an Aktien in deinem Hochsicherheitstresor? Weil die Aktien, als subsumierte Kurzform vom Firmen, Konzernen, Kombinaten, von Privatgebilden, dir in einer Krise zu unsicher sind? Automatisch, weil diese in deiner Vorstellung Privatunternehmen sind, weil diese leben aber auch schnell sterben können und damit auch dein Aktienwert, im Gegensatz zum Geld oder dem Gold?

Das ist aus meiner Sicht völlig falsch, weil du dabei nicht weit genug von der Beziehung Staat und Eigentum, viel Eigentum, weltweites Eigentum, die globalen Spieler sind gemeint, zurückgetreten bist, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Der Kreis schließt sich, der vom Staat und der Suche nach Schutz und Sicherheit. Je größer und bedeutender ein Privatunternehmen wird, eine Aktiengesellschaft, desto mehr Schutz benötigt diese, staatlichen Schutz, mit Gesetzen aber auch militärischen Schutz, im Inland oder gegen einen äußeren Feind. Irgendwann ist das Schutzbedürfnis dieser immer größer werdenden Kombinate so groß, das sie bereit sind und es auch machen, die staatlichen Strukturen zu ihren Gunsten zu entern, sie sind teilweise der Staat selber.
Das ist nicht unbedingt bösartig so geplant, das ist eher natürlich, denn je mehr ich besitze, desto mehr habe ich zu verlieren und desto mehr Sicherheit ist dringend nötig und je intensiver werden ich die staatlichen Machtmittel für meine Zwecke zum Einsatz bringen MÜSSEN!!

Daraus lässt sich zwingend schlussfolgern, das es Privatunternehmen gibt, die aktiennotiert sind, die überlebenswichtige Produkte, wie Nahrungsmittel, wie Gebäude, wie Energie herstellen oder fördern und verarbeiten, die eine solche Bedeutung für eine hochentwickelte Gesellschaft haben, die eine intensive Durchdringung mit dem Staat haben und auch anstreben, die sind ein Teil der Staatsorgane selber oder, je nach Tagesform, der Staat ist ein Teil dieser Firmen.

Und warum soll dann, so betrachtet, eine Beteiligung an diesen bekannten Firmen in Form von Aktien, als vergleichbare Sicher- oder Unsicherheitsgarantie gegen das Zerbersten der bekannten Strukturen, nicht genauso brauchbar sein wie Gold, wie Geldbarmittel zu Hause, wie persönliches Immobilieneigentum?

Das fragt sich und dich der Fritze Flink, der Kiesfahrer, beim Aufnehemen einer neuen Ladung in der Kiesgrube.


bis denne
eisenherz

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  • Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT) - DT, 20.12.2007, 14:30 [*]
    • Diese Strategie finde ich sehr sinnvoll oT [ [ kein Text ] ] - Elli, 20.12.2007, 14:51
      • Wie sieht es mit Minenwerten aus? Verkaufen? oT - Petrov, 20.12.2007, 14:58
        • Wie sieht es mit Minenwerten aus? Verkaufen? / Ich meine ja .... - Elli, 21.12.2007, 06:44
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            • Neeeeeee.... sondern: - Panzerknacker, 21.12.2007, 06:27
            • Ergänzung - Praxedis, 21.12.2007, 11:54
    • Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT) - Cujo, 20.12.2007, 16:51
      • Bitte etwas genauer - Ackid, 20.12.2007, 17:02
        • Bitte etwas genauer - FOX-NEWS, 21.12.2007, 01:43
          • Bitte etwas genauer... - certina, 21.12.2007, 04:58
            • Bitte etwas genauer... Gold, Silber, Notzeiten - certina - MI, 21.12.2007, 05:38
              • Bitte etwas genauer... Gold, Silber, Notzeiten - certina - certina, 21.12.2007, 09:49
    • Einige Gedanken zur Strategie für die Krise (mT) - Baldur der Ketzer, 20.12.2007, 17:48
      • ja Baldur....................... - ottoasta, 21.12.2007, 02:21
    • Entscheidungsschwierigkeiten - Rumpelstilzchen, 21.12.2007, 02:33
    • Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders. - prinz_eisenherz, 21.12.2007, 02:55
      • Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders. - ingobert, 22.12.2007, 02:41
        • Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders. - prinz_eisenherz, 22.12.2007, 03:31
          • Das sieht der Fritze Flink, der Kiesfahrer, aber etwas anders. - ingobert, 22.12.2007, 07:03
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