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Insolvenzrisiko

Zarathustra, Samstag, 26.12.2015, 08:16 (vor 3701 Tagen) @ Olivia
bearbeitet von Zarathustra, Samstag, 26.12.2015, 08:22

Die SCHWEIZ kann sich Banken mit einer so hohen Bilanzsumme NICHT

leisten,

Eben, damit bestätigst Du meine These, dass die Grösse der

Bilanzsumme

in Relation zur Produktion eine Rolle spielt. Man kann es sich nicht
leisten, weil zu risikoreich.

...............

:-)))
Nein, deine These bestätige ich damit ganz sicherlich nicht!
DAS sind zwei völlig unterschiedliche Stiefel.

Die Bilanzsumme spielt keine Rolle!

Natürlich spielt die Bilanzsumme in Relation zur Produktion eine Rolle, völlig unabhängig davon, ob Du es glaubst oder nicht. Eine Firma mit wenig oder gar keiner Produktion kann sich nicht aus einer Schieflage der Bilanz herausarbeiten und ist komplett abhängig davon, dass die eingebrochenen Werte auf der Aktivseite wieder ansteigen.

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=387210

Das Land ist klein und kann im Zweifelsfalle nur Banken einer gewissen
Größenordnung "retten". Das bedeutet nicht, dass die Insolvenzgefahr bei
einem Unternehmen mit hoher Bilanzsumme größer ist als bei einem
Unternehmen mit niedriger Bilanzsumme.

Aha, eine Firma, die ihrer Grösse wegen vom Staat, von der Bank, von Investoren eher gerettet werden kann/will, hat das gleiche Insolvenzrisiko wie eine andere. Du erzählst Sachen ...

...................

weill sie nicht in der Lage ist, diese zu RETTEN, wenn die Banken

bankrott

sind! DAS kann die gesamte Wirtschaft eines Landes gefährden!

Sag' mal, liest Du überhaupt, was ich schreibe? Genau das schreibe ich
ja, dass die Schweiz diese Grossbanken deshalb angehalten hat, ihre
Bilanzsummen zu reduzieren, oder sich in rechtlich unabhängige,
eigenständige Firmen zu splitten, auf die jeweiligen Länder, wo sie
arbeiten.

........................

Das sind wieder zwei unterschiedliche Dinge!

Echt? Sind diese zwei unterschiedlichen Dinge, die ich hier beschreibe, unterscheidliche Dinge? Wer hätte das gedacht!

Die Schweiz möchte nicht zuständig sein für unkalkulierbare Verluste,
die außerhalb der eigenen Landesgrenzen anfallen (u.a. Prozesse etc.). -
Übrigens haben die zwei "Großen" auch eigene juristische Gesellschaften
in anderen Ländern (Tochterfirmen). Wenn kein Gewinn- bzw.
Verlust-Abführungsvertrag zwischen Mutter und Tochter gemacht wurde, dann
könnten diese GmbHs "ruhig" "Pleite" gehen. Das Grundkapital ist dann
weg. Das ist alles. Ist ein Gewinn-/Verlust-Abführungsvertrag (oder
Ähnliches) gemacht worden, dann muss die Mutter "bluten".

Weisst Du, die Schweizer Politik (insbesondere Blocher) verlangte von den Gossbanken - wie ich schon beschrieb - dass sie entweder ihr Risiko (Grösse und Eigenkapital) anpassen, oder aber sich bilanziell, rechtlich und vertraglich so aufsplitten, dass die Mutter nicht gefährdet ist, wenn Tochterfirmen in den Ländern pleite gehen.

Dabei geht es aber nicht um die Größe der Firma, sondern um eine
Risikobegrenzung in anderen Ländern (beispielsweise).

Wenn man sich haftungsrechtlich aufsplittet, dann betrifft dies selbstverständlich die Grösse. Olivia Olivia ...

Sicherlich sehr
sinnvoll, wenn man in/mit den USA arbeitet (Prozesse).

Ich würde in einem solchen Falle sicherlich nicht sagen, dass die
Konkursgefahr mit der Größe der Firma steigt.

Doch, die ist selbstverständlich gegeben, solange die Mutter für alle haftet.

Die Konkursgefahr steigt
mit den unkontrollierbaren Risiken, die eine Firma eingeht. Und da waren
Banken ja nun wahre Meister drin. In den USA sind übrigens SEHR viele
kleine Banken im Zuge dieser Krise PLEITE gegangen. DAS hat aber niemanden
gestört, da sie nicht das Gesamtsystem gefährdeten.

D.h. mit der GRÖSSE einer Bank steigt zwar nicht prinzipiell das Risiko
eines Konkurses,

Ja nachdem. Ein kleines Land kann eine kleine Bank samt deren Kunden retten. Eine zu grosse Bank kann sie nicht retten. Was zu beweisen war.
Andererseits kann der Weltstaat auch umgekehrt vorgehen und prinzipiell nur Grossbanken retten, weil sie systemgefährdend sind. Oder er kann prinzipiell gar keine Banken mehr retten und stattdessen einfach die Einlagen der Kunden.
Niemand weiss, wie er das nächste mal vorgeht.

aber es steigt das Risiko eines kompletten
Systemzusammenbruchs, FALLS eine solche Großbank PLEITE geht.

Ja, was wiederum zeigt, dass die Grösse im Hinblick auf das Pleiterisiko eine Rolle spielt.

Das gilt
nicht unbedingt für ANDERE GROSSUNTERNEHMEN.


Andere Unternehmen betreffend spielt die Relation Bilanzsumme/Produktion insofern eine Rolle, als dass gilt, was ich in obigem Link beschrieben habe.


Doch, die UBS wurde gerettet mit einer Garantie von 60 Milliarden.
Die Schweiz wäre auch in der Lage, das doppelte oder dreifache zu
garantieren.
Das siehst Du ja am Zinsniveau des Schweizer Staates.


Na ja, die hatten eine ähnliche Stellung wie die Deutsche Bank (die ja
auch ganz "ungeschoren" aus der Krise herauskam :-))) - sie wurde
"informell" von den Amis "gerettet" indem "uneinbringliche" Forderungen in
den USA "bedient" wurden. Die Gelder flossen - bei anderen Banken flossen
sie nicht. Und die Deutsche sonnte sich im Glück. Sie war eben
systemrelevant. Soweit ich gelesen habe, sollen "unsichtbare"
Hilfestellungen auch im Zusammenhang mit den beiden "Großen" in CH
zustande gekommen sein. 60 Mrd sind Peanuts.

Nein, die 60 Mrd. sind natürlich keine Peanuts, sondern waren der Hauptbetrag, der im Hinblick auf die UBS staatlicherseits zum Tragen kam.

Links kann ich dir leider nicht liefern.

Ja. leider leider. Aber einfach mal behaupten, die 60 Mrd. für die UBS seien Peanuts gewesen und keinerlei Links bieten, die das Gegenteil beweisen und die Amis zum wahren Retter erklären.

Dennoch beste Grüsse, Zara

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