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So wird es kommen - die Hand drauf !

webmax, Mittwoch, 16.01.2008, 04:49 (vor 6583 Tagen) @ prinz_eisenherz

Hallo eisenherz,

Ist es nicht so, wenn viele aus Zwangslagen heraus, um Schulden zu
bezahlen, um an Geld zu kommen, ob es der Bürger ist oder die
Institutionen sind, das dann die Aktienkurse sinken, wenn viele Aktien in
diesem Sinne notverkauft werden müssen?

Das ist natürlich richtig, denke ich, aber nicht systemgefährdend von der Größenordnung her.

Was zur Zeit in großer Komplexität und daher unübersichtlich abgeht, hat Miesespeter weiter unten in einem Beitrag aus 2002 (!) ganz hervorragend aufgedröselt.
Deflation, Stagflation, Inflation

Und eine schöne Aktualisierung ist hier zu finden,die kaum Fragen offen läßt:
Bill Bonner vom 16.Januar 2008Auszug:
"Doch es gibt noch eine weitere Wahrheit: Amerikas Mittelschicht steckt in der Klemme. "Die Hausbesitzer spüren den Druck des verlorenen Eigenkapitals", schreibt die New York Times. Dieseltreibstoff und Heizöl werden beide für mehr als drei Dollar pro Gallone verkauft. Und der Boston Herald berichtet, dass die Gutachter jetzt die Hausverkäufe zerstören. Sie geben ihre Meinung ab, genauso wie sie es zuvor getan haben.

Aber heute sind ihre Schätzungen nicht hoch genug, um eine Hypothekenfinanzierung zu erhalten. Und jetzt warnt Ben Bernanke vor einer Inflation, und die Inflationsrate ist auch in der Tat gestiegen. Hmmm... er sagte vor dem Kongress, dass die höheren Energiepreise und die höheren Importkosten "erneut Druck auf die Inflation ausüben würden."

Und damit wollte er sagen, dass er und seine Kollegen den Wert des Dollars zerstören... und dass das den Leuten immer mehr auffällt. Und dann fuhr er mit dieser beachtlichen Zeile fort.

"Wir werden sicherstellen, dass die inflationären Auswirkungen eines schwächer werdenden Dollars nicht allgemein auf die Preise übergreifen." Wie will er das denn erreichen? Wenn der Dollar fällt, dann wird man mehr Dollar brauchen, um etwas kaufen zu können. Das nennt man Inflation.

Kann man eine Inflation ohne steigende Preise haben? Kann man einen fallenden Dollar haben, bei dem der Dollar nicht fällt? Mr. Bernanke hat sich nicht bis zu Metaphysik des ganzen vorgewagt. Vielmehr hinterließ er den falschen Eindruck, dass er und seine Gesellen bei der Zentralbank den Dollar auf halber Strecke auffangen würden.

Ha! Sie werden ihn absolut nicht auffangen. Sie werden ihn fallen lassen. Ich kann mich noch an den Fed-Vorsitzenden Paul Volcker erinnern, und Ben Bernanke ist kein Paul Volcker. Und deshalb, liebe Leser, wird die Geschichte immer interessanter.

Die amerikanischen Banken sitzen auf noch nicht veröffentlichten Verlusten im Wert von (Schätzung) zwischen 100 Milliarden und 500 Milliarden Dollar. Die Financial Times schreibt, dass "die Krise sich noch verschärfen wird, ehe es wieder besser wird." Ungefähr zwei Millionen amerikanische Hausbesitzer werden ihre Häuser verlieren.

Der Dollar hat bereits 10% seines Wertes gegenüber den anderen großen Währungen in den letzten 12 Monaten verloren.

Amerikas wichtigster Anlagewert - die Wohnimmobilien - fallen um fast 5% im Jahr. Da diese Preise in Dollar ausgezeichnet werden, verlieren die Haushalte unter weltweiten Bedingungen 15% im Jahr. Und ja, liebe Leser, die Hauspreise werden auch weiterhin fallen. Das ist eine andere Sache, auf die Sie sich verlassen dürfen. Eine durchschnittliche Familie verdient nicht genug Geld um sich ein durchschnittliches Haus kaufen zu können. Entweder das Einkommen der Familie steigt oder die Hauspreise werden fallen. Was davon wird eintreffen?

Was ist wahrscheinlicher? Ich werde hier einfach mal wild raten - ähm... die Hauspreise werden fallen.

Und jetzt, liebe Leser, kommt der zweite Teil der Geschichte - ein Rückgang der Aktienpreise. Ende der Woche hat der Dow einige Punkte verloren. Er war zuerst um 350 Punkte gefallen. Wenn das ein Vorzeichen für einen allgemeinen Rückgang der Aktienpreise ist, dann bedeutet das, dass alle wichtigen Formen des Vermögens und der Ersparnisse für die Amerikaner auf dem Rückmarsch sind. Immobilien, Aktien und sogar das Geld auf der Bank. Das einzige, was nicht im Preis fällt sind die Lebenshaltungskosten... und Gold.

Ben Bernanke legte nahe, dass die Zentralbank die Zinssätze nicht noch einmal senken würde… nicht in nächster Zeit. Er wird nicht zulassen, dass die Lebenshaltungskosten außer Kontrolle geraten. Aber was kann er anderes tun, wenn die Aktien ins Rutschen geraten?

Auf die eine oder andere Art werden die Aktien fallen. Denn die Immobilien fallen. Und weil die Profite fallen. Die Profitmargen sind momentan hoch, bleiben aber nie lange auf diesem hohen Niveau. Sie kehren immer zum Mittelwert zurück. Abgesehen davon stammte das Profitwachstum aus Finanzaktivitäten, nicht aus der Herstellung. Finanzen haben den Gipfel bereits überschritten. Die Wall Street selbst wird ausverkauft.

Goldman, Merrill, Morgan Stanley... all diese Hunde haben ihre großen Tage hinter sich. Heute sind sie auf dem Weg nach unten und gleiches gilt für die Unternehmensgewinne, im allgemeinen... und die Aktien.

Wollen Sie hören was noch sicher ist? Die Mittelschicht fällt. Die Hauspreise fallen. Die Aktien fallen. Reicht das noch nicht?

Nun gut, wie steht es damit: Weltweit nimmt die Inflation zu. Es gibt deutlich mehr Leute mit deutlich mehr Geld in den Taschen als noch vor einigen Jahren. Die Löhne steigen im Osten. Die Preise für die Grundmaterialien und Lebensmittel schießen in die Höhe. Schon bald wird die Inflation der Anlagewerte, die wir in den vergangenen Jahren beobachtet haben einer Verbraucherpreisinflation Platz machen. Nicht nur in den Vereinigten Staaten sondern weltweit.


© Bill Bonner "

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  • Staatsanwalt lädt Wall Street-Banker vor - es wird ernst für "subprime manager" (nL) - webmax, 15.01.2008, 15:17 [*]
    • ...lädt Wall Street-Banker vor. Oh gut, dann werde ja Greenspan & Bernanke auch dabei sein. - prinz_eisenherz, 15.01.2008, 23:51
      • Greenspan & Bernanke auch dabei ?. - webmax, 16.01.2008, 00:05
        • Greenspan & Bernanke auch dabei ?. - prinz_eisenherz, 16.01.2008, 00:51
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