Das Gelbe Forum Forum nach Zeit sortieren Forum nach letzter Antwort sortieren die 150 neuesten Beiträge
  • >Neu hier? / Infos
    • Leitlinien und Regeln
    • Das Gelbe Forum unterstützen
    • Hinweise zur Handhabung
    • Registrieren
    • Passwort vergessen?
    • Gefälschte E-Mails
    • Leserzuschriften
    • Abkürzungen
    • Impressum/Kontakt
    • Disclaimer
  • >Wissen
    • Einstiegsliteratur Debitismus
    • Weitere Literatur
    • Sammlungen
    • Buchempfehlungen
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
  • >Elliott-Wellen
    • Elliott-Grundkurs
    • Alle ELLI-Beiträge
    • Elliott-Links
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
    • Altes Elliott-Wellen-Forum
    • Elliott-Tagung 1
    • Elliott-Tagung 2
  • >Themen
    • Risiken der Atomkraft
    • Buchempfehlungen
    • div. alternative Nachrichtenüberblicke
    • Froschgrafik
    • Chart du Jour
    • Das oekonomische Zitat
    • Beliebte Rechtschreibfehler
  • >Charts / Börsenlinks
    • Charts / Börsenlinks
    • Währungen
    • Rohstoffe
    • Aktienindizes
    • Gold in Euro
    • Silber in Euro
  • >Forumsarchive
    • Das alte Elliott-Wellen-Forum (2000-2007)
    • Das Gelbe Forum (2007-2017)
  
 
  • Login
zurück zur Hauptseite
  • in Thread öffnen

ARCHIV1 - HIER FINDET SICH DER ZEITRAUM BIS 2017

Forum-Menü | Fluchtburg autark am Meer | Goldpreis heute | Zum Tode von Jürgen Küßner | Bücher vom Kopp-Verlag
ZITAT »Wir ersticken in der Datenflut.«
Unterstützen Sie das Gelbe Forum durch Käufe bei Amazon. | Weitere Buch-Empfehlungen und Amazon-Navigation

Faktisch ein Artikel der Goldseiten.

Widu, Dienstag, 22.01.2008, 12:27 (vor 6694 Tagen) @ Das_Orakel_aus_Oberlahnstein

Das MM übernimmt hier ziemlich unkritisch einfach die Ansichten von Goldseiten-Autor Bergold übernommen. Ich sehe das anders.

Zum einen ist es nicht überraschend, dass in der Krise Vorräte etwa an Gold aufgelöst werden. Aber warum soll sich das in einer Krisenverschärfung nicht ausweiten? Gold ist vor allem das Ausgangsmaterial für ein Luxusprodukt, nämlich Goldschmuck (der Verbrauch der Elektroindustrie ist mit 500 Tonnen/Jahr recht klein und daher irrelevant). An Luxusprodukten spart man in Krisenzeiten am meisten. Wer also wirklich eine Rezession erwartet, der darf keine steigende Goldnachfrage erwarten.
Auf der anderen Seite werden in der Krise die Notvorräte aufgelöst. Diese betragen 50.000 Tonnen Gold, wenn wir die Barren der Spekulanten und Zentralbanken zählen und nochmals 100.000 Tonnen, wenn wir die Reserven in Form von Goldschmuck, Goldkunst und "Anlagemünzen" betrachten. In einer echten Krise können also 50.000-150.000 Tonnen Gold auf dem Markt landen (in einer kleineren Krise entsprechend weniger), die einem derzeitigen Verbrauch von 500 Tonnen in der Elektroindustrie und 2100 Tonnen in der Schmuckindustrie entgegen stehen. Beide Verbrauchsposten brechen in der Krise brachial ein.

Zur These Bergolds, dass angeblich die bösen Zentralbanken den Goldpreis drücken wollten:
Völliger Unfug, niemand profitiert so sehr vom hohen Goldpreis wie die Zentralbanken selbst. Zentralbanken horten Gold als Währungsreserve. Wenn z.B. die Chinesen auf die Idee kämen, all ihre Dollars auf den Markt zu schmeißen (das sind gerade 1,3 Billionen, von denen aber ein Großteil in langfristigen Anleihen gebunden ist. An liquidem Geld könnte China aber sicherlich 50-150 Mrd. aufbringen, und auf den Markt hauen, wenn es daran interessiert wäre), dann wäre es die Aufgabe der Federal Reserve, diese wenigstens teilweise aufzufangen. Die einfachste Möglichkeit wäre hierfür die Liquidierung ihrer Goldreserven. Je höher der Goldpreis ist, desto mehr Kohle bekommt die Zentralbank im Falle eines Falles für ihr Gold eingefangen.
Insofern erzählt Herr Bergold Mumpitz, wenn er den Zentralbanken eine Drückung des Goldpreises unterstellt.
Richtig ist viel mehr, dass die immense Zurückhaltung der ZBs bei den Goldverkäufen den Goldpreis erst auf so hohe Stände gebracht hat! Die Zentralbanken horten Gold, das jeder normale Geschäftsmann bei diesen Kursen schon längst verkauft hätte. Die Zentralbanken verkaufen aber gerade nicht, sondern behalten Goldmengen vorrätig, die viel zu groß sind, um in diesem Umfang als Krisenreserve zu taugen. Hier werden faktisch öffentliche Gelder (denn der Zentralbankgewinn gehört ja dem Staat!) dazu verwendet, Gold in viel zu hohem Ausmß zu horten, was dadurch dem Markt entzogen wird. Faktisch haben wir es hier mit einer staatlichen Subventionierung zur Erhöhung des Goldpreises zu tun.

antworten
 

gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

  • mennetscher-magazin: Wie Notenbanken den Goldpreis drücken - Das_Orakel_aus_Oberlahnstein, 22.01.2008, 07:09 [*]
    • Faktisch ein Artikel der Goldseiten. - Widu, 22.01.2008, 12:27
      • yep ;-) (oT) [ [ kein Text ] ] - Elli, 22.01.2008, 12:54
      • Eine Meinung - es gibt andere... - webmax, 22.01.2008, 18:20
        • Eine Meinung - es gibt andere... - Widu, 22.01.2008, 20:03
          • Dein Wunsch sei mir Befehl... Hier der Beweis der Goldpreismanipulation - webmax, 22.01.2008, 23:53
            • Dein Wunsch sei mir Befehl... Hier der Beweis der Goldpreismanipulation - Widu, 23.01.2008, 05:59
              • Beweis für klassische, einseitige Fehlinterpretation, nada mas - webmax, 23.01.2008, 16:48
                • Rechthaberisch bin ich ein wenig, das geb ich ja zu ;-) - Widu, 24.01.2008, 01:35

Werbung

Wandere aus, solange es noch geht.

CoinInvest -- Ihr Edelmetallhändler






444324 Einträge in 53482 Threads, 990 registrierte Benutzer, 100 Benutzer online (0 registrierte, 100 Gäste) | Forumszeit: 21.05.2026, 23:41 (Europe/Berlin)
Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht (und natürlich auch Politik ud  Gesellschaft - und ein wenig alles andere) || Altes Elliott-Wellen-Forum

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahren Sie alles zum Datenschutz
✖