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UBS, 2006 Ein Matterhorn der internationalen Bankenwelt, 2008 ein Maulwurfshügel

prinz_eisenherz, Dienstag, 05.02.2008, 02:21 (vor 6567 Tagen)

Dossier UUUBS, es hat gekracht
von Tim Bartz und Rolf Lebert (Frankfurt)
Jahrelang hatten die UBS-Banker geglaubt, über Wasser laufen zu können. >>

Jahrelang galt die UBS als Hort der Stabilität. Unangreifbar, erfolgreich, elitär. Und nun das: Die Schweizer Großbank wird wie kein anderes europäisches Institut von der Finanzkrise erschüttert. Sogar asiatische Staatsfonds eilen zu Hilfe. Die Konkurrenz leidet ein bisschen mit - und lauert auf wechselbereite Kunden und Mitarbeiter.
( ... )
Wuffli ein "Vorbild an Führungsqualität". Anlass der Huldigung war die Verleihung des Frankfurter Finanz-Oscars "European Banker of the Year", den Müller Wuffli im Kaisersaal des Römers überreichte. Zum zweiten Mal in ihrer Geschichte räumte die erfolgsverwöhnte UBS den begehrten Titel ab.
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Ich weiß, völlig aus dem Zusammenhang geschrieben, aber wo keine Netzwerke zu entdecken sind, da konstruieren wir uns einfach welche, wer weiß. Netzwerke haben nun einmal Netzwerkknoten und hier den richtigen Entscheidungsträger am richtigen Knoten zu sitzen, den erpressbar zu schalten oder mit viel Geld willig zu stimmen, kann der dann Geschäfte tätigen, die wie ein Schalter betätigt werden können, entweder grandiose Gewinne erzeugen oder der Totalverlust mit Fusion oder Untergang? Gibt es solche Knoten im Bankengewerbe?

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Die Wiedergutmachungsmühlen mahlen langsam aber stetig
Und nun erfahren wir, dass die grössten Brocken der Schweizer Gelder an einige Millionärsfamilien verteilt werden>>

«Holocaustgelder» der Schweizer Banken für Millionäre?
von Dr. iur. Marianne Wüthrich-Izbicki, Zürich

In der Tagespresse ist zu lesen, wie es bei der Verteilung der 1,25 Milliarden Dollar, die im Jahre 1998 den Schweizer Grossbanken als sogenannte Entschädigung für nachrichtenlose Vermögen aus den Dreissiger- und Vierzigerjahren abgepresst wurden, zu- und hergeht. Obwohl der WJC (World Jewish Congress) Ende der neunziger Jahre gedrängt hat, die bedürftigen Überlebenden der nationalsozialistischen Vernichtungsmaschinerie, vor allem in den osteuropäischen Ländern, müssten raschestmöglich einen Entschädigungsbetrag erhalten, ist die Auszahlung fast zehn Jahre danach immer noch nicht abgeschlossen. Dafür werden viele Millionen Dollar für die Kosten der endlosen Verwaltung der Gelder verschleudert, und die Sammelklagen-Anwälte verdienen sich bekanntlich eine goldene Nase. Als Clou berichtet die «Neue Zürcher Zeitung» am 20. April, dass Richter Korman grosse Summen der Schweizer Gelder einigen Multimillionärsfamilien zugesprochen hat.
( ... )
Frontalangriff gegen die Schweizer Banken
Ausgangspunkt dieser beispiellosen Attacke war ein Frontalangriff aus den Kreisen der amerikanischen Hochfinanz gegen den Finanzplatz Schweiz im Bestreben, die gewichtige Konkurrenz der Schweizer Grossbanken zu schwächen und das Schweizer Bankkundengeheimnis, über das sich die US-Bankiers schon lange geärgert hatten, zu Fall zu bringen. Zu diesem Zweck setzte man die Behauptung in die Welt, die Schweizer Banken hätten sich durch nachrichtenlose Vermögen von Holocaust-Opfern um Milliarden von Franken bereichert. Der WJC forderte von den Banken «Wiedergutmachung» durch die Verteilung von Milliardengeldern an überlebende bedürftige Opfer des nationalsozialistischen Regimes. Obwohl trotz aller Bemühungen der interessierten Kreise nur relativ bescheidene Beträge auf nachrichtenlosen Konten aus den Drei­ssiger- und Vierzigerjahren nachgewiesen werden konnten, beugten sich die Schweizer Grossbanken dem Druck der Agitatoren, die von den Massenmedien – gerade auch den inländischen – eifrig unterstützt wurden, um so ihre Geschäfte und ihr Bankgeheimnis zu retten. Im Jahre 1998 willigten die UBS und die CS ein, eine Summe von 1,25 Milliarden Dollar zur Entschädigung für nachrichtenlose Konten zu bezahlen.
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Erschütterungen der Schweiz in der Gegenwart>>

Im Keller der Grossbank UBS rettete Wachmann Christoph Meili Unterlagen aus dieser Zeit vor dem Aktenvernichter und ging damit an die Öffentlichkeit. Der Druck auf die Schweiz und die Banken nahm zu. Reiner E. Gut von der Crédit Suisse fädelte schliesslich einen Milliarden-Deal der beiden Grossbanken mit dem jüdischen Weltkongress ein und schloss damit die Geschichte juristisch ab. Die Schweiz und ihre Identität wurden durch diese Ereignisse stark erschüttert. Bisher hatte man die eigene jüngste Vergangenheit in besserem Licht gesehen.

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  • UBS, 2006 Ein Matterhorn der internationalen Bankenwelt, 2008 ein Maulwurfshügel - prinz_eisenherz, 05.02.2008, 02:21 [*]
    • immerhin, die NZZ hat Humor - Baldur der Ketzer, 05.02.2008, 03:07

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