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Fed-Mythos und Fed-Realität

Divinum, Montag, 07.04.2008, 12:29 (vor 6516 Tagen) @ prinz_eisenherz

wie du gleich bemerken wirst, habe ich deinen Text sehr genau gelesen und
könnte noch viel mehr dir antworten als in diesem Beitrag. Aber ich
schließe hier meine Sicht der Dinge ab, indem ich auf eine Merkwürdigkeit
bei deiner Argumentation hinweise.
Wenn es um die Entlastung der Handlungsspielräume der FED geht, dann
möchtest du mir dieses Bankenkonsortium aus Privatbanken als einen
stummen, stationären Diener vorführen, der zwar Geld herausgibt, auch für
die Geldsteuerung und das Wohlergehen des Geldes einen Auftrag hat und
dieser stumme Diener sieht zu, wie die Geschäftsbanken, über mehr als zwei
Jahre mit aller Brutalität, mit diesem Geld die Geldwirtschaft an den
Abgrund fährt, wenn nicht schon darüber hinaus, sie muss dabei hilflos
zusehen
, so möchtest du mir die Rolle der FED zeichnen?

Ja, ungefähr so möchte ich dir die Rolle der Fed zeichnen. Du hast das jetzt zwar etwas überspitzt ausgedrückt, aber so ziemlich genau das ist die Rolle der Fed in Wirklichkeit, also abseits von Verschwörungstheorien. In zweierlei Hinsicht muss ich dich jedoch verbessern. 1. Ist die Fed kein herkömmliches privates Bankenkonsortium. Ich würde zum Beispiel den TÜV ja auch nicht als herkömmliches privates Unternehmen bezeichnen. 2. Haben die Geschäftsbanken nicht die Geldwirtschaft an den Abgrund geführt, sondern die Kreditwirtschaft. Ansonsten hast du die Fed aber schon ziemlich richtig beschrieben.

Ich sage dir, das ist nicht die FED, die mächtigste Zentralbank der Erde,
mit einem Vorsitzenden an der Spitze, wenn der Hof hält, dann erstarrt die
gesamte Gemeinde, hängt an seinen Lippen und versucht diesem lebenden
Orakel eine Botschaft zu entlocken. Das soll deine FED sein, die Geld
verteilt, aber ansonsten die Finger aus dem Geschäft zu lassen hat? Das
Divinum, das glaubst du selbst nicht.

Doch genau das glaube ich und so ist es. Die Fed hat Geld zu verteilen, aber ansonsten die Finger aus dem Kreditgeschäft der Banken zu lassen. Nach deiner Vorstellung ist die Fed anscheinend - korrigiere mich wenn ich falsch liege - der Gott des Geldsystems. Nach meiner Vorstellung ist sie das nicht. Ich hege in dieser Hinsicht keine mythologischen Vorstellungen.

Aber ich nehme dieses Argument von dir einfach mal als gegeben an, dann
jedoch verwickelst du dich in deine eignen Anfangsthese, du postulierst
einen Wachhund ohne Zähne, die FED, und formulierst dagegen, mehrmals im
Text, das dieser Schoßhund aber so viel Macht hat, den daniederliegenden
Banken mit kostenlosen Geldzuschüssen aus der Klemme zu helfen. Somit, ob
du es selbst merkst oder auch nicht, du läufst mal in die eine und dann
wieder in genau die entgegengesetzte Richtung, so wie es dir gerade als
nützlich erscheint. Das bringt uns nicht weiter.

Du hast einfach nicht verstanden (oder wolltest vielleicht nicht verstehen) was ich in meinem Beitrag ausdrücken wollte. Meine Ausführungen waren doch nicht so missverständlich, oder? Ich habe gesagt, dass die Fed den Kreditinstituten aus "Liquiditätsproblemen" helfen darf (zu unterscheiden von Solvenzproblemen). Vielleicht sollte ich den Ausdruck "Liquiditätsproblem" etwas konkretisieren. Liquiditätsproblem bedeutet, dass die Kreditinstitute für den Zahlungsverkehr ausreichend Zentralbankgeld brauchen (damit das funzt mit den Überweisungen und so), sie aber gerade nicht ausreichend davon haben. Der bargeldlose Zahlungsverkehr zwischen den Banken funktioniert abzüglich des Clearings eben nur mit Zentralbankgeld. In der Hinsicht geht es aber mangels ZB-Geld in letzter Zeit bei diversen Geschäftsbanken etwas zähflüssig. Deshalb ölt die Fed ein bisschen, damit es glatt läuft. Hierbei schenkt die Fed den Geschäftsbanken, die unter Liquiditätsmangel leiden, kein Geld, sondern gibt es ihnen auf Kreditbasis. Es ist aber was ganz anderes, wenn die Fed irgendwelchen überschuldeten Banken Geld schenken würde, damit sie ihre Schulden bezahlen können. Das ist der Fed zurecht strengstens verboten. Auch wenn du dir wünscht, dass ich mich in meinem Beitrag in Widersprüche verstricke, so ist doch kein Widerspruch darin vorhanden. Es würde mich aber freuen, wenn du das Gespräch das nächste mal ins Ziel bringen würdest.

Und so frage ich dich, was ist die FED, ein nasser Waschlappen oder
eine Allzweckwaffe in der Hand der sie bestimmenden Bankenmitglieder,
deren Namen ich dir hier nicht noch einmal aufzuzählen brauche? Für eines
von den beiden denkbaren Möglichkeiten solltest du dich schon
entscheiden.

Wenn ich mich entscheiden müsste, so würde die erste Möglichkeit, den Waschlappen, wählen. Ich kann ja auch nichts dafür, dass in den Medien die Rolle der Fed immer so übertrieben dargestellt wird und die Leute das glauben, aber so sieht es nunmal aus. Außerdem: Dass die Fed "in der Hand" ihrer Bankenmitglieder ist, halte ich für eine bielefeldartige Verschwörungstheorie. Aber: Bitte nenne mir doch mal die bestimmenden Bankenmitglieder. Würde mich echt interessieren, wer die Hintermänner der "Fed-Geldverschwörung" sind. Du wirst doch sicherlich deine Behauptung durch stichaltige Beweise (bitte keine Verschwörungstheorieliteratur) untermauern können.

Persönliches:
Außer, das mir die Diskussion mit dir Freude macht, stelle ich einfach mal
nur so fest, wir können uns über die FED und ihre Machtstrukturen solange
den Kopf zerbrechen wie wir wollen, denen eine Plan aufzwingen wollen, um
das zukünftige Handeln der FED einschätzen zu können, wenn es darauf
ankommt, dann machen die den einen Tag das und am anderen Tag genau das
Gegenteil und scheren sich nicht um irgendwelche Widersprüche. Die FED und
ihre unterirdischen Wurzel und kleinen Helfer, die zusammengenommen sind
verdammt stark und mächtig, auch ohne den Freimaurerunsinn.

bis denne
eisenherz

Im Gegenteil wäre die Fed auch mit Freimaurerunsinn nicht halb so stark, wie du es mir weismachen willst. Sorry, ich glaube zwar an mancherlei Verschwörungen oder meinetwegen Verschwörungstheorien, ich glaube, dass die Amis 1969 nicht auf dem Mond waren und der US-Geheimdienst das WTC gesprengt hat, aber an die Fed-Verschwörung glaube ich nicht. Dazu habe ich mich viel zu viel mit den Fakten auseinandergesetzt.

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