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@Fridolin

weissgarnix @, Sonntag, 03.02.2008, 07:24 (vor 6684 Tagen) @ fridolin

Hallo,

wieso würdest Du denn an Stelle der BuBa das Gold verkaufen? Macht es
nicht generell Sinn, Risikostreuung zu betreiben, sprich, seine
Vermögenswerte bzw. Reserven in unterschiedlichen Vermögensklassen
anzulegen?

Für einen Privaten ja, aber nicht für die Zentralbank einer der größten Volskwirtschaften der Welt. Die soll sich um die Geldversorgung entsprechend des jeweils herrschenden Währungssystems kümmern, um sonst nix. Falls das aktuelle Währungssystem mal in die Binsen geht, dann ist eh der Staat gefragt ... und dann sind einerseits etwaige Goldreserven wurscht, und andererseits eine in Topzustand befindliche VoWi deutlich mehr wert. Das nächste Währungssystem wird zudem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit KEIN goldgedecktes.

Macht denn - Deine Meinung dazu würde mich wirklich interessieren - die
Vermögensanlage in Edelmetallen für den Privatmann (in einem angemessenen
Umfang) Sinn? Ist ja hier ein heißes Diskussionsthema.

Physisches Gold in logistisch handhabbaren und international fungiblen Einheiten, also insbesondere Krügerrand, Maple Leaf und Philharmoniker, für absolute Notfälle, etwa 10% des Vermögens. Kaufen, egal bei welchem Kurs, und sich dann nie wieder um den Kurs kümmern. Und als "Investment" aus dem Blickfeld verbannen, sondern behandeln, wie den sprichwörtlichen Notgroschen, den man irgendwo vergraben hat und erst wieder am Tag X herausholt, sollte der jemals kommen. Das ist meine Definition von "Goldanlage". Physisches Gold bei 500 zu kaufen, um dann bei 900 "Gewinne mitzunehmen", halte für, na sagen wir mal, ein eher grundsätzliches Missverständnis.

Nebenbei: im alten Forum hat dottore meiner Erinnerung mal dargelegt
(finde den Beitrag jetzt nicht auf die schnelle), daß ein Goldverkauf der
BuBa aus bilanztechnischen Gründen gar nicht zu einem ausschüttungsfähigen
Gewinn führen könnte?

Stimmt, weil die Goldreserven ständig neubewertet werden und Aufwertungsgewinne als Teil des Buba-Gewinns ausgeschüttet werden. Aber es besteht selbtsredend ein Unterschied zwischen "Buchgewinnen" und "realisierten Gewinnen" ... auch für die BuBa.

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  • Bundesbankgold (mL, mkT).. so wird die Zukunft verspielt! - subwave, 03.02.2008, 01:39 [*]
    • Geistiger Abfall - eddie09, 03.02.2008, 01:49
      • volle Zustimmung...aber (mkT) - subwave, 03.02.2008, 02:06
    • Gerade dieser Bernhard von der CDU ist ein Verfechter des (mT) - DT, 03.02.2008, 02:38
      • Ich würde das Gold auch eher heute als morgen verkaufen - weissgarnix, 03.02.2008, 05:57
        • Nachfrage: Sinn eines Goldverkaufs? - fridolin, 03.02.2008, 06:21
          • Mit der Kohle für den gesamten Goldbestand kannst du immerhin 1Monat sämtliche Staatsausgaben finanzieren. (oT) [ [ kein Text ] ] - Mephistopheles, 03.02.2008, 06:59
          • @Fridolin - weissgarnix, 03.02.2008, 07:24
            • kleine Korrektur zum Ausgleichsposten - weissgarnix, 03.02.2008, 11:21
              • Asset-Inflation der BuBa - Tassie Devil, 03.02.2008, 18:18
                • Not quite, Mr. Devil ... - weissgarnix, 04.02.2008, 01:11
              • Der Staat muss sich verschulden, um die Erlöse aus einem evtl. Verkauf des Bundesbankgoldes zu erhalten - katzama, 04.02.2008, 15:12
                • @katzama - weissgarnix, 05.02.2008, 06:52
    • Genau verkaufen!....Iss eh wech...Abholort für den Käufer: N.Y. Canalstreet - Cujo, 03.02.2008, 02:49
    • 5 (in Worten Fünf) Tonnen, das wars dann, der Rest ist unauffindbar? - Apostroph, 23.06.2014, 23:39

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